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Zum dritten Mal in Folge leider nur ein 4:4 – Niederkassels zweite Mannschaft lässt in der Verbandsliga Süd erneut Federn (11.02.2019)
Am gestrigen Sonntag stand für unsere zweite Mannschaft die siebte Runde in der Verbandsliga Süd auf dem Programm. Nach zwei Unentschieden in den vorherigen Runden wollte man top motiviert endlich mal wieder einen Sieg landen. Leider sollten wir dieses Ziel erneut verfehlen, doch der Reihe nach… Zunächst begann der Mannschaftskampf für unsere Recken durchaus vielversprechend: Schon früh sicherte uns Richard an Brett 5 den ersten halben Punkt, nachdem er sich in ausgeglichener Stellung bei Mehrbauer aber gegnerischer Initiative mit seinem Kontrahenten auf ein Remis einigte. Nachdem auch Alex an Brett 1 seinem starken Gegner einen weiteren halben Punkt abknöpfte, gelangen uns die ersten vollen Punkte. So konnte unser kurzfristig eingesprungener Ersatzmann Karl-Heinz (vielen Dank an dieser Stelle!) an Brett 8 nach Abwendung des gegnerischen Königsangriffs mit gewohnt souveränem Spiel die volle Ernte einfahren und sich den Sonntag persönlich vergolden. Kurz danach musste auch Jan Erics Gegner an Brett 6 die Waffen strecken, nachdem ihm bewusst wurde, dass es aus dem gestrickten Mattnetz kein Entkommen mehr geben würde. Zwischenstand also: 3:1. Grund zur Beruhigung? Nein! Leider sollte es uns in der Folge nicht mehr gelingen, die so dringend benötigten 1,5 Punkte zum Mannschaftssieg einzufahren. Erst verlor Alex an Brett 3 den Überblick und dann die Partie, ehe sich dann auch Chris an Brett 2 und Ralf an Brett 7 in jeweils klar verlorener Stellung ihren Gegnern ergeben mussten. Nun sollte es also an Andreas an Brett 4 liegen, zumindest das Mannschaftsremis durch einen eigenen Sieg zu retten. Dies gelang ihm in überzeugender Manier, indem er die Kombination aus eigenem Raumvorteil und damit verbundenem aktiveren Figurenspiel in einen vollen Punkt ummünzte. Am Ende des Tages muss man wohl konstatieren, dass der Endstand von 4:4 insgesamt leistungsgerecht war. Dennoch müssen in den kommenden Runden nun endlich wieder volle Punkte erkämpft werden, um sich eine realistische Chance auf den Aufstieg zu erhalten. Schon in der nächsten Runde gegen den bisher mehr als souveränen Tabellenführer aus Godesberg dürfte dies aber einer Herkulesaufgabe gleichkommen, was allerdings nicht bedeutet, dass wir die Köpfe schon im Vorfeld in den Sand stecken werden.    JS
 
SG Niederkassel 4er Blitzteam qualifiziert sich mit solider Leistung! (08.02.2019)
Es ist endlich wieder soweit... schon oft beschrieben, gehört der Zyklus im 4er Mannschaftsblitz zu meinen persönlichen Highlights im schachlichen Dasein. Turnieratmosphäre und Teamspirit sind für mich etwas Besonderes. Dieses Mal reisten wir am vergangenen Freitag mit Sascha, Carsten, Stephan und mir zur Gaststätte Zur Post des SC Schachuzipus Köln-Mühlheim. Wiederholt hatten wir hier in diesem Etablissement mit eigenem Flair um die Qualifikation zur Verbandsmeisterschaft gespielt. Das Turnier war stärker als im vorherigem Jahr besetzt und es war schnell klar, dass es kein Selbstläufer wird. In den Runden 1 und 2 konnten wir noch sehr souverän gewinnen, bis dann Lasker II uns schon den ersten Mannschaftspunkt abknüpfte. Nach einem Sieg gegen Ford II haben wir dann in Rd. 5 glatt gegen Porz verloren. Als wir dann auch noch gegen Ford I. das Nachsehen hatten, standen bei uns nur 7:5 MP auf dem Konto. Mit einem Sieg gegen Lasker I und einem 2:2 gegen KKS I gingen wir ins spielfrei, das auch mit 4:0 gewertet worden ist. Es war allen klar, dass jetzt gepunktet werden musste! Gegen Schachuzipus und Kalker/Deutzer gelangen uns dann auch 2 klare Siege, sodass wir uns mit 16:06 Mannschaftspunkten den dritten Platz und die Qualifikation erspielen konnten. Die Ergebnisse im Einzelnen: Sascha 6, Klaus 7, Carsten 6.5 und Stephan 8. Letztendlich reichte eine solide und geschlossene Mannschaftsleistung. Jetzt kommt bald schon die nächste schwere Herausforderung für unser Team – die Schachverband-Mittelrheinmeisterschaften!    KR
 
Zweimaliger Bonner Stadtmeister im Schulschach: Totaler Triumph für das CoJoBo - und die SG Niederkassel! (06.02.2019)
In der WK III gelang unseren Nachwuchsstars ein kompletter Durchmarsch: Viermal 4:0!
Viermal 4:0 - mehr geht nicht. So haushoch gewann das Team um Robert Krink, Jonte Ihle, Samuel Hartmann und Lukas Reuter, alles Schüler des Collegium Josephinum Bonn (CoJoBo) und zugleich Jugendliche unseres Verein, die Bonner Stadtmeisterschaft im Schulschach. Das Ergebnis war derartig niederschmetternd für die anderen Bonner Schulen in der Wettkampfklasse III (Jahrgang 2004 und jünger), dass am Ende vom Wettkampfleiter Ingo Herrmann spaßeshalber sogar ein Dopingtest für die Jungs in Erwägung gezogen wurde. Und da hatten wir noch verschwiegen, dass wir mit Leander Ihle einen unserer besten Spieler sogar noch zu Hause gelassen hatten... Doch bevor wir uns selbst in den Himmel loben, wollen wir erst einmal anderen die Ehre erweisen, ohne die diese Stadtmeisterschaft überhaupt gar nicht stattgefunden hätte. Zum Hintergrund: Schach wird bedauerlicherweise nicht mehr als Sportart mit Landesmitteln gefördert, so dass der Stadt Bonn eigentlich überhaupt kein Geld zur Verfügung steht, um ein solches Turnier ausrichten zu können. Einzig dem Einsatz von Verwaltungsangestellten wie Michael Knieps vom Bonner Sport- und Bäderamt und überaus engagierten Lehrern wie Ingo Herrmann vom Carl-von-Ossietzky-Gymnasium, der das Turnier perfekt vorbereitete und leitete, ist es zu verdanken, dass es diesen Wettkampf überhaupt noch gibt. Und so konnten wir uns dank dieses Einsatzes am Mittwoch, den 6. Februar auf den Weg machen nach Bonn-Ückesdorf, einer der - nennen wir es mal liebevoll - "grünen Außenbezirke" Bonns. Nach der 45minütigen Busstrecke wurde uns - den mitreisenden Jungs und mir als begleitendem Vater - klar, warum das Carl-von-Ossietzky-Gymnasium das Turnier gerne selbst ausgerichtet hat: So erspart man sich schlicht die Anreise. :-) Bequemer hatte es da schon die restliche Mondorf-Bergheimer Fraktion, die im Auto von Markus Reuter mitfahren konnte und daher etwa eine Stunde später aufstehen durfte. Doch trotz der langen Busreise präsentierte sich auch unsere zweite Mannschaft in der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 2006 und jünger) ausgeruht. Neben unseren Niederkasseler Vereinsspielern Tim Käser, Simon Hartmann und Tim Grygosch waren auch drei Nicht-Vereinsspieler an Bord, die aber zuvor in der Schulschach-AG des CoJoBo, geleitet von Udo Käser, kräftig trainiert hatten und dank Udos Expertise bestens vorbereitet waren: Oskar Onderka, Joshua Schreiber und Matthäus Kohlhepp. Diese drei Jungs wechselten sich an Brett 4 ab und spielten jeweils zwei Partien, während die Jungs an den ersten drei Brettern alle sechs Partien durchspielten. Gegen jede der weiteren drei teilnehmenden Schulen wurde zweimal gekämpft. Simon und Tim G. spielten an den Brettern 2 und 3 überragend und gewannen alle sechs Partien (!), ohne auch nur einmal ansatzweise in Gefahr zu geraten. Schwerer hatte es da Tim K. an Brett 1 gegen deutlich stärkere Gegner, zum Teil ebenfalls Vereinsspieler. Hinzu kam, dass Tim einige eigentlich bereits gewonnene Partien etwas leichtsinnig aus der Hand gab. Am Ende war er es aber, der im entscheidenden letzten Spiel den Sieg herausholte. Dies zeigt, wie sehr Schach auch ein Mannschaftssport sein kann – und dass es sich lohnt, trotz vieler Niederlagen bis zum Ende zu kämpfen. Überaus tapfer wehrten sich auch die drei alternierend antretenden Nicht-Vereinspieler an Brett 4 und konnten so immerhin in Summe zwei der sechs Partien gewinnen. Zwar reichte es gegen das Carl-von-Ossietzky-Gymnasium (CvO) in beiden Spielen nur zu einem Unentschieden, aber alle anderen Mannschaftskämpfe wurden gewonnen. Zugleich musste die gastgebende Schule in einem weiteren Spiel Federn lassen. So landete das CoJoBo am Ende mit nur einem Punkt Vorsprung vor dem CvO. Aber: Gewonnen ist gewonnen! Insgesamt geben die Leistungen großen Mut für das NRW-Finale, das am 8. März wieder in Düsseldorf stattfinden wird. Wir werden unsere taktische Aufstellung bei den Jüngeren sicherlich überdenken, die Besetzung der ersten drei Bretter ändern und so hoffentlich mit beiden Mannschaften auch landesweit oben mitspielen. Die Qualifikation für die deutsche Schulschach-Meisterschaft ist angesichts der starken Konkurrenz aus Dortmund & Co. eher unwahrscheinlich, aber ein Platz unter den ersten 10 Mannschaften scheint durchaus möglich. Wir freuen uns auf das NRW-Finale und feiern jetzt erst einmal die beiden Stadtmeisterschaften!    sh
 
Kantersieg der 3. Mannschaft gegen Satranc 2 (03.02.2019)
Erstmalig in dieser Saison traten wir mit unseren Brettern 1 und 2 an. Somit konnten wir die auf dem Papier fast beste Besetzung aufbieten und rechneten uns im Vorfeld schon gute Chancen gegen unseren Gegner Satranc aus. Die traten doch stark ersatzgeschächt, mit 4 Spielern aus der 3 Mannschaft, gegen uns an. An Brett 8 fuhr Markus einen schnellen Start-Ziel-Sieg ein. Es war ein Spiel auf ein Tor. Ralph an Brett 7 hatte schon einen Turm mehr, als der Gegner diesen hätte einfach zurückgewinnen können. Er übersah aber diese einfache Taktik und musste dann kurze Zeit später auch aufgeben. An den übrigen Brettern zog sich der Mannschaftskampf noch hin. Karl-Heinz am 4. Brett hatte eine gute Druckstellung aufgebaut, die er immer weiter verstärkte. Er gewann 2 Figuren für einen Turm und münzte diesen Vorteil in den Partiegewinn um. Zwischenzeitlich hatte Karsten seine wohl schlechtere Stellung ins Remis führen können. Auch Daniel konnnte seinen Gegner überspielen und seine Partie sicher gewinnen. Werner an Brett 3 hatte früh einen Bauern gewonnen. Sein Gegner verteidigte sich zäh, verbrauchte dabei aber viel Zeit. Bei dem entscheidenden Schlagabtausch übersah er wohl deswegen einen leichten Partiegewinn, welcher durch einen fehlerhaften Abtausch vom Werner möglich gewesen wäre. So entstand ein Endspiel mit Läufer und zwei verbundenen Mehrfreibauern auf dem Damenflügel gegen Springer und jeweils Bauern auf der H- und F-Linie. Das Endspiel war natürlich nicht mehr zu halten. Achim an Brett 6 hatte wohl ein Turmenspiel mit einem Mehrbauern in ein Bauernendspiel mit 4 gegen 0 abgewickelt. Sein Gegner gab einen Zug vor dem Matt auf. Nun spielt nur noch Guido an Brett 1. Das war wohl ein hartes Stück Arbeit bis er seinen Gegner zur Aufgabe zwingen konnte. Damit hatten wir diesen Mannschaftskampf, wohl etwas zu hoch, mit 7,5-0,5 gewonnen. Der nächste Kampf findet dann am 10.03.19 in Brühl statt. Wir werden versuchen, den Klassenerhalt dann endgültig abzusichern.    WF
 
U12: Ein 1:3 gegen Porz I zum Saisonabschluss (30.01.2019)
In der U12-4er-Mannschaftsmeisterschaft spielten wir am Sonntag in der vierten Runde auswärts gegen die erste Mannschaft von Porz, welche als reine Mädchenmannschaft antrat, während wir paritätisch mit zwei Mädchen, Helen und Sophie, und zwei Jungs, Tim und Florian, aufliefen. Zuvor hatten wir in der zweiten Runde gegen Porz III unentschieden gespielt – so waren wir gegen die Erstvertretung zumindest nominell Außenseiter. Dabei wurden wir in Porz wie immer bei besten Spielbedingungen freundlich empfangen und es entspann sich rasch ein interessanter Wettkampf, in dem Tim an Brett 2 nach nicht einmal 20 Minuten ein Paukenschlag gelang: Einige Ungenauigkeiten seiner Gegnerin, gegen die er bislang in zwei früheren Partien noch nie hatte gewinnen können, nutzte er zu einem furiosen Angriff, den er entschlossen mit Matt zu Ende führte. So war das 1:0 eingefahren, doch sah es beiden übrigen Partien kritisch aus. Florian wurde klar überspielt und hatte keine Chance gegen seine spielstarke Gegnerin. Auch Helen und Sophie gerieten jeweils in Schwierigkeiten, hatte bei wechselhaftem Spielverlauf jeweils aber auch immer wieder Chancen, in ihren Partien zu punkten. Letztlich mussten aber auch sie gegen ihre Gegnerinnen die Waffen strecken. So blieb Tims Punkt der Ehrentreffen in einem Wettkampf, der verdient mit 3:1 an Porz I ging, bei dem aber auch ein 2:2 in Reichweite gewesen wäre. In der letzten Runde sind wir nun spielfrei, so dass wir die Saison mit einem Mannschaftssieg, einem Unentschieden und zwei Niederlagen in einer starken Gruppe ordentlich abgeschlossen haben. Dabei spielten Tim und Florian die Saison mit vier Spielen komplett durch und erzielten drei bzw. 1,5 Punkte. Florians Schwester Sophie kam bei drei Einsätzen zu einem Punkt, nur Helen, die zweimal am Spitzenbrett aushelfen musste, ging leer aus. Simon konnte nur zwei Einsätze machen, bei denen er einen Punkt erziele. Insgesamt ein gutes Ergebnis – doch nächstes Mal wollen wir (noch) mehr!    UK
 
6. Mannschaft: das Borussia Dortmund der 2. Kreisklasse (20.01.2019)
In der fünften Runde ging es nach unserer Herbstmeisterschaft darum, die Tabellenführung zu behalten und möglicherweise sogar auszubauen. Jedem von uns war klar, was das tatsächlich bedeutete: In diesem Moment war Niederkassel VI das Borussia Dortmund der zweiten Kreisklasse! Die späteren Vorgänge kann man allerdings nur verstehen, wenn man nicht erst am Sonntag, sondern schon am Samstag auf den Großraum Niederkassel schaut. Wie war es dort? Ruhig scheint es gewesen zu sein. Vielleicht meint man das. Doch war es das wirklich? Nein! Nicht zu Hause bei Udo, Sina, Simon, Helen und Florian. Hier floss der Schweiß und es wurde sich intensiv auf den Wettkampf vorbereitet. Und so erklärt sich auch Helens erster Satz, als sich Udo, Sina, Florian und sie am Sonntagmorgen kurz nach 10 Uhr am Schachclub trafen, um von dort gemeinsam nach Mülheim zu fahren: „Ich habe gestern viel geübt“, sagte sie. Und dann voller Entschlossenheit: „Gegen die gewinnen wir!“ Besser lässt sich das Motto der furiosen Sechs nicht auf den Punkt bringen! Wir, das waren an diesem Morgen neben Udo, Sina, Helen und Florian noch Stefan und Simon, die schon in Köln gewesen waren und direkt zum Spiellokal unseres Gegners fuhren. Tim war dieses Mal nicht an Bord, da er zu einem Geburtstag eingeladen gewesen war – dennoch fieberte er wie auch der Rest der Truppe mit uns und für uns mit. Und die, unsere Gegner, das war an diesem Morgen die vierte Mannschaft von Mülheim, die Heimspiel hatte und uns freundlich empfing. Doch dann ging alles blitzschnell und der Spaß war für unsere Gegner rasch vorbei: Denn Simon, Helen und Florian machten kein großes Federlesen mit ihren Gegnern: Nach einer Viertelstunde führten wir 3:0 – schneller als Witsel tags zuvor das 1:0 für Dortmund gegen Leipzig geschossen hatte: Dafür hatte er immerhin 19 Minuten benötigt. Und schon zu diesem Zeitpunkt wurde klar, dass es für unseren Gegner nur noch darum ging, ein 0:6 zu verhindern. Denn Sina und Udo hatten zu diesem Zeitpunkt bereits klaren Vorteil erspielt, so dass sich unser Sieg schon klar abzeichnete. Stefan jedoch musste kämpfen: Nach guter Eröffnung und rascher Abwicklung im Mittelspiel hatte er das Endspiel schlecht behandelt und war in Nachteil geraten. Und tatsächlich gelang es Stefan nicht mehr, das Ruder herumzureißen. Letztlich verlor er bei seinem ersten Einsatz für die furiose Sechs verdient gegen seinen Gegner. Udo und Sina ließen aber nichts anbrennen und brachten ihre Partien ohne Mühe nach Hause, so dass wir mit einem klaren 5:1-Sieg unter Triumphgeheul vor dem gegnerischen Spiellokal nach Hause fahren konnten. Zurück ging es dann in gelöster und guter Stimmung: Die Sieger fuhren mit Udo im Auto zurück, nur Stefan musste mit der Bahn fahren. Naja, tatsächlich war Udos Auto nicht groß genug und Stefan wollte nicht im Kofferraum mitfahren. Auf der Fahrt wurde noch gesungen, gelacht und gerätselt. Kleine Kostprobe: „Was ist es? Es ist mächtiger als Gott. Die Toten essen es. Und wenn die Lebenden es essen sterben sie.“ Weiter geht es dann am 10. Februar mit dem Heimspiel gegen Brühl IX. Bis dahin bleiben wir Tabellenführer mit zwei Punkten Vorsprung gegenüber Erftstadt IV. Und es wäre doch gelacht, wenn das nicht so bleiben würde!    UK
 
2. Mannschaft erreicht ein Unentschieden gegen Hennef ! (20.01.2019)
Am Sonntag war unsere 2.Mannschaft bei den Maltesern in Hennef zu Gast. Allerdings waren wir dort nicht vorstellig, um uns alle einmal gemeinsam verarzten zu lassen, sondern wollten, um mit Max Giesinger zu sprechen, „eigentlich nur Schach spielen“. Hierzu stand die 1. Mannschaft des SV Hennef bereit, die, wie auch wir, in Bestbesetzung antrat. Entsprechend kampfbetont verlief der Mannschafskampf. Nach einem Remis von Chris mußte Alex, der zuvor alles unter Kontrolle zu haben schien, nach einer Taktik aufgeben. Alexander erstürmte in seiner unnachahmlichen Art erneut die Barrikaden, dies mal die des starken Guido Schott. Ralf und Andreas mußten etwas frustriert ihre Niederlagen akzeptieren, beide sind auf der Suche nach Ihrer Normalform bis zum nächsten Mannschaftskampf. Damit ergab sich ein Zwischenstand von 3,5:1,5 zu unseren Ungunsten und der Spaß am freien Rest-Sonntag schien überschaubar. Die verbliebenen Mannschaftskameraden zeigten sich davon aber gänzlich unbeeindruckt. Richard und sein starker Gegner, der betagte Herr Neese, lauerten jeweils im Mannschaftssinne auf einen etwaigen Fehler in einem Remis-Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und je einem Springer bis zum einvernehmlichen Friedensschluß. Zuvor startete Jan Eric mit einem Sieg in die 2. Saisonhälfte, der zwischenzeitlich nicht unbedingt zu erwarten war, zuletzt aber bei einem Endspiel Springer gegen Läufer noch vor Eroberung des 3. Mehrbauern außer Frage stand. Horst gelang das versöhnliche Ende unseres Auftritts durch einen Sieg gegen unseren früheren Mannschaftskameraden Torsten, der vielleicht etwas zu früh aufgab in einem undankbar zu verteidigenden Endspiel T+L gegen T+S. Insgesamt haben wir wieder eine sehr intakte Mannschaft erlebt, in der wie Jan Eric es ausdrückte, immer jemand in die Bresche springt, wenn es mal bei einem von uns nicht so gut läuft. Unsere 2. Mannschaft bleibt damit überraschend auch nach 6 Runden in der Verbandsliga Süd weiter ungeschlagen und steht als derzeitiger Tabellendritter weiter auf einem Aufstiegsplatz. Der heiße Atem der Verfolger ist allerdings jetzt spürbar.    AK
 
3. Mannschaft besiegt Tabellenführer! (15.01.2019)
Die 3. Mannschaft durfte diesen Sonntag beim Klub Kölner Schachfreunde (KKS) ran, dem aktuellen Tabellenführer der Bezirksliga Ost aus Köln-Mitte. Mannschaftsführer Werner musste gesundheitsbedingt passen, gab aber noch die Devise aus, Verluste möglichst zu minimieren bzw. uns bestmöglich zu verkaufen. Auf dem Papier hatten wir nach DWZ-Vergleich eigentlich keine Chance. So musste sich Hans-Joachim dem starken Gegner relativ schnell geschlagen gegeben. Dazu kamen Remisen von Achim und Jonathan. Jochen verteidigte mit Schwarz zunächst die "Bauernwalze" im Najdorf-Sizilianer, bevor er in Vorteil kam, weil der Gegner eine Taktik übersah, und schließlich aufgab. Karsten verzählte sich in dynamischer Stellung um einen Turm, so dass die Partie nicht mehr zu retten war. Ralph ergatterte einen Bauern, musste dafür aber den unrochierten König zunächst unklaren Gefahren aussetzen. Es ging aber alles gut und die Partie konnte in einen Sieg umgemünzt werden, nachdem der Gegner nach Damenfang mit Verlust abtauschen musste. Zuletzt konnte noch Daniel den vollen Punkt nach Hause retten, indem er im Dame-Turm-Läufer-Endspiel mit Mehrbauer den besseren Überblick behielt, gegen den nominell stärkeren Gegner. So war das Mannschaftsremis beim Stand von 4:3 schon sicher. Einzig die Partie von Karl-Heinz lief noch an Brett 2. Und sie sollte sich noch knapp eine Stunde hinziehen. Mit zwei Bauern und Läufer gegen Turm bot er regelmäßig Remis an, das der Gegner aber kategorisch immer wieder ausschlug, um für seine Mannschaft zu kämpfen. Nach erfolgreicher Reklamation auf Remis wegen dreimaliger Stellungswiederholung konnte dann schließlich der knappe Mannschaftssieg mit 4,5 zu 3,5 eingefahren werden. Auch nach diesem kleinen Wunder ist der Klassenerhalt allerdings noch nicht gesichert.     JR
 
Sicherer 4,5 Sieg gegen Nienberge (13.01.2019)
Die erste Mannschaft spielte zu Hause gegen den Aufsteiger und Vorletzten in der Tabelle: Nienberge. Die Schachfreunde aus Münster traten fast komplett an, aber auf dem Papier waren sie dennoch Außenseiter. Nach einen kurzfristigen Ausfall von Brett 8 auf unserer Seite traten wir dann zum Glück noch vollständig und pünktlich an. Der Kampf entwickelte sich recht positiv. Es stand niemand schlechter. Dann konnten wir auch mit Siegen unserer "Nachwuchstars" Taylan und Christian schnell in Führung gehen. Leider kippten dann etliche Partien oder konnten dann doch nicht gewonnen werden. Stefan konnte einen Mehrturm nicht verwerten und musste ins Dauerschach einwilligen. Carsten konnte seine leichte Initiative bei ungleichfarbigen Läufern nicht weiter ausbauen. Sascha schien mit zwei Türmen gegen die Dame auch noch mehr Chancen zu haben als das finale Remis. Andreas vergab seine Duckstellung leichtfertig und erlangte noch glücklich ein Remis. Jochen vergab seinen Eröffnungsvorteil und willigte auch in Punkteteilung ein. Zum Schluss verlor dann auch noch Bruno, der nach Initiative mit Schwarz zum Schluss noch einer Springergabel zum Opfer fiel. Das Endergebnis 4,5:3,5 hätte auch noch etwas höher ausfallen können. Dennoch sind wir froh über wichtige Punkte, die uns ins Zentrum der Tabelle gebracht haben.    CS
 
Die guten Vorsätze für das neue Jahr (12.01.2019)
Das erste Blitzturnier im Jahr wird gestenreich im Spalier über zwei Räume hinweg ausgetragem.
Schon das erste Training 2019 hat unser Spiellokal auf eine Belastungsprobe gestellt. "Paulsen aus der Praxis" ließ keinen Stuhl mehr leer im großen Spielraum. In diesem Trainingsformat werden aktuelle Partien auf NRW Liga Level von Vereinsspielern mit Ideen erklärt Neben den fleißigen Vereinsmitgliedern fanden sich erfreulicherweise auch wieder Gäste aus benachbarten Vereinen ein. Auch das erste Blitzturnier 2019 lockte 17 Teilnehmer an inklusive Vereinsblitzmeister Martin Mauelshagen und unserem DWZ König IM Christian Seel. So viel Teilnehmer hatten wir das ganze letzte Jahr nicht am Start. Das Turnier hat Christian dann um 23:30 schließlich gewonnen vor Martin, Werner, Carsten und Holger. Auch die fehlenden Blitzspezialisten aus der ersten Mannschaft waren nicht untätig. Für sie war ein kulinarischer Anreiz notwendig als Ansporn für Höchstleistungen: So konnte Klaus Rybarczyk das Brezelturnier in Hennef gewinnen und Jochen Wigger das Brezselturnier in Siegburg . Offensichtlich haben sich die Schachspieler um die SG Niederkassel im Jahr 2019 viel vorgenommen. Das freut den Verein und zeigt uns, dass unser Angebot stimmt.     CS
 
Christian Bussard bleibt in der Erfolgsspur (01.01.2019)
Siegerehrung beim Pulheimer Winteropen.
Zwischen Weihnachten und Neujahr fand vom 27. bis zum 30. Dezember 2018 das 3. Pulheimer Winteropen statt. Einziger teilnehmender Spieler der SG Niederkassel war Christian Bussard, der sehr erfolgreich abschnitt. 2016 hatte er das Turnier schon einmal gewonnen, mit 6 Punkten aus 7 Runden belegte er diesmal punktgleich mit dem Zweiten, FM Carlo Pauly von der SG Porz, den dritten Platz. Turniersieger wurde Pawel Grabowski vom Godesberger SK mit 6,5 Punkten. Das Pulheimer Winteropen, das auch in diesem Jahr mit 93 Spielerinnen und Spielern einen neuen Teilnehmerrekord erreichte, wird zurecht immer beliebter. Hierzu tragen auch die optimalen Spielbedingungen in den Räumen der Fachhochschule des Mittelstands im Walzwerk bei, die dem Turnier ein besonderes Flair verleihen. Den Termin für das 4. Pulheimer Winteropen sollte man sich auf jeden Fall schon einmal vormerken – eine Teilnahme lohnt sich. Alle Informationen zum Turnier findet man hier.    TF
 
DVM-U10: Nach grandiosem Endspurt mit zwei Siegen noch Platz 49 erreicht (30.12.2018)
Unser Niederkasseler Dreamteam bei der Deutschen Meisterschaft in Magdeburg.
Die Aussicht auf den letzten Platz lag nach dem zweiten Spieltag wie ein Damoklesschwert über unserem U10-Team in Magdeburg bei der offenen Deutschen Vereinsmeisterschaft. Sich zwar tapfer wehrend, aber leider nicht in Bestform präsentierend, gab es an den ersten beiden Tagen vier Niederlagen und nur einen kampflosen Sieg. Simon an Brett 1 war mit seinen 903 DWZ gegen übermächtige Gegner (DWZ: 1383, 1416, 1448, 1209) aus Kiel, Lehrte, Hettstedt und Paderborn einfach überfordert, obwohl er teilweise lange gut mithielt und sogar mit Vorteil aus der Eröffnung hervorging. Auch Helen hatte teilweise Gegner*innen über ihrem Niveau und spielte nicht ihr bestes Schach. Die eigentlich einkalkulierten Punkte an Brett 3 blieben ebenfalls aus, da Florian bei weitem nicht sein Niveau aus der jüngsten Zeit erreichen konnte. Nur Lotte an Brett 4 erfüllte die Erwartungen und holte zweimal den Ehrenpunkt. Zwischenzeitlich belegten wir so Rang 61 von 63 teilnehmenden Mannschaften. Die Stimmung war trotzdem wie gewohnt gut und wurde durch die standardmäßigen Besuche im Magdeburger Spaßbad, dem Weihnachtsmarkt, im Vapiano, im Alex und vielem mehr aufrecht erhalten. Auch der Zusammenhalt war sehr hoch: So schliefen immerhin drei der vier Mannschaftsmitglieder gemeinsam in einem Doppelbett, auch wenn die Aufteilung desselben (eine Hälfte Helen, die andere Simon und Florian gemeinsam) nicht (körper-)proportional fair ausfiel. Vor dem letzten Tag nahmen sich die Kinder dann gemeinsam vor, die beiden letzten Runden noch zu gewinnen. Florians "Unglückszahn" fiel aus, Helen war sich "sicher" zweimal zu gewinnen, und so konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen. Und in der Tat folgte ein unglaubliches 4:0 gegen Merseburg! Simons Springerendspiel an Brett 1 kann man hier als Lehrstunde für den DWZ-stärkeren Gegner bezeichnen. Und auch in der letzten Runde kam mit Empor Erfurt ein starker, aber schlagbarer Gegner. Lotte spielt wie immer in diesem Turnier überragend und festigte ihre hervorragende 4/6-Bilanz (Brett 4 aus dem Turnier-Dreamteam hatte nur einen Sieg mehr, wenn man ihren kampflosen Sieg mitzählt!). Florian sah, dass Simon zwar hinten, aber Helen deutlich vorne lag und bot seinem Gegner klug Remis an. So sprang ein knapper 2.5:1.5-Sieg und am Ende noch Rang 49 heraus und so unsere zweitbeste Platzierung in der Geschichte des Turniers (nach Platz 25 im Jahr 2016 mit Jonte). Damit wurde das Ziel erreicht, unter die besten 50 Mannschaften Deutschlands zu kommen, sechs Plätze vor der Startrangliste. Keine Mannschaft vor uns hat weniger Durchschnitts-DWZ. Ich bin sehr stolz auf "meine" Schachkinder! Auch wenn wir gesehen haben, dass wir noch viel trainieren müssen... Sophie machte unterdessen beim Dauer-Ersatzspielerturnier mit und spielte mit vielen Höhen und Tiefen. Am Ende sprang ein Platz im Mittelfeld hinaus. Für die anderen Geschwisterkinder gab es leider kein parallel stattfindendes Turnier. Während Leander sich beim Sport vergnügte, lösten Jonte und Samuel diverse 3x3x3- und 4x4x4-Zauberwürfel schneller als man zuschauen konnte. Die Rückfahrt verlief wie üblich dank der Deutschen Bahn - mit post-weihnachtlicher Gnade formuliert - unterhaltsam. Kurz nach Mitternacht waren alle zu Hause. Leider war es das letzte Mal für uns in Magdeburg. Wir werden dieses erstklassige Turnier sehr vermissen. Besser kann man es nicht organisieren. Vielen Dank an die Deutsche Schachjugend, den Landesverband Sachsen-Anhalt und die mitorganisierenden Vereine in Magdeburg, vor allem die Schachzwerge! Vielleicht qualifizieren wir uns ja irgendwann doch mal für die DVM-U12 oder DVM-U14. Dann kommen wir gerne wieder!     sh
 
Weihnachtsgrüße (25.12.2018)
Die Schachgemeinschaft Niederkassel wünscht allen Lesern dieser Seite frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Schachjahr 2019.    CS
 
DVM-U10: Ausblick auf Magdeburg (20.12.2018)
In genau einer Woche, kurz nach Weihnachten, werden wir, wie immer in den letzten Jahren, mit unserer U10-Mannschaft zur Deutschen Vereinsmeisterschaft (DVM-U10) nach Magdeburg fahren. Wir, das sind die Familien Ihle, Geisler, Eschweiler und Hartmann, wobei nur Vertreter der Familie Hartmann jedes Mal dabei waren. Simon ist unser Rekordhalter und wird in diesem Jahr bereits zum vierten Mal (!) als Spieler an diesen Deutschen Meisterschaften teilnehmen - dieses Mal erneut an Brett 1 und als Mannschaftsführer. Es ist zugleich leider unser letztes Mal, aus zwei Gründen: Erstens werden die DVM-U10 in diesem Jahr zum letzten Mal als offenes Turnier ausgerichtet, d.h. in den Folgejahren muss man sich qualifizieren, was für unseren kleinen Verein angesichts der starken lokalen Konkurrenz fast unmöglich ist. Und zweitens sind die Kinder der in den letzten Jahren mitfahrenden Familien ab dem nächsten Jahr alle zu alt. Es müssten sich also komplett neue Eltern finden, die das organisieren, was derzeit unwahrscheinlich wirkt. In diesem Jahr fahren wir mit einer so großen "Truppe" nach Magdeburg wie nie zuvor. Als Geschwisterkinder kommen noch Sophie, Samuel, Jonte, Leander und Mattes mit. Wir hoffen, dass unsere älteren Kinder im ebenfalls wohl DWZ-ausgewerteten Ersatzspielerturnier der parallel stattfindenden "richtigen" DVM-U12 und DVM-U14 mitspielen dürfen. Unsere Mannschaft ist stärker als letztes Jahr, da sich Florian sehr gut weiterentwickelt hat und Lotte wieder dabei ist. Wir spielen mit: Brett 1: Simon Hartmann (DWZ 903), Brett 2: Helen Ihle (DWZ 854), Brett 3: Florian Geisler (DWZ 866) und Brett 4: Charlotte Eschweiler (DWZ 705). Unser Ziel ist ein Platz unter den ersten 50, bei 63 teilnehmenden Mannschaften. Das wird schwierig, denn in diesem Jahr sind erstmals keine zweiten Mannschaften zugelassen, die oftmals U8-Mannschaften waren und gegen die wir noch am ehesten gewonnen haben. Erstmals werde ich von dem Turnier nicht in einem Blog berichten, da das Interesse daran bereits im letzten Jahr schon nicht mehr so groß war. Außerdem will ich das letzte Jahr als Betreuer in Magdeburg noch einmal ohne Redaktionsstress genießen! :-) Wer unsere Ergebnisse trotzdem tagesaktuell verfolgen möchte, kann das hier auf der Turnierseite tun.    sh
 
5. Mannschaft: erster Punkt im Abstiegskampf (16.12.2018)
Nach drei Niederlagen gegen starke Mannschaften hat die 5. Mannschaft trotz einiger Ausfälle in Rodenkirchen ein 3:3 (12:12 Punkte nach neuer Wertung) erkämpft. Heinrich Muckel und Manfred Kurz gewannen gekonnt und Martin Neu und Johannes Friedrich erzwangen jeweils ein Remis und damit die Punkteteilung.    JF
 
Weihnachtsfeier - keiner schlägt Udo, aber alle haben Spaß (16.12.2018)
"Schlag den Udo" - so hieß der erste Programmpunkt bei der diesjährigen Weihnachtsfeier der SG Niederkassel. Etwa 10 Kinder und Jugendliche waren gekommen - darunter fast die gesamte 6. Mannschaft - um als "Niederkassel Junior Team" FM Udo Käser im Simultanwettkampf wenigstens einen Punkt abzuluchsen. Am Ende nutzen aber weder Ablenkungen noch ungewöhnliche Eröffnungen noch teilweise harter Widerstand (insbesondere von Helen und Florian), um Udos totalen Triumph zu verhindern. Der Endstand: 17:0! Ein Kantersieg. Danach folgte der offizielle Teil der Weihnachtsfeier. Carsten benannte aktuelle Trends und dankte den neuen Impulsgebern des Vereins. Andreas und ich selbst dankten den fleißigen Helferinnen und Helfern aus dem Vereinsumfeld, die selbst keine Mitglieder sind. Das kleine Präsent konnten Sigi Ihle, Lydia Jung, Simone Geisler und Nicole Krink vor Ort entgegennehmen. Aber auch den Nicht-Anwesenden wie der Familie Eschweiler, Alexandra Reuter und Trude Engels werden wir uns noch bei nächster Gelegenheit erkenntlich zeigen. Ohne diese vielen zusätzlichen Helferinnen (meistens sind es die Mütter!) und Helfer könnten wir keine Turniere ausrichten! Axel hob in seiner Rede besonders den unbändigen Ehrgeiz und das große Talent des Newcomers Martin Neu sowie den riesigen Sprung von Florian Geisler in den letzten anderthalb Jahren hervor. Auch die Vereinsmeister wurden geehrt: Jonte als Jugend-Vereinsmeister, Alex als Vereinspokalsieger, Martin Mauelshagen gleich doppelt als Schnellschach- und Blitz-Sieger sowie Carsten als Vereinsmeister. Jonte wurde auch noch ein zweites Mal geehrt - als bester Mannschaftsspieler 2017/18, vor Leander und Karsten. Nach all diesen Ehrungen durfte fleißig chinesisch gegessen, kölsch getrunken und nerdig Schach gespielt werden. Ein gelungenes Fest zum Abschluss des Jahres mit deutlich über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern!     sh
 
SG NDK 2 – Satranc Köln 4:4, ein Weihnachtsmärchen mit nicht ganz glücklichem Ausgang! (16.12.2018)
Am Sonntag, dem dritten Advent, stand für unsere zweite Mannschaft die fünfte Runde in der Verbandsliga Süd an. So erwarteten wir in heimischer Umgebung bei Minusgraden und leise rieselndem Schnee die erste Mannschaft von Satranç aus dem Morgenland, die mit historisch bekannter Verspätung eintraf. Statt Geschenken für uns wurde um ein Schreibgerät gebeten. Danach entwickelte sich der Mannschaftskampf durchaus vielversprechend mit einer zwischenzeitlichen komfortablen 4:2-Führung zu unseren Gunsten. Jan Eric einigte sich mit seiner Gegnerin Maria (sie heißt wirklich so!) an Brett 6 auf ein relativ frühes Remis in unklarer, aber in wohl für ihn schlechterer Stellung. Im Anschluss willigte Richard an Brett 5 in das Remisangebot seines unter Zeitdruck stehenden Gegners ein. Chris an Brett 2 lieferte sich mit seinem Gegner ein interessantes taktisches Geplänkel, welches in ausgeglichener Stellung in einem Remisschluss mündete. Auch Alex an Brett 1 konnte einen weiteren halben Punkt in einer sehenswerten Partie beisteuern, in der vielleicht noch etwas mehr drin gewesen wäre. Beim Stand von 2:2 konnte dann Horst an Brett 4 seine bisher starke Saisonleistung weiter vergolden, indem er seine strategisch clever angelegte Partie mit einem durchschlagenden Mattangriff vollendete. Diese 3:2-Führung wurde dann von Andreas an Brett 3 in einer souveränen und wohl nie wirklich gefährdeten Gewinnpartie weiter ausgebaut. Leider gelang es uns nicht, den noch fehlenden halben Punkt zum Sieg zu ergattern. Nach langem harten Kampf geriet Karsten in ein verlorenes Bauernendspiel und Ralf mußte sich schließlich dem erfahrenen Edgar Hennig beugen, der für seine Mannschaft gewinnen mußte, und dem es gelang ein gleich stehendes Mehrfigurenendspiel peu à peu in ein gewonnenes Springerendspiel zu verwandeln. Manchmal ist eben trotz aller Mühen nicht mehr drin! Aber: Wer hätte uns, der 2. Mannschaft, vor dem Saisonstart zugetraut, daß wir die Winterpause ungeschlagen erreichen? Wer hätte vermutet, daß wir zu diesem Zeitpunkt kaum mehr absteigen können? Durch unser homogenes mannschaftliches Auftreten haben wir uns und dem Verein zum Wohlgefallen des Vorsitzenden als derzeit 3. einen Aufstiegsplatz beschert, können friedlich Weihnachten feiern und uns auf die 2. Saisonhälfte besinnen.    J/AK
 
Wieder im Abstiegskampf (10.12.2018)
Nach der hohen Niederlage gegen Brackel hatte galt es für die erste Mannschaft wieder Selbstbewusstsein aufzubauen. Auswärts gegen Lieme war das keine leichte Aufgabe. Leider brauchten wir wieder zum entferntesten Auswärtskampf die meisten Ersatzleute. 5 Spieler fielen aus und zwei weitere Mannschaften hatten auch ihren Ligakampf. Nach unzähligen Telefonaten stand die Startformation mit Andreas und Horst. Dagegen spielte Lieme ohne wie ein Uhrwerk zum 4ten Mal in Stammbesetzung ausgeruht und ohne 250 KM Anreise bei Starkregen in den Knochen. Der Kampf begann verhalten: Stephan willigte schnell in ein Remis ein. Unsere beiden Ersatzleute konnten auch ein Remis sichern und stellten damit keine erkennbare Schwäche im Team dar. Nach einem weiteren kraftsparenden Remis von Klaus fanden wir eine sehr passive Stellung von Sascha vor, ein abgelehntes Remisangebot von Tobi und leichten Materialvorteil von Thomas und Carsten. Nach den schlechten Vorzeichen keimten plötzlich berechtigte Hoffnungen auf die vollen zwei Punkte auf. Leider verlor Sascha die Partie und Tobi stellt die Qualität ein. Carsten konnte seinen Punkte realisieren, während Thomas dann in einem langwierigen Turmendspiel seinen Mehrbauern nicht verwerten konnte. Das Ergebnis war eine etwas unglückliche 3,5 : 4,5 Niederlage. Schon wieder grüßt der Abstiegskampf . Die Sicht des Gegners auf den Kampf     CS
 
6. Mannschaft: Tabellenführung! (10.12.2018)
Spitzenkampf! In der vierten Runde trat uns der bislang ungeschlagene Tabellenführer aus Erftstadt entgegen. Insofern war die Devise klar: Ein Sieg und damit die Tabellenführung sollte her! Der Auftakt verlief jedoch alles andere als vielversprechend. Rasch hatten Alexander an Brett 5 und Florian an Brett 6 das Nachsehen und wir lagen 0:2 hinten. Aber was heißt das schon für die furiose Sechs? Nur eines: Kämpfen! Und tatsächlich dauerte es nicht lange und da begann sich das Blatt zu wenden. Florian hatte am zweiten Brett seine Partie von Beginn an klar im Griff gehabt. Nach interessanter Eröffnungsbehandlung, in der er seinem Gegner bereits klar überlegen war, gewann er zu Beginn des Mittelspiels durch einen Abzug gegen die Dame einen feindlichen Turm. Und auch wenn sich sein Gegner noch mühte, musste er schließlich chancenlos die Waffen strecken: 1:2. Parallel spielte Sina am dritten Brett eine muntere Angriffspartie. Auch wenn beide Seiten viele Fehler machten, war doch klar zu spüren, dass Sina den Sieg wollte und zielstrebig auf Angriff setzte. Dem hatte ihre Gegnerin nichts entgegen zu setzen – in einem furiosen Angriff mit Dame und Springer setzte Sina schließlich mit ihrem Springer den Schlusspunkt und ihre Gegnerin Matt: 2:2. So spielten nur noch Tim an Brett 4 und Udo am ersten Brett. Tim hatte seinen Gegner früh unter Druck gesetzt, geschickt kombiniert und einen Turm erobert. Doch im Endspiel, als die Partie quasi schon entschieden war, sah Tim plötzlich ein Mattgespenst und stellte den Mehrturm ein! Hiervon ließ es sich aber nicht beirren. Das gleichfarbige Läuferendspiel mit Mehrbauern gegen den schlechten Läufer, dessen Bauern auf der eigenen Felderfarbe stehen, behandelte er stark und fuhr so den ganzen Punkt ein. Den Schlusspunkt setzte dann Udo. Unter Figurenopfer führte er einen Mattangriff über die offenen h-Linie, gegen den sein Gegner keine Chance hatte. Damit war die Wende gelungen und ein 4:2-Sieg eingefahren. So kann es weitergehen: Die alleinige Tabellenführung und die Herbstmeisterschaft sind eingefahren! Und weiter geht es dann 2019 – im Januar erwartet uns das Auswärtsspiel bei Mülheim IV.    UK
 
Jonte ist Jugend-Vereinsmeister - herzlichen Glückwunsch! (09.12.2018)
Mit der heutigen Partie von Samuel gegen Helen sind die diesjährigen Jugend-Vereinsmeisterschaften zu Ende gegangen. 23 Spielerinnen und Spieler bedeuten einen neuen Teilnahmerekord. Jonte marschierte zu Beginn mit 5/5 locker durch, musste sich dann aber in der sechsten Runde Julian geschlagen geben. So sah es in der letzten Runde nach einem echten Showdown beim Spiel Robert gegen Julian aus. Ein Remis von Julian hätte ihm bereits zum Gewinn der Jugend-Vereinsmeisterschaft gereicht, hatte er doch bis dato erst einen halben Punkt (gegen Jeremias) verloren. Er verpasste aber den Termin und musste sich so kampflos geschlagen geben. Zuvor war Robert in der ersten Runde bereits das gleiche passiert. So kommt es zu der absurden Situation, dass der Zweitplatzierte alle Partien, die er gespielt hat, gewonnen hat und der Drittplatzierte alle Partien bis auf ein Remis, während der Erstplatzierte eine Partie verloren hat und gegen den Zweitplatzierten gar nicht erst ausgelost wurde. Schade, dass es so gekommen ist, aber so sind nun mal die Regeln. Und es besteht kein Zweifel daran, dass sich Jonte nach seinem grandiosen Jahr den Titel mehr als verdient hat. Also herzlichen Glückwunsch! Knapp hinter dem Trio landete Leander, der ebenfalls ein super Jahr hinter sich hat, und dahinter der sensationelle Newcomer Martin Neu, der nun auch mit 1110 seine erste DWZ bekommen wird. Auch sonst gab es zahlreiche Überraschungen im Turnierverlauf. Geradezu sensationell das Abschneiden von Florian und Sophie Geisler, die auf den Plätzen 9 und 10 landeten, während sie im letzten Jahr noch die letzten Plätze eingenommen hatten. Florian machte über 100 DWZ-Punkte gut - eine Leistung, die ihm vor einem Jahr noch keiner zugetraut hätte - oder fast keiner. ;-) Neben Martin Neu erhielten auch weitere Spieler ihre erste DWZ: Jonas Porten (753), Miro Pennartz (759) und Tim Käser (779), wobei Tim hier mit seiner Erst-DWZ klar underrated ist. Am Samstag bei der Weihnachtsfeier wird die Siegerehrung stattfinden und wir haben froh vernommen, dass die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch kommen werden. Super! Man findet hier alle Ergebnisse und die Endtabelle.    sh
 
Weihnachtsfeier (06.12.2018)
Dieses Jahr findet die Weihnachtsfeier am 15.12. um 16:00 Uhr im Vereinsheim statt. Neben dem Simultankampf: "Schlag den Udo!" für die Kinder werden auch die Sieger sämtlicher Vereinsmeisterschaften geehrt. Vergesst nicht Euch anzumelden damit wir das Catering planen können!    cs
 
Formel 1-Turnier in St. Augustin: Melanie Jung zeigt es den Jungs und wird Zweite in der U18 (02.12.2018)
Am Samstag, den 02. Dezember fand in St. Augustin das dritte Turnier der Formel 1-Serie 2018/19 statt. Dabei waren auch vier Spielerinnen und Spieler der SG Niederkassel: Alexander Stenzel (U12), Florian Stenzel (U14), Samuel Hartmann (U14) und Melanie Jung (U18). Alexander konnte leider nicht ganz an seine Form anknüpfen, die er bislang in der 2. Kreisklasse gezeigt hat. Dort hat er eine 100%-Bilanz! Beim Formel 1-Turnier halbierte sich diese auf 3.5/7 und heraus sprang Platz 9 von 14 Teilnehmern. In der U14 sah es lange so aus, als könne Samuel nach vielen sehr gut gespielten Partien einen Podestplatz erringen. Er gewann die ersten drei Partien und rang dem Topfavoriten und späteren Sieger Lukas Keller ein Remis ab, das dieser bereits nach etwa 15 Zügen anbot. Danach musste er sich aber den zwei sehr starken Mädchen des Teilnehmerfeldes beugen, die am Ende die Plätze 2 und 3 belegten: Clara Kanno und Hannah Ramien, beide bereits Teilnehmerinnen der Deutschen Einzelmeisterschaft der Mädchen. Eher von hinten pirschte sich Florian an die Spitzengruppe heran. In der vorletzten Runde kam er zu einem überraschenden Sieg gegen Clara, und so erhielt er vor der letzten Runde im Vereinsduell gegen Samuel plötzlich die Chance auf Rang 3. Hier aber konnte Samuel gewinnen, so dass er Florian zwar noch überholte, für beide aber dann doch nur die undankbaren Plätze 4 und 5 blieben. Noch besser machte es Melanie in der U18, die nur gegen den späteren Sieger Florian Meinecke Federn lassen musste, alle sonstigen Partien gewann und so verdient als Zweite den einzigen Pokal für die SG Niederkassel nach Hause bringen durfte. Großes Kompliment an die Ausrichter für ein rundum gelungenes Turnier ohne Zwischenfälle und mit sehr gutem und äußerst preisgünstigem Catering. Vielen Dank an die vielen Helferinnen und Helfer aus dem Vereinsumfeld in Sankt Augustin! Man findet hier alle Ergebnisse und hier den Zwischenstand der Serie.    sh
 
U12 und U16 - zwei Niederlagen am Sonntag und kein gutes Gesamtbild (02.12.2018)
Mit nur zwei Spielern traten wir in der U16 gegen Kerpen an - ein echtes Armutszeugnis. Der zeitgleich stattfindende Mondorfer Weihnachtslauf war ebenso ein Grund für die vielen Ausfälle wie Erkrankungen, dennoch haben wir eigentlich mehr als genug Ersatzleute.... wie auch immer: Ich möchte mich an dieser Stelle im Namens des Vereins bei Max Pick und seiner Mutter entschuldigen, dass sie den langen Weg aus Kerpen völlig umsonst gefahren sind. Wir ließen die Bretter 1 und 4 frei. Damit war die Partie "dank" der neuen Zählweise mit den kampflos entschiedenen Partien bereits vorher verloren. Dennoch traten wir natürlich an, es geht ja auch um die Einzelpartien und DWZ-Punkte. An Brett 3 spielte Samuel mit Weiß eine gute Partie in der französischen Vorstoßvariante und konnte dem Gegner nach einigen Ungenauigkeiten zuvor eine Leichtfigur klauen. Am Ende blieb Dennis Klimmeck (DWZ 1042) nur die Aufgabe. Martin war an Brett 2 gegen Justin Fenz (DWZ 1125) auch schnell mit Bauernmajorität vorne, willigte aber angesichts vieler Bauerninseln und wenig Angriffspotenzial am Schluss doch in das Remisangebot seines Gegner ein. So blieb eine Niederlage, die mit halbwegs vollständiger Besetzung zu vermeiden gewesen wäre, zumal Simon in einer nicht gewerteten Partie gegen die Nummer 4 von Kerpen sicher gewann. Simon hätte zeitgleich eigentlich in der U12 spielen müssen, aber der KKS kam (ziemlich verspätet) nur mit drei Spielern und ließ Brett 1 frei. Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir auch Brett 1 freigelassen und Simon an Brett 4 in der U16 melden können - so aber lief die U16-Partie gegen Kerpen schon und es war zu spät. Zum Gesamtsieg in der U12-Partie war also (ebenfalls dank der neuen Zählweise) nur ein weiterer Sieg nötig an einem der anderen drei Bretter, die von Tim, Florian und Sophie belegt wurden. Alle drei waren aber heute völlig außer Form, und so kam es zu drei klaren Niederlagen. Leider zeigten wir uns auch nicht immer als gute und faire Verlierer. Auch hieran müssen wir noch kräftig arbeiten. Insgesamt war dies heute leider kein Glanztag für die SG Niederkassel.    sh
 
Trauertag am Trauertag (19.11.2018)
Am Volkstrauertag begann der Kampf der ersten Mannschaft zu Hause den gesetzlichen Bestimmungen gemäß erst um 13:00 Uhr. Während wir auf zwei Stammspieler verzichten mussten, trat Dortmund Brackel in Bestbesetzung an. Als Team hatten wir leider keine Chance an diesem Tag. Es fanden sich diesmal auch wenig Zuschauer ein. Eine Partie nach der anderen ging an den Gegner. Allein Klaus konnte sehr überzeugend gewinnen und Tobi hielt ein Endspiel mit Minusbauern. 1,5:6,5 Eine desillusionierende Vorstellung der ersten Mannschaft.     CS
 
Die furiose Sechs bleibt ungeschlagen - 3:3 gegen Brühl 8 (19.11.2018)
Die dritte Runde führte uns nach Brühl und auch hierfür wurde keine Mühe bei der Vorbereitung gescheut: Stefan hatte ein Schachwochenende in Oberwiehl organisiert, an der Simon und Florian, die in dieser Runde an Brett 3 und Brett 6 spielten, teilgenommen hatten. So kamen diese beiden bestens präpariert zur Runde an, die am Volkstrauertrag erst um 13 Uhr startete. Neben Udo und Sina an Brett 1 und 2 komplettierten dann noch Tim und Helen das Team. Und die Marschroute war klar: Wir wollten unseren Gegner zertrümmern! Unser Gegner war die achte Mannschaft vom Brühler Schachverein, der den Mannschaftskampf sehr schön als Großkampftag organisiert hatte: Denn in sehr angenehmer Stimmung spielten noch zwei andere Brühler Mannschaften parallel zu uns. Einzig die Temperatur des Spiellokals lies zu wünschen übrig – in guter Brühler Tradition war es richtig kalt, so dass die meisten beim Spiel in dicke Jacken eingepackt waren. Nur Udo spielte im T-Shirt und sagte schlicht, dass er genügend innere Hitze habe. Und dies sollte seine Gegnerin auch rasch zu spüren bekommen: Rasch stand das Brett in Flammen, der feindliche König kam nicht aus der Mitte raus und wurde kurzerhand nach 18 Zügen Matt gesetzt. Für uns unschön verlief hingegen Sinas Partie am zweiten Brett. Ihr Gegner spielte Königsgambit und es wurde rasch deutlich, dass Sina mit der Eröffnung nicht gut zurecht kam. Aber auch ihr Gegner reihte in der Eröffnung Fehler an Fehler. Zwar machte er Züge, die ins Königsgambit passten, ohne aber genau die passenden Züge für die spezifische Stellung zu finden. So entstand nach der Eröffnung eine Stellung, die ausgeglichen war, und in der es Weiß dann mit seinem 15. Zug es schaffte, schwarzen Vorteil zu erzwingen. Sina übersah dann aber in besserer Stellung eine Springergabel, durch die sie sofort in entscheidenden Nachteil geriet. Ganz anders sah es dann am dritten Brett aus: Simon ließ seiner Gegnerin nie eine Chance! Und auch wenn es 42 Züge bis zum Matt dauerte, war die Partie im Grunde genommen bereit nach dem siebten Zug entschieden. Einen ganz bitteren Verlauf nahm Tims Partie an Brett 4. Nach merkwürdigem Eröffnungsverlauf verlor Tim zunächst einen Läufer und dann noch einen Turm. Eigentlich war seine Stellung völlig verloren, doch schaffte er es dann förmlich aus dem Nichts eine Mattdrohung aufzubauen. Der Gegner spielte unbekümmert weiter, nur um in die Falle zu straucheln und Schwarz mit Minusturm Gewinnvorteil in die Hände zu spielen. Dann ließ Tim aber den Gewinnzug aus und musste anschließend die Waffen strecken. Helens Partie lief beim Stande von 2,5:1,5; doch da Sina zeitgleich klar auf Verlust stand, stand es virtuell quasi bereits 2,5:2,5. Nach ungenauem Eröffnungsverlauf war ein Mittelspiel entstanden, in dem alle Vorteile bei ihr lagen. Mit Zittern in der Stimme bot ihr Gegner ein Remis an und es war süß zu sehen, wie erleichtert er war, als Helen großmütig einwilligte. Zuvor schon hatte Florian am sechsten Brett Remis erzielt. Nach guter Eröffnung hatte er einen Gewinnzug ausgelassen und war mit einem Bauern weniger in Nachteil geraten. Dann hatte er sich aber gute Kompensation erspielt. In der Schlussstellung war es dann seinem Gegner wohl zu mulmig geworden weiterzuspielen – daher Remis! Insgesamt ein Ergebnis, mit dem unsere Gegner zufrieden sein können – sie hätten sich nicht beschweren können, wenn wir mit einem Sieg nach Hause gefahren wären. Doch geht das Ergebnis auch für uns in Ordnung – nach drei Runden ungeschlagen und auf dem zweiten Tabellenplatz: Ein toller Erfolg für die furiose Sechs!    UK
 
Knappe Niederlage der 4. Mannschaft gegen Kalk-Deutz 2 (19.11.2018)
Nachdem die 2. Mannschaft von Kalk-Deutz in den ersten beiden Runden knapp verloren hatte, sollte diesmal ein Sieg her. Dafür hatte man die Mannschaft in der gemeldeten Reihenfolge, also der nominell stärksten Besetzung zusammengetrommelt. Wir dagegen mussten leider auf mehrere Stammspieler verzichten und sogar noch Ersatz aus der 5. Mannschaft requirieren. Ausgerechnet der Ersatzspieler Martin holte für die Mannschaft den einzigen vollen Punkt. Dagegen musste Ulli relativ früh die Segel streichen. Es folgten Remisen von Jörg, Jonte und Norbert. Robert hatte das Pech, an einem "Russen" zu geraten, der zwar nominell DWZ=0 hat, jedoch inzwischen intern auf ca. DWZ=2100 eingeschätzt wird. So hat Robert nach längeren, sehr gutem Spiel letztendlich doch verloren. Werner war schon auf der Verlierer-Strasse durch Minus-Bauern, als sein Gegner eine Figur einstellte, die komplexe Stellung aber nicht auskämpfen wollte und remis anbot. Dies war für beide Seiten akzeptabel. Zuletzt kämpfte noch Melanie, mit 2 Läufern gegen 2 Springer und beidseitig mehreren Bauern. Eine Gewinnchance war beidseitig nicht zu erkennen. Schließlich endete die Partie durch 3-fache Stellungswiederholung remis. So haben wir leider knapp verloren und uns erst einmal von den Aufstiegsplätzen verabschiedet.     WL
 
SGN beim Brötchenturnier (13.11.2018)
Am Freitag Abend war es wieder so weit: Die Kölner Schachszene traf sich beim 38. Brötchenturnier zum alljährlichen Wiedersehen. In mehreren Mannschaften konnte man Niederkasseler Schachfreaks sichten. Bei "Mambo No. 5" spielten Bruno, Holger, Martin und Jan-Eric unterhaltsames Schach, und konnten auch starken Mannschaften einige Punkte abknöpfen. Besonders Martin konnte mit 10,5/15 - und das oft am 1. Brett - glänzen. Mit etwas Glück wäre auch eine vordere Platzierung drin gewesen, so aber landeten wir wieder im vorderen Mittelfeld. Es war aber wie immer eine sehr gelungene und schöne Veranstaltung, von der man sich weit nach Mitternacht froh, aber auch schon recht müde auf den Heimweg machte.    HR
 
3. Mannschaft verliert bei Porz 5 mit 3:5 (12.11.2018)
Am gestrigen Sonntag mussten wir bei der 5. Mannschaft von Porz 5 antreten. Wir waren guter Dinge, gelang uns doch letzte Saison das Kunststück, dort mit 6 Spielern zu gewinnen. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Wir traten praktisch in Bestbesetzung an. An Brett 1 gewann Daniel schnell nach etwa 80 Minuten erst eine Figur und dann die Partie. Werner an Brett 2 einigte sich nach etwa 2,5 Stunden auf Remis. Ein Blick über die noch laufenden Partien verhieß Gutes für unsere Mannschaft. Bis auf Brett 8, bei Jochen, sah es durchweg gut bis zumindest ausgeglichen für uns aus. Jochen musste dann auch kurze Zeit später in aussichtsloser Stellung aufgeben. Statt nun die guten Stellungen zum Gewinn zu führen, drehte sich das Blatt. Hans-Joachim hatte zwischenzeitlich eine Qualität verloren, kämpfte sich aber bravourös in die Partie zurück und erreichte ein verdienstes Remis. Kurz darauf verlor Jonathan seine erste Partie für uns nach einer kleinen Unaufmerksamkeit. Achim wickelte in eine Endspiel Springer gegen Läufer ab, welches unverlierbar aber auch nicht gewinnbar war. Remis. Es spielten jetzt noch Karl-Heinz und Karsten. Karl-Heinz hatte seine eigentlich unverlierbare Stellung durch einen falschen Gewinnplan in eine Verluststellung verwandelt. Nach harten Kampf gab er bei drohendem Figurenverlust auf. Damit war der Mannschaftskampf schon verloren. Karsten hatte seine gute Stellung zwischenzeitlich auch auf die Verliererstraße geführt. Trickreich nutzte er eine Unaufmerksamkeit seines Gegners zum Figurengewinn. Dadurch war wieder eine ausgeglichene Stellung erreicht worden. Mit der Mehrfigur versuchte er noch die Partie zu gewinnen. Der Gegner bot ihm auch hierzu auch noch die Gelegenheit. Eine mögliche Springergabel mit Schachgebot und Gewinn des Randbauerns ließ er aber unbeachtet. Danach war das Remis nach 6 Stunden Spielzeit nicht mehr zu verhindern. Endergebnis 18:14 (5:3) für Porz.
Gelegenheit zur Rehabilitation bietet nun der nächste Mannschaftskampf am 16.12. gegen die starke Rodenkirchener Vertretung. Hier sind wir aber nur Außenseiter.    WF
 
U12: 2:2 gegen Porz 2 (05.11.2018)
Etwas unglücklich, aber letztendlich gerecht trennte sich unsere U12-Mannschaft mit 2:2 gegen die Zweitvertretung aus Porz. Udo und ich begleiteten die Kinder am Sonntagmorgen. Simon an Brett 1 spielte gegen Nikita, gegen den er schon oft gespielt und gewonnen hat. Dieses Mal sollte es aber anders kommen. Zunächst sah es gut aus: Obwohl er ein Festival an taktischen Möglichkeiten ausließ, lag er zunächst vorne und übersah dabei sogar ein dreizügiges Matt. Dann aber stellte er nach einem Stockfehler im 15. Zug seine Dame ein und verlor noch. Helen an Brett 2 verlor schnell eine Leichtfigur durch eine Bauerngabel, kämpfte sich wieder heran und ging sogar in Führung, musste dann aber nach weiteren Fehlern auch das Matt hinnehmen. Zum Glück hatten wir aber starke hintere Bretter! Tim spielte eine sehr souveräne und gute Partie - auch wenn sein Gegner am Schluss ein paar Geschenke nicht annahm und beispielsweise statt des Gewinnes einer Leichtfigur einen einfachen Abtausch bevorzugte - und gewann. Die erste DWZ wird jetzt bald kommen! Florian wird immer besser und gewann seine Partie an Brett 4 mit großer Dominanz von den ersten Zügen an. Mich freut das sehr, insbesondere wenn ich die großen Fortschritte meines Trainingssprösslings seit dem letzten Jahr sehe. Weiter so, Florian! Am Ende stand es 2:2. Danach folgte die gnadenlose, aber dennoch herzliche Partieanalyse durch Udo, die auch mir zeigte, dass ich die Partien nicht wirklich durchschaut hatte. ;-)     sh
 
Nachtrag zum vergangenen Sonntag: SG NDK II – SG Siebengebirge I jetzt 4,5:3,5! (03.11.2018)
Hier nun noch ein kurzer Nachtrag zum Mannschaftskampf vom vergangenen Sonntag zwischen unserer zweiten Mannschaft und der ersten Mannschaft der SG Siebengebirge: In der Folge der vorgenommenen Wertung des Partieergebnisses an Brett 7 durch Spielleiterentscheidung hat sich das Endresultat dieses Mannschaftskampfes von einem 3,5:4,5 auf ein 4,5:3,5 gedreht. Damit steht unsere zweite Mannschaft nun nach drei Spieltagen auf dem zweiten Tabellenplatz, einem Aufstiegsplatz.    AK/J
 
Quocunque Jeceris, Stabit (30.10.2018)
Der Titel gebende Wahlspruch der Isle of Men bedeutet so viel wie: "Wohin du es auch wirfst, es wird stehen" Er traf auch auf mich in besonderer Weise als Schachtourist und Teilnehmer eines der spielstärksten Opens der Welt zu: Das "Isle of Men International" Von 165 Teilnehmern waren nicht weniger als 145 Titelträger. Die Top 10 war bis auf Carlsen und Caruana, die gerade in der WM Vorbereitung stehen vollständig. Insbesondere die amerikanischen Superstars wie So oder Nakamura habe ich vorher noch nicht live gesehen. 144000 Pfund Preisgeld des Miteigentümers von Pokerstars und reichstem Inselbewohner machen das Spektakel möglich. Bei 80 000 Inselbewohnern läuft man dann schon mal Viswanathan Anand in der Fußgängerzone über den Weg, sitzt neben Boris Gelfand beim Abendessen im Fischrestaurant oder geht mit Vladimir Kramnik zum Rundenbeginn in das Spiellokal der Villa Marina wie in einem Schachmärchen. Weiterhin augenfällig war, dass recht viele Spieler auch gleichzeitig Berichterstatter oder Fotograf der Schachpresse zu sein schienen. So wurde ich zum Beispiel Zeuge der Erstellung eines Webcasts von Daniel King, den ich sonst nur von der anderen Seite der Kamera kannte. Märchenhaft wirkte auch der Tower of refugee der vor der malerischen viktorianischen Promenade der Hauptstadt Douglas vor meinem Hotelfenster wie eine Schach Fata Morgana aus dem Meer ragte. (Die Türme erinnern entfernt an die gleichnamigen Schachfiguren). Um hier mitzuspielen als Nichtprofi sollte man eine Elozahl von mindestens 2000 vorweisen und ein kleines Zeitfenster im Frühjahr abpassen, in der eine Anmeldung für das Masters Turnier offen ist. Der Platz ist begrenzt durch den Hauptraum vor einer Bühne der noch von roten Polstersesseln umgeben ist. Die Luft ist dank hoher Decke gut und der Raum ist gut beleuchtet. Flaggen der Nationalitäten und freie Getränke sorgen beim Amateur für ein schmeichelhaftes Ambiente - es herrschten also excellente Spielbedingungen. Deutschland stellte mit 20 Teilnehmer die drittstärkste Landesvertretung hinter Indien (!) mit 35 und England mit 22 Teilnehmern. Das hochkarätige Turnier konnte der Pole Wojtaszek nach Stichkampf vor dem Ex-Deutschen Arkadij Naiditsch für sich entscheiden. Die besten Deutschen wurden angeführt von Nationalspieler und Gewinner des Schwertes von Lülsdorf 2013 GM Daniel Fridman auf dem Rang 27. Mein persönliches Fazit ist: Ich habe noch nie ein Turnier gespielt, in dem in in allen Runden gegen stärkere Gegner gelost wurde. Das war anstrengend aber hat hoffentlich auch einen hohen Trainingseffekt gehabt. In den Runden 1-3 ließ ich teilweise deutliche Gewinnstellungen aus. Besonders ärgerlich war eine falsche Zugfolge in einer Gewinnkombination gegen Melanie Lubbe, die eine Figur und damit die Partie einstellte. In Runde 5 erreichte ich gegen FM Höfelsauer in lange ausgeglichener Stellung eine Gewinnstellung, wurde aber nach zu passiver Fortsetzung nach 6h niedergerungen. Diese Partie hat so viel Kraft gekostet, dass ich gegen IM John Paul Wallace aus der Eröffnung heraus chanchenlos verlor in Runde 6. Die Partie gegen Schachreporter FM Dushyant Sharma von chess.com India konnte ich nach einer missglückten Paulsen Variante noch einmal für mich entscheiden, bevor ich wiederum kraftlos nur die Hälfte der Kombinationen von FM Dubinski Mateusz sah und verlor. Die letzte Runde konnte ich nicht mehr wahrnehmen, weil ich Sonntag nachmittag arbeitsbedingt früher los fliegen musste. Frei nach dem Inselmotto bin auf die Insel geflogen und Elozahl stand noch mit 2,5 aus 8 genauso wie mein 149er Platz noch auf dem gleichen Platz wie in der Startrangliste stand. Ich diagnostiziere bei mir für Turniere dieser Art eine zu schlechte Kondition und mangelhafte Rechenfähigkeit für eine bessere Performance. Ich werde genaue Analysen der Partien in den den Montagstrainings im Verein nachreichen.     CS
 
3,5:4,5 – Niederkassels zweite Mannschaft verliert denkbar knapp gegen die erste Garde der SG Siebengebirge (28.10.2018)
Nach bislang zwei sehr erfreulichen Mannschaftskämpfen der zweiten Mannschaft in der Verbandsliga Süd sollte sich im Rahmen des dritten Spieltags nun langsam zeigen, wohin die Reise langfristig gehen könnte. Doch leider musste sich unsere Mannschaft am heutigen Sonntag letztendlich knapp mit 3,5:4,5 gegen die erste Mannschaft der SG Siebengebirge geschlagen geben – das denkbar bitterste Ergebnis nach 6-stündigem Auf und Ab. Dabei ging es für unsere Mannen gar nicht schlecht los, nachdem zuerst Alexander Kröner an Brett 3 bei seinem Debut direkt einen vollen Punkt einfahren konnte, schnell gefolgt von einem weiteren halben Punkt für unser Konto, welchen Andreas an Brett 4 beisteuern konnte. An den übrigen Brettern hingegen sah es lange Zeit in den Augen des Berichterstatters mittelschlecht bis schlecht für unsere Mannschaft aus. Dieser Einschätzung zum Trotz konnte Horst an Brett 5 seinen materiell im Vorteil liegenden Gegner überlisten und ihn in ein Mattnetz locken. Mehr oder weniger zeitgleich hielt Richard an Brett 6 ein sehr spannendes Bauern-Läufer-Endspiel Remis und Chris an Brett 2 steuerte ebenfalls noch einen halben Punkt nach hartem Kampf bei. Mit diesen teils unerwarteten Ergebnissen gelang es uns, den durch die Niederlagen von Alexander Kneutgen (Brett 1) und Ralf (Brett 8) entstandenen Rückstand zum 3,5:3,5 auszugleichen. Das Ergebnis über den Ausgang des Mannschaftskampfes sollte nun also in der Partie von Jan Eric an Brett 7 fallen. Leider verlor dieser, nachdem sein Gegner ein Remisangebot (nach klar regelwidrigem Prozedere) zum 4:4 ausgeschlagen hatte, in taktisch komplizierter Stellung und in Zeitnot den Überblick und schlussendlich die Partie. Ein bitteres Ergebnis, welches es in drei Wochen beim Auswärtskampf in Sankt Augustin zu korrigieren gilt. Dort werden wir mit voller Entschlossenheit versuchen, wieder auf der richtigen Seite der 4,5:3,5 Ergebnisse zu stehen.    JS
 
Großer Erfolg für Andreas Kuhn in Bergisch Gladbach! (20.10.2018)
Neuer Stadtmeister von Bergisch Gladbach in der Sportart Schach ist Andreas Kuhn von der SG Niederkassel. Gestern konnte er im Rahmen der Siegerehrung den großen Pokal, eine Urkunde und das Preisgeld für den Turniersieger in Empfang nehmen. Die deutliche Verbesserung der DWZ erfolgte bereits kurz nach Beendigung des Turniers vor einer Woche. Am Turnier, das schon zum vierzigsten Mal stattfand, haben 46 Spieler/innen teilgenommen und auch die Siegerehrung war gut besucht. Andreas Kuhn war Fünfter der Startrangliste, kam aber ungeschlagen durch die 7 Runden und hatte am Ende mit 6 aus 7 einen halben Punkt Vorsprung vor Manfred Harringer und Jochen Eilers vom ausrichtenden Verein. Alle Ergebnisse findet man hier. TF
    
 
Erste auf erstem Platz! (14.10.2018)
Heute führte uns die zweite Runde der NRW Klasse zum Aufsteiger SV Weidenau/Geisweid. Unser Gegner musste kurzfristig auf Brett 1, 6 und 8 verzichten, was uns die Favoritenstellung in dem Kampf einbrachte und sämtliche Vorbereitungen beider Mannschaften über den Haufen warf. Nachdem Taylan und Christian verspätet eingetroffen waren entwickelte sich der Kampf angenehm positiv. Jochen bekam ein Remis in schlechterer Stellung und alle anderen Bretter standen mindestens auf Ausgleich. Schließlich wurden die Punkte an den ersten 3 Brettern geteilt und die übrigen Bretter konnten letztendlich doch klar gewinnen bis auf Carsten, der in einer Gewinnstellung leider zweizügig eine Dame einstellte. Der verdiente Sieg bringt uns die Tabellenspitze ein. In der nächsten Runde zu Hause gegen Brakel wollen wir beweisen, dass das kein Zufall ist.     CS
 
3. Mannschaft gewinnt gegen BSF 3 (08.10.2018)
Nachdem letzten Sonntag schon unsere 2. Mannschaft souverän gegen die 2. Mannschaft der Bergischen Schachfreunde gewinnen konnte, hat es die 3. Mannschaft gestern nachgemacht. Es gelang uns ein wichtiger, ungefährderter Sieg. Begünstigt wurde dies natürlich auch durch einen kampflosen Sieg am 4. Brett vom Achim. Sein Gegner erschien, auch zur Überraschung unserer Gäste, nicht am Brett. Mit dem 3-0 im Rücken ging es im Prinzip sehr schnell. Hans-Joachim remisierte an Brett 5 schnell gegen seinen Gegner. Jochen an Brtte 8 überspielte seinen Gegner und gewann verdient seine Partie. Schon sein zweiter voller Punkt in der noch neuen jungen Saison. Auch Ralph an Brett 6 steuerte ein Remis bei. Jetzt liefen noch 4 Partien. Bei Werner an Brett 1 sah es garnicht gut aus. Er konnt im Prinzip nur auf die Züge seines Gegners reagieren, ohne selbst Druck zu erzeugen. Da vereinfachte sein Gegner die Stellung durch den Abtausch seines starken Springers und macht Werner dabei auch noch einen gedeckten Freibauern. Nach dem auch noch einige weiteren Figuren abgetauscht wurden, einigte man sich schließlich in ausgeglichener Stellung auf Remis. Für den Mannschaftssieg fehlte uns jetzt nur noch ein Remis aus den letzten 3 laufenden Partien. Karsten bot seinem Gegner, nach Empfehlung seines Mannschaftsführers, in besserer Stellung Remis an. Dieses Angebot konnt er kaum ablehnen, so dass der Mannschaftssieg schon sicher war. In den restlichen Partien einigte man sich daraufhin in ausgeglichenen Stellungen auf Remis, so dass am Ende ein ungefährdeter Mannschaftssieg, ohne eine einzige eigene Brettniederlage, stand. Der nächste Kampf findet gegen Porz 5 am 11.11.18 statt. Kölle Alaaf!!!!     WF
 
4. Mannschaft auch in der 2. Runde erfolgreich (08.10.2018)
Die Wettkämpfe der letzten Jahre gegen Mülheim wurden stets in einer angenehmen Atmosphäre ausgetragen obwohl sie hart umkämpft waren. Zum Schluss hatte meist Niederkassel die Nase vorne. So war es auch diesmal. Obwohl wir auf die Spieler eine ganze Familie verzichten mussten, konnte doch eine wettbewerbsfähige Mannschaft zusammengestellt werden, bei der nur ein Ersatzspieler aus der 5. Mannschaft benötigt wurde. Wenig überraschend hatten die Jugendlichen Robert und Martin ihre Partien als erste beendet, wobei beide gewonnen haben. Es folgten Remise von Andreas und Norbert und es sah nach einer klaren Entscheidung aus. Mülheim kämpfte sich jedoch wieder heran, Ulli verlor am Spitzenbrett und auch Gerd musste eine Niederlage hinnehmen. Melanie spielte Remis und damit war der Ausgleich für die Mannschaft hergestellt. Werner musste jetzt gewinnen, um den Sieg einzufahren. Nachdem seinem unter Druck stehenden Gegner ein Fehler unterlaufen war, konnte er rasch entscheidenden Materialvorteil erwerben und damit die Partie zu seinen Gunsten entscheiden. Der derzeitige 2. Tabellenplatz ist mehr, als wir erwartet haben.     WL
 
5,5:2,5 – Niederkassels zweite Mannschaft nimmt in der Verbandsliga Süd Fahrt auf (30.09.2018)
Während unsere zweite Mannschaft vor einigen Wochen bei ihrem starken Auftaktunentschieden gegen Aufstiegsaspirant Porz noch die Stellung des eindeutigen Underdogs einnehmen durfte/musste, waren wir am heutigen Sonntag gegen die zweite Mannschaft unserer bergischen Schachfreunde zumindest nominell klar favorisiert und entsprechend gefordert – ob dieser Überlegenheit auf dem Papier letztendlich aber auch eine Überlegenheit an den Brettern folgen sollte, stand wiederum auf einen ganz anderem Blatt Papier, wie wohl manch einer von uns schon das ein oder andere Mal erleben musste. Heute jedoch, bei – wie für Schachsonntage gefühlt üblich – strahlendem Sonnenschein, lief der Mannschaftskampf schnell in für uns zufriedenstellende Bahnen. So sicherte sich Jan Eric an Brett 6 früh den ersten halben Punkt, gleichwohl er diesen nach desaströser Eröffnungsbehandlung wohl durchaus glücklich ergatterte. Nachdem Werner an Brett 8, welcher uns heute dankenswerterweise aushalf, rasch ein weiteres Remis beisteuerte, sollte auch schon bald der erste volle Punkt für unsere Mannschaft folgen. So behandelte Richard an Brett 5 die aus dem Budapester Gambit entstehende Stellung gewohnt sicher und gab seinem Gegner eine Lehrstunde darin, warum eine frühe Rochade und damit einhergehende Königssicherheit sowie effiziente Entwicklung der eigenen Figuren durchaus ihre Daseinsberechtigung haben. Wenig später steuerte auch Horst an Brett 4 einen weiteren vollen Punkt zu unserer Ausbeute bei. In einem Königsinder spielte er mit schlafwandlerischer Sicherheit Theoriezug um Theoriezug mit der Folge, dass sein Gegner dem entstehenden Druck bald nicht mehr standhalten konnte und einen taktischen Schlag folgenschwer übersah. Spätestens hier war der Ausgang des Mannschaftskampfes bei einem Stand von 3:1 schon absehbar. Tatsächlich sollten wir heute sogar ohne eine einzige Niederlage wieder die Rückreise antreten: Alex, an Brett 1, spielte gewohnt solide, verlor aber nach einem „halben Einsteller“ einen Bauern in der Eröffnung, für den er trotzdem durchaus Kompensation bekam und starkes Figurenspiel generieren konnte. In der Folge gewann er den verlorenen Bauern zurück und ehe er sich um weitere Pläne Gedanken machen konnte, bot ihm sein Gegner Remis, welches Alex auch dankend annahm. Gleiches tat auch Andreas‘ Gegner an Brett 3, nachdem Andreas zuvor nach eigener Aussage mit Weiß kaum Greifbares aus der Stellung herauspressen konnte. Blieben noch Chris an Brett 2 und Ralf an Brett 7: Letzterer erzielte aus der englischen Eröffnung heraus langfristig positionellen Druck, den er immer weiter verstärkte, in der Folge einen gegnerischen Bauern gewann und seinen Gegner, gleicher gefangen in Zeitnot und in verzweifelter Suche nach Kompensation, dazu brachte, einen ganzen Turm einzustellen. Nachdem dieses Ergebnis in trockenen Tüchern war, konnte auch Chris auf das Remisangebot seines Gegners eingehen, gleichwohl die Stellung auf dem Brett durchaus noch dynamisches Potential für beide Seiten bereithielt. Letztendlich konnte unsere Mannschaft somit einen ungefährdeten 5,5:2,5-Sieg einfahren, der hoffentlich den Ton für die kommende Monate setzen wird. Am 28.10. treten wir in Runde 3 gegen die erste Mannschaft der SG Siebengebirge an, dann zum ersten Mal vor heimischer Kulisse.    JS
 
Die furiose Sechs der sechsten Mannschaft gewinnt schon wieder! (27.09.2018)
Die furiose Sechs am zweiten Spieltag. Fünf Mal Talent und ein Senior in der Mitte: Florian links oben, reihum dann Sina, Tim, Helen und Alexander, Udo in der Mitte
Schon drei Wochen später stand die nächste Begegnung gegen den Tabellenführer aus Brauweiler II an, deren Mannschaft in der ersten Runde 18:0 gewonnen hatte – ihr Gegner, Bergische Schachfreunde VI, waren nicht angetreten. Mannschaftsführer Stefan Hartmann war daraufhin erst einmal wandern gegangen – er nahm am Megamarsch Köln 2018 (100-km-Wandern-in-24-Stunden) teil und gab die Devise aus: „Nichts wird unseren Sieg so sicherstellen, wie wenn ich mich für unsere Mannschaft aufreibe – auf der Strecke von Brühl nach Nettersheim!“ Und tatsächlich war Stefan gewohnt erfolgreich: Er schafft die 100 km zu Fuß in unter 20 Stunden! Doch dies wusste zu diesem Zeitpunkt unsere sechste Mannschaft nicht, bei der dieses Mal Florian Geisler durch Helen Ihle ersetzt wurde. Doch als bestünde eine telepathische Verbindung zu Stefan, stellt sich auch unser Team - zu allem bereit - dem Gegner entgegen und war wild entschlossen, die Punkte für Niederkassel zu holen und einen furiosen Sieg einzufahren. Und so kam es dann auch! Bei so viel Kampfgeist war es eigentlich nicht verwunderlich, dass es rasch an allen Brettern sehr gut für uns aussah. Am ersten Brett überspielte Udo seinen Gegner rasch positionell – sein Gegner spielte mit Weiß eine Art Nilpferd, das rasch lahmte. Am Brett 2 war es Florian, der zügig in ein vorteilhaftes Endspiel abwickeln konnte. Sina und Tim sicherten sich an Brett 3 und 4 rasch materiellen Vorteil. Helen dominierte ihre Gegnerin an Brett 5 klar und auch Alexander hatte am letzten Brett rasch eine Gewinnstellung erreicht. So sah es zwischenzeitlich sogar nach einem möglichen 6:0-Sieg aus (bzw. nach neuer Zählweise 18:6). Als Erster konnte dann Tim seinen Sieg perfekt machen. Wie sein Brettnachbar Florian hatte auch er schließlich ein gewonnenes Endspiel erreicht, das er zunächst gut behandelte. Dann hatte er eine sehr verführerische Idee – im Springerendspiel stellte er den gegnerischen König Patt, so dass er nur noch ein Springerschach zu erreichen brauchte, um Matt zu setzen. Dies hätte auch geklappt, wenn der Gegner nicht seinen Springer hätte opfern können, um Remis zu erreichen. Dies sah dieser aber nicht, so dass es nach 56 Zügen ein schönes Matt gab und wir in Führung gingen. In Florians Endspiel konnte sein Gegner ebenfalls nicht mithalten und Sina verwandelte den klaren Materialvorteil, den sie schön herausgespielt hatte, sicher – schon stand es 3:0 (bzw. 9:3) für uns! Alexanders Gegnerin und Udos Gegner wehrten sich noch nach Kräften, doch letztlich konnten beide eine Niederlage nicht vermeiden. Nur Helens Gegnerin hatte das Glück auf ihrer Seite: Nach einem unglücklichen Fehler büßte Helen einen Teil ihres Vorteils ein, da sie die Dame verlor. Dennoch stand sie danach immer noch gut und spielte auch stark weiter, so dass ihre Gegnerin in Nachteil blieb und langsam wieder auf die Verliererstraße geriet. Doch dann entwickelte sich die Partie unglücklich. In der zum Schluss noch laufenden Partie konnte, nach Fehlern auf beiden Seite, Helens Gegnerin quasi aus (fast) heiterem Himmel plötzlich Matt setzen – schade! Damit ergab sich als Endstand ein klarer 5:1-Sieg (16:8), der auch in dieser Höhe in Ordnung ging und sogar noch höher hätte ausfallen können. Als Siegestrophäe gab es dieses Mal allerdings kein Eis – dafür war das Wetter zu schlecht. Haferkekse sind jedoch auch nicht schlecht! Und beim nächsten Mal fahren wir mit diesem Ergebnis im Rücken dann als Tabellenführer zu Brühl VIII! Dort erwarten uns dann wohl etwas stärkere und erfahrenere Gegner. Doch Brühl VIII trifft auf unsere furiose Sechs! Da sollte sie sich besser warm anziehen ...    UK
 
4.Mannschaft schlägt einen der Favoriten in der ersten Runde (16.09.2018)
Ford SF Köln 2, einer der Absteiger der vergangenen Saison galt gegen unsere 4. Mannschaft als hoher Favorit. Schaut man auf die DWZ-Zahlen, war dies durchaus berechtigt. Auch nach meiner Analyse vor der Saison hatte ich eine Niederlage einkalkuliert. Seitens Ford war man darauf vorbereitet, uns "wegzuputzen". Aber erstens kommt es anders und 2. ist da noch der Gegner an 8 Brettern. Die erste Überraschung bescherte uns Mannschafts-Neuling Andreas, der mit einer DWZ von 0 offensichtlich stark unterschätzt wurde und den ersten Punkt für Niederkassel holte. Es folgten Remisen von Jonte, Robert, Werner und Ulli und langsam dämmerte es dem Gegner, dass der prognostizierte Sieg immer unwahrscheinlicher wurde. Als Jörg seinem Gegner in vorteilhafterer Stellung, die sich aber nicht zum Sieg verwerten ließ, ein Remis anbot, nahm dieser sofort an. 3,5 Punkte hatten wir schon angesammelt. Gerd stand auf Gewinn und konnte diesen im Endspiel auch realisieren. Damit war der Sieg eingefahren. Das Melanie gegen einen 300 DWZ-Punkte stärkeren Gegner nach starkem Spiel letztendlich das Nachsehen hatte, spielte keine Rolle mehr. So schön haben wir uns den Saisonstart nicht vorgestellt.     WL
 
Auftakt nach Maß für erste Mannschaft (16.09.2018)
Im Derby ging es für die erste Mannschaft in der ersten Runde gegen Porz II. Porz stellt das das jüngste Team der Liga so dass die Favoritenstellung der SG Niederkassel auf dem Papier nicht wirklich dem Erwartungswert entsprach. Zahlreiche Zuschauer fanden ihren Weg in unser Spiellokal in Mondorf und wollten das Team zum Saisonauftakt begleiten. Christian überspielte als einziger gefahrlos seinen Gegner und sorgte sicher für eine Führung. Die übrigen Partien waren stark umkämpft. Stephan und Tobi konnten dynamisches Gleichgewicht halten und remisierten. In der Zeitnotphase kippte leider die Partie von Sascha und Taylan. Dafür konnten wir die Punkte von Jochen und Klaus realisieren. Den Schlusspunkt machte Carsten, der zwar den größten Teil der Partie besser stand aber die Stellung war bis zum Ende taktisch unübersichtlich. Schließlich gewann er durch Zeitüberschreitung. 5:3 ist ein sehr gutes Ergebnis gegen nicht zu unterschätzende Porzer. Es ist ein schönes Gefühl mal oben in der Tabelle zu stehen.     CS
 
Saisonauftakt der 3. Mannschaft gegen Schachuzipus am "Tag des Denkmals" (09.09.2018)
Am Sonntag, den 09.9 um 8:00 Uhr war die Welt noch in Ordnung. Dann sprang der Radiowecker an. Bei den "WDR 2 Sonntagsfragen" mit Gisela Steinhauer war Maurermeister Wilfried Knepper aus Dortmund zu Gast. Am "Tag des Denkmals" stimmte er mich auf die bevorstehende Schachsaison 2018/19 mit der 3. Mannschaft in der Bezirksliga Ost ein. Wenn alte Häuser bröseln ist das ein Fall für Wilfried Knepper. Hilft er auch wenn altes Schachwissen bröselt? Wir wissen nicht was der Großmeister empfiehlt, der Maurermeister empfiehlt "sichten, ordnen, nutzbar machen". Hört sich nach einer vielversprechenden Strategie an. Können diese Grundsätze schachlich auch der dritten Mannschaft gegen Schachuzipus helfen oder sollten wir auf "Wir sind Helden" am Tag des Denkmals hören und den Vorschlaghammer raus holen.

Wer weiß schon was der Tag noch bringen wird. Erst einmal traf man sich in Ranzel mit acht Stammspielern und machte sich auf den Weg. Nach einer kleinen Irrfahrt durch einen Tippfehler im Navi zur Adamstr. -eehh- falsch, wir müssen doch zur Adamsstr. kamen wir getreu dem Motto des Mauermeister Knepper "und merke Dir fünf Minuten vor der Zeit ist des Maurers Pünktlichkeit" auch am Spiellokal "Zur Post" Adamsstr. in Köln Mühlheim an.

Also pünktlich wie die Maurer und guter Dinge traten wir zum Saisonstart in die Schänke zur Post ein, um gegen die acht Recken von Schachuzipus unser Glück zu machen. Ob wir unsere Kunstfertigkeit am Brett unter Beweis stellen können so wie Maurermeister Knepper, der Kunst mit der Kelle am Fachwerk vollführt, blieb abzuwarten. Vielleicht gibt es ja auch heute tüchtig eins mit der groben Kelle drauf.

Der Mannschaftskampf gestaltete sich zu Beginn ausgeglichen. An Brett eins stellte Werner einen Bauern ein und verlor nach langem Kampf, an Brett zwei einigte sich Karl-Heinz in ausgeglichener Stellung mit seinem Gegner früh auf Remis. Am vierten Brett konnte Achim sich Vorteil erspielen und gewinnen. Beim Spielstand von 1,5 -1,5 verloren dann nach ca. drei Stunden am Brett sechs Ralph und an Brett sieben Markus und Schachuzipus ging mit 3,5 - 1,5 in Führung. Das Endergebnis des Mannschaftskampfes war noch nicht absehbar. Nach ca. vier Stunden hatte Jochen am achten Brett gewonnen Karsten am dritten Brett rettete sich nach einem groben Patzer noch ins Remis. Beim Stand von 4 - 3 mußte Hans Joachim leider das Remisangebot zum Endstand von 4,5 - 3,5 für Schachuzipus annehmen . Es war wieder einmal ein fairer und spannender Mannschaftskampf bei dem dieses mal Schachuzipus das bessere Ende für sich hatte. Wir gratulieren unserem Gegner und wünschen ihm noch eine zufriedenstellende Saison. Im Heimspiel am 7.10 erwarten wir dann die Bergischen Schachfreunde III.     KM
 
Furioser Start: Die neugegründete 6. Mannschaft siegt sensationell im ersten Spiel! (07.09.2018)
Jugendteam mit FM Udo Käser.
In unserer ersten Runde kam es am 2. September gleich zum Spiel gegen den Klub Kölner Schachfreunde, deren sechste Mannschaft nominell zu den stärksten Mannschaften der Liga zählt. Die Schachfreunde hatten Schwierigkeiten mit ihrem Spiellokal, weswegen der Mannschaftskampf dann nach kollegialer Übereinkunft und mit dem KKS als Gegner in gewohnt angenehmer Atmosphäre bei uns in Niederkassel gespielt wurde. Vorab waren die Befürchtungen natürlich groß gewesen, dass es gegen diesen Gegner eine klare Niederlage geben würde. Doch für unser Jugendteam, dieses Mal mit nur einem einsamen Senioren an Brett 1, konnte an diesem Tag die Herausforderung nicht groß genug sein. Alle waren wild entschlossen, die Schachfreunde aus Köln aus dem Felde zu schlagen und vom Brett zu putzen. Und es waren keine Mühen gescheut worden. Bereits im Vorfeld war genau für diesen Spieltag ein Sommerfest in Niederkassel organisiert worden und die feiernde Menge hatte sich tatsächlich um den Hafen geschart, um von dort aus das Spiel unserer sechsten Mannschaft im Blick zu behalten und uns die Daumen zu drücken. Aber auch die Spieler selbst waren zu allem entschlossen. So hatte sich Sina sogar mit Sommergrippe zum Brett geschleppt und ihre Stimme war kaum zu hören, als sie dennoch entschlossen sagte: Die hauen wir weg! Und als sich die Schachfreunde aus Köln, die selbst mit vier Kindern bzw. Jugendlichen und nur zwei Erwachsenen angereist waren, dann an die Bretter gesetzt hatten, war in den Gesichtern der Spieler unserer sechsten Mannschaft nur noch eines zu lesen: Entschlossenheit! Und so kam es auch zu einem spannenden Kampf! Zwar schauten wir am vierten Brett schnell in die Röhre, da Tim einem großen Nachteil hinterherlaufen musste. Doch bei Udo an Brett 1 sah es schnell nach einem klaren Sieg für uns aus, Sina an Brett 3 hatte rasch klaren Vorteil und auch Florian stand nach anfänglichen Ungenauigkeiten rasch klar besser als seine Gegnerin – Niederkassel VI dominierte den Mannschaftskampf von vorne weg! Zwar ging dann als Erstes die Partie an Brett 4 für uns verloren, doch erzielte dann auch Alexander am fünften Brett spürbaren Vorteil und auch Florian an Brett 6 stand sehr gut gegen seinen gleichaltrigen Gegner. Dann begann sich aber finstere Mächte gegen uns zu verschwören! Während Florian auf einen Trick seiner Gegnerin hereinfiel und in klaren Nachteil geriet, machte Sina den Sack nicht zu, sonder ließ ihren Gegner zappeln. Alexander machte dann zwar das 1:1, doch geriet Florian am letzten Brett ins Hintertreffen, so dass eine 2:4-Niederlage zu befürchten war. Aber nicht mit uns! Florian manövrierte zuerst seine Gegnerin in eine Stellung, in der sie scheinbar alles im Griff hatte. Ihr Turm war aber überlastet: Die Dame zu decken und das Matt abzuwehren erwies sich als zu große Aufgabe für ihn. So gewann Florian die Dame, doch hätte seine Gegnerin durchaus noch zu einem Remis durch Festungsbau kommen können. Nach der Dame verlor sie aber auch noch ihre Fassung, dann ihren Turm, dann ihren Läufer – und zum Schluss dann auch die Partie. In der Zwischenzeit hatte Sina einen furiosen Angriff gestartet, den sie zwar nicht ganz fehlerfrei führte, der aber für ihren Gegner zuviel war – er wurde im Angriffswirbel von Dame, Turm und Springer Matt gesetzt. Zwar verlor danach Florian nach zähem Kampf, so dass der KKS noch zum 2:3 aufschloss. Udo ließ aber nichts anbrennen und fuhr den Sieg ein, so dass es insgesamt einen 4:2-Sieg für uns gab ... bzw. nach der neuen Zählung (3 Punkte für einen Sieg, 2 Punkte für ein unentschieden, 1 Punkt für eine Niederlage, 0 Punkte für einen kampflosen Verlust) ein 14:10-Ergebnis. Natürlich mischten wir uns nach diesem Triumph noch unters Volk und ließen uns den Sieg bei einem Eis schmecken. Und eines war allen klar: So kann es weitergehen!    UK
 
4:4, gelungener Auftakt der 2. Mannschaft in Porz ! (02.09.2018)
Zum Saisonauftakt mußte die 2. Mannschaft den schweren Weg gegen den letztjährigen Vizemeister Porz antreten. Achim, dem das noch nicht reichte, legte die 10km mit dem Fahrrad zurück. Es kam zu einem spannenden, sehr kämpferischen Mannschaftskampf, in dem für den geneigten Beobachter vor der 1. Zeitkontrolle der nominale DWZ-Unterschied nicht festzustellen war und die letzten Partien von Ralf und mir erst nach etwa 7 Stunden beendet waren. Der Reihe nach: An Brett 1 wandelte Gallinis auf den Spuren von IM Basman und zog nach 1.- Sf6, 2.- Tg8. Alex baute ruhig eine überlegene Stellung auf, opferte dann eine Leichtfigur (!) und hatte im Endspiel einen Sack voll Bauern mehr, die den Gewinn verbürgten. Hier muß ich unbedingt eine Anekdote einfügen: Einst gewann GM Nunn gegen IM Basman nach ähnlich erratischer Zugfolge und sah Basman nach Rückkehr vom Bankett immer noch im Spielsaal sitzen. Auf die Frage, was Basman hier noch mache, kam die Antwort: Ich analysiere unsere Partie und kann immer noch nicht den Fehler finden, der zu meinem Verlust geführt hat. Nunn verließ darauf den Spielsaal mit Kopfschütteln. An Brett 2 gelang es Chris seinen Gegner langsam zu überspielen und krönte seine Partie mit einem plötzlichen und entscheidenden Königsangriff. Damit waren Alex und Chris die Spieler des Tages. An Brett 3 hatte ich gegen Evers im Benkö-Gambit einen vielversprechenden b-Bauern. Aus einer vermutlichen Gewinnstellung nach Mutation zu einem gedeckten Freibauern auf c6, wurde dann mit dem Vorrücken auf c7 leider eine Remis-Stellung, was Evers - unter Druck - durch geschicktes und gefährliches Gegenspiel mit den Schwerfiguren bewies. Nach einem Intermezzo mit einem leichtsinnig zugelassenen, für Evers vorteilhaften, wohl aber die Remisbreite vermutlich nicht überschreitenden Dame-Leichtfigurenendspiel, hatte er nach dem Damentausch noch das dringende Bedürfnis nach einer Runde Elementarschach, die nach weiteren 15 Zügen, mit einem nackten Läufer mehr an mich ging. An Brett 4 einigte sich Horst mit seinem Gegner Wegener relativ früh auf Remis, was für Horst erst einmal einen guten Saisonstart bedeutet als Spieler mit den schwarzen Steinen und angesichts eines gewissen DWZ-Unterschieds. An Brett 5 hatte Richard einen vielversprechenden Mehrbauern, der zumindest zuletzt leider nicht mehr für einen Sieg ausreichte. An Brett 6 hatte Jan Eric mehr als ausreichende Kompensation für den geopferten Bauern, konnte dann nach einigen zweitbesten Zügen aber wenigstens das Remis absichern. An Brett 7 und Brett 8 gestaltete sich der Kampf von Ralf und Achim lange ausgeglichen. Leider verlor Ralf ein remisliches Turmendspiel, was immer mal passieren kann, und Achim hatte letztlich gegen seinen deutlich spielstärkeren Gegner das Nachsehen. Insgesamt ist das Unentschieden, auch wenn es im Nachhinein etwas glücklich für Porz wirkt, eine großartige Auftaktleistung und ich wünsche mir für die kommenden Mannschaftskämpfe weiter eine so stark kämpfende Mannschaft!    AK
 
NRW Blitzschacheinzelmeisterschaft in Godesberg (31.08.2018)
Die NRW Blitzschacheinzelmeisterschaft 2018 findet in mehreren Gruppen in Godesberg statt. Auch "Nicht-Qualifizierte" können noch anmelden und in eigenen Gruppen spielen. Details hier     cs
 
Premiere des "Schwertes" in der "Post" - und direkt nur knapp am Teilnehmerrekord vorbei! (26.08.2018)
Mathias Jehmlich vom Stadtsportverband Niederkassel und der stellvertretende Vereinsvorsitzende der SG Niederkassel, Thomas Freundlieb, übergeben das „Schwert“ an den Turniersieger GM Maxim Turov. Im Hintergrund Turnierleiter Werner Frehen.
Nachdem wir mit unserem Jugend-Open im Frühjahr zwangsweise und kurzfristig den Spielort wechseln mussten, fand nun auch unser traditionsreiche und über die regionalen Grenzen hinaus bekanntes Schnellschachturnier, das "Schwert", in seiner 29sten Ausgabe erstmals im Spielsaal der Gaststätte "Zur Post" statt - in direkter Nachbarschaft unseres Mondorfer Vereinsheims. Und wir stellten uns vor dem Turnier natürlich die Frage: Würden unsere Stammgäste das neue Spiellokal annehmen? Würde es den hohen Ansprüchen genügen? Die Vorzeichen waren angesichts von nur rund 60 Voranmeldungen alles andere als rosig. Doch dann trauten wir unseren Augen nicht: Plötzlich standen 135 Schachfreundinnen und -freunde vor der Tür und wir schrammten nur ganz knapp am Teilnehmerrekord (139) aus dem Jahr 2014 vorbei! Und nicht nur quantitativ, auch qualitativ war das Turnier bestens aufgestellt. Vier Großmeister, vier Internationale Meister und weitere zehn andere Titelträger - ein unglaublich hohes Niveau! Man sieht das beispielsweise daran, dass der Vorjahresdritte, IM Rüdiger Seger, dieses Mal nur auf Rang 16 landete und NRW-Klasse-Spieler im unbedeutenden Mittelfeld verblieben. Bis Rang 50 fast nur Spieler/innen mit über ELO 2000! Bringen wir es auf den Punkt: Die alte Spielstätte wurde von niemandem vermisst, auch wenn der Name des Turniers, "Schwert von Lülsdorf", nun nur noch historisch begründet ist. Da wir uns im Gegensatz zum Jugend-Open dieses Mal auch besser vorbereiten konnten und eine Lautsprecheranlage organisiert hatten, verlief alles bestens, was vor allem das Verdienst des Hauptorganisators, Werner Langhoff war, aber auch durch die anderen Helferinnen und Helfer aus dem Vereinsumfeld - leider mal wieder fast ausschließlich die "üblichen Verdächtigen" aus dem Elternkreis - tatkräftig unterstützt wurde. So war auch das Catering wieder vorbildlich und es blieben hier keine Wünsche offen. Durch technische Probleme bedingt verliefen die ersten Runden etwas schleppend, aber danach steigerte sich nicht nur die Spannung, sondern auch die Schnelligkeit des Ablaufs. Insgesamt wurde das Turnier ohne größere Zwischenfälle von Turnierleiter Werner Frehen und seinem Schiriteam über die Bühne gebracht. Auf eben dieser Bühne lieferten sich die zahlreichen Titelträger richtig spannende Kämpfe. Vor der achten Runde lagen fünf Spieler mit jeweils 6 Punkten auf Rang 1. Und da IM Ilja Schneider (ELO 2507, Gewinner des "Schwertes" 2015) ein bekannt guter Schnellschachspieler ist und am Ende mit 7/9 auf Rang drei landete, war klar: Einer der vier Großmeister würde leer ausgehen bei den vier mit Geldpreisen versehenen Spitzenplätzen. Es traf GM Vitaly Kunin, mit ELO 2564 die Nummer 2 der Setzliste, der am Schluss in einer mitreißenden Partie gegen den späteren Zweiten und Titelverteidiger, GM Andrey Orlov (ELO 2492), alles auf eine Karte setze, aber verlor und dadurch auf Rang 8 abstürzte. Etwas besser erging es GM Michael Hoffman (ELO 2443) auf Platz 4 mit 7/9. Erstmaliger Sieger des "Schwertes" wurde so GM Maxim Turov (ELO 2573), der sich - vor der Schlussrunde in Führung liegend - mit Ilja Schneider relativ schnell auf ein Remis einigte. Herzlichen Glückwunsch! Die Mannschaftswertung gewann der Godesberger SK vor der SG Porz. Beste Frau wurde die lange ganz oben mitspielende IM Irina Turova (Platz 9 der Gesamtwertung). Die am besten platzierten Niederkasseler waren Christian Bussard (6/9, Rang 15) vor Holger Riedel (5.5/9, Rang 32) und Klaus Rybarczyk (5/9, Rang 44). Von unseren Niederkasseler Jugendlichen überzeugte vor allem Martin (3.5/9, Rang 101), der sogar noch vor Robert (3/9, Rang 110) landete. Einen Überblick über alle Runden, die Endstände und alle Ratingpreise bekommt man hier auf der Turnierseite.    sh
 
 
 
 
 
  So. 17.02.2019    
  LSV Turm Lippstadt 1 - NDK 1
NDK 4 - Kölner SK Dr. Lasker 4
NDK 5 - Satranc Club 3
 
 
  Fr. 22.02.2019    
  VM 1. Runde  
 
  Fr. 01.03.2019    
  Karnevalsblitz  
 
 
 
  Problem des Monats
Aufgabe 62:
VM 2019
A.Kuhn - C.Stanetzek
Problem des Monats
Was ist der beste Zug für Schwarz?
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