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3. Mannschaft: Aufgestiegen in die Verbandsliga! (23.05.2016)
Nach einem 4:4 gegen Ford II am 22. Mai in der letzten Runde der KSV-Bezirksliga Ost ist der Aufstieg in die Mittelrhein-Verbandsliga perfekt. Alles andere als perfekt war die von "Frau Navi" vorausberechnete Ankunftszeit in Köln-Longerich. Jochen, Karl-Heinz, Karsten und Hans-Joachim lief die Zeit davon. Sie hatte kaum mehr Hoffnung rechtzeitig anzukommen. "Frau Navi" verwies sie in aller Ruhe auf den längsten Stau in und um Köln herum, vorbei an der BayArena im Schritttempo und die nervige einspurige Verkehrsführung auf der A1, Leverkusener Brücke. Ja, wenn man so etwas will erleben. dann darf man nicht sparen. Dann muss man sonntags fahren, wenn alle fahren. Die Zieleinfahrt wurde mit Spannung von allen Spielern vor der Tür des Spiellokals verfolgt. Doch war es noch rechtzeitig??? Just in Time! Geschafft - jetzt aber schnell an die Bretter! Dann ging es alles recht zügig: Ralf (an Brett 3) und Karl-Heinz (an Brett 4) schafften das Remis. Dann folgten auch schon an den Brettern 7 mit Jan-Erik, 8 mit Jochen und 5 mit Hans-Joachim weitere Remis. An Brett 2 musste Uwe aufgeben, an Brett 1 konnte Werner gewinnen und an Brett 6 nahm Karstens Gegner das Remisangebot zum 4:4-Endstand an. Damit stand der Aufstieg nach gefühlt knapp 40 Minuten Spielzeit fest. Der Aufstieg war nach der Erstrundenniederlage gegen den Verbandsligaabsteiger Satranc Club I für uns eigentlich längst kein Thema mehr gewesen. Erst der überraschend hohe 6,5:1,5-Sieg über Porz V in der sechsten Runde mit einer guten kämpferischen Leistung der dritten Mannschaft machte das Saisonziel Aufstieg möglich. Mit Ruhm hat sich keiner bekleckert. Die Spielfreude und geschlossene Mannschaftsleistung brachten den Erfolg. Chapeau! Das Fazit in blanken Zahlen: Die 3. Mannschaft schließt die Saison erfolgreich auf dem 2. Tabellenplatz in der Bezirksliga Ost mit 13 MP, 38,5 BP hinter 1. Satranc Club I und vor 3. Porz 5 ab. Bemerkung: Weiter unten findet sich ein weiterer Bericht aus der Sicht von Werner Frehen.    KM
 
Jugend: Formel 1-Turnier in Rheinbach: Vier Pokale für die SG Niederkassel! (22.05.2016)

Die vier stolzen Pokalgewinner der SG Niederkassel.

Im Bezirk Bonn/Rhein-Sieg führt derzeit kein Weg an der SG Niederkassel vorbei - insbesondere in den unteren Altersklassen. Bekamen wir zwei Wochen zuvor bei unserem eigenen Jugend-Open von der NRW-weiten Konkurrenz noch deutlich die Grenzen aufgezeigt, so dominierten wir das Formel 1-Turnier in Rheinbach fast nach Belieben. Und das, obwohl mit Lukas, Leif und Mattes weitere Spieler mit Ambitionen auf vordere Plätze fehlten. In der U8 hatte allerdings Michelle Trunz aus Bad Godesberg, das derzeit NRW-weit stärkste Mädchen in der U8 (auch wenn unsere Lotte in der NRW-DWZ-Rangliste die reguläre Nummer 1 ist), die Nase vor und marschierte verlustpunktfrei durch das Turnier. Da Simon und Lotte Remis spielten, gegen Michelle beide verloren und ansonsten alle Spiele gewannen, lagen sie in allen Wertungen gemeinsam auf dem zweiten Platz. Logisch, wenn man ein Schweizer System über 7 Runden mit 8 Teilnehmern spielt... So kam es zum Stechen zwischen beiden, einer Blitzpartie mit 10 Minuten Bedenkzeit. Hier lag Lotte lange Zeit hinten, doch dann stellte Simon den Turm ein. Im Endspiel Turm + 2 Bauern gegen Springer + 3 Bauern behielt dann Lotte die Nerven und gewann. Simon musste ihr unter Tränen den Pokal für den zweiten Platz überlassen. In der U10 dominierte Jonte nach Belieben und hatte nur im Spiel gegen Bennie Probleme, gewann aber auch das letztendlich im Endspiel. 7/7 - mehr geht nicht. Leider hat er trotzdem in der Formel 1-Gesamtwertung keine Chancen, da dies erst sein zweites Formel 1-Turnier in dieser Saison war. Alexander landete im Mittelfeld. Zu einer faustdicken Überraschung kam es in der U12. Keiner der Turnierfavoriten - Julian, Alexander, Peter Braun aus Fritzdorf oder Lukas Keller aus Hennef - konnte gewinnen, sondern Samuel! Er erwischte einen bärenstarken Tag - und das im Schnellschach, was normalerweise bekanntlich nicht zu seinen Stärken zählt. Bis zum letzten Spiel blieb er, nahezu fehlerfrei, ohne Niederlage, musste sich dann aber Julian beugen, der sich durch den Sieg auf Platz 3 vorspielte. Doch zum Glück für Samuel verlor auch die Konkurrenz um Platz 1, so dass er vorne blieb. Auch Leander (Platz 8) spielte sehr gut und blieb bis zum Schluss vorne mit dabei, ebenso wie Florian (Platz 9), der mit 4/7 mal wieder ein Erfolgserlebnis hatte. Bleibt die U14, in der Robert erstmals in dieser Saison nicht gewann, aber dennoch mit Platz 2 seine Führung in der Formel 1-Gesamtwertung weiter ausbaute. Knapp dahinter landeten Karina und Melanie. In der U16 trat Jeremias als fortgeschrittener Anfänger ohne Siegesambitionen an. Wir finden es aber super, dass er Spaß am Schach bekommt und sich an Spielern misst, die zum Teil seit 8, 9 Jahren Schach spielen. Insgesamt ein Klasse-Erfolg unseres Vereins! Den Ausrichtern aus Rheinbach und von der Schachjugend Bonn/Rhein-Sieg danken wir für die gute Organisation und die prima Bewirtung!    sh
 
3. Mannschaft steigt in die Verbandsliga auf! (22.05.2016)
Wir fuhren heute Morgen rechtzeitig in Ranzel los und waren guter Dinge, da uns ein 4:4 gegen Ford Köln zum Aufstieg reichen würde. Aber es wurde direkt spannend, da uns ein Navi einen Streich spielte. Jochen und Hans-Joachim fuhren hintereinander Richtung Köln. Das Navi leitete sie über die A3 und Zoobrücke zu dem Spielort. Leider war dem Navi nicht bekannt, dass ein Abbiegen auf die Zoobrücke derzeit von der A3 aus nicht möglich ist. Kein Problem, dann eben weiter über das Kreuz Leverkusen zum Spiellokal. Leider staute sich der Verkehr auf der Rheinbrücke. Es war schon absehbar, dass es knapp werden würde mit der Karenzzeit von 30 Minuten. 4 Spieler waren über einen anderen Weg zu den Schachfreunden Ford Köln gekommen, so dass der Kampf schon mal angepfiffen werden konnte. Die Spannung, ob die 4 fehlenden Spieler noch rechtzeitig das Ziel erreichen würde stieg immer weiter an. Aber oh Wunder, sie schafften es gerade noch rechtzeitig vor Ablauf der Wartezeit von 30 Minuten. Nun wurde der Kampf doch deutlich entspannter von Niederkasseler Seite in Angriff genommen. An Brett 1 kam Werner schnell in einem Najdorf-Sizilianer durch den Gewinn eines Zentrumsbauern in Vorteil. Aber es war nicht nur der Minusbauer, der dem Gegner Kopfzerbrechen bereitete, sondern auch die unangenehme Druckstellung, die Weiß erreichte. Nach dem Gewinn eines zweiten Bauern wickelte Werner in ein Turmendspiel mit jeweils 3 Bauern am Königs- und Damenflügel gegen derer jeweils 2 auf der schwarzen Seite ab. Dies war jetzt nur noch eine Frage der Technik. Nicht ganz elegant vom Werner gelöst aber doch zum Sieg geführt. Leider verlor fast zeitgleich Uwe seine Partie an Brett 2. Sein einziger Verlust in dieser Saison. Nachdem schon vorher 5 Partien remis geendet waren, stand es nun 3,5:3,5. Es fehlte nur noch ein halber Punkt. Karstens gegner hatte ein Einsehen, dass seine Stellung nicht zu gewinnen war und gab die Partie remis. 4:4 - Ziel erreicht mit einer Punktlandung. Der 2. Tabellenplatz hinter Satranc bedeutet den Aufstieg in die Verbandsliga. Über die Saison gesehen eine geschlossene Mannschaftsleistung. Wir benötigten nur einen Ersatzspieler in der gesamten Saison. Ich bin stolz auf die Mannschaft! Nun müssen wir uns nur noch mit der 2. Mannschaft zusammensetzen, um eine möglichst konkurrenzfähige Mannschaft aufstellen zu können. Es wird schwer in der neuen Saison!     WF
 
Ein wieder mal großartiges Pfingstcamp! (16.05.2016)

Martin vom V.d.S.F. Bonn nahm, ebenso wie sein Zwillingsbruder Adam, an unserem Pfingstcamp teil.

Bereits zum dritten Mal führten wir in unserem Vereinsheim ein Schach-Pfingstcamp für Kinder durch. Das Interesse war wieder überwältigend! Die 20 Teilnehmer im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, darunter zwei Mädchen, kamen überwiegend aus Niederkassel und Troisdorf, aber auch aus Bonn und Hennef. Die weiteste Anreise hatte Maximilian Chlechowitz vom Schachverein Bergneustadt/Derschlag aus dem Oberbergischen Kreis. Seine Eltern machten in der Zwischenzeit Sightseeing in Bonn. Die Kinder übten drei Tage lang in drei Leistungsgruppen mit den Trainern Carsten Stanetzek, Thomas Freundlieb und Ronny Marzec taktische Tricks, Eröffnungen, Mattmotive, Endspiele, Blindschach und vieles mehr. Kleinere Wettbewerbe wie ein Quiz der Kinder aus Gruppe 3 gegen mich (das übrigens Unentschieden ausging) sorgten für zusätzliche Motivation. Mehr Glück als ursprünglich gedacht hatten wir mit dem Wetter. Wenn es überhaupt mal regnete, dann waren es nur kurze Schauer, die uns aber auch nicht die super Laune verderben konnten. So konnten die Kindern in den Pausen meist in den Garten auf den Rasen gehen und dort mit dem Fußball oder Mashoongas (so eine Art Schwerter aus Schaumstoff) toben, mit dem großen Gartenschach spielen oder eines der vielen Fun-Schachspiele wie Kartenschach ausprobieren. Zur Abwechslung zwischen den Trainingseinheiten trugen auch ein Fußballturnier am Mondorfer Hafen und Schach-Bewegungsspiele bei. Insbesondere ein Spaß-Einzelturnier im K.O.-Modus, bei dem die Kinder nach jedem Zug eine Strecke von etwa 20 Metern zur Schachuhr hin und zurück rennen mussten (und somit bei einer Partie durchaus auf eine Strecke von 1 Kilometer in hohem Tempo kamen!), sorgte für Spannung und Entspannung gleichermaßen. Nach dem Motto "Geist schlägt Körper" gewann Julian Lohmar schweißgebadet dieses Turnier.

Hier unsere jüngsten Teilnehmer - mit offensichtlich viel Spaß! Zudem spielten sie mit den Plätzen 9 und 14 ein tolles Turnier.

Höhepunkt des Pfingstcamps war natürlich wieder das Schnellschach-Turnier, das unter der fachmännischen Leitung von Alexander Kneutgen stattfand. Es siegte dort, etwas überraschend, Alexander Jung vor Julian Lohmar, Robert Krink, Jonte Ihle, Leif Krumbein und Samuel Hartmann. Dank großer elterlicher Unterstützung und der anliegenden Pizzeria war für das leibliche Wohl ausreichend gesorgt. Auch als Betreuer waren Eltern eingespannt. Besonderes Lob geht hier an Jörg Ihle, der trotz Kehlkopfentzündung durchhielt und ohne Stimme drei Tage lang ununterbrochen kehrte, einkaufte, spülte und aufräumte. Vermutlich mehr, als er ansonsten im ganzen Jahr über zu Hause macht, aber das werden wir beizeiten mal seine Frau fragen. ;-) Thorsten Wieszniewski machte zahlreiche schöne Fotos und auch Johannes Friedrich half tatkräftig aus. Doch das alles wäre nicht möglich ohne die großartige Organisation von Thomas Freundlieb, der am ersten Tag bereits um 6:30 Uhr (!) im Vereinsheim alles aufbaute und sich auch ansonsten perfekt um alles gekümmert hatte - das Programm, die Urkunden, die Preise, die Getränke, die Spiele und vieles, vieles mehr… Man kann das hier alles gar nicht aufzählen. Vielen, vielen Dank, Thomas! Besser kann man es einfach nicht machen. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!    sh
 
Nachruf Gerd Schneider (12.05.2016)
Unser Vereinsmitglied Gerd Schneider ist seinen Leiden erlegen und mit 73 Jahren verstorben. Gerd war ein geselliger, weltoffener Mensch. Ein Genießer mit Leib und Seele. Den Freuden des Lebens, der Kunst, der Wissenschaft zugetan. Dem Schach besonders. Er liebte und betrieb es von Jugend an mit beträchtlichem Erfolg und neugieriger Leidenschaft. 36 Jahre lang, seit 1981, als Mitglied unseres Vereins, aus dem er als Stütze der 1. Mannschaft über viele Jahre nicht wegzudenken war. Ein vorbildlicher, verlässlicher Teamplayer, ein Kämpfer. Einer zudem, der weit über den Brettrand hinaus schauen konnte, mit vielen Talenten gesegnet, auch mit der Kunst des Schreibens. Als Autor zahlreicher Bücher, vor allem für Jugendliche, über Politik, Kultur und zuletzt über Schach („Bauer, Dame, König – Matt“) und Autor mehrerer Romane erwies er sich auf vielen Gebieten als Kenner und Könner, ein Meister seines Fachs. So hat er sich in unsere Herzen gespielt und geschrieben. Er bleibt unvergessen. Er hat einen Stein im Brett, für immer.    AD
 
2. Mannschaft – Abschlußbericht der Saison 2015/2016 (12.05.2016)
Die gute Nachricht vorweg. Die 2. Mannschaft hat die Klasse gehalten. Sie wurde letztlich 8. von 12 Mannschaften und entging den letzten 3 Abstiegsplätzen damit relativ knapp und mit etwas Glück. Hiervon später mehr.
Tabellenerster und damit Aufsteiger wurde die 1. Mannschaft des SC Siegburg. Herzlichen Glückwunsch! Ab Runde 10 wurde das ruhmreiche Siegburger Kollektiv von 3 GM und in Runde 11 dann an den Brettern 1-4 von 4 GM aus der Ukraine respektive Armenien verstärkt mit einem ELO- und DWZ-Durchschnitt von größer bzw. um 2500. 8 Männer mit einem DWZ-Durchschnitt von 2287 fegten dann die Schachfreunde aus Lohmar, die letztes Jahr noch fast in die Regionalliga aufgestiegen wären, mit 6,5:1,5 von den Brettern und hinab in die Bezirksliga. Ein schöner sportlicher Erfolg der sowjetischen Siegburger und der bislang noch ausgebliebene Beweis für die Überlegenheit der russischen Schachschule auch in einer NRW-Verbandsliga! Begleitet werden die Schachfreunde aus Lohmar in die Bezirksliga von der ebenfalls stärker eingeschätzten Mannschaft aus Hennef, während die Leiden der Kämpen des SC Bonn Beuel 2 mit dem 11. erneut nicht erfolgreich gestalteten Spieltag ihr vermutlich ersehntes Ende finden. Zur Ehrenrettung sei erwähnt, daß die Beueler ausgerechnet gegen die Erst, Dritt- und Viertplazierten der Endtabelle je 3,5 Mannschaftspunkte erzielten und damit nur denkbar knapp scheiterten bzw. sich teuer verkauften. Knapp und mehr oder weniger glücklich dem Abstieg entgangen sind die Porzer, die Brühler und wir, was für alle 3 Mannschaften als sportlicher Erfolg betrachtet werden darf – zumindest mit Blick auf Lohmar. Wir hätten mit eigener Kraft am letzten Spieltag durch ein Unentschieden oder einen Sieg gegen Rheinbach die Klasse halten können, wonach es auch lange aussah. Dann vertändelte jedoch Andreas seine stark vorteilhafte Stellung mit Mehrbauer und Königsangriff und nahm bei knapp werdender Bedenkzeit und vermutlich ausgeglichener Stellung das Remis-Angebot des Gegners an. Anschließend verließen aber unerwartet Alex die Kräfte, so daß statt des erhofften Remis eine Niederlage resultierte, während Achim sich an einem gewonnenen Endspiel abarbeitete, bis daraus ein tot-Remises Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern wurde. So wurde aus dem erhofften Sieg oder Unentschieden leider wieder eine Mannschaftsniederlage mit 3,5 : 4,5, die ähnlich dem sich anschließenden Saison-Abschlußessen beim Samos nicht einfach zu verdauen war. Nur Richard war an diesem Tag ein Sieg vergönnt, allerdings ein kampfloser. Letztlich bewahrten uns die „richtigen Ergebnisse“ der Begegnungen Brühl – Porz und Siegburg – Lohmar vor dem Abstieg. Unsere Eigenleistung bestand aus 8 Mannschaftspunkten und einer sehr guten ersten Saisonhälfte in 2015, in der wir 6 der 8 Punkte in 5 Spielen holten, darunter ein Unentschieden gegen die Siegburger und die Lohmarer Mannschaften. In 2016 haben wir dann in 6 Begegnungen gerade 2 Unentschieden erreicht. Allerdings waren die Ergebnisse großenteils knapp, verprügelt wurden wir nur in Euskirchen mit 6,5 : 1,5. Von den Einzelspielern ist niemand herauszuheben: Wenn ich richtig sehe hat nur Achim seine DWZ marginal verbessern können, während bei allen anderen Mannschaftsmitgliedern geringe bzw. verkraftbare DWZ-Einbußen zu verzeichnen sind. Tendenziell haben wir alle gut angefangen und dann im Saisonverlauf nachgelassen. Wir können uns glücklich schätzen, dem Abstieg entronnen zu sein. Entsprechend sollten wir uns vornehmen, es in der nächsten Saison besser zu machen, so daß an dieser Stelle eine bessere Mannschaftsplazierung vermeldet werden kann und der ein oder andere Top-Spieler – die Bezeichnung stammt von Christian Bussard - namentlich ehrend Erwähnung finden wird.
Wir drücken der 3. Mannschaft für Ihren letzten Kampf und den Aufstieg feste die Daumen und würden uns freuen, wenn nächste Saison 2 Mannschaften unseres Vereins in der Verbandsliga vertreten sind!    AK
 
Luft raus: Niederkassel I verliert Heimspiel gegen SK Sodingen/Castrop (09.05.2016)
Am letzten Spieltag der NRW-Klasse verlor die erste Niederkassler Mannschaft ihr Heimspiel mit drei zu fünf gegen SK Sodingen/Castrop. Für Niederkassel war die Niederlage bedeutungslos, da der Klassenerhalt schon zuvor gesichert war und eventuelle vorhandene Aufstiegsträume in der vorangegangenen Runde zerplatzt waren. Dem SK Sodingen/Castrop nutzte der verdiente Sieg aber nichts mehr, als Vorletzter landete die Mannschaft auf einem der bis zu vier Abstiegsplätze.

Ganz offensichtlich war bei unserem letzten Mannschaftskampf in dieser Saison die Luft raus. Drei mehr oder weniger sang-und klanglosen Niederlagen stand lediglich ein schöner, ebenso eindeutiger Sieg von Thomas gegenüber. Zu keinem Zeitpunkt drängte sich mir an diesem schönen Sonntag der Eindruck auf, das galt insbesondere auch für meine Partie, dass wir an diesem Tag noch irgendetwas (schachlich) reißen würden. Dieser etwas fade Abgang aus der Saison darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass wir phasenweise sehr gute Leistungen geboten haben und uns klarer als in den Jahren zuvor aus dem Abstiegskampf raushielten. Zwei Runden vor Schluss waren wir sogar bis auf den zweiten Platz in dieser sehr sehr ausgeglichenen Liga vorgestoßen.

Wie im letzten Jahr hatten wir das vor allem den fantastischen Ergebnissen von Klaus und Bruno zu verdanken. Klaus wurde sogar Topscorer der Liga, dicht gefolgt von Bruno, der mit einer Runde weniger den vierten Platz von 144 eingesetzten Spielern erreichte. Bei den übrigen wechselte Licht und Schatten ab, Thomas und ich können uns noch über einen DWZ- und Elogewinn freuen.

Mir hat es dieses Jahr als Mannschaftsführer riesen Spaß gemacht. Ich hoffe, dass wir nächste Saison daran wieder anknüpfen können. Dank auch an die Spieler der zweiten Mannschaft, die immer bereit waren, im Notfall einzuspringen. Endstand: 3 zu 5    SB
 
1. Niederkasseler Jugend-Schnellschach-Open: ein voller Erfolg (07.05.2016)

Hochspannung bei jeder Partie: Der spätere Gewinner der U16, Florian Meinecke, spielt im Stehen unten den kritischen Blicken von drei weiteren Spielern.

Heute fand das größte Turnier statt, das die SG Niederkassel jemals selber ausgerichtet hat. 149 Kinder und Jugendliche trafen sich bei herrlichem Wetter in der Evonik-Kantine in Lülsdorf. Die große Teilnehmeranzahl hat uns selber überrascht und ist vermutlich der Möglichkeit geschuldet, für zwei Turnier-Serien Punkte ergattern zu können (Formel 1 der Schachjugend Bonn/Rhein-Sieg und Grand Prix der SJNRW) Es wurde in 5 Gruppen und 6 Altersklassen gespielt, die jeweils von eigenen Schiedsrichtern betreut wurden. Die Reklamationen und der Unterstützungsbedarf sind im Jugendschach deutlich höher. Als Begleitprogramm wurde Fußball auf der Wiese und ein Schach-Shop der Firma Eurochess angeboten. Mit starker Unterstützung von Eltern wurden alle Räum- und Cateringarbeiten mit Bravour erledigt. Die Realtime-Veröffentlichtung aller Ergebnisse und Listen unseres Auslosungsprogramms im Internet sind zeitgemäß und erhöhten die Qualität des Turniers. So konnten sich die Eltern sonnen und parallel auf dem Smartphone die Ergebnisse ihrer Zöglinge verfolgen. Leider war der Platz bei der Evonik diesmal etwas eingeschränkt durch eine Ausstellung. Unter normalen Bedingungen können wir um die 200 Teilnehmer verkraften. Beste Platzierungen der Niederkasseler waren Robert Krink mit einem sechsten Platz in der U14 und Samuel Hartmann mit einem siebten Platz in der U12.

Die glücklichen Sieger des Niederkasseler Jugend-Open nach 7 Runden harter Arbeit.

Wir haben den Eindruck bekommen, dass unser Turnier auch bei den Gästen gut angekommen ist, so dass die erschöpften Helfer schon Ideen austauschen, wie wir das nächste Mal noch attraktivere Bedingungen anbieten können, wenn es in der Evonik-Kantine wieder heißt: Turnierruhe bitte - die Bretter sind freigegeben!

Hier alle Endtabellen:

Endtabelle U8
Endtabelle U10
Endtabelle U12
Endtabelle U14
Endtabelle U16/U18

Weitere Informationen wie die einzelnen Rundenergebnisse können auf unserer Turnierseite eingesehen werden durch die Links auf die jeweiligen Altersklassen.

Die Formel 1-Wertung

Die Grand Prix Wertung

    cs
 
Jahreshauptversammlung (05.05.2016)
die JHV der SG Niederkassel fand am 29.4. statt. Es wurde die Aktivität des Vereins in den Bereichen Jugendarbeit, Training, Schulschach, Flüchtlingshilfe und Turnierausrichtung gelobt. Dennoch werden weiter Schachtrainer gesucht um den hohen Bedarf an Trainings auch in Zukunft abdecken zu können. Weiterhin werden diverse Sonderveranstaltungen und Feste zur Pflege des Vereinsklimas angeboten. Die Zahl der Mitglieder stagnierte in 2015 und die Kasse entwickelte sich positiv so dass der Vorstand einstimmig entlastet werden konnte. Allein die Beteiligung an der Jahreshaupversammlung selber war dürftig mit 13 Anwesenden. Der Vorstand hat in drei Positionen gewechselt: Johannes Friedrich ist Kassierer, Stefan Hartmann Pressewart und Thomas Freundlieb zweiter Vorsitzender. Der Gesamtvorstand kann hier eingesehen werden. Den Vorgängern sei an dieser Stelle nochmals gedankt für hervorragende Arbeit im Verein.    CS
 
Jugend-Schnellschach-Open in Niederkassel auf Rekord-Kurs (03.05.2016)
Am 7.5. heißt es wieder Showtime in der Schachstadt Niederkassel! Das 1. Niederkasseler Jugend-Schnellschach-Open startet um 14:00 Uhr in der Evonik-Kantine. Bisher sind 125 Voranmeldungen eingegangen. Damit erreicht das Turnier aus dem Stand eine der höchsten Teilnehmerzahlen in der Grand Prix Serie des SBNRW und auch in der Formel 1-Serie Bonn/Rhein-Sieg In beiden Serien können hier Punkte erzielt werden. Mit unserer Vereinsjugend, die eher in den unteren Altersklassen vertreten ist, konnten wir in diesen bisher die meisten Teilnehmer mobilisieren. Aber noch sind ein paar Tage Zeit. Kurzentschlossene können sich auch noch am Turniertag anmelden. Gäste und Fans sind sehr willkommen! Die Helfer sind vorbereitet und freuen sich auf Euch.     CS
 
3. Mannschaft gewinnt gegen KKS III 5:3 (01.05.2016)
Mit dem Heimsieg gegen die dritte Mannschaft des Klubs Kölner Schachfreunde (KKS) am 17. April in der vorletzten Runde der Bezirksliga Ost verteidigte unsere dritte Mannschaft den zweiten Tabellenrang und damit einen der beiden begehrten Aufstiegsplätze. KKS III reiste mit nur sechs Spielern an, so dass Ralf F. an Brett 4 und Ralph H. an Brett 7 kampflos gewannen. Wider Erwarten sollte sich jedoch trotz der 2:0-Führung ein spannender Mannschaftskampf entwickeln. An Brett 1 setzte sich KKS III mit M. Lemaik gegen Werner F. durch, an Brett 6 konnte Hans-Joachim gewinnen, und Uwe hielt an Brett 3 Remis. Zwischenstand: 3,5:1,5. Die Kölner steckten jedoch nicht auf und zeigten an den nominell schwächeren hinteren Brettern eine gute kämpferische Leistung. So konnte J.C. Immele an Brett 5 gegen Karl-Heinz gewinnen. Nur noch 3,5:2,5! An Brett 8 ging es nun um den Mannschaftssieg. T. Ehrich vom KKS spielte deutlich stärker, als es seine DWZ von 1123 vermuten ließ. Er konnte sich im Mittelspiel gute Chancen herausspielen, musste sich dann aber letztendlich gegen Jan Eric im Endspiel geschlagen geben. Mit dieser spannenden Partie konnte Jan Eric den wichtigen Mannschaftserfolg für Niederkassel III vorzeitig sichern. Nur Björn musste noch etwas nachsitzen. Sein Gegner an Brett 2 wollte mehr als ein Remis, doch die Stellung gab einfach nicht mehr her. Endstand: 5:3. Die zwei Aufstiegplätze in die Verbandsliga werden in der letzten Runde unter den ersten drei Mannschaften ausgemacht, die alle 12 Mannschaftspunkte auf dem Konto haben:
1.) Satranc Club I
2.) Niederkassel III
3.) Porz V
Satranc I und Porz V spielen in der letzten Runde gegeneinander. Gegen Satranc hatten wir verloren und gegen Porz V gewonnen. In der letzten Runde am 22. Mai haben wir es bei Ford III somit selbst in der Hand, eine eh schon erfolgreiche Saison mit dem Aufstieg in die Verbandsliga zu krönen. Für Spannung ist gesorgt!    KM
 
SVM Einzelmeisterschaft in Niederkassel (01.05.2016)
Vom 25.5.- 29.5.2016 findet in Niederkassel im Vereinsheim die Mittelrhein Einzelmeisterschaft statt. Vier Niederkassler Spieler sind mit dabei: Alexander Kneutgen, Andreas Kuhn, Achim Bussard und Thomas Freundlieb. Leider finden sich auf der Seite des Ausrichters noch wenig Informationen zu dem Turnier. Zuschauer sind aber natürlich gerne gesehen. Freitag, den 27.5. findet nur ein eingeschränkter Spielbetrieb statt ohne Jugendtraining, um die Meisterschaft nicht zu stören.     CS
 
Deutsche Schulschach MM (01.05.2016)
Die Deutsche Schulschachmeisterschaft fand in Herborn statt mit dem Städtischen Gymnasium Hennef und Kindern, die am Niederkassler Trainingsbetrieb teilnehmen. Die Teilnehmer konnten sich über deutliche DWZ Gewinne freuen.    CS
 
NRW- Blitzmannschaftsmeisterschaft mit sehr guten Rahmenbedingungen! (25.04.2016)
Und das war eigentlich auch schon das Positive an diesem Samstag. Es fing damit an, dass ich erst am Freitag richtig realisierte, dass bereits um 10:45 Meldeschluss ist und dies bedeutete, ab 07:45 bereits die Jungs einzusammeln...und dass es ein verflucht langer Tag werden sollte. Die Qualifikation für dieses Turnier und natürlich das Turnier selber sind für mich persönlich die schachlichen Highlights des Jahres. Das Motto des Final fun Turniers sorgte im Nachhinein betrachtet nicht für das ausreichende Ambitionsniveau und irgendwie beklagten wir alle, dass wir nicht die notwendige innere Anspannung aufbauen konnten, um uns der drohenden Tracht Prügel besser zu entziehen. Eigentlich war das Ziel mit einem Plus über 50% raus zu kommen und in der oberen Hälfte zu landen ...als wir dann die Aufstellungen studieren konnten und einige starke Vereine (Plettenberg, Mühlheim, Emsdetten) nicht in Bestbesetzung antraten...träumten wir insgeheim von etwas mehr. Zur Begrüßung gab es in der 1. Runde den Bochumer SV, der uns mit 3,5 zu 0,5 abduschte, nach einem 4:0 gegen Mühlheim schien die Welt wieder in Ordnung . Nach der Niederlage gegen Münster gab es ein 2:2 gegen Dinslaken, dann setzte es eine klare Niederlage in Runde 5 gegen die mächtigen Würselern um dann bei spielfrei in Runde 6 die Tabelle zu genießen und neue Ziele auszugeben. Danach zeigte Lieme und das mit GMs vertretene Bochum 31 warum wir erst 3 Mannschaftspunkte verdient haben...lediglich in Runde 9, als wir Aachen 1 ein 2:2 abtrotzten, haben wir unser Potenzial gezeigt😅....es folgte noch ein 2: 2 gegen Herford und wir konnten uns in der Mittagspause mit einer fiesen Currywurst/Pommes stärken... Nach der Pause dann 2 klare Siege gegen Südlohn 2 und Plettenberg, dann ein 2:2 gegen Oberhausen. Siege gegen Emsdetten und Hemer folgten, so dass unser Score etwas freundlicher aussah (14 MP). Dann kam eine etwas unglückliche Niederlage gegen den späteren Dritten Düsseldorf und Südlohn1....sogar unser letzter NRW-Klassen-Gegner Sodingen besiegte uns mit einem Mann weniger...dann relativ chancenlos eine Niederlage gegen Aachen2 ....wie unsere Stimmung war?...selten so verprügelt worden....in der vorletzten Runde gelang uns ein 2:2 gegen Gütersloh...lediglich das recht klare 2,5:1,5 gegen unseren Haus-und Hoflieferanten Elberfeld 😉, das dann 5ter geworden ist, linderte ein wenig... Die Rahmenbedingungen waren in der Tat sehr gut und einer NRW-Meisterschaft würdig...Material, Tische/Räumlichkeiten und ein professionelles Turnierleitergespann sowie Verpflegung perfekt! Unsere Leistungen lagen alle so um die knapp 50%...also kein Grund Freudentänzchen zu veranstalten...aber...um es fürs nächste Mal einfach besser zu machen! In diesem Sinn ....munter bleiben! Hier sind die Ergebnisse der 4er Blitzmeisterschaft mit Niederkassler Beteiligung. Seite des Veranstalters Dieses Turnier wurde mit den neuen Blitz-Elos ausgewertet. Die Ergebnisse kann man bei der FIDE einsehen.    KR
 
U12: NRW-MM-Vorrunde in Bochum: ein guter Platz 13 von 19 Mannschaften (23.04.2016)

Vor dem Spiel gegen den KKS - immerhin an Tisch 4 - war sogar noch die Qualifikation für die NRW-Endrunde (theoretisch) möglich. Am Ende gab es dann aber 1.5:2.5-Niederlage gegen unsere Nachbarn.
An Platz 16 gesetzt, waren unsere Erwartungen nicht gerade hoch vor der Vorrunde der NRW-U12-Mannschaftsmeisterschaft, dem Qualifikationsturnier für die NRW-Endrunde. Für uns war es eine große Ehre, erstmals überhaupt bei diesem Turnier dabei sein zu dürfen! Wir hatten uns bei den Mittelrheinmeisterschaften ja sogar mit zwei Mannschaften für das Turnier qualifiziert, durften heute aber nur mit einer antreten. Leider mussten wir auf unseren derzeit zweitbesten Spieler, Jonte, verzichten. Wir fuhren mit Robert, Samuel, Leif, Lukas und Leander nach Bochum, mit folgender "Strategie": Robert spielt immer an Brett 1 und an den anderen drei Brettern wechseln die übrigen vier Jungs zyklisch durch. Das Turnier begann für uns mit einem echten Paukenschlag: einem Sieg gegen die hochfavorisierten Krefelder, immerhin an Position 6 gesetzt. Beim ersten Spiel zeigte sich schon ansatzweise, wer heute in Form war und wer nicht. Robert (Brett 1) und Lukas (Brett 4) feierten hier überragend herausgespielte Siege, Leif hielt an Brett 3 ein Remis gegen ein Mädchen mit mehr als 1200 DWZ und Samuel verlor an Brett 2. Bis zum Schluss blieb Samuel heute an Brett 2 überfordert und konnte nur eine von sechs Partien gewinnen. Er hatte aber auch - unter anderem mit David Toval (DWZ 1453; Münster) und Isabel Otterpohl (DWZ 1521; Katernberg) - zum Großteil richtig harte Kaliber vor der Brust. Hingegen konnte Robert an Brett 1 sehr gut mithalten und holte gegen die NRW-Spitze immerhin 4/7 - eine wirklich tolle Bilanz! Bis (fast) zum Schluss in sehr guter Form blieb Lukas (3/5), der bis auf die letzte Partie hochkonzentriert zu Werke ging, während Leif (1.5/5) die sehr gute Vorstellung aus dem ersten Spiel anschließend leider nicht mehr bestätigen konnte. Bei Leander hingegen war es tragisch: Er spielte konzeptionell mit das beste Schach von allen Niederkasselern, lag in jedem Spiel klar vorne, verlor aber zwei seiner vier Spiele, weil er jeweils ein einzügiges Matt übersah, das "aus dem Nichts" kam. Am Schluss blieb eine 1.5/4-Bilanz. Leander konnte seine letzte Partie leider nicht mehr spielen, da der Gegner der siebten Runde (Katernberg) nur mit drei Spielern antrat (und wir trotzdem 1:3 verloren). Doch kehren wir zum Mannschaftskampf zurück. Nach dem Auftaktsieg folgte eine 0:4-Niederlage gegen Münster. Überhaupt waren die Niederlagen (ein weiteres 0:4 gegen Brackel) ebenso deutlich wie die Siege (3:1 gegen Plettenberg und 4:0 gegen Porta Westfalica), so dass Platz 13 eigentlich vom Spielverlauf her einzementiert war. Mit einer Ausnahme: Das Spiel gegen unsere Nachbarn vom KKS war spannend! Hier gewann an Brett 1 Robert gegen Leonardo Mennicken, Samuel verlor an Brett 2 gegen Anton Maric, Leif verlor gegen David Tugui und Leander holte das Remis gegen Moyi Yu. Das war das einzige Spiel, bei dem für uns noch mehr drin gewesen wäre, was im Falle eines Sieges vielleicht noch zu einem Platz unter den ersten 10 Mannschaften gereicht hätte (der KKS, der vor dem Spiel punktgleich mit uns war, wurde am Ende Achter). Auf der Facebook-Seite der Schachjugend NRW findet man hier übrigens noch ein Foto von der Partie. Wie stark das Feld besetzt war, sieht man schon daran, dass selbst die Porzer um die Qualifikation bangen mussten und am Ende "nur" Fünfter wurden. Trotzdem herzlichen Glückwunsch an unsere Nachbarn! Neben den Porzern haben sich noch die Topfavoriten Rheydt, Paderborn, Münster, Brackel und - eher überraschend - Ennigerloh-Oelde für die NRW-Endrunde qualifiziert. Katernberg wurde undankbarer Siebter. Lobenswert war die hervorragende Organisation des Turniers und der schnelle Ergebnisdienst sowie die sensationell gute und vielfältige Bewirtung. Dafür ganz herzlichen Dank an die Organisatoren, die Ausrichter und die vielen Helfer!     sh
 
5. Mannschaft: Sieg mit einer Jugendmannschaft + Johannes (19.04.2016)
Für uns ging es um nichts mehr am vorletzten Spieltag der 2. Kreisklasse gegen die 8. (!) Mannschaft vom Brühler SK. Der Aufstieg war nur noch theoretisch möglich (mittlerweile selbst das nicht mehr) und daher ließen wir wieder unsere Jugendlichen Spielpraxis sammeln. Jörg, Manfred und Heinrich gaben ihre Plätze an die Jugendlichen frei, während wir auf Johannes als Mannschaftsführer an Brett 1 dann doch nicht verzichten wollten. Ich selbst hätte durch einen Einsatz zwar meine erste DWZ gesichert (man braucht ja fünf DWZ-ausgewertete Partien, um eine DWZ zu erhalten), aber dieses "Ziel" ist dann doch zu unwichtig, um die Jugendlichen nicht spielen zu lassen. :-) Leif konnte bereits nach wenigen Minuten seine Partie gegen seinen sehr unerfahrenen, ebenfalls jugendlichen, Gegner gewinnen, der doch einige Figuren einstellte. Alle anderen Gegner waren übrigens erwachsen. Auch Johannes gewann klar an Brett 1, nachdem dessen Gegner seine Dame vom Brett nehmen lassen musste (Spieß). Deutlich spannender waren die anderen Partien: Robert stand lange Zeit nicht wirklich gut, setzte dann aber seine Gegnerin massiv unter Druck und provozierte so Fehler. Zwischenstand: 3:0 für uns. Aber gewonnen war der Mannschaftskampf noch nicht, denn an allen anderen drei Brettern stand es ausgeglichen. Leander an Brett 5 spielte wirklich gut, doch dann übersah er im Endspiel in eigentlich völlig ausgeglichener Stellung ein einzügiges Matt - das war unglücklich. Nur noch 3:1. Da sich die Stellung bei Jonte auch nach über drei Stunden Spielzeit noch in der königsindischen Eröffnungsphase befand (Jonte dachte über einen Eröffnungszug 40 (!) Minuten lang nach), sollte wohl Dominik den entscheidenden Punkt holen. Dessen Spiel stand klar auf Remis mit zwei ungleichfarbigen Läufern und zwei Türmen sowie gleich vielen Bauern. Aber der Gegner wollte kämpfen, mit aller Macht gewinnen und für Brühl das Unentschieden retten. Doch er überdrehte, machte Fehler und verlor dann schließlich tatsächlich auf Zeit, da Dominik ihn durch eigenes Blitzen massiv unter Zeitdruck setzte. Zu dem Zeitpunkt hatte Dominik noch 1 Stunde 36 Minuten auf der Uhr und der Gegner nur noch 30 Sekunden! Das Spiel war beim Stande von 4:1 gewonnen, so dass Jontes Gegner - entnervt von der ewigen Warterei auf Jontes Züge :-) - das Remis anbot. Endstand 4.5:1.5.    sh
 
U12: KSJ-MM - Wir konnten das rein Porzer Finale (mal wieder) nicht verhindern (11.04.2016)
Ein Déjà-vu! Wie schon im letzten Jahr ging es für unsere zweite U12-Mannschaft im entscheidenden Spiel der Gruppe West um den Einzug in das Finale der Kölner Mannschaftsmeisterschaft gegen Porz 2. Und wieder zogen wir den Kürzeren und konnten das rein Porzer Endspiel Porz 1 gegen Porz 2 nicht verhindern. Dieses Mal war es aber kein Pech oder mangelnde Regelkunde, das oder die uns den Finaleinzug vermasselte, sondern die Porzer waren einfach besser! Da ich selbst bei dem Spiel nicht dabei war, kann ich mich nur auf Augenzeugenberichte und Paritiebögenanalysen verlassen. Samuel hatte - mal wieder - nicht den Hauch einer Chance gegen Gabriel Kogan, kam schon schlecht aus der Eröffnung und verlor schnell die Dame. Lukas spielte an Brett 2 italienisch und gewann in einer konzentriert und dominant gespielten Partie gegen Manuel Schnitzler klar. Leif ließ sich wohl auf das hektische Spiel seines Gegners Calvin Saini ein und verlor überraschend. Dieser Punkt sollte am Ende fehlen. An Brett 4, an dem Florian ein Remis holte, hagelte es laut Augenzeugen grobe Fehler auf beiden Seiten. Insgesamt reichte es halt nicht. Endstand 1.5:2.5. Glückwunsch an Porz! Nächstes Jahr gibt es für uns die vermutlich vorerst letzte Chance in der U12 auf den Finaleinzug, denn danach verlässt unser starker Jahrgang 2005 diese Altersklasse. Dann müssen wir auf den Jahrgang 2008 warten, also auf unsere jetzigen U8er, Lotte und Simon. Beide halfen, parallel in der Gruppe Ost, als Ersatz für Julian und Leander in der ersten Mannschaft gegen Porz 3 aus, spielten damit beide zum ersten Mal überhaupt in einer U12-Mannschaft - und gewannen beide! Bei dem Spiel war ich anwesend, da es Simon sehr wichtig war, seinen Papa dabei zu haben. Lotte verfolgte trotz Verlustes zweier Leichtfiguren einen glänzenden Mattplan über den Damenflügel und setzte diesen auch konsequent um. Simon erdrückte seine fehlerhaft spielende Gegnerin, immerhin Teilnehmerin der NRW-Einzelmeisterschaft U10 mit einer 3/9-Bilanz dort, durch sehr dominantes und angriffslustiges Spiel. Robert gewann gewohnt souverän; nur Jonte musste in einer ruhigen Partie das Remis zulassen, da ihm gegen seine nahezu fehlerfrei spielende Gegnerin Joselyne Sinner nichts Kreatives einfiel. Insgesamt ging es 3.5:0.5 für unsere stark ersatzgeschwächte erste Mannschaft gegen Porz 3 aus. Aber der Sieg kann nicht darüber hinwegtrösten, dass wir im entscheidenden Spiel der Gruppe West halt doch den Porzern den Vortritt lassen mussten....    sh
 
Licht und noch mehr Schatten bei der Mittelrhein Blitzeinzelmeisterschaft 2016! (05.04.2016)
Die diesjährige Verbandsblitzeinzelmeisterschaft wurde in einem durchaus der Sportart angemessenem Ambiente in Jülich (Kreis Düren) ausgetragen. Nicht das eher bekannte Forschungszentrum Jülich, sondern die “Wohnanlagen für Senioren und Behinderte“ An der Zitadelle luden an einem sonnigen Samstag Nachmittag zum Tanz auf den 64 Feldern ein ;-) Trotz der unglaublichen Posse des Kölner Schachverbands zum diesjährigen Qualifikationturnier (fand wohl irgendwann irgendwo irgendwie statt) fanden sich 20 TN zum Kampf um die begehrten Qualifikationplätze zur NRW BEM in einem Raum mit nahezu perfekten Spielbedingungen (einheitliches Spielmaterial und einheitliche Uhren) ein. Wie immer gab es auch reichlich Nachrücker...aus meiner Sicht wäre es Zeit, dieses Q.-Turnier als offenes Turnier (ohne vorherige Qualifikation) an zentraler Stelle auszutragen. Das Turnier wurde von Ingrid Voigt gewohnt souverän geleitet und die bei diesem Personenkreis üblichen Ränkeleien hielten sich in Grenzen. Für mich persönlich verlief das Turnier eher sehr durchwachsen. Nach der Hälfte hatte ich erst 50% und einfach zuviele Gewinnstellungen liegen gelassen...naja das bekannte subjektive Gewimmer der Zocker;-))...konnte dann allerdings 5 Partien hintereinander gewinnen, unter anderem gegen den späteren Sieger Prof. D. Beeker und dem Zweitplatzieren IM M. Röder, und war damit kurzzeitig wieder auf Tuchfühlung...danach spielte ich jedoch Kinderschach und realisierte leich gefrustet nicht mehr viel. Platz 7 mit 12 Pkt. sind für mich ok, fehlen 3 um oben mitzuspielen. Letztendlich sind 3-6 Blitzturniere pro Jahr zu wenig um die notwendige Zockerhärte zu erlangen...also neuer Plan ...zukünftig mehr Monatsblitzturniere spielen in Niederkassel, Bonn Beuel und Bad Godesberg ;-))) In diesem Sinne munter bleiben Klaus     KR
 
Chancen nicht genutzt: Niederkassel verliert in Dortmund (04.04.2016)
Mit einer knappen Niederlage gegen Hansa Dortmund kehrte die erste Niederkassler Mannschaft von ihrem Auswärtsspiel in der NRW-Klasse heim. Hatten wir in den ersten Runden vor allem auf das Tabellenende gestarrt und versucht Luft auf die Abstiegsplätze zu gewinnen, hatte uns der letzte überzeugende Sieg gegen Ratingen bis auf Platz zwei der Tabelle gespült. So war das Auswärtsspiel zu einem echten Spitzenspiel geworden, da Dortmund unangefochten die Tabelle anführte und lediglich noch einen Punkt für den ganz sicheren Aufstieg brauchte. Wir dagegen wollten nach Möglichkeit Tabellenplatz zwei absichern, der auch noch gewisse Aufstiegsaussichten bietet.

Das wir überhaupt Ambitionen hegen konnten und sich ein Duell auf Augenhöhe entwickeln konnte, hatten wir in erster Linie dem Umstand zu verdanken, dass sich bei schon weit fortgeschrittener Saison die halbe Dortmunder Mannschaft in der Bundesliga festgespielt hat und daher nicht mehr aktiv ins Kampfgeschehen eingreifen konnte. Aber immerhin bekam es Jochen an eins noch mit GM Schmittdiel zu tun und auch die nächsten Bretter waren nicht von Pappe. Etwas enttäuschend dennoch das erste Remis an meinem Brett – hier hatten wir zumindest einen kleinen DWZ-Vorsprung. Ich hatte problemlos mit Schwarz ausgeglichen, statt in einem Endspiel in Vorteil zu kommen, verstolperte ich die Stellung überhastet und konnte am Ende ganz glücklich sein, dass mein Gegner in leichter Zeitnot mit dem 40zigsten Zug zum dritten Mal die Stellung wiederholte. Die Schlussstellung bot nur noch Weiß Chancen.

Wesentlich erfreulicher die folgenden Siege von Bruno und wenig später Klaus, die beide den Löwenanteil daran haben, dass wir überhaupt so weit oben mitspielen. Brunos Gegner darf zwar bestimmt noch kein Auto fahren, hatte aber schon eine Elo-Zahl von über 2300. Jugendlich forsch und optimistisch sprang er Bruno an und opferte schon in der Eröffnung mutig eine Figur. Bruno reagierte mit Gegenopfern, am Ende behielt er dann in einer dynamischen unbalancierten Stellung den besseren Überblick, gewann Material zurück und verwertete staubtrocken. Klaus Gegner wäre besser ganz im Bett geblieben, als eine halbe Stunde zu spät zu erscheinen, nur um sich dann mit Klaus Königsinder chancenlos zerlegen zu lassen.

Erste Rückschläge folgten leider postwendend an Brett eins und acht. Jochen an eins spielte eine gute Eröffnung und stand gegen einen Stonewall sicherlich gut. Sein Gegner ging einige Risiken ein, um die Stellung zu verkomplizieren und aus dem Gleichgewicht zu kippen, was ihm auch gelang und Jochen viel Bedenkzeit kostete. Zeit die fehlte, um noch ziemlich zum Schluss eine Remisvariante zu finden oder vorher sogar, um in Vorteil zu kommen. Thomas bekam an acht die Bird-Eröffnung serviert, ein seltener Vogel am Eröffnungs-Himmel. Nach unorthodoxer beidseitiger Stellungsbehandlung konnte er ein bis zwei von seinem Gegner aus der Not heraus geopferte Bauern gewinnen. Der Computer kennt natürlich keine Furcht uns sieht Schwarz klar auf der Gewinnerstraße, mit nur noch zwei Minuten Bedenkzeit auf der Uhr aber alles nicht so einfach, ein kapitaler Bock von Thomas führte zur sofortigen Verluststellung – Ausgleich.

Blieb es an Christian, Carsten und Holger den möglichen Sieg oder das Unentschieden festzuhalten – und es sah zunächst gut aus. Christian hielt gewohnt zäh seinen Gegner – einen Internationalen Meister – mit Schwarz bis weit ins Turmendspiel auf Distanz, Remis. Carsten erspielte sich schon bald einen deutlichen Vorteil heraus, den er bis um die Zeitkontrolle herum stetig vergrößerte. Nun wickelte er in ein vermeintlich gewonnenes Turmendspiel ab, übersah dabei einen Zwischenzug und Schwupps, war der ganze Vorteil dahin. Jetzt hing der Ausgang des Mannschaftskampfes an Holgers Stellung, die Ausgangs der Eröffnung recht gut aussah – wie gut, lässt sich für mich schwer einschätzen. Um den 40zigsten Zug herum, war die Stellung sichtbar verflacht. Holger versuchte dennoch unverdrossen und gewohnt kämpferisch, Remisangebote des Gegners ablehnend, das Letzte aus dem wahrscheinlich nur noch ausgeglichenen Turmendspiel zu pressen. Irgendwann überzog er dabei und der Schwarze, der vier Stunden keinerlei Gewinnchancen hatte, verwandelte mit deutlichem Vorsprung einen Bauern zur Dame – bitter. Endstand: 3,5 zu 4,5    SB
 
NRW-Jugend-Einzelmeisterschaft beendet - aus Niederkasseler Sicht wie erwartet (02.04.2016)
Heute sind die NRW-Jugend-Einzelmeisterschaften zu Ende gegangen. In der U10 erreichte Jonte, an Rang 17 gesetzt, am Ende den 16. Platz, schnitt also praktisch genau so ab, wie zuvor zu erwarten war. Auch in der U14w entsprachen der 8. Platz von Karina (an 6 gesetzt, für Hennef antretend) und der 15. Platz von Melanie (auch an 15 gesetzt) ziemlich genau der Vorhersage. Was lernen wir daraus? Wir haben einen großen Schritt gemacht in den letzten Jahren und sind immerhin dabei in NRW. Aber: Bis zur NRW-Spitze ist es noch ein verdammt langer Weg! Hier sind uns unsere Kölner Nachbarn weit voraus. Und da wir bei großen Turnieren eben auch mal zu Lokalpatrioten werden, sei ein Blick über die Vereinsbrille hinaus erlaubt: Ich verfolge das lokale U8/U10/U12-Geschehen in den letzten vier Jahren äußerst intensiv, aber so etwas, was sich derzeit abspielt, habe ich noch nie erlebt. Da gewinnt doch tatsächlich der erst 8-jährige und noch völlig unerfahrene Nelson Strehle (erst eine DWZ-Auswertung!) vom Klub Kölner Schachfreunde (KKS) die NRW-Einzelmeisterschaft U10 und setzt sich gegen die Topfavoriten Robert Prieb (Paderborn, DWZ 1578, 30 (!) DWZ Auswertungen), David Toval (Münster, DWZ 1426, 38 (!) DWZ-Auswertungen), Max Pick (Kerpen, DWZ 1276, 15 DWZ-Auswertungen), und wie sie alle heißen, durch. Einfach unfassbar! Vor wenigen Wochen hätte Nelson noch fast gegen Simon verloren bei den Kölner EM U8, und nun diese sensationelle Leistung! Man muss kein Prophet sein, um zu verstehen, dass hier ein Riesentalent, vielleicht eines der größten in Deutschland überhaupt, heranwächst. Das größte "Momentum" in der lokalen Jugend-Förderarbeit muss man, auch angesichts des hervorragenden 12ten Platzes von Anton Maric in der U10, zweifelsfrei dem KKS attestieren. Unsere Nachbarn aus Porz hingegen können sich auf ihr Fundament, ein Resultat jahrzehntelanger exzellenter Jugendarbeit, berufen und bei der NRW-Einzelmeisterschaft folgende überragende Platzierungen für sich verbuchen: 2. Platz U10w (Sara Baltic), 1. und 2. Platz U12 (Edgar Parshykov und Jonas Gallasch), 3. Platz U16 (David Ramien), 1. Platz U16w (Kathrin Sewald), 2. Platz U18 (Ramil Sabirov). Zu dieser riesigen Vereinsleistung unser Glückwunsch nach Porz! Warum berichte ich so viel über unsere "Konkurrenten"? Weil das unser Maßstab sein muss in den nächsten Jahren! Weil wir von beiden Vereinen noch viel lernen können! Wir haben einen ersten Schritt gemacht in den letzten drei Jahren, aber es müssen noch viele folgen. Wir stehen immer noch (fast) am Anfang. Nachtrag: Der KKS (Reinhard Bonnmann) ist selbst sehr überrascht über Nelsons Abschneiden und kann es kaum glauben. Herrlich! :-)    sh
 
NRW-Jugendmeisterschaft mit Niederkasseler Beteiligung (28.03.2016)

Kann die U14w-Mittelrheinmeisterin Karina Jung (hier bei der Siegerehrung, links im Bild) auch bei den NRW-Meisterschaften für Furore sorgen?
Bei der heute beginnenden NRW-Jugend-Einzelmeisterschaft sind auch unsere Niederkasseler Spieler Jonte Ihle (U10) und Melanie Jung (U14w) mit dabei. Natürlich verfolgen wir auch die Partien unseres passiven Mitglieds Karina Jung, die für den SV Hennef als frischgebackene Mittelrheinmeisterin in der U14w antritt, mit großer Spannung! Alle drei haben heute mittag ihre Auftaktpartien leider verloren, allerdings mit unterschiedlichen Vorzeichen. Während die Niederlagen von Jonte gegen Max Pick und auch von Melanie mehr als erwartbar waren, kam die Niederlage von Karina doch überraschend. Aber das Turnier dauert noch lange! Wir drücken natürlich vor allem unseren Niederkasselern Vereinsspielern, aber auch allen anderen Spielern unseres Landesleistungs­stützpunkts ganz fest die Daumen. Sollte sich jemand davon für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren, wäre das ein großer Erfolg. Die besten Chancen dazu hat sicherlich Max Pick. Jontes Ergebnisse in der U10 kann man hier verfolgen und die Ergebnisse von Melanie und Karina in der U14w hier.    sh
 
Turnierbericht Bad Wörishofen (14.03.2016)
Internationales Schachfestival in Bad Wörishofen Ende Februar/Anfang März 2016 und zwei Niederkasseler dabei: Als passives Vereinsmitglied Michael Walda im B - Open (bis ELO 2ooo) und als nominell aktiver Spieler Werner Groß im Senioren - Open. Michael erspielte mit 7 Punkten souverän den 1.Platz – Gratulation! Werner G. spielte nach 3 Jahren Wettkampfpause mit Licht und Schatten: Objektiv miserable Partieanlagen führten zum Gewinn, eine gewonnene Stellung gegen einen sympathischen russischen Altmeister wurde verloren. Immerhin wurde gegen den späteren Sieger, Christoph Frick, ELO 2224, ein sicheres Remis erspielt. Im Ergebnis sprang bei 6 ½ Punkten der geteilte 4./5. Platz heraus, wenngleich das Turnierziel, ohne Niederlage zu bleiben, nicht erreicht wurde. Die Turnieratmosphäre, die Organisation und das Ambiente (Turniersaal im Kurhaus!) waren hervorragend, so dass es Spaß gemacht hat, 9 Tage nicht an der frischen Luft zu sein!    wg
 
Blog aus Morsbach von der Jugend-Mittelrheinmeisterschaft (14.03.2016)
Da meine letzten Blogs vom U8-Turnier in Sebnitz (2013) sowie von den Deutschen U10-Vereinsmeisterschaften in Magdeburg (2015) sehr gut ankamen und letzterer sogar auf der Website der Deutschen Schachjugend lobend und öffentlichkeitswirksam erwähnt wurde, habe ich mich nun entschlossen, auch einen Blog von der am Samstag beginnenden Jugend-Mittelrheinmeisterschaft in Morsbach einzurichten, bei der ich als Zuschauer und Vater dabei bin. An dem Turnier nehmen unsere Niederkasseler Mitglieder Samuel (U12) und Melanie (U14w) teil. Auch unsere passiven Mitglieder Karina (U14w) und Alexander (U12) spielen mit, treten dort allerdings für den SV Hennef an. Im Blog kann ich ausführlich schreiben, ohne die Homepage der SG Niederkassel vollspammen zu müssen. :-) Wer Interesse hat, ist herzlich eingeladen das dort zu verfolgen. Viel Spaß! Die beiden ersten Vorberichte stehen schon.    sh
 
Schulschach: Siegauenschule verpasst knapp die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft (12.03.2016)

Wir haben es uns im Foyer der Stadthalle Kamen gemütlich gemacht. Bildquelle: Schachjugend NRW
Auch im zweiten Anlauf hat es nicht geklappt. Beim NRW-Finale der Grundschulen erlangte die Siegauenschule Troisdorf-Bergheim mit Jonte, Samuel, Lukas, Mattes und Ersatzspielerin Lotte - alles Spieler der SG Niederkassel - zwar einen respektablen sechsten Platz unter 34 Grundschulen, verpasste aber das große Ziel: die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft. Diese Qualifikation war den vier erstplatzierten Teams vorbehalten. Hinter zwei überragenden Mannschaften aus Paderborn und Eilendorf konnten wir uns lange oben halten und hatten bis zum Schluss alles selbst in der Hand. Dann aber gab es im letzten Spiel eine verdiente 1:3-Niederlage gegen die GGS Werther-Langenheide - und alle Träume waren vorbei. Eine Runde zuvor hatte man sich noch am Spitzenbrett gegen Paderborn wiedergefunden, darunter Robert Prieb, mit DWZ 1594 die Nummer 2 in Deutschland in der U9. Und genau gegen diesen Spieler gelang Jonte in überragender Form ein souveränes Remis! Überhaupt Jonte: Mit 6/9 am Spitzenbrett stellte er wieder sein Riesentalent und überragende Wettkampfperformance unter Beweis. Auch Mattes an Brett 4 spielte mit 5.5/9 durchaus solide. Leider nicht in Bestform waren an den Mittelbrettern Samuel (4/9) und Lukas (4.5/9), die beide gleichermaßen halbe Punkte verschenkten und (Patt) geschenkt bekamen, aber leider nicht die Form der Mittelrheinrunde erreichten, bei der sie noch für die meisten Punkte gesorgt hatten. Aber so ist es nun mal: Es war vorher klar, dass die Qualifikation nur gelingen kann, wenn alle in Bestform sind. Nun gibt es eine neue Chance im nächsten Jahr für die Siegauenschule und Trainer Axel Dohms mit Mattes, Lotte, Simon und Tim. Aber auch für die Noch-Viertklässler Jonte, Samuel und Lukas war es nicht die letzte Chance, können sie doch im nächsten Jahr für das Collegium Josephinum Bonn in der Wettkampfklasse IV der Gymnasien antreten. Dort bekommen sie mit Robert und Leander sogar erstklassige Verstärkung! Hier findet man alle Endstände und viele Fotos.    sh
 
Überzeugend: Niederkassel I gewinnt gegen Ratingen (07.03.2016)
Waren die bisherigen Mannschaftskämpfe in der NRW-Klasse immer sehr enge Angelegenheiten, gelang gegen Ratingen erstmals in dieser Saison ein relativ ungefährdeter, deutlicher Sieg, der auch durchaus noch höher ausfallen hätte können.

Dabei war der Start keineswegs verheißungsvoll. Horst, dankenswerterweise eingesprungen, lieferte sich ein thematisches Duell in einer der Königsindischen Hauptvarianten. Leider ging es auch sehr thematisch den Bach runter. Wie so oft versandete die Weiße Initiative am Damenflügel nach Ungenauigkeiten und Schwarz brach dafür mit umso heftigerer Wucht am Königsflügel durch. Es sollte die letzte Führung für die Ratinger an diesem Sonntag bleiben. Wenig später gelang mir bereits der Ausgleichstreffer. Mein Gegner hatte seine Eröffnungen vor kurzem gewechselt und spielte statt Sizilianisch nun Skandinavisch. Seitdem einige neue Bücher auf den Markt gekommen sind, wird man mit dieser an sich seltenen Eröffnung als e4-Spieler immer häufiger konfrontiert. Ganz so einfach wie in manchen dieser Bücher versprochen, ist das schwarze Leben allerdings nicht. Jedenfalls stand Schwarz nach rund 14 Zügen auf Verlust.

Holger, Bruno und wenig später Klaus sorgten dann für die beruhigenden weiteren Punkte. Holger spielte eine Musterpartie in der Tarrasch-Verteidigung, mit der sein Gegner gar nicht zu Recht kam. Bruno gewann in einem Vorstoßfranzosen schnell einen Bauern, die Sache schien aber trotzdem noch eine Zeitlang ein wenig zweischneidig, obwohl ich mir angesichts von Brunos Technik über den Ausgang eigentlich nie Sorgen machte. Und auch Klaus bewies gute Technik: sein Gegner wickelte aus der Eröffnung heraus in ein leicht schlechteres Endspiel ab. Geduldig verbesserte Klaus seine Stellung, bis der Schwarze schließlich unter zunehmendem Druck geriet und entscheidend Material einbüßte.

Leider überzog zwischendurch Christian sein lange Zeit ebenfalls leicht besseres Endspiel. Auf der Suche nach Gewinnmöglichkeiten schätzte er ein Leichtfigurenendspiel falsch ein, musste einen Bauern geben und landete in einem verlorenen Bauernendspiel. Fast Zeitgleich stellte Jochen den alten Abstand wieder her. Sein Gegner ließ sich von einer etwas positionell anrüchigen Caro-Kann Eröffnungsidee Tals aus seinen Weltmeisterschaftskämpfen gegen Botwinnik inspirieren. Obwohl Jochen – gehandikapt durch eine Erkältung - mit der Partie nicht wirklich zufrieden war, zeigte die anschließende Analyse, dass bis auf einen kleinen Wackler die schwarze Stellung immer ok war. Ein Qualitätsgewinn führte schließlich zum Sieg. Ebenfalls einen halben Punkt verschenkte Carsten, der mit Schwarz zunächst sehr gut die etwas unorthodoxe Spielanlage seines Gegners in einer Englischen-Eröffnung ausnutze. Obwohl er einen fast schon entscheidenden taktischen Schlag ausließ, behielt er bis in die Zeitnotphase Vorteil. Hier ging es dann etwas chaotisch und robust zur Sache, schließlich entstand ein Remisendspiel. Endstand 5,5 zu 2,5    SB
 
U10-NRW-MM Vorrunde: toller Platz 5 - NRW-Endrunde ganz knapp verpasst (06.03.2016)

Vier junge Asse der SG Niederkassel im Spiel gegen unsere guten Bekannten aus Kerpen.
Vor dem Turnier waren die Erwartungen nicht allzu hoch: Zwar standen wir dank Spitzenspieler Jonte auf Platz drei der Setzliste, doch ansonsten schien mit den "Kleinen" Lotte, Simon und Alexander - Mattes fiel leider aus - nicht viel mehr drin als ein guter Mittelfeldplatz. Das Motto: Vorne holt Jonte die Punkte, und hinten versuchen Simon oder Alexander zu gewinnen. Und wenn es dann ganz gut läuft, kann Lotte an Brett zwei auch mal einen Punkt holen. Aber Lotte strafte uns Lügen, spielte deutlich über den Erwartungen und holte sensationelle 3.5/9. Sie entwickelt sich zu einem richtig guten Talent. Weiter so! Jonte spielte an Brett eins gut, auch wenn er selbst am Ende nicht ganz zufrieden war, da er gegen Max Pick eine eher unglückliche Niederlage einstecken musste. Aber wenn man an Brett eins mit 6/9 nicht zufrieden ist, hat man eben ganz besonders hohe Erwartungen an sich selbst - und das macht einen zukünftigen Spitzenspieler aus. Alexander an Brett vier war vorher schwierig einzuschätzen, da er als einziger über quasi keine Erfahrung in Mannschaftsspielen verfügte. Aber auch er überzeugte und brachte es am Ende nach einigen Kämpfen, die seinen Vater Marcel teilweise an den Rande eines Herzinfarktes brachten, auf sehr gute 6/9. Hätte nun Simon einen herausragenden Tag gehabt, wäre Platz vier möglich gewesen. Aber den hatte er leider nicht. Er spielte unkonzentriert und zu schnell, stellte mindestens dreimal die Dame bzw. Turm ein und musste sich dann mit 5/9 zufrieden geben. Am Ende fehlte nur ein Mannschaftspunkt auf Platz vier und damit zur Qualifikation für die Endrunde der acht besten Mannschaften in NRW. Man muss allerdings dazu sagen, dass wir mit Platz fünf stark überbewertet sind, denn gegen die vier erstplazierten Mannschaften - darunter die alle anderen Mannschaften deutlich überragenden Teams aus Langenfeld, vom KKS und aus Düsseldorf - haben wir gar nicht gespielt. Dies liegt daran, dass wir uns lange im Mittelfeld aufhielten und erst am Schluss aufdrehten. Das Niveau des Turniers insgesamt erschien mir in den letzten Jahren - als beispielsweise Porz und Leverkusen noch deutlich stärker waren - wesentlich höher als in diesem Jahr. Wir sind zufrieden und hoffen, im nächsten Jahr wieder oben mitspielen zu können, auch wenn uns dann Jonte schmerzlich fehlen wird.    sh
 
Formel 1: Totaler Triumph für die Trainingsgruppen von Thomas Freundlieb (28.02.2016)

An den ersten Brettern das gewohnte Bild: alle Teilnehmer stammen aus der Donnerstags-Trainingsgruppe von Thomas Freundlieb. Hier steht Julian gegen Robert noch auf Gewinn. Am Ende siegt doch Robert und gewinnt das Turnier.
Obwohl kein Mitglied in einem Schachverein, holte Henning Krink, Roberts Bruder, aus dem Stand heraus den zweiten Platz beim Formel 1-Turnier in St. Augustin und damit einen Pokal in der U8! Ansonsten Business As Usual in der Formel 1: Es gab mit 56 Teilnehmern eine mittlere Anzahl schachspielender Kinder. Mit Jonte, Samuel, Lukas und Mattes wären es also 60 gewesen. Die triumphierten gleichzeitig in Herzogenrath... Wie üblich holte Superstar Robert das 7:0 in der U14, die mit der U12 zusammengelegt wurde, um vernünftige Gruppengrößen hinzubekommen. In der 7. Runde kam es in dieser Altersgruppe (U12 / U14) dann, wie es kommen musste: An Brett eins und zwei saßen ausschließlich Kids aus der Niederkasseler Donnerstags-Kadergruppe von Thomas Freundlieb: Karina und Alexander an Brett zwei, Julian und Robert an Brett eins. Die Kaderspieler zerfleischten sich gegenseitig so, dass sich (außer Robert) niemand als herausragend profilieren konnte und die interne U12-Wertung vom vereinslosen Felix Bajracharya gewonnen wurde, der seinerseits gegen Spieler wie Julian keine Chance hatte... Karina wurde mit 5 aus 7 zweite in dieser U14 / U12-Kombigruppe mit dem breiten Spitzenfeld. Doch auch Roberts Leistung war nicht ganz makellos: Einerseits stand er gegen Julian wirklich sehr, sehr schlecht, konnte sich aber in gewohnter Manier mit einer Springergabel auf Julians Türme noch einmal geschickt aus der Affäre ziehen. Andererseits spielte er gegen obigen Felix in der vorletzten Runde zwar sehr stark, übersah aber, dass der Gegner mit einem wegen vorangegangenem Figurenabzug im Schach stehenden König einen ungültigen Zug nach dem anderen machte. Erstaunlich bei einem Kämpfer, der sonst auch gerne 1600er Remis hält...egal... hat der Gute halt drei, vier Züge später mattgesetzt.... Alexander Stenzel konnte in der von Benjamin Borriss und Avagjan Mushegh dominierten Gruppe der unter Zehnjährigen einen Platz im Mittelfeld ergattern. Dies gelang auch Florian in der U 12. David Kvint erreichte achtbare 2 aus 5 bei den U10ern. Unser Passivmitglied Julian Lohmar, der für den V.d.S.F. Bonn startet, behält damit die Führung in der U12er Gesamtwertung vor Alexander Jung. Robert dominiert die U14 mit 20 Punkten Abstand vor Karina Jung. Bemerkenswert schließlich auch die Leistung von Timur Suppert: Genau wie vor 14 Tagen in Heimerzheim nahm der U16er von der ersten Runde ab an Brett eins Platz, um danach einen Gegner nach dem anderen abzufertigen (bemerkenswert, denn auch die U16 wurde mit der kleinen U18 zusammengelegt) und dieses Brett nicht mehr zu verlassen. 6,5 aus 7 war der Lohn der Arbeit (nur Florian Meinecke konnte ihn Remis halten, wenn der Autor recht erinnert...). Überflüssig zu sagen, dass Timur natürlich am Quartalstraining des U16- Vorbereitungskaders in den Räumen der SG Niederkassel teilnimmt. Trainiert unter anderem von..... Thomas Freundlieb!    tw
 
U12: 3:1 gegen Kerpen - die 2. Mannschaft erhält sich die Chancen auf das KSJ-Finale (28.02.2016)
Das Motto gegen Kerpen war klar: die Bretter zwei bis vier mussten gewonnen werden, da Samuel an Brett eins gegen das 8-jährige Supertalent Max Pick (DWZ 1276), der in Internetforen nach seiner Turnierperformance von DWZ 1740 zuletzt schon als potenzieller Carlsen-Verfolger gehandelt wird (was ich dann doch für etwas übertrieben halte), als chancenlos galt. Max Pick trainiert übrigens in unserem Landesleistungsstützpunkt Köln/Bonn. Und so konnten dann auch Mattes an Brett vier und Lukas an Brett zwei mit blitzsauberen Siegen gegen allerdings auch schwache Gegner schnell punkten. Nur Leif stand lange Zeit nicht gut und hätte sein Spiel gegen den sehr starken Jan Hartl (der mir im letzten Jahr schon sehr positiv aufgefallen war) auch gut verlieren können. Am Ende siegte er dank seiner Routine. Es blieb also der Kampf von Samuel gegen Max, der durchaus gutes Schach bot. Max kam schlecht aus der Eröffnung und stand bis zum 15. Zug (+1.9 für Samuel laut Shredder) klar hinten. Dann aber nutzte Samuel seine Chancen nicht, gab unnötig eine Fesselung auf und geriet durch Ungenauigkeiten in Rückstand. Am Ende musste er dann doch die Hände zur Gratulation reichen. Aber Respekt für seine Leistung, für die er auch über eine Stunde Bedenkzeit investierte! Am Ende blieb ein 3:1-Sieg, der uns die Chancen auf Platz 1 und damit auf ein Finale bei der KSJ-MM U12 gegen Porz 1 erhält. Da zeitgleich Porz 2 kampflos gegen Worringen 1 gewonnen hat, kommt es nun am letzten Spieltag erneut zu einem echten Gruppen-Endspiel gegen Porz 2. Ein Déjà-vu - aber vielleicht mit anderem Ausgang als im letzten Jahr?    sh
 
Auch im Schulschach gelingt die NRW-Qualifikation: zweiter Platz auf Mittelrhein-Ebene (27.02.2016)

Die erfolgreiche Schach-AG der Bergheimer Trogata - alles Jungs der SG Niederkassel!
Nicht nur auf Vereinsebene haben sich unsere Jungs für NRW qualifiziert - auch im Schulschach ist uns das gelungen. Das Team um Jonte, Samuel, Lukas und Mattes wird seit langer Zeit von Axel Dohms in der Schach-AG der Trogata der Siegauenschule in Troisdorf-Bergheim trainiert. Die Schule kann sich glücklich schätzen, so viele talentierte Spieler der SG Niederkassel in ihren Reihen zu haben und einen Trainer der SG Niederkassel, der die Schach-AG so engagiert leitet. Danke, Axel! Am heutigen Tag bei der Mittelrhein-Meisterschaft der Grundschulen in Herzogenrath war nur die Montessori-Grundschule aus Eilendorf stärker als wir. Diese waren aber auch saustark besetzt: Wenn man es sich leisten kann, einen Ingmar Mainka an Brett vier zu setzen, dann kann man erahnen, wie stark diese Mannschaft war... Gegen Eilendorf konnten nur Samuel und Lukas mit einem Remis punkten. Übrigens der einzige Punktverlust von beiden am heutigen Tag: 6.5/7 - eine riesige Bilanz an den Brettern 2 und 3! Allerdings muss man dazu sagen, dass die Leistung zum Teil nicht ganz so glorreich war wie es das Ergebnis vermuten lässt: Vor allem Samuel stand zum Teil nach Fehlern klar auf Verlust, konnte dann aber mit gewohnt großem Kampfgeist die Partien noch herumreißen. Bei Jonte wechselten heute Licht und Schatten etwas ab, aber insgesamt spielte er - gegen die stärksten Gegner - gewohnt souverän und gewann ebenfalls fast alle Partien. Auch Mattes an Brett vier spielte gut, im Rahmen der Erwartungen. Eine Partie verlor er sehr unglücklich, aber darüber legen wir mal den Mantel des Schweigens... Insgesamt gelangen unserem Team 22.5 von 28 möglichen Brettpunkten und damit mehr als den Siegern aus Eilendorf (22), die aber nun einmal alle möglichen Mannschaftspunkte erzielten. Für unsere Jungs blieb so Platz zwei und damit die Qualifikation für die NRW-Schulschachmeisterschaft, die bereits am 11. März in Kamen stattfindet. Dort haben wir ein großes Ziel: die Qualifikation für die Deutsche Grundschulmeisterschaft! Wenn sich alle noch ein wenig steigern gegenüber heute, ist das möglich. Unser Dank gilt den Organisatoren um Peter Titz und dem Team vor Ort aus Herzogenrath, die einen sehr guten Job machten. Hoffentlich laufen die NRW-Grundschulmeisterschaften dieses Mal ähnlich professionell ab. Man findet hier die Endtabelle der Verbandsmeisterschaft der Grundschulen und ein Foto aller Siegermannschaften.    sh
 
U12-Mannschaft: Für NRW qualifiziert - und das gleich doppelt! (21.02.2016)
Emotionen und Spannung pur heute in Düren bei der SJM-MM U12, dem Qualifikationsturnier für das Vorrundenturnier der zweigeteilten NRW-Mannschaftsmeisterschaft. Welche fünf (von 13) Mannschaften würden es schaffen? Es begann direkt mit einem Paukenschlag, als unsere zweite Mannschaft mit Lukas, Leander, Simon und Lucas unserer ersten Mannschaft um Robert, Samuel, Jonte und Leif ein sensationelles 2:2 abtrotzte! Besonders bemerkenswert war der Sieg von Lukas - der sogar noch mit einer grippalen Erkältung angetreten war - gegen Robert. Ebenso überraschend war der Sieg von Leander gegen Samuel. Beide, Robert und Samuel, blieben bis zum Schluss heute in eher mäßiger Form. Dafür wurde aber unsere extreme Ausgeglichenheit zur großen Stärke! Wer an Brett 3 und 4 mit Jonte und Leif antreten kann, der hat eben fast zwei Punkte sicher. Und so war es dann auch. Nur im Spiel gegen Porz 1 mussten beide einen (Leif) bzw. einen halben Punkt (Jonte) abgeben; ansonsten gewannen beide alle (!) Spiele. Da zwischenzeitlich auch Robert und Samuel besser wurden und gewannen - hervorzuheben ist hier besonders der überragende 4:0-Sieg gegen den direkten Konkurrenten um die vorderen Plätze, KKS - , landete man am Ende auf einem grandiosen zweiten Platz und qualifizierte sich für die Vorrunde der NRW-MM U12, die am 23. April in Bochum stattfindet. Die eigentliche Sensation ist aber, dass sich unsere zweite Mannschaft auf dem vierten Platz wiederfand und sich damit ebenfalls für NRW qualifiziert hat. Oder besser: hätte. Denn die Regularien sehen es nun einmal vor, dass sich pro Verein nur eine Mannschaft qualifizieren darf. Ein Schicksal, das Porz oft genug erlebt hat, dieses Mal auch wieder (die zweite Porzer Mannschaft wurde Sechster). Wir können stolz sein, zwei so gute Mannschaften zu haben. Zweiter und vierter Platz auf Verbandsebene - das ist doch der Hammer! In der zweiten Mannschaft war Lucas in seinem ersten größeren Mannschaftsturnier an Brett 4 eine echte Bank und gewann viele Spiele. Aber auch Lukas und Leander an den Brettern eins und zwei schlugen sich großartig und gewannen gegen den einen oder anderen Topspieler (Lukas beispielsweise außer gegen Robert auch gegen Andi Nanu von Porz 2). Simon, der mit seinen 7 Jahren wieder einmal einer der jüngsten Teilnehmer des Turniers überhaupt war, hielt überraschend gut mit und holte immerhin 2.5 Punkte. Ärgerlich war, dass er ein Spiel in besserer Stellung durch einen ungültigen "Mattzug" seines Gegners verlor und er dieses nicht sah, obwohl ihn Schiedsrichter Peter Titz, sehr freundlich, mehrmals darauf hinwies, sich die Endstellung doch noch einmal genau anzuschauen und dann zu entscheiden, ob es wirklich Matt sei. Hier war Simon überfordert und einfach noch zu unerfahren. Auch Robert passierte etwas ähnliches: In der Partie gegen KKS verließ er unter Tränen sein Brett, weil er dachte, Matt gesetzt worden zu sein. Nachdem wir ihn allerdings in Absprache mit Peter Titz baten zum Brett zurückzugehen und sich die Stellung noch einmal anzuschauen, bemerkte er, dass es wohl doch kein Matt war und gewann dann noch auf Zeit. Wir möchten uns beim KKS und dem Schiedsrichter für die sportliche Geste bedanken - man hätte die Partie eigentlich als Aufgabe von Robert werten müssen... Die NRW-Meisterschaft werden wir nun zu einem großen Fest für die SG Niederkassel machen! Wir werden mit möglichst vielen Spielern hinfahren und durchwechseln. Schließlich haben sich heute alle acht Spieler für die NRW-Meisterschaft qualifiziert und empfohlen! In Bochum findet zunächst die Vorrunde der NRW-Mannschaftsmeisterschaft statt. Qualifiziert man sich dort für die Endrunde der NRW-Mannschaftsmeisterschaft, kann man sich dann in einem zweiten Schritt übrigens sogar für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren, die im Dezember in Magdeburg stattfindet - parallel zu der offenen DVM-U10, an der wir wieder teilnehmen werden... Aber so vermessen, dies als Ziel auszugeben, sind wir nun wirklich nicht. Dazu ist wohl die Konkurrenz in NRW - neben den unerreichbaren Porzern - dann doch zu stark... Genießen wir also lieber den schönen Augenblick! Hier findet man die Endtabelle und die Einzelstatistiken.    sh
 
NRW-Qualifikation erspielt! (21.02.2016)
In der Aufstellung Jochen Wigger, Bruno Schienmann, Klaus Rybarczyk und Christian Bussard konnte die SG Niederkassel sich direkt mit dem erhofften 4. Platz auf der Verbandsmeisterschaft Mittelrhein für die NRW-Blitzmannschaftsmeisterschaft 2016 eine Fahrkarte erobern. Der Saal und allgemeine Atmosphäre sowie die professionelle Turnierleitung sorgten für sehr gute Rahmenbedingungen! Aufwärts Aachen I und II, der Aachener SV sowie die beiden derzeitigen Spitzenreiter der NRW-Oberliga KKS I und der SV Würselen waren die Top-Favoriten auf die begehrten 4 Qualifikationsplätze. Nach verhaltenem Start mit 3 Siegen und 4 Unentschieden gab es die beiden Niederlagen gegen die beiden Aufwärts Aachen-Vertretungen, sodass eher das Gefühl einsetzte, wir würden es nicht mehr schaffen können, obwohl wir bei den beiden Niederlagen nicht so chancenlos waren und auch bei den Unentschieden den einen oder anderen Halben liegen ließen. Das ist natürlich, wie immer, nur ein rein subjektiver Eindruck, aber die Verluste aufgrund von falscher Bauern-Umwandlung bzw. Königeinstellern bei klaren Gewinnstellungen hatten schon suizidale Tendenzen;-)) Ich hatte allerdings schon im Vorfeld die zweite Turnierhälfte als die für uns wichtigere ausgerufen und uns allen war klar, dass wir jetzt richtig auf die Jagd gehen mussten. Da die 3 Erstplatzierten sich ab Mitte des Turniers spürbar absetzen konnten, begann das Gedrängel um den letzten Quali.-Platz. Der Aachener SV, KKS I und sogar der Langenfelder SF waren mit uns bis zur letzten Runde fast gleichauf. Dank weiterer 4 Siege und eines Unentschiedens gegen Würselen in der vorletzten Runde konnten wir den 4. Platz dann aus eigener Kraft erspielen. An Brett 1 spielte Jochen extrem stark und holte 9,5/15 Punkte gegen sehr starke Gegnerschaft, während Bruno mit 5/15 Punkten weit unter seinen Möglichkeiten blieb, er spielte den einen und anderen gewohnt trocken aus, verschenkte dann aber mehrere Punkte wortwörtlich. Den Grundstein legten wir an den beiden unteren Brettern mit besonders starken 12,5/15 von Christian am 4. Brett und meinen soliden 11/15 an Brett3. Letztendlich aus meiner Sicht kein rein glücklicher, sondern ein durchaus gut erspielter 4. Platz. Im April geht es dann nach Südlohn zur NRW-Meisterschaft mit neuen Zielen ;-))     KR
 
Ausblick Turniere unserer Nachbarvereine: (15.02.2016)
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nahe liegt. Hier sind ein paar Turniertermine aus der Region für Interessierte.
07.04. - 02.06. Offene Siegburger Stadtmeisterschaften
11.04. - 30.05. 23. Ford Open
16.04. 1. Porzer Schnellschach-Open
01.05. 44. Godesburger Schnellturnier (Ausschreibung fehlt noch)
20.5. - 22.5. Schach-Open/Cup 2016 in Bonn     CS
 
Punkt für Punkt (14.02.2016)
in Runde 6 musste unsere erste Mannschaft gegen die zweite Mannschaft der SG Bochum 31 antreten. Es galt den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen. In der sehr ausgeglichen Liga liegen Aufstieg und Abstieg sehr nah beisammen. Bochum hatte auf dem Papier die stärkere Mannschaft im Aufgebot. Sonntag früh sind wir pünktlich im Spiellokal der Erich Kästner Gesamtschule eingetroffen. Das optisch nicht sehr ansprechende Gebäude bot eine angenehm großzügige Raumaufteilung. Es entwickelte sich ein spannender Kampf auf Augenhöhe. Christian spielte mit deutlichem Zeitvorsprung in unklarer Stellung Remis. Bruno hat in einer sehr soliden Vorstellung auf beiden Flügeln mit enormen Druck seinem Gegner keine Chance gelassen. Holger hat zu ungestüm auf Sieg gespielt und überzog. Er läuft seiner Form weiter hinterher. Jochen gewinnt weitere Selbstsicherheit und remisiert sicher an Brett 1. Carsten gelangte in der Eröffnung schnell ins Hintertreffen, erreichte aber dennoch ein Remis, da dem Gegner in besserer Stellung kein kreativer Durchbruch gelang. Der sonst so siegessichere Klaus griff gegen einen sehr starken Jochen Dahm schon in der Eröffnung daneben und kam nie wieder richtig ins Spiel, so dass er die Segel streichen musste. 3.5:2.5 für Bochum. Thomas stand lange klar besser und ließ zweimal den Sieg taktisch aus. Seine Stellung war in Zeitnot schließlich sogar verloren, als sein Gegner plötzlich einen Turm einstellte. Einstand. Auch Stephan behandelte ein vermutlich gewonnenes Turmendspiel nachlässig und zog beim erreichten Spielstand dann die Notbremse. Er wickelte zum Remis ab. 4:4! Insgesamt ein gutes Ergebnis gegen einen starken Gegner und ein weiterer Mannschaftspunkt. Wir haben noch Außenseiterchancen auf den Aufstieg aber was wichtiger ist: 4 Punkte auf die Abstiegsplätze. Die nächste Runde haben wir Ratingen zu Hause zu Gast!    CS
 
3. Mannschaft schlägt Tabellenführer Porz 5 deutlich (14.02.2016)
Das Spitzenspiel der Bezirksliga Ost konnte die 3. Mannschaft unerwartet hoch mit 6,5 : 1,5 gewinnen. Für Spannung war im Vorfeld schon gesorgt. Mit einem Sieg konnten wir die theoretischen Aufstiegschancen wahren. Beide Mannschaften traten fast in Bestbesetzung an. Porz war leicht favorisiert, zumal die junge Porzer Mannschaft fast nur aus Jugendlichen besteht, die sich stetig weiterentwickelt haben. Um so erfreulicher war für uns der Verlauf des Mannschaftskampfes. Die ersten beiden Stunden verliefen, wie zu erwarten war, ausgeglichen. Nach einem ungenauen Zug seines Gegners konnte Kasten am 8. Brett die Mannschaft mit 1 : 0 in Fürhung bringen. Kurz danach folgte das 2 : 0 durch Ralf am 5. Brett. Als das Zwischenergebnis dem Werner F. am 1. Brett mitgeteilt wurde, glaubte dieser noch, der Wettkampf nimmt den für ihn erwarteten Lauf und es stünde so für den Gegner. Um so größer seine Freude über den Zwischenstand. Als kurz danach Björn am 2. Brett das 3 : 0, Werner G. und Hans-Joachim den 4. und 5. Punkt folgen ließen, sah es schon nach einem Kantersieg aus. Die Porzer befürchteten schon die Höchststrafe. Es folgten Punkteteilungen am 1. und 3. Brett durch Werner F. und Uwe, so daß der Zwischenstand 6 : 1 lautete. Einzig Karl-Heinz spielte noch. Er hatte ein bereits verloren geglaubtes Endspiel mit einer Figur weniger noch in eine Siegstellung umgewandelt. Allerdings brachte er sich um den Siegpunkt durch ungenaue Endspielführung. Auf den Hinweis vom Karsten nachher, dass die beiden Spieler sich nichts geschenkt hätten, meinte Werner F. nur: "doch ein Tempo" und zeigte den einfachen Gewinnweg in dem Bauernendspiel. Mit diesem Sieg übernimmt die 3. Mannschaft die Tabellenführung. In der nächsten Runde ist sie spielfrei. Danach gibt es noch 2 schwere Spiele gegen KKS 3 und Ford Köln 2. Mal sehen, ob wir uns dort oben halten können.    KM
 
Was ist eigentlich aus Razvan geworden? (14.02.2016)
Unser Talent Razvan musste uns letztes Jahr im Sommer verlassen, da er in die Pfalz umgezogen ist. Wir freuen uns darüber, dass er sich dort einem Schachverein, SC Cochem, angeschlossen hat und dort weiterhin erfolgreich Schach spielt. Am 4. Brett in der 2. Kreisklasse hat er schon zweimal gewonnen. Seine DWZ steigt momentan schon virtuell auf 1310. Tolle Leistung und weiter so Razvan! Wir wünschen ihm weiterhin alles Gute für seinen Lebensweg und werden seine schachliche Entwicklung weiter verfolgen.     KM
 
Jugend: Erlebnis Rurtalpokal - im oberen NRW-Drittel dabei (13.02.2016)

Leif, Simon und Julian - ein Trio mit viel Perspektive
Mit einer leider nur sehr kleinen Niederkasseler Delegation (Leif, Simon und Julian als Spieler, einem Gastspieler - Timur Suppert vom VdSF Bonn, der auch Mitglied in unserem Landesleistungsstützpunkt ist - sowie Thorsten und mir als Betreuer) fuhren wir in Thorstens Auto nach Düren-Lendersdorf zum legendären Rurtalpokal, der wie unser Niederkasseler Jugend-Schnellschach-Open zur Grand-Prix-Serie der Schachjugend NRW zählt. Bevor ich über die Ergebnisse berichte, muss ich erst einmal dieses Turnier loben: Wahnsinn! Über 200 Teilnehmer (genauer: 220), aber trotzdem gemütlich und familiär, toporganisiert - der Rurtalpokal zählt zu den größten und besten Jugend-Turnieren in NRW und vermutlich in ganz Deutschland. Besonders liebenswert das Pausenprogramm für die U8-Kids, die von einem Clown nach draußen geführt werden und dort gemeinsam Ball spielen. Die U8er spielen nämlich nur sieben Runden und haben nach der dritten Runde etwas Zeit zum Verschnaufen, während die Kinder aller anderen Altersklassen neun Runden durchspielen. Das Turnier ist so beliebt, dass die ganze NRW-Elite anwesend ist. Entsprechend schwierig ist es, selbst für unsere Topspieler, überhaupt einen Platz unter den besten 10 zu erreichen! Heute gelang das nur Simon in der U8. Nach einem guten Start mit 2/3 spielte er einige hektische und überhastet gespielte Partien, passte auf seine Figuren nicht auf und verlor die eine oder andere Partie. Einmal rettete er sich glücklich in ein Patt. Die letzten beiden Partien gewann er aber blitzsauber mit (relativ!) viel Nachdenken und erreichte am Schluss mit 4.5/7 einen hervorragenden achten Platz unter 31 Teilnehmern. Schade war nur, dass mit etwas mehr Ruhe definitiv mehr drin gewesen wäre, vielleicht sogar ein Podestplatz. In jedem Fall bringt dieser Erfolg erneut Punkte in der NRW-Grand-Prix-Gesamtwertung und erhält ihm dort die Chancen auf eine vordere Position zum Saisonende. Die U12 war unglaublich stark besetzt, qualitativ und quantitativ. 58 Teilnehmer! Weder Thorsten noch ich können sich daran erinnern, jemals so viele Spieler in der gleichen Altersklasse bei einem Schnellschachturnier gesehen zu haben. Umso herausragender mutet der 12. Platz von Leif an, der grandiose Partien hinlegte und am Schluss 6/9 erzielte. Dabei ließ er über 10 Spieler mit einer höheren DWZ hinter sich! Leif ist ein Phänomen: An guten Tagen kann er Turniere gewinnen, an schlechten aber auch mal Letzter werden. Knapp hinter Leif rangierte Julian mit 5.5/9 auf einem ebenfalls guten 15. Platz. Man kann Julian überhaupt nichts vorwerfen: Er erzielte gegen den Porzer Jonas Gallasch ein tolles Remis, verlor gegen einen überragenden Jonas Jarke, einen der besten Spieler in NRW überhaupt in der U12, und hatte großes Pech gegen die Düsseldorferin Eva Rudolph (ELO 1560). Ihr bot Julian Remis an, ohne dabei die Uhr zu drücken. Sie sah das und schwieg, was Julian als Nachdenken interpretierte. Erbarmungslos lief Julians Uhr runter und mit nur zwei Minuten Restzeit kann man gegen eine Spielerin dieses Kalibers nur noch verlieren - insbesondere unter Tränen. Insgesamt war Julian bärenstark. Wenn er noch seine Nerven besser unter Kontrolle kriegt, zählt er zur NRW-Spitze in der U12. Mit einem guten Gefühl und tollen Eindrücken fuhren wir zurück nach Bonn und Troisdorf, allerdings mit einem Umweg über McDonalds. Das hatten sich die Kinder verdient! Außerdem hat das schon Tradition bei den gemeinsamen Turnierfahrten mit Thorsten. Nebenbei bemerkt: Vor genau drei Jahren, als Samuel in Düren sein allererstes Schachturnier überhaupt spielte, haben Thorsten und ich uns kennengelernt. Auch unter diesem Gesichtspunkt ist es für uns immer wieder ein ganz besonderes Turnier. Wir freuen uns auf das nächste Jahr! Alle Ergebnisse und ein Foto aller Sieger/innen gibt es hier.    sh
 
U12-Schachcamp an Pfingsten ausgebucht! (10.02.2016)
Das U12-Schach-Trainingscamp an Pfingsten ist bereits jetzt ausgebucht; es liegen 18 Anmeldungen vor. Dennoch können sich Interessierte noch an den Organisator Thomas Freundlieb wenden. Er wird nun eine Warteliste einrichten, da immer auch mit kurzfristigen Ausfällen gerechnet werden muss.    sh
 
Samuel wird Dritter bei den Kölner Jugend-Einzelmeisterschaften (U12) und qualifiziert sich für die Mittelrhein-EM (30.01.2016)
So gut wie in diesem Jahr hat die SG Niederkassel seit vielen Jahren nicht an den Kölner Jugend-Einzelmeisterschaften abgeschnitten. In der U8 verpasste Simon als Vierter unter zehn Teilnehmern nur ganz knapp einen Pokal. Am heutigen letzten Spieltag hatte er keinen guten Tag erwischt mit einer Niederlage gegen den Erstplatzierten (Nelson Strehle vom KKS) und einem Remis gegen Lotte, die als Sechstplatzierte und bestes Mädchen positiv überraschte. Lotte erhielt nach dem Turnier ihre erste DWZ und ist nun in der U8w die Nummer 6 in Deutschland! In der U10 musste Mattes heute dem bärenstarken David Tugui vom KKS Tribut zollen, der überraschend vor Max Pick (Kerpen) Erster wurde in dieser Altersklasse. Überhaupt dominiert der KKS den Kölner Schachverband im ganz jungen Altersbereich und stellt Porz, aber auch uns deutlich ins Abseits. Anders sieht es aber in der U12 aus. Abgesehen vom Sieger David Marx aus Worringen, der heute sensationell gegen den haushohen Favoriten Edgar Parshikov (Porz) siegte, machten hier die Porzer und Niederkasseler Spieler die ersten Plätze unter sich aus. Heute kam es gleich zweimal zu einem solchen Duell, in beiden Fällen mit ganz klaren DWZ-Vorteilen bei unseren Nachbarn. Aber Samuel hatte einen richtig starken Tag erwischt und gewann gegen den heute überraschend fehlerhaft spielenden Rafael Sabirov. Der Lohn: Platz 3 im Gesamtklassement und die Qualifikation für die Mittelrhein-Einzelmeisterschaft in Morsbach, die in der ersten Osterferienwoche stattfinden wird. Der Autor dieser Zeilen freut sich schon auf den Kurzurlaub im Oberbergischen, denn direkt nebenan in Wiehl liegt sein Ferienhaus! Außerdem hat Samuel nun erstmals über 1000 DWZ (1030). Jonte hielt in einer hochinteressanten Partie gegen Gabriel Kogan mit Turm gegen Läufer und Springer das Remis. Am Schluss reichte es zu einem geteilten vierten Platz, gemeinsam mit Rafael. Da dies der letzte Qualifikationsplatz für Morsbach war, wäre nun theoretisch interessant, wer sich qualifiziert hat. Wenn, ja wenn Jonte überhaupt zur Verbandsmeisterschaft hinfahren würde... Aber da er schon etwa 10 Tage später zur NRW-EM (U10) fährt (ja, das steht seit heute endgültig fest - herzlichen Glückwunsch!) und die Familie auch ein wenig gemeinsamen Urlaub verdient hat, verzichtet Jonte auf die Teilnahme. Lukas konnte eine unglücklich verlaufene KSJ-EM mit einem Sieg heute wieder etwas gutmachen und landete am Ende im guten Mittelfeld. Hier der Entstand in der spannenden U12. Nun gibt es aber noch einen Teilnehmer aus Niederkassel bei der SJM-EM - genauer: eine Teilnehmerin! Melanie erreichte bei der U14 einen überragenden fünften Platz in einem Feld, in dem nahezu alle Teilnehmer viel, viel länger als Melanie spielen und auch bereits zum Teil deutlich mehr DWZ haben. Diese Leistung ist einfach großartig! So hat sie sich die Teilnahme in Morsbach auch redlich verdient. Festgestanden hatte die Qualifikation vorher bereits, da Melanie das einzige Mädchen in dieser Altersklasse war. Zusammen mit ihr fahren auch die beiden Geschwister mit nach Morsbach. So kann man Schach und Familienurlaub gut verbinden. Wir drücken unseren beiden Niederkasseler Teilnehmern bei der SJM-EM im März kräftig die Daumen und vor allem natürlich auch Jonte bei der NRW-EM U10 kurz darauf!     sh
 
3. Mannschaft gewinnt 5,5 : 2,5 gegen Grünfeld 2 (23.01.2016)
Unseren Sportfreunden von Grünfeld 2, die aus der Stadt Köln anreisten, wurde winterliches Wetter mit leichtem Schneefall geboten. Bei leichten Minus-Temperaturen draußen und einem muckeligen Vereinsheim konnten wir unsere Gäste am 17.1.16 zur 5. Runde der Bezirksliga Ost empfangen. Der Mannschaftskampf gestaltete sich lange Zeit ausgeglichen. Grünfeld war nicht in Bestbesetzung angereist. Matthias Deutsch kam am 5. Brett gegen Hans-Joachim mit einem Bauern mehr aus der Eröffnung, konnte ihn aber nicht behaupten und man einigte sich auf Remis. Ralf Heeger an Brett 7 und Ralf Froitzheim an Brett 4 einigten sich ebenfalls nach zähem Ringen auf Remis. Erst nach mehr als 3 Stunden konnten Jan Eric, Uwe, Karsten und Werner G. ihren Stellungsvorteil zum Sieg verdichten. Nur am 1. Brett musste sich Werner F. gegen Christian Hess geschlagen geben. Endstand 5,5 : 2,5. Mit diesem Heimsieg finden wir uns mit 8 : 2 Punkten auf dem 2. Tabellenplatz wieder. Zum Spitzenspiel der Bezirksliga Ost reisen wir in der 6. Runde am 14.2.16 zum Tabellenführer Porz 5.     KM
 
Wir konnten "wir fordern" nicht fordern - 2:4 (17.01.2016)
Wir, die 5. Mannschaft, hatten den Tabellenführer der 2. Kreisklasse, "wir fordern", zu Gast, eine neugegründete Mannschaft, an deren drei ersten Brettern Spieler mit einer DWZ von rund 1900 gemeldet sind. Aber obwohl sie ohne diese drei Spieler antraten, waren sie zu stark für uns. Nur ich (Stefan) konnte, an Brett 5, gewinnen, aber mit - sagen wir - äußerst großzügiger Unterstützung meiner Gegnerin. Nach bereits 15 Zügen hatte ich sie matt gesetzt. Eigentlich wollte ich heute nicht spielen, aber da sich kein weiterer Jugendlicher fand, bin ich kurzfristig noch eingesprungen. Kurz danach gab Lukas an Brett 3 auf, nachdem er eine Bauerngabel übersehen und danach noch einen weiteren Bauern verloren hatte. Auch Johannes an Brett 2 musste nach einem Fehler passen. Heinrich, an Brett 4 spielend, einigte sich mit seinem Gegner auf ein Remis. Hier muss man das äußerst faire Verhalten seines Gegners ausdrücklich loben, der Heinrich einen Zug korrigieren ließ, weil er offenbar die "en passant"-Regel vergessen hatte. Es stand also 1.5:2.5. Nun konnte nur noch ein Sieg von Jörg unsere kleine Chance erhalten, da auch Melanie keine Gewinnmöglichkeiten hatte. Doch eine völlig zugemauerte Stellung mit fast allen Bauern und jeweils einem schwarzfeldrigen Läufer dahinter ließ keine Spielräume für Jörg - Remis. Melanie lag in der Zwischenzeit eine Leichtfigur hinten. Sie wehrte sich tapfer, musste dann aber auch aufgeben. "Wir fordern" wird sicher aufsteigen. Diese Mannschaft ist in der 2. Kreisklasse völlig unterfordert. Vermutlich wird sie dies auch eine Klasse höher sein. Wir bekommen nun wieder leichtere Gegner und hoffen, dass beim nächsten Mal bei uns wieder mehr Kinder und Jugendliche mitspielen!     sh
 
U10-Mittelrheinmeisterschaft: Jonte verpasst ganz knapp die NRW-Quali - oder etwa doch nicht? (16.01.2016)
Am heutigen Samstag fand in Hennef die Mittelrhein-Einzelmeisterschaft der U10-Jungen sowie der U10- und U12-Mädchen statt (abgekürzt: SJM-EM U10/U10w/U12w). Vorneweg: Das Turnier, ausgetragen im Gymnasium Hennef, war toporganisiert vom gastgebenden Schachverein und der Schachjugend Mittelrhein. Ein Highlight war, dass man in den kurzen Pausen kickern und Tischtennis spielen konnte! Wir waren mit einer vierköpfigen Kindergruppe angereist: Jonte, Mattes und Simon (alle U10) sowie Lotte (U10w). Jonte zählte vor dem Turnier zum Favoritenkreis für die fünf begehrten ersten Plätze, deren Inhaber sich für die NRW-Einzelmeisterschaften qualifizieren. Dieser Favoritenrolle konnte er weitesgehend gerecht werden, auch wenn er heute nicht in Bestform spielte, gerade in den Bauern- und Turmendspielen ungewohnte Schwächen offenbarte und den einen oder anderen (halben) Punkt liegen ließ. Am Ende reichte es mit 6/9 zum undankbaren sechsten Platz. Und das, obwohl Jonte der einzige war, der Primus und Überflieger Max Pick im letzten Spiel einen halben Punkt durch geschicktes Dauerschach nach bereits 6, 7 Zügen abtrotzen konnte. Jonte hatte es auf ein schnelles Remis angelegt, in der Hoffnung, dass dieser halbe Punkt reicht und in der Gewissheit, dass Max in dieser Form einfach nicht zu schlagen ist. Aber es nutzte nichts: Er hatte die NRW-Qualifikation knapp verpasst. Oder? Vielleicht ja doch nicht! Es hieß nach dem Turnier, dass sich einer der ersten Fünfplatzierten während der NRW-EM im Urlaub befindet. In diesem Fall könnte Jonte doch noch - als Nachrücker - mitmachen. Wir drücken die Daumen, dass das noch klappt. Mattes und Simon spielten mit 5/9 und 4/9 ein gutes Turnier und erreichten das, was möglich war. Letztendlich war auch Mattes nur einen Punkt von der NRW-Qualifikation entfernt. Am Ende wurde er 13. und Simon 24. von 35 Teilnehmern. Äußerst beeindruckend war für mich und viele andere der erst 6-jährige Ingmar Mainka aus Eilendorf (Jahrgang 2009!), der in überragender Manier Fünfter (!) wurde in diesem starken Teilnehmerfeld und damit die NRW-Qualifikation erreichte! Und Lotte? Sie spielte gut, gewann zwei Partien und hatte am Ende dank einer Freirunde immerhin drei Punkte in der Mädchenklasse auf ihrem Konto. Damit verpasste sie nur ganz knapp die Qualifikation für die NRW-EM U10w. Und noch etwas zum Abschluss: Von den ersten sieben Plätzen gingen drei an den KKS, darunter der dritte Platz des großen Talents Nelson Strehle (Jahrgang 2008). Damit haben sie auf Verbandsebene in der U10 klar die Vormachtstellung inne. Wir werden uns sehr anstrengen müssen da mitzuhalten. Hier ist die Endtabelle der U10.    sh
 
Leistungsstützpunkt hat Geburtstag (14.01.2016)
Vor einem Jahr am 1.2.2015 ist die SG Niederkassel Heimat für den Landesleistungsstüzpunkt Köln/Bonn geworden, der von unserem Vereinsmitglied Thomas Freundlieb geleitet wird. Dies ist einer von acht Stützpunkten in NRW . Es haben sich 2 Trainingsgruppen etabliert: U12/U10 und U18/U16/U14 bestehend aus förderungswürdigen Talenten aus 10 Vereinen. Die jüngere Gruppe bekommt ein wöchentliches Training, während die Älteren das Angebot von mehrtätigen Intensiv-Kursen über das Jahr verteilt annehmen. Das Training wird durchgeführt von IM Dr. Martin Borriss, WFM Claudia Borriss und den NRW Klasse Spielern Carsten Stanetzek und Thomas Freundlieb. Das Stützpunktangebot wird von den Teilnehmern sehr regelmäßig und gerne angenommen. Nachdem sich die Gruppen im ersten Jahr und harter Aufbauarbeit gefunden haben, werden wir nun weiter an der messbaren Spielstärkeverbesserung arbeiten. Es gilt den vorgegebenen DWZ Zielkorridor förderungswürdiger Talente von Lebensalter * 100 + 250 zu erreichen, der vom Schachbund NRW vorgegeben ist. In diesem Zusammenhang freuen wir uns auf einen guten Beitrag des Stützpunktes und eine produktive Zusammenarbeit mit der neuen Landestrainerin WGM Carmen Voicu-Jagodzinsky. Die Gruppen sind hier auf unserer Homepage einsehbar. Das nächste gemeinsame Ziel ist die geschlossene Teilnahme am Ramada Cup in Brühl wo es wieder auf die Jagd nach DWZ Punkten geht!     CS
 
4. Mannschaft auf Tabellenplatz 1 (11.01.2016)
Spiele gegen die Bergischen Schachfreunde finden seit Jahren in freundschaftlicher und fairer Atmosphäre, bei trotzdem hartem Wettkampf statt. Die Spielstärke ist in etwa ausgeglichen, mal gewinnt der eine, mal der andere, mal endet der Wettkampf unentschieden, je nach Tagesform. Diesmal hatten wir das bessere Ende erwischt. Nach kurzer Spielzeit klingelte beim Gegner ein Handy und Ruth konnte den ersten Punkt verbuchen. Ein weiterer BSF-Spieler war durch das Klingeln des Handys kurz abgelenkt und machte einen Fehlzug, der ihn zunächst die Qualität kostete und im weiteren Verlauf Gerhard seinen 5. Sieg im 5. Einsatz in der 4. Mannschaft bescherte. Rainer einigte sich nach solidem Spiel mit seinem Gegner auf remis. Markus konnte am Spitzenbrett gegen seinen gleichwertigen Gegner ebenfalls ein Remis erzielen. Norbert und Jochen kamen gegen zwei Routiniers von BSF nicht richtig ins Spiel und mussten schließlich aufgeben. Werner konnte eine Ungenauigkeit seines Gegners zu seinen Gunsten nutzen. Beim Stande von 4:3 bot Ulli seinem Gegner remis an, dass dieser nach längerer Überlegung annahm, da er keine Möglichkeit mehr zum Gewinn sah. So gewannen wir am Ende 4,5:3,5 und eroberten damit –zu mindestens vorübergehend- den 1. Tabellenplatz.    WL
 
Verdient: Niederkassel I gewinnt in Lieme (11.01.2016)
Mit einem verdienten Sieg kehrte die erste Niederkassler Mannschaft von ihrem Auswärtsspiel in der NRW-Klasse heim. Nach drei schnellen Siegen waren die Weichen schon frühzeitig für diesen Erfolg gestellt worden, auch wenn es danach noch bis fast 17.00 Uhr dauerte bis der zweite Sieg in Folge unter Dach und Fach war.

Pünktlich um 10.45 Uhr hatten alle Niederkassler die weite Anreise nach Lieme auf unterschiedliche Art und Weise bewältigt. Während Klaus, Christian und ich bereits Samstagsabends in Ostwestfalen eingetroffen waren und uns bei einem denkwürdigen Abend bei Burger, Blitz und Bier (in Maßen) auf den Mannschaftskampf eingestimmt hatten, reiste der übrige Teil der Mannschaft am Sonntagmorgen an. Bei optimalen Spielbedingungen trafen wir auf den in Bestbesetzung angetretenen NRW-Liga-Absteiger zu einem richtungsweisenden Kampf, galt es doch nach verhaltenem Saisonstart weitere Punkte zwischen uns und die Abstiegsplätze zu bringen. Und es fing gut an: Mein jugendlicher Gegner wählte eine der theorielastigsten Varianten gegen die Slawische-Verteidigung. Eine seltene, aber ziemlich tückische Nebenvariante war dabei offensichtlich seiner Aufmerksamkeit entgangen. Tückisch deshalb, weil Weiß mit „normalen“ Zügen schnurstracks in einem ziemlich trostlosen Endspiel landet. Dieses Endspiel hatte ich zu allem Überfluss schon in mehreren Schnell- und Blitzpartien auf dem Brett – 0-1 nach 26 Zügen. Fast zeitgleich hatte Guido seinen ebenfalls noch jungen Gegner mit einer seiner Spezialvarianten überfahren. Schwarz fühlte sich in der Französisch-Struktur sichtbar unwohl, mit einem Figurenopfer und Mattangriff konfrontiert, brach seine Stellung schnell zusammen. Wenige Augenblicke später beendete Klaus seinen schachlichen Arbeitstag mit einem weiteren, scheinbar mühelosen, Najdorf-Schwarzsieg. In den in dieser Eröffnung entstehenden Stellungstypen fühlt er sich anscheinend wohl wie ein Fisch im Wasser, schon Ausgangs der Eröffnungsphase kämpfte Weiß nur noch ums Überleben, vergebens 0-3. Das folgende Schwarz-Remis von Christian brachte uns dann schon ganz in die Nähe der Punkte. Problemlos hatte er ausgeglichen, bald die Initiative übernommen und einen Bauern gewonnen. Als er glaubte, dass kein Sieg mehr möglich war verständigte er sich auf Remis. Was für eine Überraschung als wir auf der Rückfahrt feststellten, dass es in der Schlussstellung noch einen versteckten Gewinn für Schwarz gab – trotzdem eine starke Partie. Der erste Rückschlag erfolgte in Form einer der seltenen Niederlagen von Bruno. Er hatte mit Weiß gegen irgendeine Krauteröffnung zunächst nicht viel rausgeholt, dann eine Kleinigkeit übersehen und fand sich in einer passiven Stellung wieder, in der diesmal die gewohnte Zähigkeit nichts nutzte. Ein Tiefschlag für uns die Niederlage von Carsten an fünf kurz nach der Zeitnotkontrolle. Er hatte in einer wohl lange Zeit in etwa ausgeglichener Stellung alle Hebel in Bewegung gesetzt, um irgendwie Chancen zu erarbeiten. In der Zeitnotphase, gewann er einen Bauern und hatte auf den ersten Blick zusätzlich heftige Drohungen gegen den Schwarzen König. Überraschenderweise war wenig später allerdings der weiße König Matt – eine bittere Niederlage, die den ganzen Mannschaftskampf noch einmal spannend machte. Jochen hatte mit seiner b3-Eröffnung eine sehr thematisch Stellung herausgeholt und spielte mit der besseren Leichtfigur und besserer Bauernstruktur frühzeitig auf Sieg. Das ganze erwies sich aber als zäher, trickreicher und nervenaufreibender als von mir zunächst eingeschätzt. Jochen behielt aber alles unter Kontrolle und es gelang ihm schließlich nach über sechzig Zügen und wenig Restbedenkzeit die Damen vom Brett zu nehmen. Das Springer gegen Läuferendspiel war dann praktisch sofort um. Damit stand unser Sieg fest, es blieb an Thomas das Endergebnis herzustellen. Mit Schwarz erwehrte er sich stundenlang den Knetübungen des DWZ-stärksten Liemeners. Nach etwas holpriger Eröffnungsphase war ein interessantes Endspiel – Türme und jeweils eine Leichtfigur- entstanden. Mir schien Thomas Springer eigentlich sympathischer, aber grundsätzlich sollte die Stellung ausgeglichen gewesen sein. Die weißen Gewinnversuche machten es spannend und mir schien es, als ob Thomas jenseits des vierzigsten Zuges sogar einmal auf Gewinn spielen konnte. Nach dem Sieg von Jochen stellte aber auch Thomas Gegner in nach wie vor spannender Stellung seine Gewinnversuche ein. Mit zwei Punkten im Sack trafen wir schließlich um 20.30 Uhr wieder wohlbehalten in Niederkassel ein.     SB
 
Turniervorschau 2016 (02.01.2016)
Die SG Niederkassel veranstaltet neben den offenen Vereinsmeisterschaften noch zwei überregionale Schnellturniere: Das Jugendopen am 7.5.2016 und das Schwert von Lülsdorf am 4.9.2016. Das offene Jugendturnier wird zusätzlich innerhalb der Formel 1-Serie des Schachbezirks Bonn/Rhein-Sieg ausgewertet. Das Schwert von Lülsdorf hat dieses Jahr mit der Firma Eurochess einen neuen Ausrüster gewonnen, der auch einen Stand am Turniertag aufbauen wird. Weiterhin werden wir eine Liveübertragung der ersten Bretter und die Turnierstände in Echtzeit auf unserer Homepage anbieten. Die Ausschreibungen liegen nun in den eigenen Rubriken auf dieser Homepage vor.
Voranmeldungen werden ab sofort angenommen!
    CS
 
Platz 52 (von 60) bei der Deutschen Meisterschaft DVM-U10 - ein Riesenerfolg für unsere junge Mannschaft! (29.12.2015)

    sh
 
Erster Sieg für unsere U10-Kinder bei der Deutschen Meisterschaft! (28.12.2015)
Simon gewinnt gegen Gegner mit DWZ 902. Insgesamt 3:1 gegen GW Leipzig 2. Mehr hier.    sh
 
Maßarbeit: Niederkassel gewinnt gegen Sundern (21.12.2015)
Einen versöhnlichen Abschluss des (Schach-)Jahres konnte die erste Mannschaft von Niederkassel in der NRW-Klasse feiern. Gegen die Aufsteiger aus Sundern gelang nach zwei Unentschieden und einer Niederlage endlich ein zwar hart umkämpfter aber verdienter 4,5 zu 3,5 Sieg.

Aufgrund der DWZ-Vorteilen an den Brettern drei bis sieben gingen wir als leichte Favoriten in den Mannschaftskampf, eine Rolle, die uns bisher allerdings wenig behagte und regelmäßig in Punktverluste gemündet hatte. Die zwei Remisen von Klaus und Guido an den Brettern vier und sieben konnten die Gäste dann auch zunächst als Erfolge zählen. Topscorer Klaus verpasste einen vielversprechenden Weg um in Vorteil zu kommen, statt dessen verflachte die Stellung rapide. Guido geriet in eine gefährliche, selten gespielte Variante und sah sich für einen mageren Bauern einem heftigen Initiative ausgesetzt. Er verteidigte sich – wie mir mein Computer später am Tage verriet – ausgezeichnet und nahm in einer auf den ersten Blick immer noch prekären Lage das Remisangebot seines Gegners an – mein elektronische Freund bewertete die Schlussstellung mit 0,00.

Wenig später sah sich mein Gegner zur Aufgabe genötigt. Er kam mit einer ähnlichen Situation wie am Nachbarbrett nicht so gut wie Guido zurecht. Weiß entwickelte in einer von mir schon des öfteren gespielten Variante für einen Bauern planmäßig mit seinem Läuferpaar gewaltigen Druck. Als sich herausstellte, dass ein wohl angedachter Qualitätsgewinn zum sofortigen Verlust führen würde, war es bereits zu spät um das Ruder noch herumzureißen. 2:1.

Leider trifft es bei Jochen im Moment die Weisheit des Schalker Fußballphilosophen Jürgen Wegmann ziemlich genau: Erst hatte er kein Glück und jetzt kommt auch noch Pech hinzu. Irgendwie und irgendwann geriet er am Spitzenbrett mit Schwarz unter Druck, in Zeitnot gelang die Verteidigung dann nicht mehr. Durch eine erneut souveräne Vorstellung von Bruno gingen wir postwendend wieder in Führung. Er stellte sich mit Schwarz solide hin, stand vielleicht sogar leicht schlechter, übernahm im Laufe der Partie aber immer mehr das Ruder und überspielte seinen Gegner schließlich völlig. Zwischenzeitlich hatte Thomas an acht Remis gespielt. Aus der Eröffnung heraus hatte er in einer typischen Isolaniestellung mit Weiß eine leichte Initiative entwickelt und nach Ungenauigkeiten seines Gegners in einen Bauerngewinn umgemünzt. In beginnender Zeitnot verpasste er die beste Aufstellung und überließ seinem Gegner genügend Aktivität, um das Remis zu sichern. Jetzt lag es an Carsten und Christian für das Endergebnis zu sorgen. Während Carsten wahrscheinlich leicht besser stand, war Christian aus seiner ausgangs der Eröffnung sicherlich ausgeglichenen Stellung heraus in ein schlechteres Turmendspiel geraten. Nachdem Carsten – safty first – mit beidseitig einer Minute auf der Uhr für vier Zügen das Remisangebot seines Gegners annahm, blieb Christian die undankbare Aufgabe sein Endspiel Remis zu halten, um den ersten Mannschaftssieg und wichtige zwei Punkte zu sichern. Das gelang tatsächlich – Respekt!

Endstand 4,5 zu 3,5 – Frohe Weihnachten!     SB
 
Deutsche Jugend-Vereinsmeisterschaft U10 (21.12.2015)
Hier berichtet Stefan live von der Deutschen Jugend-Vereinsmeisterschaft U10 in einem eigenen Blog. Die Fans wünschen von zu Hause viel Erfolg dem Team aus Niederkassel!     CS
 
5. Mannschaft: Knapper Sieg gegen Euskirchen (20.12.2015)
Beim letzten Spiel gegen Köln-Mülheim gewann noch sensationell eine reine Niederkasseler Jugendmannschaft - doch auch die Alten können gewinnen! Wobei zwei der dreieinhalb Punkte dann doch wieder die Jugendlichen beisteuern mussten, nämlich Dominik an Brett drei und Melanie an Brett sechs. Als erster wurde allerdings Stefan an Brett fünf fertig, der nach einigen Patzern seiner Gegnerin sein allererstes gewonnenes Mannschaftsspiel überhaupt feiern konnte. Als kurz darauf erst Melanie und dann Dominik gewannen, stand es 3:0. Eine klare Sache also? Von wegen! Zuerst ließ Heinrich an Brett vier Federn, der sich trotz Qualitätsvorteils im Endspiel einen Bauern nach dem anderen stibitzen ließ. Dann musste auch Manfred an Brett zwei seinem Gegner den Vortritt lassen in einer sehr offenen Stellung. Eine Übermacht mit drei Schwerfiguren am Königsflügel konnte Manfred nicht zum Matt vollenden und musste dann nach einer negativ verlaufenen Abtauschaktion feststellen, dass seine Stellung defensiv alles andere als gefestigt war. Plötzlich stand es also nur noch 3:2. Und wie sah es am Spitzenbrett aus? Johannes lag einen Bauern hinten! Aber Johannes wäre nicht Johannes, wenn er sich davon ins Bockshorn jagen ließe. Geduldig spielte er die Partie runter, bis am Schluss beide noch einen Bauern durchbringen konnten und Johannes dabei nebenbei den überzähligen Bauern abkassierte. Zwei Könige und zwei Damen auf dem Feld - das ist (meistens) Remis. Das 3.5:2.5 war gerettet. Danke, Johannes!    sh
 
Weihnachtsfeier 2015 (20.12.2015)

Mit 57 Voranmeldungen war die Weihnachtsfeier der SG Niederkassel dieses Jahr besonders gut besucht. Das spiegelt auch die regelmäßigen Besuche von Trainings und Vereinsabenden der Mitglieder zur Zeit wider. In der ersten Stunde ging es zu wie auf einem Ameisenhaufen, als die Dekorationen zahlreicher Gäste drapiert und hergerichtet wurden. Um 18:00 Uhr fand dann der Jahresrückblick und Ausblick auf 2016 statt. Die Bilanz des Jahres 2015 fiel positiv aus: Niederkassel positioniert sich als Ausrichter einen Jugend-Opens als zweitem überregionalen Turnier neben dem Schwert von Lülsdorf. Weiterhin trainiert der Landesleistungsstützpunkt Köln/Bonn seit einem Jahr in unserem Vereinsheim mit Niederkassler Beteiligung. Das Ziel des Jahres 2015 mehr als 100 000 DWZ Punkte im Verein zu haben wurde erfüllt. Damit rangieren wir unter den Top Verein des Kölner Schachverbandes. Der Leser wir nicht viele Vereine finden, die so viele Punkte "auf die Waage bringen" Als neue Vereinsziele für 2016 wurden ausgegeben:
Ein neuer Trainer für Erwwachsenen und Jugendtraining. (Hier bin ich für Empfehlungen dankbar)
Mindestens ein Aufstieg der 5 Mannschaften
Teilnahme einer Jugendmannschaft auf der Mittelreinebene

Danach wurden die Sieger der Vereinsmeisterschaften geehrt:
Vereinsmeister Chris Wilke
Blitzschachmeister: Bruno Schienmann
Schnellschachmeister: Alexander Kneutgen
Pokalsieger: Richard Raböse
Jugend Vereinsmeister: Karina Jung
Neben den kleinen Preisen, die beim Schachversand einzulösen sind, wurden dieses Jahr noch unter den Teilnehmern der Jugendvereinsmeisterschaft Trainingsgutscheine für Einzeltrainings unserer Trainer verlost. Nach dem offiziellen Teil haben wir den Abend bei reichhaltigen chinesischem Buffet ausklingen lassen.    CS
 
3. Mannschaft gewinnt gegen Schachuzipus 6:2 (14.12.2015)
Erneut war die Personaldecke der 3. Mannschaft dünn. Am Freitagabend zum Monatsblitz hieß es noch, dass Werner Frehen in der 2. Mannschaft aushelfen muss und die 3. Mannschaft am Sonntag vielleicht nur mit 6 Mann antreten könne. Zum Glück konnte Uwe noch kurzfristig als 7 Mann einspringen. Björn hatte sich auch noch angeboten einzuspringen wenn er bis Sonntag wieder Fit gewesen wäre. So ging es mit nur 7 Mann zum Auswärtsspiel nach Köln-Mühlheim zum Tabellenletzten der Bezirksliga Ost, darauf hoffend, dass der Björn wieder so weit genesen ist, dass er spielen könne. In der Nähe des Wiener Platzes, am Fuße der Liebfrauenkirche kehrten wir in der Schenke "Zur Post" ein. Weil Björn gesundheitsbedingt dann doch nicht auftauchte, gingen wir mit einem 1 : 0 Rückstand in den Mannschaftskampf. Es ging schon lustig los. Ralph spielte mit Weiß gegen Jandeck 1. e4 - Sf6 2. e5 - Sg8. Herr Stolzenberg am Nebenbrett schaute kurz rüber sah nur den Weißen Bauern auf e5 und die Grundstellung von Schwarz und meinte die Stellung sei irregulär. :-). Wir wurden unserer Favoritenrolle gerecht und konnten uns ohne Probleme mit nur 7 Mann durchsetzen. Unseren Rückstand konnte Jan-Erik am 8 Brett mit einer schönen Angriffspartie nach knapp 2 Stunden egalisieren. Es folgten Siege von Hans-Joachim und Karsten zum 3 : 1. Ralph konnte die Tempoverluste seines Gegners mit sicheren kontrolliertem Spiel zum 4 : 1 ausbauen. Dank Uwe bekamen wir noch eine schöne Angriffspartie gegen einen wesentlich stärkeren Gegner mit einem Sieg am 2. Brett zu sehen zum 5 : 1. Ralf und Karl-Heinz teilten die Punkte mit ihren Gegnern zum 6 : 2 Entstand. Schachuzipus, unserem fairen und sympathischen Gegner, bleibt noch 5 Runden um die Rote Laterne weiter zu reichen und sich in der Bezirksliga zu behaupten. Viel Glück!     KM
 
Karina Jung ist Jugend-Vereinsmeisterin (12.12.2015)
Die SG Niederkassel hat eine Jugend-Vereinsmeisterin! Obwohl noch (!) gar nicht offiziell Mitglied der SG Niederkassel, konnte Karina Jung den begehrten Titel gewinnen und sich (im doppelten Sinne!) gegen die (anderen) Jungs durchsetzen. Herzlichen Glückwunsch! Ausschlaggebend war der direkte Vergleich gegen Robert, der laut Turnierausschreibung höher gewertet wird als die Buchholz-Punktzahl. Hier alle Ergebnisse und die Endtabelle. Beeindruckend ist vor allem die sehr hohe Zahl von 22 Teilnehmern an der Jugend-Vereinsmeisterschaft. Wie man hier sehen kann, wurde das Turnier bereits DWZ-ausgewertet: Jonte, Melanie, Florian und Leander habe ihre erste DWZ erhalten. Auch dazu herzlichen Glückwunsch! Nicht zu vergessen: Ein großes Dankeschön geht an den Jugendwart Werner Langhoff und den Turnierleiter Werner Frehen für die exzellente Organisation sowie an alle Trainer für die Nachbesprechungen der Partien. Die Siegerehrung findet am 19.12. (Samstag) im Rahmen der Weihnachtsfeier statt.    sh
 
Angebot an die Schacheltern: "Schach und neue Medien" (12.12.2015)
Die SG Niederkassel bietet am Sonntag, den 03.01.2015 ab 14 Uhr eine Sonderveranstaltung „Neue Möglichkeiten für ein altes Spiel: Schach und neue Medien“ an. Diese Veranstaltung richtet sich vorwiegend an Eltern von schachbegeisterten Kindern, um ihnen das Thema "Wie sollte der Computer im Schach in welchem Umfang von Kindern verwendet werden?" zu vermitteln Eine Vereinszugehörigkeit ist nicht notwendig, um an der Veranstaltung teilzunehmen. Details gibt es hier.    
 
U12 - erste Mannschaft verliert zu Hause gegen die Porzer Topspieler 1:3 (07.12.2015)
Erstaunliches spielte sich heute bei unserer ersten U12-Mannschaft ab. Jeder unserer U12-Stars verbrachte mindestens 2 Stunden am Brett und alle schafften es gegen die DWZ-technisch meist (noch) viel stärkeren Gegner ins Endspiel!! Es war viel knapper und spannender, als es das nominell doch recht deutliche Ergebnis erahnen lässt. Für die erwachsenen Beobachter (Johannes, Jörg, Stefan, Markus, den beiden anwesenden Porzer Schachpapas und den Verfasser) war es zum Teil extrem nervenzehrend, weil der Triumph, der ersehnte Sieg über Porz 1, auf einmal so nah schien und die Porzer mächtig zittern mussten! Jonte war als erster fertig. Er konnte einen Fehler von Andi Nanu, der vor dreieinhalb Jahren mit seinen Eltern aus Rumänien nach Deutschland gekommen ist, und schon lange Schach spielt, ausnutzen und die Dame gewinnen. 1:0. Robert lag zu dem Zeitpunkt gegen Rafael Sabirov in Führung. Es sah - mit Leichtfigur vorne - nach dem sicheren Sieg aus. Dann auf einmal ein Stimmungsumschwung bei Robert. Vorteil weg. Tränen beim Herumgehen während des Nachdenkens über den nächsten Zug! Schließlich der Sieg von Alan Young über unseren Leander an Brett 4. Lange hatte auch Leander deutlich Vorteil gehabt, bis Alan mit einem Abzugsangriff auf Leanders Dame einen Läufer gewann.... 1:1. Nervenzerfetzend dann das Spiel unseres Brettes 1, des Gastspielers Julian Lohmar, der bei Niederkassel passiven Status genießt, aber für diese Meisterschaften eine Spielgenehmigung hat. Julians Gegner Edgar Parschikov, ein unglaublich ruhiger und bescheidener Junge, führt die weißen Steine und spielt völlig fehlerlos. Die Partie schwankt - auf dem Computer nachträglich betrachtet - ständig zwischen 0 und einem fünftel Bauern Vorteil, mal auf der einen, mal auf der anderen Seite. Durch strategisches Geschick und Spielgefühl ist es schließlich Julian, der an insgesamt (drei!) Stellen sogar einen größeren Vorteil von nominell einem, auch mal 2 Bauern erlangt. Julian konnte hier aber nicht nachhaken. Dann der Knaller: Julian hatte während eines vermeintlich zwingenden Bauernabtausches die Möglichkeit, durch einen schlichten Bauernzug Edgars Läufer zu fangen, was auf diesem Niveau am Beginn des Endspiels die Partie mehr oder weniger sofort beendet hätte, übersieht diese Großchance allerdings. (Später berichtet Julian, dass er während der Partie einmal Panik in den Augen seines Gegners gesehen habe). Nach zweieinhalb Stunden fragte Julian schließlich die Erwachsenen, ob er, bei guter Stellung, Remis anbieten dürfe, was wir regelgerecht mit eisigem Schweigen quittierten und er dann wohl, nervös werdend, als Aufforderung verstand weiterspielen zu sollen (wir standen ja auch in diesem Augenblick nur 1:1, Remis hätte eben nicht sicher ausgereicht!). Den Schluss des Endspiels spielte Julian dann schlicht nicht akkurat genug, um gegen den 240 DWZ Punkte stärkeren Gegner aus Odessa (er ist erst vor anderthalb Jahren aus der Ukraine nach Deutschland gekommen und eines der größten Talente der U12 im Schachbund NRW) bestehen zu können. Tränenreich die Niederlage von Julian, der spürte, dass viel mehr gegen den hochgehandelten Porzer Favoriten dringewesen wäre! Robert war dann unsere letzte Hoffnung. Sein Spiel dauerte am längsten, was allerdings durchaus zu 85 % das Verdienst von Rafael, seines aus Russland kommenden Gegners, war, der - mit Schwarz spielend - deutlich länger über seine Züge brütete und dabei auch nicht herumrannte und mit dem Schlüssel herumklimperte 😀. Leider konnte Robert, sonst immer für ein Wunder gut, das verlorene Endspiel mit Turm und einem Mehrbauern gegen Turm, Läufer und 3 Bauern nicht mehr drehen und so wurde aus dem 2:1 der Porzer sogar noch ein 3:1. Bemerkenswert war die Fairness und die Ruhe dieser internationalen, bunten Porzer Truppe, von der sich der eine oder andere unserer Spieler durchaus eine Scheibe abschneiden hätte können. Keine lautstarken Tiraden, keine Störungen, kein Motzen, wenn man sich eigentlich auch hätte beschweren können. Bescheiden lehnte Edgar, das Porzer Brett eins, ein Getränk ab, dass ich ihm aus Fairnessgründen am Beginn der Partie spendieren wollte (Julian war ja mit einer Fanta versorgt). Als Edgar dann während der Partie die Toilette nicht fand, war er sogar zu schüchtern zu fragen, wo sie sich denn befände, wollte weiterspielen und wurde dann, als ich bemerkte, dass er nach 10 Sekunden schon wieder vom Erdgeschoss hochkam, von mir angesprochen und begleitet. Insgesamt Zurückhaltung und soziale Umgangsformen, von denen insbesondere unsere beiden Topleute eine Menge lernen könnten! Schachlich haben unsere Jungs es inzwischen jedoch so gut drauf, dass uns im nächsten Jahr wohl wirklich niemand (auch die Porzer nicht) mehr etwas vormachen können wird! Unser Dank geht an Thomas Freundlieb, der mit zweimaligem Intensivtraining pro Woche innerhalb so kurzer Zeit einen großen Beitrag dazu geleistet hat, dass es diesmal nicht knapp, sondern SAUKNAPP gewesen ist (aber wir stehen ja noch am Anfang!).    tw
 
U12: 2. Mannschaft gewinnt 4:0 in Erftstadt (06.12.2015)

Ein tolles Team - so sehen Sieger aus!
Die 2. Mannschaft der SG Niederkassel kam in der 2. Runde der KSJ-MM U12 zu einem hoch überlegenen 4:0-Sieg gegen die Erstvertretung aus Erftstadt. Nach weniger als einer Stunde Spielzeit waren alle Partien gewonnen. Leif an Brett 3 gewann nach zwölf Zügen mit einer Dame-Läufer-Batterie und auch Mattes Sieg an Brett 4 war nie gefährdet. Etwas spannender machte es Lukas an Brett 2. Aber selbst ein Dameneinsteller, nach dem sein Vater Markus den Spielsaal kurzzeitig verließ - ich kann das sehr gut nachfühlen und habe das oft genug selbst erlebt! :-) - , konnte ihn letztendlich nicht vom Sieg abbringen. Der Gegner zog schneller als Lucky Luke! So schnell, dass Lukas teilweise noch nicht einmal dazu kam die Uhr zu drücken... Als letzter wurde Samuel an Brett 1 fertig. Nachdem er lange Zeit einen Bauern hinten lag, nahm er anschließend die großzügigen Nikolausgeschenke seines Gegners (eine Leichtfigur und einen Turm) dankbar an und sah am Schluss ein schönes Matt.     sh
 
KSJ-EM: Spannung vor der letzten Runde! (05.12.2015)
Der vorletzte Spieltag der Einzelmeisterschaft der Kölner Schachjugend (KSJ-EM) war ein unglaublich erfolgreicher Tag für die SG Niederkassel. Simon hatte in der U8 drei Spiele, gewann davon zwei (Spielzeit: jeweils deutlich unter 5 Minuten) und verlor eines (Remis kommt in der U8 ja praktisch nie vor, es sei denn durch Patt). Noch hat er mit nun 5/7 geringe Chancen auf einen Pokal (3. Platz), muss aber noch gegen den verlustpunktfreien Ersten antreten. Lotte holte überragende 2/2, gewann sogar gegen den Zweitplazierten aus Porz. Sie wird im guten Mittelfeld landen. Zur Erklärung: In der U8 wird ein Rundenturnier gespielt, ansonsten ein siebenrundiges Schweizer System. In der U10 war Mattes in überragender Form und holte mit zwei tollen Siegen ein 2/2. Lukas war der Pechvogel in der U12. Er spielte sowohl gegen Samuel als auch gegen ein Mädchen sehr, sehr gut, stand klar besser und übersah gegen Samuel sogar ein einzügiges Matt. Dennoch verlor er äußerst unglücklich beide Partien. Jonte und Samuel gewannen ihre zwei Spiele. Beide - Jonte und Samuel - stehen nun vor der letzten Runde mit 4.5/6 auf einem der ersten fünf Plätze. Sie haben durchaus noch Chancen sich gegen die starke Konkurrenz aus Porz und Worringen für die Mittelrhein-EM zu qualifizieren, denn die drei Erstplatzierten kommen weiter. Für beide gibt es am 30.01. in Porz - am letzten Spieltag - jeweils ein Endspiel. Jonte kann sich ja sogar bei der U10/U10w/U12w-SJM-EM (die im Januar stattfindet, voraussichtlich in Hennef) sogar direkt für die NRW-EM U10 qualifizieren, so wie es Julian die letzten beiden Jahre gelungen ist. In der U14 macht ein Mädchen den Jungs ordentlich Druck: Unsere Melanie spielte wieder großartig und gewann ihre erste Partie souverän. Im besten Fall qualifizieren sich also drei Niederkasseler für die Mittelrhein-EM, im schlechtesten Fall eine (da Melanie automatisch in der U14w qualifiziert ist). Wir sind gespannt und drücken die Daumen. Hier sieht man, wie eng es in der U12 tatsächlich ist!    sh
 
Im Netz gefunden (01.12.2015)
Ein interessanter Artikel mit dem deutschen Blitzmeister und Sieger des Schwertes von Lülsdorf 2015 Ilja Schneider in der Zeit: " Macht Schach unglücklich? " Er bietet viele psychologische Einblicke in das Leben eines Schachspielers. Danach kann man sich im Verein wieder vom Gegenteil der Eingangsthese überzeugen gerade in der Adventszeit.    CS
 
3. Mannschaft gewinnt gegen BSF III 5:3 (29.11.2015)
An den Brettern 2 bis 4 kamen Daniel, Björn und Uwe nicht zum Einsatz, trotzdem waren wir auf dem Papier leicht favorisiert. Die 3. Mannschaft der Bergischen Schachfreunde reiste mit vielen ehemaligen Rösrather Spielern an. Nach ca. 4 Stunden konnten wir den ruhig und konzentriert geführten Mannschaftskampf ungefährdete mit 5 : 3 gewinnen. Mit einer guten Leistung konnte Jan-Erik einen Sieg am 7. Brett und Ralf ein Remis am 8. Brett zum Mannschaftserfolg beisteuern. Wir spielten zu Hause zusammen mit der 4. Mannschaft, die ihren Mannschaftskampf gegen Porz 8 ebenfalls mit 5,5 : 2,5 sicher gewinnen konnten. Ein gemeinsames Essen kam leider nicht zustande, da auch die 4. Mannschaft frühzeitig fertig war.     KM
 
Brötchenturnier in Erftstadt (28.11.2015)
Wie in jedem Jahr war das Brötchenturnier in Erftstadt wieder ein Highlight der Kölner Schachszene. Über sechzig 4-Mannschaften in jedem Alter, jeder Spielstärke und mit zum Teil sehr phantasievollen Namen traten an, sich im Blitzschach zu messen, Unmengen von Brötchen zu vernichten und einfach mal wieder die Schachfreunde zu treffen, die man nun schon ein Jahr nicht mehr gesehen hatte. Auch die SG Niederkassel war wieder in allen Spielstärken vertreten und neben drei und eine halbe eigenen Mannschaften sah man auch den ein oder anderen Niederkasseler in anderen Teams am Zocken. Aus der ersten Mannschaft hatte sich mit Bruno, Jochen, Klaus und Holger das Team "Pommes Rot-Weiß" geformt, das sich Hoffnungen machte, den letztjährigen 3. Platz - in leicht anderer Aufstellung - zu wiederholen. Es lief auch sehr gut: Zwar verlor man gegen den späteren Sieger Elberfeld deutlich 0,5:3,5, aber gegen den Zweit- und den Drittplatzierten spielten wir jeweils 2:2. Leider liessen wir dann doch ein paar Punkte hier und da, so dass wir am Ende alleiniger Vierter wurden und damit zwar nicht auf dem Siegertreppchen standen, aber doch einige starke Teams hinter uns gelassen hatten. Details auf der Seite des Veranstalters     HR
 
Zitterpartie: Niederkassel schafft nur mühevolles Unentschieden gegen SG Ennepe-Ruhr-Süd (24.11.2015)

Die Mannschaft sammelt sich vor dem Kampf gegen Ennepe.
In der letzten Saison hatten wir mit einem letztendlich verdienten Sieg gegen die SG Ennepe-Ruhr-Süd in der letzten Runde den Klassenerhalt in der NRW-Klasse perfekt gemacht. Beim schnellen Wiedersehen an gleicher Stelle gelang diesmal nur ein hart umkämpftes, eher schmeichelhaftes Unentschieden.

Mit fast allen Mann der Stammbesetzung an Bord waren wir optimistisch um 9:15 Uhr nach Schwelm gestartet. Auf der Hinfahrt – vielleicht der frühen Uhrzeit geschuldet - rechneten wir uns durchaus Chancen auf den ersten doppelten Punktgewinn der noch jungen Saison aus. Ein kurzer Rundblick nach etwa anderthalb Stunde Spielzeit dämpfte zumindest meinen Optimismus dann deutlich. An keinem Brett standen wir mehr als solide oder ausgeglichen, Bruno war hingegen in eine „Eröffnungsfalle“ getappt und stand schon ungewohnt deprimierend. Es folgte ein souveränes Schwarzremis von Christian und dann lange Zeit nichts. Die Lage an Brunos Brett deutete auf eine schnelle Niederlage hin, etwas Kompensation bot inzwischen meine eigene Stellung, hatte mein Gegner irgendwann in aufziehender Zeitknappheit beschlossen, beide Randbauern einzustellen und zwischendurch einen Zentrumsbauern zu opfern. Während die weiße Stellung im Remissinne die ersten zwei Bauernverluste vielleicht noch verkraftete, war der dritte doch zu viel.

Die Führung währte allerdings nicht lange, da es inzwischen an den beiden hinteren Brettern steil bergab ging. Holger hatte nicht viel aus der Eröffnung herausgeholt, stand aber sicher nicht schlechter, lehnte zwischendurch Remis ab und mühte sich dann, ein Endspiel Springer gegen Läufer auf Gewinn zu spielen. Eine Fehlkalkulation die den Springer kostete beendete seine Mühen abrupt. Thomas hatte problemlos mit Schwarz ausgeglichen schlitterte aber nach und nach in ein zunächst unangenehmes aber haltbares, dann schwieriges und schließlich verlorenes Turmendspiel. Ähnlich ging es Jochen an Brett 1: Auf der Suche nach Vorteil ging er zunächst allen Vereinfachungen aus dem Weg und vermied Remisabwicklungen bis es schließlich zu spät war, den Notausgang zu wählen. Hilfreich war jetzt nicht, dass Carsten aus seiner Abtauschvariante gegen Französisch seinen mühsam erspielten Vorteil – sogar deutlichen Vorteil – in Zeitnot wieder vergab und Remis machen musste. Hilfreich hingegen der zwischenzeitlich dritte Punktgewinn von Klaus in dieser Saison. Zunächst hielt er sehr solide den Isolanie des Weißen im Zaum - die Stellung war komplex, aber wohl noch in etwa ausgeglichen – um dann die Gangart mit einem vielleicht etwas kühnen Bauernopfer zu verschärfen. Der Gegner verlor einen Moment den Überblick, ein hübscher taktischer Springerüberfall führte zur sofortigen Aufgabe.

Tja, blieb noch Bruno. Das eigentlich erstaunliche für mich war, dass er immer noch spielte und es sogar immer mehr schaffte, seinem Gegner – der die Partie zwischendurch sichtbar schon abgehakt hatte – Probleme zu stellen. Obwohl zwei verbundene Freibauern des Schwarzen furchterregend und scheinbar unaufhaltbar auf die weiße Grundreihe losmarschierten, schaffte es Bruno tatsächlich alle taktische Ressourcen der weißen Stellung zu mobilisieren und dem Gegner Rechenarbeit aufzunötigen. Aus einer total verlorenen Stellung, in der Weiß scheinbar noch ein paar taktische Spielchen fabriziert, um nicht nach zwei Stunden aufzugeben, wurde schließlich eine unklare Stellung und dann war auf einmal Schwarz matt – einfach beeindruckend. Ich hätte die weiße Stellung alleine aus Frust, keine zehn Züge zusammengehalten. Endstand: 4 zu 4    SB
 
3. Mannschaft gewinnt 5:3 bei Porz 7 (10.11.2015)
Bei sonnigem Herbstwetter trafen wir zu acht gut gelaunt und gut besetzt eine halbe Stunde zu früh bei unseren Nachbarn aus Porz ein. Daniel J. haderte mit der halben Stunde Schlafentzug bevor es dann komplett, konzentriert, ausgeschlafen und ausgeglichen in freundschaftlicher und sportlich fairer Atmosphäre losging. Wie zu erwarten war, gestaltete sich der Mannschaftskampf lange Zeit ausgeglichen. Aufgrund der ausgeglichen Mannschaftsaufstellungen kam es erst nach 4 Stunden mit Beendigung der letzten Partie zur Entscheidung. Die 3. Mannschaft hatte Werner G. mit 4 Punkten im Rücken ausgestattet, der souverän mit seinem Sieg am 3. Brett, den Sack zu machte.
Drei gewonnene Partien an Brett 2, 3 und 7 mit vier Remispartien an Brett 1, 4, 5 und 6 und eine verlorene Partie an Brett 8. Damit steht die 3. Mannschaft auf dem 3. Tabellenplatz der Bezirksliga Ost und erwartet in zwei Wochen am 22.11. zu Hause die 3. Mannschaft aus Bergisch Gladbach.    KM
 
Jugend: Pokale beim stark besetzten Formel 1-Turnier in Wachtberg (09.11.2015)

Samuel (3.v.l.) freut sich über seinen überraschenden dritten Platz in der U12.
In der zweiten Runde der Formel 1-Schnellschachserie, den Fritzdorfer Jugend-Open, ausgetragen in Wachtberg, konnten wir einige Erfolge erlangen. Angesichts eines hochrangig besetzten Turniers - die Teilnehmer reisten sogar (selbst in der U8!) aus Solingen, Lippstadt, Düsseldorf und Rheydt an - war dies keinesfalls selbstverständlich. Die beste Platzierung erreichten die beiden Hartmann-Brüder Simon (U8) und Samuel (U12) mit jeweils dritten Plätzen. Vor allem Samuels dritter Platz in einer starken Gruppe (vor Julian (4.), Alexander Jung, den Heyer-Schwestern und Leif) ist überaus erfreulich und unterstreicht Samuels seit Wochen ansteigende Form. Allerdings muss man dazu sagen, dass Julian noch sichtlich von seiner Blinddarm-OP geschwächt war! Als noch sensationeller jedoch ist Roberts vierter Platz in der U14 anzusehen angesichts mehrerer Kontrahenten über 1500 DWZ (die beiden Erstplatzierten aus Porz haben sogar über 1700 bzw. 1900 DWZ). Robert spielt mittlerweile wesentlich konzentrierter und ruhiger als früher und wird uns so noch viel Freude bereiten. Simon spielte (besser: blitzte) sehr wechselhaft. Gegen den Erstplatzierten aus Düsseldorf ging er unter, während er den Zweitplatzierten aus Lippstadt haushoch besiegte. Simon ließ sich auch von dessen Versuchen, ein Patt herauszuschinden, nicht beeindrucken. Einen weiteren Pokal gab es für Lotte in der U8 als bestes Mädchen. Aber auch die anderen Teilnehmer der SG Niederkassel - Alexander, Mattes (beide U10), Florian und unser Neuzugang Leif, gekommen vom Godesberger SK (beide U12), sowie unser ganzer Stolz Melanie (U14 - wie kann man nach so kurzer Zeit nur so gut Schach spielen? - dem Autor dieser Zeilen gelingt das auch nach drei Jahren nicht... :-)) konnten wertvolle Erfahrungen sammeln und schlugen sich in ihren Altersklassen beachtlich. Hier findet man alle Endstände.    sh
 
 
 
 
 
  So. 29.05.2016    
  SVM Einzelmeisterschaft im Vereinsheim  
 
  Mo. 30.05.2016    
  M-Training:
Erinnerung an Gerd - 2 Partien
 
 
  Fr. 03.06.2016    
  Schnellschach
(Beginn: 19.30 Uhr)
 
 
  Sa. 04.06.2016    
  Sommerfest für Flüchtlinge mit SGNDK Beteiligung  
 
  So. 05.06.2016    
  4. Tag des Sports in Niederkassel-Ranzel mit Beteiligung der SG Niederkassel  
 
  Fr. 10.06.2016    
  Blitzturnier
(Beginn: 20.00 Uhr)
 
 
  So. 12.06.2016    
  Rechtsrheinisches Sechs-Städte-Turnier in St. Augustin  
 
  So. 04.09.2016    
  Schwert von Lülsdorf  
  noch 98 Tage  
 
 
  Problem des Monats
Aufgabe 51:
Ramada Cup 2016
Julian Lohmar - Dr. Reinhart Scholl
Problem des Monats
Weiß am Zug erlangt großen Vorteil
  Weitere Schachprobleme