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5. Mannschaft: erster Punkt im Abstiegskampf (16.12.2018)
Nach drei Niederlagen gegen starke Mannschaften hat die 5. Mannschaft trotz einiger Ausfälle in Rodenkirchen ein 3:3 (12:12 Punkte nach neuer Wertung) erkämpft. Heinrich Muckel und Manfred Kurz gewannen gekonnt und Martin Neu und Johannes Friedrich erzwangen jeweils ein Remis und damit die Punkteteilung.    JF
 
Weihnachtsfeier - keiner schlägt Udo, aber alle haben Spaß (16.12.2018)
Bei der Weihnachtsfeier wurde nicht nur viel gegessen und getrunken - sondern auch viel Schach gespielt.
"Schlag den Udo" - so hieß der erste Programmpunkt bei der diesjährigen Weihnachtsfeier der SG Niederkassel. Etwa 10 Kinder und Jugendliche waren gekommen - darunter fast die gesamte 6. Mannschaft - um als "Niederkassel Junior Team" FM Udo Käser im Simultanwettkampf wenigstens einen Punkt abzuluchsen. Am Ende nutzen aber weder Ablenkungen noch ungewöhnliche Eröffnungen noch teilweise harter Widerstand (insbesondere von Helen und Florian), um Udos totalen Triumph zu verhindern. Der Endstand: 17:0! Ein Kantersieg. Danach folgte der offizielle Teil der Weihnachtsfeier. Carsten benannte aktuelle Trends und dankte den neuen Impulsgebern des Vereins. Andreas und ich selbst dankten den fleißigen Helferinnen und Helfern aus dem Vereinsumfeld, die selbst keine Mitglieder sind. Das kleine Präsent konnten Sigi Ihle, Lydia Jung, Simone Geisler und Nicole Krink vor Ort entgegennehmen. Aber auch den Nicht-Anwesenden wie der Familie Eschweiler, Alexandra Reuter und Trude Engels werden wir uns noch bei nächster Gelegenheit erkenntlich zeigen. Ohne diese vielen zusätzlichen Helferinnen (meistens sind es die Mütter!) und Helfer könnten wir keine Turniere ausrichten! Axel hob in seiner Rede besonders den unbändigen Ehrgeiz und das große Talent des Newcomers Martin Neu sowie den riesigen Sprung von Florian Geisler in den letzten anderthalb Jahren hervor. Auch die Vereinsmeister wurden geehrt: Jonte als Jugend-Vereinsmeister, Alex als Vereinspokalsieger, Martin Mauelshagen gleich doppelt als Schnellschach- und Blitz-Sieger sowie Carsten als Vereinsmeister. Jonte wurde auch noch ein zweites Mal geehrt - als bester Mannschaftsspieler 2017/18, vor Leander und Karsten. Nach all diesen Ehrungen durfte fleißig chinesisch gegessen, kölsch getrunken und nerdig Schach gespielt werden. Ein gelungenes Fest zum Abschluss des Jahres mit deutlich über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern!     sh
 
SG NDK 2 – Satranc Köln 4:4, ein Weihnachtsmärchen mit nicht ganz glücklichem Ausgang! (16.12.2018)
Am Sonntag, dem dritten Advent, stand für unsere zweite Mannschaft die fünfte Runde in der Verbandsliga Süd an. So erwarteten wir in heimischer Umgebung bei Minusgraden und leise rieselndem Schnee die erste Mannschaft von Satranç aus dem Morgenland, die mit historisch bekannter Verspätung eintraf. Statt Geschenken für uns wurde um ein Schreibgerät gebeten. Danach entwickelte sich der Mannschaftskampf durchaus vielversprechend mit einer zwischenzeitlichen komfortablen 4:2-Führung zu unseren Gunsten. Jan Eric einigte sich mit seiner Gegnerin Maria (sie heißt wirklich so!) an Brett 6 auf ein relativ frühes Remis in unklarer, aber in wohl für ihn schlechterer Stellung. Im Anschluss willigte Richard an Brett 5 in das Remisangebot seines unter Zeitdruck stehenden Gegners ein. Chris an Brett 2 lieferte sich mit seinem Gegner ein interessantes taktisches Geplänkel, welches in ausgeglichener Stellung in einem Remisschluss mündete. Auch Alex an Brett 1 konnte einen weiteren halben Punkt in einer sehenswerten Partie beisteuern, in der vielleicht noch etwas mehr drin gewesen wäre. Beim Stand von 2:2 konnte dann Horst an Brett 4 seine bisher starke Saisonleistung weiter vergolden, indem er seine strategisch clever angelegte Partie mit einem durchschlagenden Mattangriff vollendete. Diese 3:2-Führung wurde dann von Andreas an Brett 3 in einer souveränen und wohl nie wirklich gefährdeten Gewinnpartie weiter ausgebaut. Leider gelang es uns nicht, den noch fehlenden halben Punkt zum Sieg zu ergattern. Nach langem harten Kampf geriet Karsten in ein verlorenes Bauernendspiel und Ralf mußte sich schließlich dem erfahrenen Edgar Hennig beugen, der für seine Mannschaft gewinnen mußte, und dem es gelang ein gleich stehendes Mehrfigurenendspiel peu à peu in ein gewonnenes Springerendspiel zu verwandeln. Manchmal ist eben trotz aller Mühen nicht mehr drin! Aber: Wer hätte uns, der 2. Mannschaft, vor dem Saisonstart zugetraut, daß wir die Winterpause ungeschlagen erreichen? Wer hätte vermutet, daß wir zu diesem Zeitpunkt kaum mehr absteigen können? Durch unser homogenes mannschaftliches Auftreten haben wir uns und dem Verein zum Wohlgefallen des Vorsitzenden als derzeit 3. einen Aufstiegsplatz beschert, können friedlich Weihnachten feiern und uns auf die 2. Saisonhälfte besinnen.    J/AK
 
Wieder im Abstiegskampf (10.12.2018)
Nach der hohen Niederlage gegen Brackel hatte galt es für die erste Mannschaft wieder Selbstbewusstsein aufzubauen. Auswärts gegen Lieme war das keine leichte Aufgabe. Leider brauchten wir wieder zum entferntesten Auswärtskampf die meisten Ersatzleute. 5 Spieler fielen aus und zwei weitere Mannschaften hatten auch ihren Ligakampf. Nach unzähligen Telefonaten stand die Startformation mit Andreas und Horst. Dagegen spielte Lieme ohne wie ein Uhrwerk zum 4ten Mal in Stammbesetzung ausgeruht und ohne 250 KM Anreise bei Starkregen in den Knochen. Der Kampf begann verhalten: Stephan willigte schnell in ein Remis ein. Unsere beiden Ersatzleute konnten auch ein Remis sichern und stellten damit keine erkennbare Schwäche im Team dar. Nach einem weiteren kraftsparenden Remis von Klaus fanden wir eine sehr passive Stellung von Sascha vor, ein abgelehntes Remisangebot von Tobi und leichten Materialvorteil von Thomas und Carsten. Nach den schlechten Vorzeichen keimten plötzlich berechtigte Hoffnungen auf die vollen zwei Punkte auf. Leider verlor Sascha die Partie und Tobi stellt die Qualität ein. Carsten konnte seinen Punkte realisieren, während Thomas dann in einem langwierigen Turmendspiel seinen Mehrbauern nicht verwerten konnte. Das Ergebnis war eine etwas unglückliche 3,5 : 4,5 Niederlage. Schon wieder grüßt der Abstiegskampf . Die Sicht des Gegners auf den Kampf     CS
 
6. Mannschaft: Tabellenführung! (10.12.2018)
Spitzenkampf! In der vierten Runde trat uns der bislang ungeschlagene Tabellenführer aus Erftstadt entgegen. Insofern war die Devise klar: Ein Sieg und damit die Tabellenführung sollte her! Der Auftakt verlief jedoch alles andere als vielversprechend. Rasch hatten Alexander an Brett 5 und Florian an Brett 6 das Nachsehen und wir lagen 0:2 hinten. Aber was heißt das schon für die furiose Sechs? Nur eines: Kämpfen! Und tatsächlich dauerte es nicht lange und da begann sich das Blatt zu wenden. Florian hatte am zweiten Brett seine Partie von Beginn an klar im Griff gehabt. Nach interessanter Eröffnungsbehandlung, in der er seinem Gegner bereits klar überlegen war, gewann er zu Beginn des Mittelspiels durch einen Abzug gegen die Dame einen feindlichen Turm. Und auch wenn sich sein Gegner noch mühte, musste er schließlich chancenlos die Waffen strecken: 1:2. Parallel spielte Sina am dritten Brett eine muntere Angriffspartie. Auch wenn beide Seiten viele Fehler machten, war doch klar zu spüren, dass Sina den Sieg wollte und zielstrebig auf Angriff setzte. Dem hatte ihre Gegnerin nichts entgegen zu setzen – in einem furiosen Angriff mit Dame und Springer setzte Sina schließlich mit ihrem Springer den Schlusspunkt und ihre Gegnerin Matt: 2:2. So spielten nur noch Tim an Brett 4 und Udo am ersten Brett. Tim hatte seinen Gegner früh unter Druck gesetzt, geschickt kombiniert und einen Turm erobert. Doch im Endspiel, als die Partie quasi schon entschieden war, sah Tim plötzlich ein Mattgespenst und stellte den Mehrturm ein! Hiervon ließ es sich aber nicht beirren. Das gleichfarbige Läuferendspiel mit Mehrbauern gegen den schlechten Läufer, dessen Bauern auf der eigenen Felderfarbe stehen, behandelte er stark und fuhr so den ganzen Punkt ein. Den Schlusspunkt setzte dann Udo. Unter Figurenopfer führte er einen Mattangriff über die offenen h-Linie, gegen den sein Gegner keine Chance hatte. Damit war die Wende gelungen und ein 4:2-Sieg eingefahren. So kann es weitergehen: Die alleinige Tabellenführung und die Herbstmeisterschaft sind eingefahren! Und weiter geht es dann 2019 – im Januar erwartet uns das Auswärtsspiel bei Mülheim IV.    UK
 
Jonte ist Jugend-Vereinsmeister - herzlichen Glückwunsch! (09.12.2018)
Mit der heutigen Partie von Samuel gegen Helen sind die diesjährigen Jugend-Vereinsmeisterschaften zu Ende gegangen. 23 Spielerinnen und Spieler bedeuten einen neuen Teilnahmerekord. Jonte marschierte zu Beginn mit 5/5 locker durch, musste sich dann aber in der sechsten Runde Julian geschlagen geben. So sah es in der letzten Runde nach einem echten Showdown beim Spiel Robert gegen Julian aus. Ein Remis von Julian hätte ihm bereits zum Gewinn der Jugend-Vereinsmeisterschaft gereicht, hatte er doch bis dato erst einen halben Punkt (gegen Jeremias) verloren. Er verpasste aber den Termin und musste sich so kampflos geschlagen geben. Zuvor war Robert in der ersten Runde bereits das gleiche passiert. So kommt es zu der absurden Situation, dass der Zweitplatzierte alle Partien, die er gespielt hat, gewonnen hat und der Drittplatzierte alle Partien bis auf ein Remis, während der Erstplatzierte eine Partie verloren hat und gegen den Zweitplatzierten gar nicht erst ausgelost wurde. Schade, dass es so gekommen ist, aber so sind nun mal die Regeln. Und es besteht kein Zweifel daran, dass sich Jonte nach seinem grandiosen Jahr den Titel mehr als verdient hat. Also herzlichen Glückwunsch! Knapp hinter dem Trio landete Leander, der ebenfalls ein super Jahr hinter sich hat, und dahinter der sensationelle Newcomer Martin Neu, der nun auch mit 1110 seine erste DWZ bekommen wird. Auch sonst gab es zahlreiche Überraschungen im Turnierverlauf. Geradezu sensationell das Abschneiden von Florian und Sophie Geisler, die auf den Plätzen 9 und 10 landeten, während sie im letzten Jahr noch die letzten Plätze eingenommen hatten. Florian machte über 100 DWZ-Punkte gut - eine Leistung, die ihm vor einem Jahr noch keiner zugetraut hätte - oder fast keiner. ;-) Neben Martin Neu erhielten auch weitere Spieler ihre erste DWZ: Jonas Porten (753), Miro Pennartz (759) und Tim Käser (779), wobei Tim hier mit seiner Erst-DWZ klar underrated ist. Am Samstag bei der Weihnachtsfeier wird die Siegerehrung stattfinden und wir haben froh vernommen, dass die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch kommen werden. Super! Man findet hier alle Ergebnisse und die Endtabelle.    sh
 
Weihnachtsfeier (06.12.2018)
Dieses Jahr findet die Weihnachtsfeier am 15.12. um 16:00 Uhr im Vereinsheim statt. Neben dem Simultankampf: "Schlag den Udo!" für die Kinder werden auch die Sieger sämtlicher Vereinsmeisterschaften geehrt. Vergesst nicht Euch anzumelden damit wir das Catering planen können!    cs
 
Formel 1-Turnier in St. Augustin: Melanie Jung zeigt es den Jungs und wird Zweite in der U18 (02.12.2018)
Am Samstag, den 02. Dezember fand in St. Augustin das dritte Turnier der Formel 1-Serie 2018/19 statt. Dabei waren auch vier Spielerinnen und Spieler der SG Niederkassel: Alexander Stenzel (U12), Florian Stenzel (U14), Samuel Hartmann (U14) und Melanie Jung (U18). Alexander konnte leider nicht ganz an seine Form anknüpfen, die er bislang in der 2. Kreisklasse gezeigt hat. Dort hat er eine 100%-Bilanz! Beim Formel 1-Turnier halbierte sich diese auf 3.5/7 und heraus sprang Platz 9 von 14 Teilnehmern. In der U14 sah es lange so aus, als könne Samuel nach vielen sehr gut gespielten Partien einen Podestplatz erringen. Er gewann die ersten drei Partien und rang dem Topfavoriten und späteren Sieger Lukas Keller ein Remis ab, das dieser bereits nach etwa 15 Zügen anbot. Danach musste er sich aber den zwei sehr starken Mädchen des Teilnehmerfeldes beugen, die am Ende die Plätze 2 und 3 belegten: Clara Kanno und Hannah Ramien, beide bereits Teilnehmerinnen der Deutschen Einzelmeisterschaft der Mädchen. Eher von hinten pirschte sich Florian an die Spitzengruppe heran. In der vorletzten Runde kam er zu einem überraschenden Sieg gegen Clara, und so erhielt er vor der letzten Runde im Vereinsduell gegen Samuel plötzlich die Chance auf Rang 3. Hier aber konnte Samuel gewinnen, so dass er Florian zwar noch überholte, für beide aber dann doch nur die undankbaren Plätze 4 und 5 blieben. Noch besser machte es Melanie in der U18, die nur gegen den späteren Sieger Florian Meinecke Federn lassen musste, alle sonstigen Partien gewann und so verdient als Zweite den einzigen Pokal für die SG Niederkassel nach Hause bringen durfte. Großes Kompliment an die Ausrichter für ein rundum gelungenes Turnier ohne Zwischenfälle und mit sehr gutem und äußerst preisgünstigem Catering. Vielen Dank an die vielen Helferinnen und Helfer aus dem Vereinsumfeld in Sankt Augustin! Man findet hier alle Ergebnisse und hier den Zwischenstand der Serie.    sh
 
U12 und U16 - zwei Niederlagen am Sonntag und kein gutes Gesamtbild (02.12.2018)
Mit nur zwei Spielern traten wir in der U16 gegen Kerpen an - ein echtes Armutszeugnis. Der zeitgleich stattfindende Mondorfer Weihnachtslauf war ebenso ein Grund für die vielen Ausfälle wie Erkrankungen, dennoch haben wir eigentlich mehr als genug Ersatzleute.... wie auch immer: Ich möchte mich an dieser Stelle im Namens des Vereins bei Max Pick und seiner Mutter entschuldigen, dass sie den langen Weg aus Kerpen völlig umsonst gefahren sind. Wir ließen die Bretter 1 und 4 frei. Damit war die Partie "dank" der neuen Zählweise mit den kampflos entschiedenen Partien bereits vorher verloren. Dennoch traten wir natürlich an, es geht ja auch um die Einzelpartien und DWZ-Punkte. An Brett 3 spielte Samuel mit Weiß eine gute Partie in der französischen Vorstoßvariante und konnte dem Gegner nach einigen Ungenauigkeiten zuvor eine Leichtfigur klauen. Am Ende blieb Dennis Klimmeck (DWZ 1042) nur die Aufgabe. Martin war an Brett 2 gegen Justin Fenz (DWZ 1125) auch schnell mit Bauernmajorität vorne, willigte aber angesichts vieler Bauerninseln und wenig Angriffspotenzial am Schluss doch in das Remisangebot seines Gegner ein. So blieb eine Niederlage, die mit halbwegs vollständiger Besetzung zu vermeiden gewesen wäre, zumal Simon in einer nicht gewerteten Partie gegen die Nummer 4 von Kerpen sicher gewann. Simon hätte zeitgleich eigentlich in der U12 spielen müssen, aber der KKS kam (ziemlich verspätet) nur mit drei Spielern und ließ Brett 1 frei. Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir auch Brett 1 freigelassen und Simon an Brett 4 in der U16 melden können - so aber lief die U16-Partie gegen Kerpen schon und es war zu spät. Zum Gesamtsieg in der U12-Partie war also (ebenfalls dank der neuen Zählweise) nur ein weiterer Sieg nötig an einem der anderen drei Bretter, die von Tim, Florian und Sophie belegt wurden. Alle drei waren aber heute völlig außer Form, und so kam es zu drei klaren Niederlagen. Leider zeigten wir uns auch nicht immer als gute und faire Verlierer. Auch hieran müssen wir noch kräftig arbeiten. Insgesamt war dies heute leider kein Glanztag für die SG Niederkassel.    sh
 
Trauertag am Trauertag (19.11.2018)
Am Volkstrauertag begann der Kampf der ersten Mannschaft zu Hause den gesetzlichen Bestimmungen gemäß erst um 13:00 Uhr. Während wir auf zwei Stammspieler verzichten mussten, trat Dortmund Brackel in Bestbesetzung an. Als Team hatten wir leider keine Chance an diesem Tag. Es fanden sich diesmal auch wenig Zuschauer ein. Eine Partie nach der anderen ging an den Gegner. Allein Klaus konnte sehr überzeugend gewinnen und Tobi hielt ein Endspiel mit Minusbauern. 1,5:6,5 Eine desillusionierende Vorstellung der ersten Mannschaft.     CS
 
Die furiose Sechs bleibt ungeschlagen - 3:3 gegen Brühl 8 (19.11.2018)
Die Stellung zeigt, wie viel Druck Florian (schwarz) an Brett 6 gegen seinen nominell mehr als 300 (!) DWZ stärkeren Gegner ausgeübt hat. Nach dem sinnlosen Zug 14. b3 dominiert Florian mit 14... d4 endgültig das Zentrum und seinen Gegner. Am Ende kann Weiß froh sein über das Remis.
Die dritte Runde führte uns nach Brühl und auch hierfür wurde keine Mühe bei der Vorbereitung gescheut: Stefan hatte ein Schachwochenende in Oberwiehl organisiert, an der Simon und Florian, die in dieser Runde an Brett 3 und Brett 6 spielten, teilgenommen hatten. So kamen diese beiden bestens präpariert zur Runde an, die am Volkstrauertrag erst um 13 Uhr startete. Neben Udo und Sina an Brett 1 und 2 komplettierten dann noch Tim und Helen das Team. Und die Marschroute war klar: Wir wollten unseren Gegner zertrümmern! Unser Gegner war die achte Mannschaft vom Brühler Schachverein, der den Mannschaftskampf sehr schön als Großkampftag organisiert hatte: Denn in sehr angenehmer Stimmung spielten noch zwei andere Brühler Mannschaften parallel zu uns. Einzig die Temperatur des Spiellokals lies zu wünschen übrig – in guter Brühler Tradition war es richtig kalt, so dass die meisten beim Spiel in dicke Jacken eingepackt waren. Nur Udo spielte im T-Shirt und sagte schlicht, dass er genügend innere Hitze habe. Und dies sollte seine Gegnerin auch rasch zu spüren bekommen: Rasch stand das Brett in Flammen, der feindliche König kam nicht aus der Mitte raus und wurde kurzerhand nach 18 Zügen Matt gesetzt. Für uns unschön verlief hingegen Sinas Partie am zweiten Brett. Ihr Gegner spielte Königsgambit und es wurde rasch deutlich, dass Sina mit der Eröffnung nicht gut zurecht kam. Aber auch ihr Gegner reihte in der Eröffnung Fehler an Fehler. Zwar machte er Züge, die ins Königsgambit passten, ohne aber genau die passenden Züge für die spezifische Stellung zu finden. So entstand nach der Eröffnung eine Stellung, die ausgeglichen war, und in der es Weiß dann mit seinem 15. Zug es schaffte, schwarzen Vorteil zu erzwingen. Sina übersah dann aber in besserer Stellung eine Springergabel, durch die sie sofort in entscheidenden Nachteil geriet. Ganz anders sah es dann am dritten Brett aus: Simon ließ seiner Gegnerin nie eine Chance! Und auch wenn es 42 Züge bis zum Matt dauerte, war die Partie im Grunde genommen bereit nach dem siebten Zug entschieden. Einen ganz bitteren Verlauf nahm Tims Partie an Brett 4. Nach merkwürdigem Eröffnungsverlauf verlor Tim zunächst einen Läufer und dann noch einen Turm. Eigentlich war seine Stellung völlig verloren, doch schaffte er es dann förmlich aus dem Nichts eine Mattdrohung aufzubauen. Der Gegner spielte unbekümmert weiter, nur um in die Falle zu straucheln und Schwarz mit Minusturm Gewinnvorteil in die Hände zu spielen. Dann ließ Tim aber den Gewinnzug aus und musste anschließend die Waffen strecken. Helens Partie lief beim Stande von 2,5:1,5; doch da Sina zeitgleich klar auf Verlust stand, stand es virtuell quasi bereits 2,5:2,5. Nach ungenauem Eröffnungsverlauf war ein Mittelspiel entstanden, in dem alle Vorteile bei ihr lagen. Mit Zittern in der Stimme bot ihr Gegner ein Remis an und es war süß zu sehen, wie erleichtert er war, als Helen großmütig einwilligte. Zuvor schon hatte Florian am sechsten Brett Remis erzielt. Nach guter Eröffnung hatte er einen Gewinnzug ausgelassen und war mit einem Bauern weniger in Nachteil geraten. Dann hatte er sich aber gute Kompensation erspielt. In der Schlussstellung war es dann seinem Gegner wohl zu mulmig geworden weiterzuspielen – daher Remis! Insgesamt ein Ergebnis, mit dem unsere Gegner zufrieden sein können – sie hätten sich nicht beschweren können, wenn wir mit einem Sieg nach Hause gefahren wären. Doch geht das Ergebnis auch für uns in Ordnung – nach drei Runden ungeschlagen und auf dem zweiten Tabellenplatz: Ein toller Erfolg für die furiose Sechs!    UK
 
Knappe Niederlage der 4. Mannschaft gegen Kalk-Deutz 2 (19.11.2018)
Nachdem die 2. Mannschaft von Kalk-Deutz in den ersten beiden Runden knapp verloren hatte, sollte diesmal ein Sieg her. Dafür hatte man die Mannschaft in der gemeldeten Reihenfolge, also der nominell stärksten Besetzung zusammengetrommelt. Wir dagegen mussten leider auf mehrere Stammspieler verzichten und sogar noch Ersatz aus der 5. Mannschaft requirieren. Ausgerechnet der Ersatzspieler Martin holte für die Mannschaft den einzigen vollen Punkt. Dagegen musste Ulli relativ früh die Segel streichen. Es folgten Remisen von Jörg, Jonte und Norbert. Robert hatte das Pech, an einem "Russen" zu geraten, der zwar nominell DWZ=0 hat, jedoch inzwischen intern auf ca. DWZ=2100 eingeschätzt wird. So hat Robert nach längeren, sehr gutem Spiel letztendlich doch verloren. Werner war schon auf der Verlierer-Strasse durch Minus-Bauern, als sein Gegner eine Figur einstellte, die komplexe Stellung aber nicht auskämpfen wollte und remis anbot. Dies war für beide Seiten akzeptabel. Zuletzt kämpfte noch Melanie, mit 2 Läufern gegen 2 Springer und beidseitig mehreren Bauern. Eine Gewinnchance war beidseitig nicht zu erkennen. Schließlich endete die Partie durch 3-fache Stellungswiederholung remis. So haben wir leider knapp verloren und uns erst einmal von den Aufstiegsplätzen verabschiedet.     WL
 
SGN beim Brötchenturnier (13.11.2018)
Am Freitag Abend war es wieder so weit: Die Kölner Schachszene traf sich beim 38. Brötchenturnier zum alljährlichen Wiedersehen. In mehreren Mannschaften konnte man Niederkasseler Schachfreaks sichten. Bei "Mambo No. 5" spielten Bruno, Holger, Martin und Jan-Eric unterhaltsames Schach, und konnten auch starken Mannschaften einige Punkte abknöpfen. Besonders Martin konnte mit 10,5/15 - und das oft am 1. Brett - glänzen. Mit etwas Glück wäre auch eine vordere Platzierung drin gewesen, so aber landeten wir wieder im vorderen Mittelfeld. Es war aber wie immer eine sehr gelungene und schöne Veranstaltung, von der man sich weit nach Mitternacht froh, aber auch schon recht müde auf den Heimweg machte.    HR
 
3. Mannschaft verliert bei Porz 5 mit 3:5 (12.11.2018)
Am gestrigen Sonntag mussten wir bei der 5. Mannschaft von Porz 5 antreten. Wir waren guter Dinge, gelang uns doch letzte Saison das Kunststück, dort mit 6 Spielern zu gewinnen. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Wir traten praktisch in Bestbesetzung an. An Brett 1 gewann Daniel schnell nach etwa 80 Minuten erst eine Figur und dann die Partie. Werner an Brett 2 einigte sich nach etwa 2,5 Stunden auf Remis. Ein Blick über die noch laufenden Partien verhieß Gutes für unsere Mannschaft. Bis auf Brett 8, bei Jochen, sah es durchweg gut bis zumindest ausgeglichen für uns aus. Jochen musste dann auch kurze Zeit später in aussichtsloser Stellung aufgeben. Statt nun die guten Stellungen zum Gewinn zu führen, drehte sich das Blatt. Hans-Joachim hatte zwischenzeitlich eine Qualität verloren, kämpfte sich aber bravourös in die Partie zurück und erreichte ein verdienstes Remis. Kurz darauf verlor Jonathan seine erste Partie für uns nach einer kleinen Unaufmerksamkeit. Achim wickelte in eine Endspiel Springer gegen Läufer ab, welches unverlierbar aber auch nicht gewinnbar war. Remis. Es spielten jetzt noch Karl-Heinz und Karsten. Karl-Heinz hatte seine eigentlich unverlierbare Stellung durch einen falschen Gewinnplan in eine Verluststellung verwandelt. Nach harten Kampf gab er bei drohendem Figurenverlust auf. Damit war der Mannschaftskampf schon verloren. Karsten hatte seine gute Stellung zwischenzeitlich auch auf die Verliererstraße geführt. Trickreich nutzte er eine Unaufmerksamkeit seines Gegners zum Figurengewinn. Dadurch war wieder eine ausgeglichene Stellung erreicht worden. Mit der Mehrfigur versuchte er noch die Partie zu gewinnen. Der Gegner bot ihm auch hierzu auch noch die Gelegenheit. Eine mögliche Springergabel mit Schachgebot und Gewinn des Randbauerns ließ er aber unbeachtet. Danach war das Remis nach 6 Stunden Spielzeit nicht mehr zu verhindern. Endergebnis 18:14 (5:3) für Porz.
Gelegenheit zur Rehabilitation bietet nun der nächste Mannschaftskampf am 16.12. gegen die starke Rodenkirchener Vertretung. Hier sind wir aber nur Außenseiter.    WF
 
U12: 2:2 gegen Porz 2 (05.11.2018)
Etwas unglücklich, aber letztendlich gerecht trennte sich unsere U12-Mannschaft mit 2:2 gegen die Zweitvertretung aus Porz. Udo und ich begleiteten die Kinder am Sonntagmorgen. Simon an Brett 1 spielte gegen Nikita, gegen den er schon oft gespielt und gewonnen hat. Dieses Mal sollte es aber anders kommen. Zunächst sah es gut aus: Obwohl er ein Festival an taktischen Möglichkeiten ausließ, lag er zunächst vorne und übersah dabei sogar ein dreizügiges Matt. Dann aber stellte er nach einem Stockfehler im 15. Zug seine Dame ein und verlor noch. Helen an Brett 2 verlor schnell eine Leichtfigur durch eine Bauerngabel, kämpfte sich wieder heran und ging sogar in Führung, musste dann aber nach weiteren Fehlern auch das Matt hinnehmen. Zum Glück hatten wir aber starke hintere Bretter! Tim spielte eine sehr souveräne und gute Partie - auch wenn sein Gegner am Schluss ein paar Geschenke nicht annahm und beispielsweise statt des Gewinnes einer Leichtfigur einen einfachen Abtausch bevorzugte - und gewann. Die erste DWZ wird jetzt bald kommen! Florian wird immer besser und gewann seine Partie an Brett 4 mit großer Dominanz von den ersten Zügen an. Mich freut das sehr, insbesondere wenn ich die großen Fortschritte meines Trainingssprösslings seit dem letzten Jahr sehe. Weiter so, Florian! Am Ende stand es 2:2. Danach folgte die gnadenlose, aber dennoch herzliche Partieanalyse durch Udo, die auch mir zeigte, dass ich die Partien nicht wirklich durchschaut hatte. ;-)     sh
 
Nachtrag zum vergangenen Sonntag: SG NDK II – SG Siebengebirge I jetzt 4,5:3,5! (03.11.2018)
Hier nun noch ein kurzer Nachtrag zum Mannschaftskampf vom vergangenen Sonntag zwischen unserer zweiten Mannschaft und der ersten Mannschaft der SG Siebengebirge: In der Folge der vorgenommenen Wertung des Partieergebnisses an Brett 7 durch Spielleiterentscheidung hat sich das Endresultat dieses Mannschaftskampfes von einem 3,5:4,5 auf ein 4,5:3,5 gedreht. Damit steht unsere zweite Mannschaft nun nach drei Spieltagen auf dem zweiten Tabellenplatz, einem Aufstiegsplatz.    AK/J
 
Quocunque Jeceris, Stabit (30.10.2018)
Der Titel gebende Wahlspruch der Isle of Men bedeutet so viel wie: "Wohin du es auch wirfst, es wird stehen" Er traf auch auf mich in besonderer Weise als Schachtourist und Teilnehmer eines der spielstärksten Opens der Welt zu: Das "Isle of Men International" Von 165 Teilnehmern waren nicht weniger als 145 Titelträger. Die Top 10 war bis auf Carlsen und Caruana, die gerade in der WM Vorbereitung stehen vollständig. Insbesondere die amerikanischen Superstars wie So oder Nakamura habe ich vorher noch nicht live gesehen. 144000 Pfund Preisgeld des Miteigentümers von Pokerstars und reichstem Inselbewohner machen das Spektakel möglich. Bei 80 000 Inselbewohnern läuft man dann schon mal Viswanathan Anand in der Fußgängerzone über den Weg, sitzt neben Boris Gelfand beim Abendessen im Fischrestaurant oder geht mit Vladimir Kramnik zum Rundenbeginn in das Spiellokal der Villa Marina wie in einem Schachmärchen. Weiterhin augenfällig war, dass recht viele Spieler auch gleichzeitig Berichterstatter oder Fotograf der Schachpresse zu sein schienen. So wurde ich zum Beispiel Zeuge der Erstellung eines Webcasts von Daniel King, den ich sonst nur von der anderen Seite der Kamera kannte. Märchenhaft wirkte auch der Tower of refugee der vor der malerischen viktorianischen Promenade der Hauptstadt Douglas vor meinem Hotelfenster wie eine Schach Fata Morgana aus dem Meer ragte. (Die Türme erinnern entfernt an die gleichnamigen Schachfiguren). Um hier mitzuspielen als Nichtprofi sollte man eine Elozahl von mindestens 2000 vorweisen und ein kleines Zeitfenster im Frühjahr abpassen, in der eine Anmeldung für das Masters Turnier offen ist. Der Platz ist begrenzt durch den Hauptraum vor einer Bühne der noch von roten Polstersesseln umgeben ist. Die Luft ist dank hoher Decke gut und der Raum ist gut beleuchtet. Flaggen der Nationalitäten und freie Getränke sorgen beim Amateur für ein schmeichelhaftes Ambiente - es herrschten also excellente Spielbedingungen. Deutschland stellte mit 20 Teilnehmer die drittstärkste Landesvertretung hinter Indien (!) mit 35 und England mit 22 Teilnehmern. Das hochkarätige Turnier konnte der Pole Wojtaszek nach Stichkampf vor dem Ex-Deutschen Arkadij Naiditsch für sich entscheiden. Die besten Deutschen wurden angeführt von Nationalspieler und Gewinner des Schwertes von Lülsdorf 2013 GM Daniel Fridman auf dem Rang 27. Mein persönliches Fazit ist: Ich habe noch nie ein Turnier gespielt, in dem in in allen Runden gegen stärkere Gegner gelost wurde. Das war anstrengend aber hat hoffentlich auch einen hohen Trainingseffekt gehabt. In den Runden 1-3 ließ ich teilweise deutliche Gewinnstellungen aus. Besonders ärgerlich war eine falsche Zugfolge in einer Gewinnkombination gegen Melanie Lubbe, die eine Figur und damit die Partie einstellte. In Runde 5 erreichte ich gegen FM Höfelsauer in lange ausgeglichener Stellung eine Gewinnstellung, wurde aber nach zu passiver Fortsetzung nach 6h niedergerungen. Diese Partie hat so viel Kraft gekostet, dass ich gegen IM John Paul Wallace aus der Eröffnung heraus chanchenlos verlor in Runde 6. Die Partie gegen Schachreporter FM Dushyant Sharma von chess.com India konnte ich nach einer missglückten Paulsen Variante noch einmal für mich entscheiden, bevor ich wiederum kraftlos nur die Hälfte der Kombinationen von FM Dubinski Mateusz sah und verlor. Die letzte Runde konnte ich nicht mehr wahrnehmen, weil ich Sonntag nachmittag arbeitsbedingt früher los fliegen musste. Frei nach dem Inselmotto bin auf die Insel geflogen und Elozahl stand noch mit 2,5 aus 8 genauso wie mein 149er Platz noch auf dem gleichen Platz wie in der Startrangliste stand. Ich diagnostiziere bei mir für Turniere dieser Art eine zu schlechte Kondition und mangelhafte Rechenfähigkeit für eine bessere Performance. Ich werde genaue Analysen der Partien in den den Montagstrainings im Verein nachreichen.     CS
 
3,5:4,5 – Niederkassels zweite Mannschaft verliert denkbar knapp gegen die erste Garde der SG Siebengebirge (28.10.2018)
Nach bislang zwei sehr erfreulichen Mannschaftskämpfen der zweiten Mannschaft in der Verbandsliga Süd sollte sich im Rahmen des dritten Spieltags nun langsam zeigen, wohin die Reise langfristig gehen könnte. Doch leider musste sich unsere Mannschaft am heutigen Sonntag letztendlich knapp mit 3,5:4,5 gegen die erste Mannschaft der SG Siebengebirge geschlagen geben – das denkbar bitterste Ergebnis nach 6-stündigem Auf und Ab. Dabei ging es für unsere Mannen gar nicht schlecht los, nachdem zuerst Alexander Kröner an Brett 3 bei seinem Debut direkt einen vollen Punkt einfahren konnte, schnell gefolgt von einem weiteren halben Punkt für unser Konto, welchen Andreas an Brett 4 beisteuern konnte. An den übrigen Brettern hingegen sah es lange Zeit in den Augen des Berichterstatters mittelschlecht bis schlecht für unsere Mannschaft aus. Dieser Einschätzung zum Trotz konnte Horst an Brett 5 seinen materiell im Vorteil liegenden Gegner überlisten und ihn in ein Mattnetz locken. Mehr oder weniger zeitgleich hielt Richard an Brett 6 ein sehr spannendes Bauern-Läufer-Endspiel Remis und Chris an Brett 2 steuerte ebenfalls noch einen halben Punkt nach hartem Kampf bei. Mit diesen teils unerwarteten Ergebnissen gelang es uns, den durch die Niederlagen von Alexander Kneutgen (Brett 1) und Ralf (Brett 8) entstandenen Rückstand zum 3,5:3,5 auszugleichen. Das Ergebnis über den Ausgang des Mannschaftskampfes sollte nun also in der Partie von Jan Eric an Brett 7 fallen. Leider verlor dieser, nachdem sein Gegner ein Remisangebot (nach klar regelwidrigem Prozedere) zum 4:4 ausgeschlagen hatte, in taktisch komplizierter Stellung und in Zeitnot den Überblick und schlussendlich die Partie. Ein bitteres Ergebnis, welches es in drei Wochen beim Auswärtskampf in Sankt Augustin zu korrigieren gilt. Dort werden wir mit voller Entschlossenheit versuchen, wieder auf der richtigen Seite der 4,5:3,5 Ergebnisse zu stehen.    JS
 
Großer Erfolg für Andreas Kuhn in Bergisch Gladbach! (20.10.2018)
Neuer Stadtmeister von Bergisch Gladbach in der Sportart Schach ist Andreas Kuhn von der SG Niederkassel. Gestern konnte er im Rahmen der Siegerehrung den großen Pokal, eine Urkunde und das Preisgeld für den Turniersieger in Empfang nehmen. Die deutliche Verbesserung der DWZ erfolgte bereits kurz nach Beendigung des Turniers vor einer Woche. Am Turnier, das schon zum vierzigsten Mal stattfand, haben 46 Spieler/innen teilgenommen und auch die Siegerehrung war gut besucht. Andreas Kuhn war Fünfter der Startrangliste, kam aber ungeschlagen durch die 7 Runden und hatte am Ende mit 6 aus 7 einen halben Punkt Vorsprung vor Manfred Harringer und Jochen Eilers vom ausrichtenden Verein. Alle Ergebnisse findet man hier. TF
    
 
Erste auf erstem Platz! (14.10.2018)
Heute führte uns die zweite Runde der NRW Klasse zum Aufsteiger SV Weidenau/Geisweid. Unser Gegner musste kurzfristig auf Brett 1, 6 und 8 verzichten, was uns die Favoritenstellung in dem Kampf einbrachte und sämtliche Vorbereitungen beider Mannschaften über den Haufen warf. Nachdem Taylan und Christian verspätet eingetroffen waren entwickelte sich der Kampf angenehm positiv. Jochen bekam ein Remis in schlechterer Stellung und alle anderen Bretter standen mindestens auf Ausgleich. Schließlich wurden die Punkte an den ersten 3 Brettern geteilt und die übrigen Bretter konnten letztendlich doch klar gewinnen bis auf Carsten, der in einer Gewinnstellung leider zweizügig eine Dame einstellte. Der verdiente Sieg bringt uns die Tabellenspitze ein. In der nächsten Runde zu Hause gegen Brakel wollen wir beweisen, dass das kein Zufall ist.     CS
 
3. Mannschaft gewinnt gegen BSF 3 (08.10.2018)
Nachdem letzten Sonntag schon unsere 2. Mannschaft souverän gegen die 2. Mannschaft der Bergischen Schachfreunde gewinnen konnte, hat es die 3. Mannschaft gestern nachgemacht. Es gelang uns ein wichtiger, ungefährderter Sieg. Begünstigt wurde dies natürlich auch durch einen kampflosen Sieg am 4. Brett vom Achim. Sein Gegner erschien, auch zur Überraschung unserer Gäste, nicht am Brett. Mit dem 3-0 im Rücken ging es im Prinzip sehr schnell. Hans-Joachim remisierte an Brett 5 schnell gegen seinen Gegner. Jochen an Brtte 8 überspielte seinen Gegner und gewann verdient seine Partie. Schon sein zweiter voller Punkt in der noch neuen jungen Saison. Auch Ralph an Brett 6 steuerte ein Remis bei. Jetzt liefen noch 4 Partien. Bei Werner an Brett 1 sah es garnicht gut aus. Er konnt im Prinzip nur auf die Züge seines Gegners reagieren, ohne selbst Druck zu erzeugen. Da vereinfachte sein Gegner die Stellung durch den Abtausch seines starken Springers und macht Werner dabei auch noch einen gedeckten Freibauern. Nach dem auch noch einige weiteren Figuren abgetauscht wurden, einigte man sich schließlich in ausgeglichener Stellung auf Remis. Für den Mannschaftssieg fehlte uns jetzt nur noch ein Remis aus den letzten 3 laufenden Partien. Karsten bot seinem Gegner, nach Empfehlung seines Mannschaftsführers, in besserer Stellung Remis an. Dieses Angebot konnt er kaum ablehnen, so dass der Mannschaftssieg schon sicher war. In den restlichen Partien einigte man sich daraufhin in ausgeglichenen Stellungen auf Remis, so dass am Ende ein ungefährdeter Mannschaftssieg, ohne eine einzige eigene Brettniederlage, stand. Der nächste Kampf findet gegen Porz 5 am 11.11.18 statt. Kölle Alaaf!!!!     WF
 
4. Mannschaft auch in der 2. Runde erfolgreich (08.10.2018)
Die Wettkämpfe der letzten Jahre gegen Mülheim wurden stets in einer angenehmen Atmosphäre ausgetragen obwohl sie hart umkämpft waren. Zum Schluss hatte meist Niederkassel die Nase vorne. So war es auch diesmal. Obwohl wir auf die Spieler eine ganze Familie verzichten mussten, konnte doch eine wettbewerbsfähige Mannschaft zusammengestellt werden, bei der nur ein Ersatzspieler aus der 5. Mannschaft benötigt wurde. Wenig überraschend hatten die Jugendlichen Robert und Martin ihre Partien als erste beendet, wobei beide gewonnen haben. Es folgten Remise von Andreas und Norbert und es sah nach einer klaren Entscheidung aus. Mülheim kämpfte sich jedoch wieder heran, Ulli verlor am Spitzenbrett und auch Gerd musste eine Niederlage hinnehmen. Melanie spielte Remis und damit war der Ausgleich für die Mannschaft hergestellt. Werner musste jetzt gewinnen, um den Sieg einzufahren. Nachdem seinem unter Druck stehenden Gegner ein Fehler unterlaufen war, konnte er rasch entscheidenden Materialvorteil erwerben und damit die Partie zu seinen Gunsten entscheiden. Der derzeitige 2. Tabellenplatz ist mehr, als wir erwartet haben.     WL
 
5,5:2,5 – Niederkassels zweite Mannschaft nimmt in der Verbandsliga Süd Fahrt auf (30.09.2018)
Während unsere zweite Mannschaft vor einigen Wochen bei ihrem starken Auftaktunentschieden gegen Aufstiegsaspirant Porz noch die Stellung des eindeutigen Underdogs einnehmen durfte/musste, waren wir am heutigen Sonntag gegen die zweite Mannschaft unserer bergischen Schachfreunde zumindest nominell klar favorisiert und entsprechend gefordert – ob dieser Überlegenheit auf dem Papier letztendlich aber auch eine Überlegenheit an den Brettern folgen sollte, stand wiederum auf einen ganz anderem Blatt Papier, wie wohl manch einer von uns schon das ein oder andere Mal erleben musste. Heute jedoch, bei – wie für Schachsonntage gefühlt üblich – strahlendem Sonnenschein, lief der Mannschaftskampf schnell in für uns zufriedenstellende Bahnen. So sicherte sich Jan Eric an Brett 6 früh den ersten halben Punkt, gleichwohl er diesen nach desaströser Eröffnungsbehandlung wohl durchaus glücklich ergatterte. Nachdem Werner an Brett 8, welcher uns heute dankenswerterweise aushalf, rasch ein weiteres Remis beisteuerte, sollte auch schon bald der erste volle Punkt für unsere Mannschaft folgen. So behandelte Richard an Brett 5 die aus dem Budapester Gambit entstehende Stellung gewohnt sicher und gab seinem Gegner eine Lehrstunde darin, warum eine frühe Rochade und damit einhergehende Königssicherheit sowie effiziente Entwicklung der eigenen Figuren durchaus ihre Daseinsberechtigung haben. Wenig später steuerte auch Horst an Brett 4 einen weiteren vollen Punkt zu unserer Ausbeute bei. In einem Königsinder spielte er mit schlafwandlerischer Sicherheit Theoriezug um Theoriezug mit der Folge, dass sein Gegner dem entstehenden Druck bald nicht mehr standhalten konnte und einen taktischen Schlag folgenschwer übersah. Spätestens hier war der Ausgang des Mannschaftskampfes bei einem Stand von 3:1 schon absehbar. Tatsächlich sollten wir heute sogar ohne eine einzige Niederlage wieder die Rückreise antreten: Alex, an Brett 1, spielte gewohnt solide, verlor aber nach einem „halben Einsteller“ einen Bauern in der Eröffnung, für den er trotzdem durchaus Kompensation bekam und starkes Figurenspiel generieren konnte. In der Folge gewann er den verlorenen Bauern zurück und ehe er sich um weitere Pläne Gedanken machen konnte, bot ihm sein Gegner Remis, welches Alex auch dankend annahm. Gleiches tat auch Andreas‘ Gegner an Brett 3, nachdem Andreas zuvor nach eigener Aussage mit Weiß kaum Greifbares aus der Stellung herauspressen konnte. Blieben noch Chris an Brett 2 und Ralf an Brett 7: Letzterer erzielte aus der englischen Eröffnung heraus langfristig positionellen Druck, den er immer weiter verstärkte, in der Folge einen gegnerischen Bauern gewann und seinen Gegner, gleicher gefangen in Zeitnot und in verzweifelter Suche nach Kompensation, dazu brachte, einen ganzen Turm einzustellen. Nachdem dieses Ergebnis in trockenen Tüchern war, konnte auch Chris auf das Remisangebot seines Gegners eingehen, gleichwohl die Stellung auf dem Brett durchaus noch dynamisches Potential für beide Seiten bereithielt. Letztendlich konnte unsere Mannschaft somit einen ungefährdeten 5,5:2,5-Sieg einfahren, der hoffentlich den Ton für die kommende Monate setzen wird. Am 28.10. treten wir in Runde 3 gegen die erste Mannschaft der SG Siebengebirge an, dann zum ersten Mal vor heimischer Kulisse.    JS
 
Die furiose Sechs der sechsten Mannschaft gewinnt schon wieder! (27.09.2018)
Die furiose Sechs am zweiten Spieltag. Fünf Mal Talent und ein Senior in der Mitte: Florian links oben, reihum dann Sina, Tim, Helen und Alexander, Udo in der Mitte
Schon drei Wochen später stand die nächste Begegnung gegen den Tabellenführer aus Brauweiler II an, deren Mannschaft in der ersten Runde 18:0 gewonnen hatte – ihr Gegner, Bergische Schachfreunde VI, waren nicht angetreten. Mannschaftsführer Stefan Hartmann war daraufhin erst einmal wandern gegangen – er nahm am Megamarsch Köln 2018 (100-km-Wandern-in-24-Stunden) teil und gab die Devise aus: „Nichts wird unseren Sieg so sicherstellen, wie wenn ich mich für unsere Mannschaft aufreibe – auf der Strecke von Brühl nach Nettersheim!“ Und tatsächlich war Stefan gewohnt erfolgreich: Er schafft die 100 km zu Fuß in unter 20 Stunden! Doch dies wusste zu diesem Zeitpunkt unsere sechste Mannschaft nicht, bei der dieses Mal Florian Geisler durch Helen Ihle ersetzt wurde. Doch als bestünde eine telepathische Verbindung zu Stefan, stellt sich auch unser Team - zu allem bereit - dem Gegner entgegen und war wild entschlossen, die Punkte für Niederkassel zu holen und einen furiosen Sieg einzufahren. Und so kam es dann auch! Bei so viel Kampfgeist war es eigentlich nicht verwunderlich, dass es rasch an allen Brettern sehr gut für uns aussah. Am ersten Brett überspielte Udo seinen Gegner rasch positionell – sein Gegner spielte mit Weiß eine Art Nilpferd, das rasch lahmte. Am Brett 2 war es Florian, der zügig in ein vorteilhaftes Endspiel abwickeln konnte. Sina und Tim sicherten sich an Brett 3 und 4 rasch materiellen Vorteil. Helen dominierte ihre Gegnerin an Brett 5 klar und auch Alexander hatte am letzten Brett rasch eine Gewinnstellung erreicht. So sah es zwischenzeitlich sogar nach einem möglichen 6:0-Sieg aus (bzw. nach neuer Zählweise 18:6). Als Erster konnte dann Tim seinen Sieg perfekt machen. Wie sein Brettnachbar Florian hatte auch er schließlich ein gewonnenes Endspiel erreicht, das er zunächst gut behandelte. Dann hatte er eine sehr verführerische Idee – im Springerendspiel stellte er den gegnerischen König Patt, so dass er nur noch ein Springerschach zu erreichen brauchte, um Matt zu setzen. Dies hätte auch geklappt, wenn der Gegner nicht seinen Springer hätte opfern können, um Remis zu erreichen. Dies sah dieser aber nicht, so dass es nach 56 Zügen ein schönes Matt gab und wir in Führung gingen. In Florians Endspiel konnte sein Gegner ebenfalls nicht mithalten und Sina verwandelte den klaren Materialvorteil, den sie schön herausgespielt hatte, sicher – schon stand es 3:0 (bzw. 9:3) für uns! Alexanders Gegnerin und Udos Gegner wehrten sich noch nach Kräften, doch letztlich konnten beide eine Niederlage nicht vermeiden. Nur Helens Gegnerin hatte das Glück auf ihrer Seite: Nach einem unglücklichen Fehler büßte Helen einen Teil ihres Vorteils ein, da sie die Dame verlor. Dennoch stand sie danach immer noch gut und spielte auch stark weiter, so dass ihre Gegnerin in Nachteil blieb und langsam wieder auf die Verliererstraße geriet. Doch dann entwickelte sich die Partie unglücklich. In der zum Schluss noch laufenden Partie konnte, nach Fehlern auf beiden Seite, Helens Gegnerin quasi aus (fast) heiterem Himmel plötzlich Matt setzen – schade! Damit ergab sich als Endstand ein klarer 5:1-Sieg (16:8), der auch in dieser Höhe in Ordnung ging und sogar noch höher hätte ausfallen können. Als Siegestrophäe gab es dieses Mal allerdings kein Eis – dafür war das Wetter zu schlecht. Haferkekse sind jedoch auch nicht schlecht! Und beim nächsten Mal fahren wir mit diesem Ergebnis im Rücken dann als Tabellenführer zu Brühl VIII! Dort erwarten uns dann wohl etwas stärkere und erfahrenere Gegner. Doch Brühl VIII trifft auf unsere furiose Sechs! Da sollte sie sich besser warm anziehen ...    UK
 
4.Mannschaft schlägt einen der Favoriten in der ersten Runde (16.09.2018)
Ford SF Köln 2, einer der Absteiger der vergangenen Saison galt gegen unsere 4. Mannschaft als hoher Favorit. Schaut man auf die DWZ-Zahlen, war dies durchaus berechtigt. Auch nach meiner Analyse vor der Saison hatte ich eine Niederlage einkalkuliert. Seitens Ford war man darauf vorbereitet, uns "wegzuputzen". Aber erstens kommt es anders und 2. ist da noch der Gegner an 8 Brettern. Die erste Überraschung bescherte uns Mannschafts-Neuling Andreas, der mit einer DWZ von 0 offensichtlich stark unterschätzt wurde und den ersten Punkt für Niederkassel holte. Es folgten Remisen von Jonte, Robert, Werner und Ulli und langsam dämmerte es dem Gegner, dass der prognostizierte Sieg immer unwahrscheinlicher wurde. Als Jörg seinem Gegner in vorteilhafterer Stellung, die sich aber nicht zum Sieg verwerten ließ, ein Remis anbot, nahm dieser sofort an. 3,5 Punkte hatten wir schon angesammelt. Gerd stand auf Gewinn und konnte diesen im Endspiel auch realisieren. Damit war der Sieg eingefahren. Das Melanie gegen einen 300 DWZ-Punkte stärkeren Gegner nach starkem Spiel letztendlich das Nachsehen hatte, spielte keine Rolle mehr. So schön haben wir uns den Saisonstart nicht vorgestellt.     WL
 
Auftakt nach Maß für erste Mannschaft (16.09.2018)
Im Derby ging es für die erste Mannschaft in der ersten Runde gegen Porz II. Porz stellt das das jüngste Team der Liga so dass die Favoritenstellung der SG Niederkassel auf dem Papier nicht wirklich dem Erwartungswert entsprach. Zahlreiche Zuschauer fanden ihren Weg in unser Spiellokal in Mondorf und wollten das Team zum Saisonauftakt begleiten. Christian überspielte als einziger gefahrlos seinen Gegner und sorgte sicher für eine Führung. Die übrigen Partien waren stark umkämpft. Stephan und Tobi konnten dynamisches Gleichgewicht halten und remisierten. In der Zeitnotphase kippte leider die Partie von Sascha und Taylan. Dafür konnten wir die Punkte von Jochen und Klaus realisieren. Den Schlusspunkt machte Carsten, der zwar den größten Teil der Partie besser stand aber die Stellung war bis zum Ende taktisch unübersichtlich. Schließlich gewann er durch Zeitüberschreitung. 5:3 ist ein sehr gutes Ergebnis gegen nicht zu unterschätzende Porzer. Es ist ein schönes Gefühl mal oben in der Tabelle zu stehen.     CS
 
Saisonauftakt der 3. Mannschaft gegen Schachuzipus am "Tag des Denkmals" (09.09.2018)
Am Sonntag, den 09.9 um 8:00 Uhr war die Welt noch in Ordnung. Dann sprang der Radiowecker an. Bei den "WDR 2 Sonntagsfragen" mit Gisela Steinhauer war Maurermeister Wilfried Knepper aus Dortmund zu Gast. Am "Tag des Denkmals" stimmte er mich auf die bevorstehende Schachsaison 2018/19 mit der 3. Mannschaft in der Bezirksliga Ost ein. Wenn alte Häuser bröseln ist das ein Fall für Wilfried Knepper. Hilft er auch wenn altes Schachwissen bröselt? Wir wissen nicht was der Großmeister empfiehlt, der Maurermeister empfiehlt "sichten, ordnen, nutzbar machen". Hört sich nach einer vielversprechenden Strategie an. Können diese Grundsätze schachlich auch der dritten Mannschaft gegen Schachuzipus helfen oder sollten wir auf "Wir sind Helden" am Tag des Denkmals hören und den Vorschlaghammer raus holen.

Wer weiß schon was der Tag noch bringen wird. Erst einmal traf man sich in Ranzel mit acht Stammspielern und machte sich auf den Weg. Nach einer kleinen Irrfahrt durch einen Tippfehler im Navi zur Adamstr. -eehh- falsch, wir müssen doch zur Adamsstr. kamen wir getreu dem Motto des Mauermeister Knepper "und merke Dir fünf Minuten vor der Zeit ist des Maurers Pünktlichkeit" auch am Spiellokal "Zur Post" Adamsstr. in Köln Mühlheim an.

Also pünktlich wie die Maurer und guter Dinge traten wir zum Saisonstart in die Schänke zur Post ein, um gegen die acht Recken von Schachuzipus unser Glück zu machen. Ob wir unsere Kunstfertigkeit am Brett unter Beweis stellen können so wie Maurermeister Knepper, der Kunst mit der Kelle am Fachwerk vollführt, blieb abzuwarten. Vielleicht gibt es ja auch heute tüchtig eins mit der groben Kelle drauf.

Der Mannschaftskampf gestaltete sich zu Beginn ausgeglichen. An Brett eins stellte Werner einen Bauern ein und verlor nach langem Kampf, an Brett zwei einigte sich Karl-Heinz in ausgeglichener Stellung mit seinem Gegner früh auf Remis. Am vierten Brett konnte Achim sich Vorteil erspielen und gewinnen. Beim Spielstand von 1,5 -1,5 verloren dann nach ca. drei Stunden am Brett sechs Ralph und an Brett sieben Markus und Schachuzipus ging mit 3,5 - 1,5 in Führung. Das Endergebnis des Mannschaftskampfes war noch nicht absehbar. Nach ca. vier Stunden hatte Jochen am achten Brett gewonnen Karsten am dritten Brett rettete sich nach einem groben Patzer noch ins Remis. Beim Stand von 4 - 3 mußte Hans Joachim leider das Remisangebot zum Endstand von 4,5 - 3,5 für Schachuzipus annehmen . Es war wieder einmal ein fairer und spannender Mannschaftskampf bei dem dieses mal Schachuzipus das bessere Ende für sich hatte. Wir gratulieren unserem Gegner und wünschen ihm noch eine zufriedenstellende Saison. Im Heimspiel am 7.10 erwarten wir dann die Bergischen Schachfreunde III.     KM
 
Furioser Start: Die neugegründete 6. Mannschaft siegt sensationell im ersten Spiel! (07.09.2018)
Jugendteam mit FM Udo Käser.
In unserer ersten Runde kam es am 2. September gleich zum Spiel gegen den Klub Kölner Schachfreunde, deren sechste Mannschaft nominell zu den stärksten Mannschaften der Liga zählt. Die Schachfreunde hatten Schwierigkeiten mit ihrem Spiellokal, weswegen der Mannschaftskampf dann nach kollegialer Übereinkunft und mit dem KKS als Gegner in gewohnt angenehmer Atmosphäre bei uns in Niederkassel gespielt wurde. Vorab waren die Befürchtungen natürlich groß gewesen, dass es gegen diesen Gegner eine klare Niederlage geben würde. Doch für unser Jugendteam, dieses Mal mit nur einem einsamen Senioren an Brett 1, konnte an diesem Tag die Herausforderung nicht groß genug sein. Alle waren wild entschlossen, die Schachfreunde aus Köln aus dem Felde zu schlagen und vom Brett zu putzen. Und es waren keine Mühen gescheut worden. Bereits im Vorfeld war genau für diesen Spieltag ein Sommerfest in Niederkassel organisiert worden und die feiernde Menge hatte sich tatsächlich um den Hafen geschart, um von dort aus das Spiel unserer sechsten Mannschaft im Blick zu behalten und uns die Daumen zu drücken. Aber auch die Spieler selbst waren zu allem entschlossen. So hatte sich Sina sogar mit Sommergrippe zum Brett geschleppt und ihre Stimme war kaum zu hören, als sie dennoch entschlossen sagte: Die hauen wir weg! Und als sich die Schachfreunde aus Köln, die selbst mit vier Kindern bzw. Jugendlichen und nur zwei Erwachsenen angereist waren, dann an die Bretter gesetzt hatten, war in den Gesichtern der Spieler unserer sechsten Mannschaft nur noch eines zu lesen: Entschlossenheit! Und so kam es auch zu einem spannenden Kampf! Zwar schauten wir am vierten Brett schnell in die Röhre, da Tim einem großen Nachteil hinterherlaufen musste. Doch bei Udo an Brett 1 sah es schnell nach einem klaren Sieg für uns aus, Sina an Brett 3 hatte rasch klaren Vorteil und auch Florian stand nach anfänglichen Ungenauigkeiten rasch klar besser als seine Gegnerin – Niederkassel VI dominierte den Mannschaftskampf von vorne weg! Zwar ging dann als Erstes die Partie an Brett 4 für uns verloren, doch erzielte dann auch Alexander am fünften Brett spürbaren Vorteil und auch Florian an Brett 6 stand sehr gut gegen seinen gleichaltrigen Gegner. Dann begann sich aber finstere Mächte gegen uns zu verschwören! Während Florian auf einen Trick seiner Gegnerin hereinfiel und in klaren Nachteil geriet, machte Sina den Sack nicht zu, sonder ließ ihren Gegner zappeln. Alexander machte dann zwar das 1:1, doch geriet Florian am letzten Brett ins Hintertreffen, so dass eine 2:4-Niederlage zu befürchten war. Aber nicht mit uns! Florian manövrierte zuerst seine Gegnerin in eine Stellung, in der sie scheinbar alles im Griff hatte. Ihr Turm war aber überlastet: Die Dame zu decken und das Matt abzuwehren erwies sich als zu große Aufgabe für ihn. So gewann Florian die Dame, doch hätte seine Gegnerin durchaus noch zu einem Remis durch Festungsbau kommen können. Nach der Dame verlor sie aber auch noch ihre Fassung, dann ihren Turm, dann ihren Läufer – und zum Schluss dann auch die Partie. In der Zwischenzeit hatte Sina einen furiosen Angriff gestartet, den sie zwar nicht ganz fehlerfrei führte, der aber für ihren Gegner zuviel war – er wurde im Angriffswirbel von Dame, Turm und Springer Matt gesetzt. Zwar verlor danach Florian nach zähem Kampf, so dass der KKS noch zum 2:3 aufschloss. Udo ließ aber nichts anbrennen und fuhr den Sieg ein, so dass es insgesamt einen 4:2-Sieg für uns gab ... bzw. nach der neuen Zählung (3 Punkte für einen Sieg, 2 Punkte für ein unentschieden, 1 Punkt für eine Niederlage, 0 Punkte für einen kampflosen Verlust) ein 14:10-Ergebnis. Natürlich mischten wir uns nach diesem Triumph noch unters Volk und ließen uns den Sieg bei einem Eis schmecken. Und eines war allen klar: So kann es weitergehen!    UK
 
4:4, gelungener Auftakt der 2. Mannschaft in Porz ! (02.09.2018)
Zum Saisonauftakt mußte die 2. Mannschaft den schweren Weg gegen den letztjährigen Vizemeister Porz antreten. Achim, dem das noch nicht reichte, legte die 10km mit dem Fahrrad zurück. Es kam zu einem spannenden, sehr kämpferischen Mannschaftskampf, in dem für den geneigten Beobachter vor der 1. Zeitkontrolle der nominale DWZ-Unterschied nicht festzustellen war und die letzten Partien von Ralf und mir erst nach etwa 7 Stunden beendet waren. Der Reihe nach: An Brett 1 wandelte Gallinis auf den Spuren von IM Basman und zog nach 1.- Sf6, 2.- Tg8. Alex baute ruhig eine überlegene Stellung auf, opferte dann eine Leichtfigur (!) und hatte im Endspiel einen Sack voll Bauern mehr, die den Gewinn verbürgten. Hier muß ich unbedingt eine Anekdote einfügen: Einst gewann GM Nunn gegen IM Basman nach ähnlich erratischer Zugfolge und sah Basman nach Rückkehr vom Bankett immer noch im Spielsaal sitzen. Auf die Frage, was Basman hier noch mache, kam die Antwort: Ich analysiere unsere Partie und kann immer noch nicht den Fehler finden, der zu meinem Verlust geführt hat. Nunn verließ darauf den Spielsaal mit Kopfschütteln. An Brett 2 gelang es Chris seinen Gegner langsam zu überspielen und krönte seine Partie mit einem plötzlichen und entscheidenden Königsangriff. Damit waren Alex und Chris die Spieler des Tages. An Brett 3 hatte ich gegen Evers im Benkö-Gambit einen vielversprechenden b-Bauern. Aus einer vermutlichen Gewinnstellung nach Mutation zu einem gedeckten Freibauern auf c6, wurde dann mit dem Vorrücken auf c7 leider eine Remis-Stellung, was Evers - unter Druck - durch geschicktes und gefährliches Gegenspiel mit den Schwerfiguren bewies. Nach einem Intermezzo mit einem leichtsinnig zugelassenen, für Evers vorteilhaften, wohl aber die Remisbreite vermutlich nicht überschreitenden Dame-Leichtfigurenendspiel, hatte er nach dem Damentausch noch das dringende Bedürfnis nach einer Runde Elementarschach, die nach weiteren 15 Zügen, mit einem nackten Läufer mehr an mich ging. An Brett 4 einigte sich Horst mit seinem Gegner Wegener relativ früh auf Remis, was für Horst erst einmal einen guten Saisonstart bedeutet als Spieler mit den schwarzen Steinen und angesichts eines gewissen DWZ-Unterschieds. An Brett 5 hatte Richard einen vielversprechenden Mehrbauern, der zumindest zuletzt leider nicht mehr für einen Sieg ausreichte. An Brett 6 hatte Jan Eric mehr als ausreichende Kompensation für den geopferten Bauern, konnte dann nach einigen zweitbesten Zügen aber wenigstens das Remis absichern. An Brett 7 und Brett 8 gestaltete sich der Kampf von Ralf und Achim lange ausgeglichen. Leider verlor Ralf ein remisliches Turmendspiel, was immer mal passieren kann, und Achim hatte letztlich gegen seinen deutlich spielstärkeren Gegner das Nachsehen. Insgesamt ist das Unentschieden, auch wenn es im Nachhinein etwas glücklich für Porz wirkt, eine großartige Auftaktleistung und ich wünsche mir für die kommenden Mannschaftskämpfe weiter eine so stark kämpfende Mannschaft!    AK
 
NRW Blitzschacheinzelmeisterschaft in Godesberg (31.08.2018)
Die NRW Blitzschacheinzelmeisterschaft 2018 findet in mehreren Gruppen in Godesberg statt. Auch "Nicht-Qualifizierte" können noch anmelden und in eigenen Gruppen spielen. Details hier     cs
 
Premiere des "Schwertes" in der "Post" - und direkt nur knapp am Teilnehmerrekord vorbei! (26.08.2018)
Mathias Jehmlich vom Stadtsportverband Niederkassel und der stellvertretende Vereinsvorsitzende der SG Niederkassel, Thomas Freundlieb, übergeben das „Schwert“ an den Turniersieger GM Maxim Turov. Im Hintergrund Turnierleiter Werner Frehen.
Nachdem wir mit unserem Jugend-Open im Frühjahr zwangsweise und kurzfristig den Spielort wechseln mussten, fand nun auch unser traditionsreiche und über die regionalen Grenzen hinaus bekanntes Schnellschachturnier, das "Schwert", in seiner 29sten Ausgabe erstmals im Spielsaal der Gaststätte "Zur Post" statt - in direkter Nachbarschaft unseres Mondorfer Vereinsheims. Und wir stellten uns vor dem Turnier natürlich die Frage: Würden unsere Stammgäste das neue Spiellokal annehmen? Würde es den hohen Ansprüchen genügen? Die Vorzeichen waren angesichts von nur rund 60 Voranmeldungen alles andere als rosig. Doch dann trauten wir unseren Augen nicht: Plötzlich standen 135 Schachfreundinnen und -freunde vor der Tür und wir schrammten nur ganz knapp am Teilnehmerrekord (139) aus dem Jahr 2014 vorbei! Und nicht nur quantitativ, auch qualitativ war das Turnier bestens aufgestellt. Vier Großmeister, vier Internationale Meister und weitere zehn andere Titelträger - ein unglaublich hohes Niveau! Man sieht das beispielsweise daran, dass der Vorjahresdritte, IM Rüdiger Seger, dieses Mal nur auf Rang 16 landete und NRW-Klasse-Spieler im unbedeutenden Mittelfeld verblieben. Bis Rang 50 fast nur Spieler/innen mit über ELO 2000! Bringen wir es auf den Punkt: Die alte Spielstätte wurde von niemandem vermisst, auch wenn der Name des Turniers, "Schwert von Lülsdorf", nun nur noch historisch begründet ist. Da wir uns im Gegensatz zum Jugend-Open dieses Mal auch besser vorbereiten konnten und eine Lautsprecheranlage organisiert hatten, verlief alles bestens, was vor allem das Verdienst des Hauptorganisators, Werner Langhoff war, aber auch durch die anderen Helferinnen und Helfer aus dem Vereinsumfeld - leider mal wieder fast ausschließlich die "üblichen Verdächtigen" aus dem Elternkreis - tatkräftig unterstützt wurde. So war auch das Catering wieder vorbildlich und es blieben hier keine Wünsche offen. Durch technische Probleme bedingt verliefen die ersten Runden etwas schleppend, aber danach steigerte sich nicht nur die Spannung, sondern auch die Schnelligkeit des Ablaufs. Insgesamt wurde das Turnier ohne größere Zwischenfälle von Turnierleiter Werner Frehen und seinem Schiriteam über die Bühne gebracht. Auf eben dieser Bühne lieferten sich die zahlreichen Titelträger richtig spannende Kämpfe. Vor der achten Runde lagen fünf Spieler mit jeweils 6 Punkten auf Rang 1. Und da IM Ilja Schneider (ELO 2507, Gewinner des "Schwertes" 2015) ein bekannt guter Schnellschachspieler ist und am Ende mit 7/9 auf Rang drei landete, war klar: Einer der vier Großmeister würde leer ausgehen bei den vier mit Geldpreisen versehenen Spitzenplätzen. Es traf GM Vitaly Kunin, mit ELO 2564 die Nummer 2 der Setzliste, der am Schluss in einer mitreißenden Partie gegen den späteren Zweiten und Titelverteidiger, GM Andrey Orlov (ELO 2492), alles auf eine Karte setze, aber verlor und dadurch auf Rang 8 abstürzte. Etwas besser erging es GM Michael Hoffman (ELO 2443) auf Platz 4 mit 7/9. Erstmaliger Sieger des "Schwertes" wurde so GM Maxim Turov (ELO 2573), der sich - vor der Schlussrunde in Führung liegend - mit Ilja Schneider relativ schnell auf ein Remis einigte. Herzlichen Glückwunsch! Die Mannschaftswertung gewann der Godesberger SK vor der SG Porz. Beste Frau wurde die lange ganz oben mitspielende IM Irina Turova (Platz 9 der Gesamtwertung). Die am besten platzierten Niederkasseler waren Christian Bussard (6/9, Rang 15) vor Holger Riedel (5.5/9, Rang 32) und Klaus Rybarczyk (5/9, Rang 44). Von unseren Niederkasseler Jugendlichen überzeugte vor allem Martin (3.5/9, Rang 101), der sogar noch vor Robert (3/9, Rang 110) landete. Einen Überblick über alle Runden, die Endstände und alle Ratingpreise bekommt man hier auf der Turnierseite.    sh
 
Himmlisches Spektakel (28.07.2018)
Wir schreiben Juli im Jahre des Herrn 2018. Die Meldefristen für die neue Saison nähern sich dem Ende. Mond und Mars wurden rot, die erste Mannschaft blau. Die Vereinsastronomen deuten das in der Konstellation bislang einzigartige Ereignis als gutes Omen für die Liga 2019
- Spaß beiseite. In diesem Jahr stellt die SG Niederkassel seit einigen Jahren wieder 6 Teams im Spielbetrieb. Die Aufstellungen wurden sehr harmonisch festgelegt und standen für Team 2-6 bereits im Vorfeld fest. Die erste Mannschaft, die sonst nicht durch Anwesenheit im Verein glänzt, nutzte die Gelegenheit, ein geselliges Blitzturnier unter den TOP 16 im Verein auszutragen. Der Einladung folgten dann auch 11 von 16 Spielern mit einem DWZ Schnitt von 2175! Die "Blitz-Championsleague" haben wir im würdigen 3+2 Fischer Modus der Deutschen Blitzmeisterschaft ausgetragen. Bei einem Faß kühlem Bier in der tropischen Nacht war die Stimmung gut. Auch wenn man natürlich vor den Mitstreitern im Team ein gutes Bild abgeben wollte um seine Position in der Aufstellung zu rechtfertigen. Jeder Teilnehmer hat schon etliche Turniere im Verein gewonnen und der ein oder andere musste dann auch einen ungewohnten Platz in der zweiten Tabellenhälfte einnehmen. Am Ende hat es Christian Seel uns allen wieder gezeigt und gewann locker mit 10/10. Es wurde bereits eine Fortsetzung dieses himmlischen Spektakels angefragt.
   
   
    cs
 
Die Schachgemeinschaft Niederkassel auf dem Tag des Sports (09.07.2018)
Neugierige Kinder mit viel Spaß am Schachstand.
Alle zwei Jahre stellt sich der Schachverein den Niederkassler Bürgern am Tag des Sportes vor auf dem REWE-Parkplatz in Ranzel. Dieses Jahr war das Angebot besonders vielfältig: So stellten sich zum Beispiel American Football, die Sportschützen oder die Basketballabteilung des TUS Mondorf erstmalig vor. Durch das heiße Wetter fanden leider nicht so viele Interessierte den Weg zu dieser gelungenen Veranstaltung. Die Hundesportler japsten, die Gardetänzerinnen schwitzten, und die Eisdiele konnte sich über guten Umsatz freuen. Der Schachstand hatte einen zentralen Platz mit Sicht auf die Bühne. Neugierige Kinder und eingerostete Gelegenheitsspieler nahmen die Möglichkeit gerne wahr, unter dem schattenspendenden Pavillion oder auch am Gartenschach eine Partie zu spielen. Sie wurden angeleitet und motiviert durch die Vereinsspieler der SG Niederkassel. Mathias Jehmlich und sein Stadtsportverband führten uns professionell durch ein ganztätiges kurzweiliges Programm, bei dem sich die Vereine auch noch über Mikro kurz vorstellen durften. Auch die treu gebliebenen Fans des Sportabzeichens aus unserem Verein wurden geehrt. Insgesamt hat die Veranstaltung mehr Zuschauer verdient und ich hoffe, dass wir in zwei Jahren wieder dabei sein werden.    CS
 
NRW-MM U10: Wir üben für Magdeburg - Platz 12 (02.07.2018)
Nach heißem Kampf in Brühl gab es zu Hause erst einmal eine kühlende Wasserschlacht - und Eis.
Dank des enormen Einsatzes von Verena Wunderlich konnte die Vorrunde der NRW-U10-Mannschaftsmeisterschaft dann doch noch stattfinden - mehrere Monate nach der vorläufigen Absage. Für unseren Teil des Landes fand das Qualifikationsturnier zur Endrunde im schönen Brühl statt, allerdings in einem Keller, der den hohen Temperaturen nicht genug Kühlung entgegensetzen konnte für "Högschde Konzentration". Aber dennoch war alles bestens vorbereitet, inklusive Catering und schönem Außengelände. Da sehen wir mal darüber hinweg, dass es die eine oder andere Panne beim Eintragen der Ergebnisse und den Auslosungen gab. Wir traten ohne große Ambitionen an. Simon an Brett 1 schien gegen die absolute NRW-Elite zu schwach, und Johan spielte an Brett 4 sein erstes Turnier überhaupt. Wie sollten wir da Siege einfahren? Daher betrachtete ich das Turnier vor allem als Vorbereitung für die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft U10 in Magdeburg, für die man sich ja nicht qualifizieren muss und an der wir im Dezember zum vierten und letzten Mal teilnehmen werden - denn danach ist selbst mein jüngerer Sohn zu alt. Unser Minimalziel also: ein Sieg. Das wurde schon im ersten Spiel erreicht, durch einen 3:1-Sieg gegen Erftstadt, bei dem nur Helen Federn lassen musste. Toll, Johan - erstes Turnierspiel deines Lebens und direkt ein Sieg! So ging es aber nicht weiter: Es folgten deutliche Niederlagen gegen Porz I und Düsseldorf, auch wenn letztere später dann annuliert wurde. Danach gab es aber wieder einen Sieg zu feiern - gegen Porz II. Huuuups, plötzlich eine ausgeglichene Bilanz, ich sehe wohl nicht richtig. Sollten wir doch noch vorne landen können? Es sah insofern vielversprechend aus, als dass Florian in Bestform spielte. So gut habe ich ihn noch nie in einem Turnier auftrumpfen gesehen! Er konnte mich selbst bei seinen Niederlagen überzeugen durch relativ langes Nachdenken und schnörkelloses Angriffsspiel mit nur wenigen Patzern. Umgekehrt merkte man aber auch früh, dass Helen nicht ihren besten Tag hatte und Johan doch noch etwas überfordert war mit der ungewohnten Turniersituation - drei Niederlagen in Folge durch ungültige Züge, das ist bitter. Meine Hoffnung: Wenn Florian sein Niveau hält, Helen sich steigert, Johan seine Nervosität ablegt und Simon über sich hinauswächst, dann ist noch was drin. Aber Pustekuchen! Ein bisschen viele "wenn"s... Nach zwei durchaus erwartbaren Niederlagen gegen Würselen und Eilendorf (Simon spielte hier an Brett 1 großartig gegen den starken Ingmar Mainka, musste aber knapp passen) gab es am Schluss noch einmal die Chance mit einem Sieg gegen den Tabellenletzten aus Kempen auf Platz 7 oder gar 6 vorzurücken. Leider aber war die Luft raus und es gab eine 1:3-Niederlage - nur Simon konnte punkten. Die Einzelbilanzen: Simon 3/7, Helen 1.5/7, Florian 2.5/7 und Johan 2/7, darunter ein kampfloser Sieg. Alles im erwartbaren Rahmen, aber halt auch nicht mehr. Daher blieb unter 16 teilnehmenden Mannschaften nur Platz 12 und unabhängig vom Ergebnis die Gewissheit, dass wir eine tolle U10-Mannschaft haben, bestehend aus vier großartigen Kindern, die alle nur ein, zwei Straßen auseinander wohnen in Troisdorf-Bergheim und alle über das Schachspiel hinaus gut befreundet sind. So gingen wir nach dem Turnier Eis essen, es gab bei knapp 30° Hitze eine Wasserschlacht mit Spritzpistolen vor unserem Haus und nebenbei putzten die vier auch noch unser Auto! Kurz: Wir freuen uns auf Magdeburg, die Stimmung ist blendend. Mit der Qualifikation für die NRW-Endrunde hatten wir aber nichts weiter zu tun. Das überließen wir großzügig Porz I, Godesberg I, dem Düsseldorfer SV I und Aachen - alle derzeit nicht unsere Liga in der U10. Einzig verwunderlich für mich war, dass außer Porz, Godesberg und Niederkassel aus unserer Region niemand am Start war.     sh
 
Michelle Trunz dominiert die 1. Niederkasseler Jugend-Blitznacht (01.07.2018)
Die Kleinste war mal wieder die Größte: Michelle, umringt von Julian und Melanie.
Gegen 18 Uhr trafen sich heute (bzw. jetzt bereits gestern :-)) zwölf Spielerinnen und Spieler zu unserer 1. Niederkasseler Jugend-Blitznacht, darunter 10 aus unserem eigenen Verein. Gespielt wurden zwei komplette Runden; jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hatte also 22 Partien zu bestreiten. Nach der Hälfte konnten sich alle mit Pizza stärken. Thomas hatte für alles gesorgt und richtete so ein bereits bei der Premiere perfekt organisiertes Turnier aus. Da ich selbst Turniere ausrichte, kann ich nur sagen: Das ist alles andere als selbstverständlich! Respekt und Danke, lieber Thomas! Neben der Pausen-Pizza und kostenlosen Getränken gab es auch noch selbstgebackenen Kuchen von der Familie Herzig. Prima - und vielen Dank! Das Niveau war wirklich hoch. Vor allem an der Spitze! Hier dominierte Michelle Trunz vom Godesberger SK nach Belieben und holte sagenhafte 20.5 von 22 möglichen Punkten. Und das, obwohl sie die mit Abstand jüngste Teilnehmerin (Jahrgang 2008) war! Nur Melanie konnte gegen sie gewinnen. Die Jungs vernaschte sie reihenweise. Aber ich kann euch trösten: In spätestens 20 Jahren werdet ihr sagen: Damals, bei der ersten Niederkasseler Jugend-Blitznacht, habe ich gegen die jetzige Großmeisterin und Deutsche Meisterin Michelle Trunz gespielt. Darauf gehe ich jede Wette ein. Und Julian kann dann sogar behaupten, ihr in zwei Spielen immerhin einen halben Punkt abgetrotzt zu haben. Mit ebenfalls sehr guten 18 Punkten landete er auf dem zweiten Platz, vor Melanie (16) auf Platz 3, die wiederum knapp Robert (15.5) hinter sich lassen konnte. Den fünften Platz teilten sich Leif, Karina und - man höre und staune! - Jan, der auf einem der hintersten Plätze gesetzt war, aber ein unglaublich gutes Turnier spielte. Erst kurz vor 1 Uhr war die Siegerehrung beendet und alle fuhren - auch dank der hohen Temperaturen - erschöpft, aber glücklich nach Hause. Und in einer Sache sind wir uns alle einig: Das müssen wir nächstes Jahr wiederholen!     sh
 
 
 
 
 
  In den nächsten Tagen stehen keine Termine an.
 
 
 
  Problem des Monats
Aufgabe 62:
VM 2019
A.Kuhn - C.Stanetzek
Problem des Monats
Was ist der beste Zug für Schwarz?
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