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Erste auf erstem Platz! (14.10.2018)
Heute führte uns die zweite Runde der NRW Klasse zum Aufsteiger SV Weidenau/Geisweid. Unser Gegner musste kurzfristig auf Brett 1, 6 und 8 verzichten, was uns die Favoritenstellung in dem Kampf einbrachte und sämtliche Vorbereitungen beider Mannschaften über den Haufen warf. Nachdem Taylan und Christian verspätet eingetroffen waren entwickelte sich der Kampf angenehm positiv. Jochen bekam ein Remis in schlechterer Stellung und alle anderen Bretter standen mindestens auf Ausgleich. Schließlich wurden die Punkte an den ersten 3 Brettern geteilt und die übrigen Bretter konnten letztendlich doch klar gewinnen bis auf Carsten, der in einer Gewinnstellung leider zweizügig eine Dame einstellte. Der verdiente Sieg bringt uns die Tabellenspitze ein. In der nächsten Runde zu Hause gegen Brakel wollen wir beweisen, dass das kein Zufall ist.     CS
 
3. Mannschaft gewinnt gegen BSF 3 (08.10.2018)
Nachdem letzten Sonntag schon unsere 2. Mannschaft souverän gegen die 2. Mannschaft der Bergischen Schachfreunde gewinnen konnte, hat es die 3. Mannschaft gestern nachgemacht. Es gelang uns ein wichtiger, ungefährderter Sieg. Begünstigt wurde dies natürlich auch durch einen kampflosen Sieg am 4. Brett vom Achim. Sein Gegner erschien, auch zur Überraschung unserer Gäste, nicht am Brett. Mit dem 3-0 im Rücken ging es im Prinzip sehr schnell. Hans-Joachim remisierte an Brett 5 schnell gegen seinen Gegner. Jochen an Brtte 8 überspielte seinen Gegner und gewann verdient seine Partie. Schon sein zweiter voller Punkt in der noch neuen jungen Saison. Auch Ralph an Brett 6 steuerte ein Remis bei. Jetzt liefen noch 4 Partien. Bei Werner an Brett 1 sah es garnicht gut aus. Er konnt im Prinzip nur auf die Züge seines Gegners reagieren, ohne selbst Druck zu erzeugen. Da vereinfachte sein Gegner die Stellung durch den Abtausch seines starken Springers und macht Werner dabei auch noch einen gedeckten Freibauern. Nach dem auch noch einige weiteren Figuren abgetauscht wurden, einigte man sich schließlich in ausgeglichener Stellung auf Remis. Für den Mannschaftssieg fehlte uns jetzt nur noch ein Remis aus den letzten 3 laufenden Partien. Karsten bot seinem Gegner, nach Empfehlung seines Mannschaftsführers, in besserer Stellung Remis an. Dieses Angebot konnt er kaum ablehnen, so dass der Mannschaftssieg schon sicher war. In den restlichen Partien einigte man sich daraufhin in ausgeglichenen Stellungen auf Remis, so dass am Ende ein ungefährdeter Mannschaftssieg, ohne eine einzige eigene Brettniederlage, stand. Der nächste Kampf findet gegen Porz 5 am 11.11.18 statt. Kölle Alaaf!!!!     WF
 
4. Mannschaft auch in der 2. Runde erfolgreich (08.10.2018)
Die Wettkämpfe der letzten Jahre gegen Mülheim wurden stets in einer angenehmen Atmosphäre ausgetragen obwohl sie hart umkämpft waren. Zum Schluss hatte meist Niederkassel die Nase vorne. So war es auch diesmal. Obwohl wir auf die Spieler eine ganze Familie verzichten mussten, konnte doch eine wettbewerbsfähige Mannschaft zusammengestellt werden, bei der nur ein Ersatzspieler aus der 5. Mannschaft benötigt wurde. Wenig überraschend hatten die Jugendlichen Robert und Martin ihre Partien als erste beendet, wobei beide gewonnen haben. Es folgten Remise von Andreas und Norbert und es sah nach einer klaren Entscheidung aus. Mülheim kämpfte sich jedoch wieder heran, Ulli verlor am Spitzenbrett und auch Gerd musste eine Niederlage hinnehmen. Melanie spielte Remis und damit war der Ausgleich für die Mannschaft hergestellt. Werner musste jetzt gewinnen, um den Sieg einzufahren. Nachdem seinem unter Druck stehenden Gegner ein Fehler unterlaufen war, konnte er rasch entscheidenden Materialvorteil erwerben und damit die Partie zu seinen Gunsten entscheiden. Der derzeitige 2. Tabellenplatz ist mehr, als wir erwartet haben.     WL
 
5,5:2,5 – Niederkassels zweite Mannschaft nimmt in der Verbandsliga Süd Fahrt auf (30.09.2018)
Während unsere zweite Mannschaft vor einigen Wochen bei ihrem starken Auftaktunentschieden gegen Aufstiegsaspirant Porz noch die Stellung des eindeutigen Underdogs einnehmen durfte/musste, waren wir am heutigen Sonntag gegen die zweite Mannschaft unserer bergischen Schachfreunde zumindest nominell klar favorisiert und entsprechend gefordert – ob dieser Überlegenheit auf dem Papier letztendlich aber auch eine Überlegenheit an den Brettern folgen sollte, stand wiederum auf einen ganz anderem Blatt Papier, wie wohl manch einer von uns schon das ein oder andere Mal erleben musste. Heute jedoch, bei – wie für Schachsonntage gefühlt üblich – strahlendem Sonnenschein, lief der Mannschaftskampf schnell in für uns zufriedenstellende Bahnen. So sicherte sich Jan Eric an Brett 6 früh den ersten halben Punkt, gleichwohl er diesen nach desaströser Eröffnungsbehandlung wohl durchaus glücklich ergatterte. Nachdem Werner an Brett 8, welcher uns heute dankenswerterweise aushalf, rasch ein weiteres Remis beisteuerte, sollte auch schon bald der erste volle Punkt für unsere Mannschaft folgen. So behandelte Richard an Brett 5 die aus dem Budapester Gambit entstehende Stellung gewohnt sicher und gab seinem Gegner eine Lehrstunde darin, warum eine frühe Rochade und damit einhergehende Königssicherheit sowie effiziente Entwicklung der eigenen Figuren durchaus ihre Daseinsberechtigung haben. Wenig später steuerte auch Horst an Brett 4 einen weiteren vollen Punkt zu unserer Ausbeute bei. In einem Königsinder spielte er mit schlafwandlerischer Sicherheit Theoriezug um Theoriezug mit der Folge, dass sein Gegner dem entstehenden Druck bald nicht mehr standhalten konnte und einen taktischen Schlag folgenschwer übersah. Spätestens hier war der Ausgang des Mannschaftskampfes bei einem Stand von 3:1 schon absehbar. Tatsächlich sollten wir heute sogar ohne eine einzige Niederlage wieder die Rückreise antreten: Alex, an Brett 1, spielte gewohnt solide, verlor aber nach einem „halben Einsteller“ einen Bauern in der Eröffnung, für den er trotzdem durchaus Kompensation bekam und starkes Figurenspiel generieren konnte. In der Folge gewann er den verlorenen Bauern zurück und ehe er sich um weitere Pläne Gedanken machen konnte, bot ihm sein Gegner Remis, welches Alex auch dankend annahm. Gleiches tat auch Andreas‘ Gegner an Brett 3, nachdem Andreas zuvor nach eigener Aussage mit Weiß kaum Greifbares aus der Stellung herauspressen konnte. Blieben noch Chris an Brett 2 und Ralf an Brett 7: Letzterer erzielte aus der englischen Eröffnung heraus langfristig positionellen Druck, den er immer weiter verstärkte, in der Folge einen gegnerischen Bauern gewann und seinen Gegner, gleicher gefangen in Zeitnot und in verzweifelter Suche nach Kompensation, dazu brachte, einen ganzen Turm einzustellen. Nachdem dieses Ergebnis in trockenen Tüchern war, konnte auch Chris auf das Remisangebot seines Gegners eingehen, gleichwohl die Stellung auf dem Brett durchaus noch dynamisches Potential für beide Seiten bereithielt. Letztendlich konnte unsere Mannschaft somit einen ungefährdeten 5,5:2,5-Sieg einfahren, der hoffentlich den Ton für die kommende Monate setzen wird. Am 28.10. treten wir in Runde 3 gegen die erste Mannschaft der SG Siebengebirge an, dann zum ersten Mal vor heimischer Kulisse.    JS
 
Die furiose Sechs der sechsten Mannschaft gewinnt schon wieder! (27.09.2018)
Die furiose Sechs am zweiten Spieltag. Fünf Mal Talent und ein Senior in der Mitte: Florian links oben, reihum dann Sina, Tim, Helen und Alexander, Udo in der Mitte
Schon drei Wochen später stand die nächste Begegnung gegen den Tabellenführer aus Brauweiler II an, deren Mannschaft in der ersten Runde 18:0 gewonnen hatte – ihr Gegner, Bergische Schachfreunde VI, waren nicht angetreten. Mannschaftsführer Stefan Hartmann war daraufhin erst einmal wandern gegangen – er nahm am Megamarsch Köln 2018 (100-km-Wandern-in-24-Stunden) teil und gab die Devise aus: „Nichts wird unseren Sieg so sicherstellen, wie wenn ich mich für unsere Mannschaft aufreibe – auf der Strecke von Brühl nach Nettersheim!“ Und tatsächlich war Stefan gewohnt erfolgreich: Er schafft die 100 km zu Fuß in unter 20 Stunden! Doch dies wusste zu diesem Zeitpunkt unsere sechste Mannschaft nicht, bei der dieses Mal Florian Geisler durch Helen Ihle ersetzt wurde. Doch als bestünde eine telepathische Verbindung zu Stefan, stellt sich auch unser Team - zu allem bereit - dem Gegner entgegen und war wild entschlossen, die Punkte für Niederkassel zu holen und einen furiosen Sieg einzufahren. Und so kam es dann auch! Bei so viel Kampfgeist war es eigentlich nicht verwunderlich, dass es rasch an allen Brettern sehr gut für uns aussah. Am ersten Brett überspielte Udo seinen Gegner rasch positionell – sein Gegner spielte mit Weiß eine Art Nilpferd, das rasch lahmte. Am Brett 2 war es Florian, der zügig in ein vorteilhaftes Endspiel abwickeln konnte. Sina und Tim sicherten sich an Brett 3 und 4 rasch materiellen Vorteil. Helen dominierte ihre Gegnerin an Brett 5 klar und auch Alexander hatte am letzten Brett rasch eine Gewinnstellung erreicht. So sah es zwischenzeitlich sogar nach einem möglichen 6:0-Sieg aus (bzw. nach neuer Zählweise 18:6). Als Erster konnte dann Tim seinen Sieg perfekt machen. Wie sein Brettnachbar Florian hatte auch er schließlich ein gewonnenes Endspiel erreicht, das er zunächst gut behandelte. Dann hatte er eine sehr verführerische Idee – im Springerendspiel stellte er den gegnerischen König Patt, so dass er nur noch ein Springerschach zu erreichen brauchte, um Matt zu setzen. Dies hätte auch geklappt, wenn der Gegner nicht seinen Springer hätte opfern können, um Remis zu erreichen. Dies sah dieser aber nicht, so dass es nach 56 Zügen ein schönes Matt gab und wir in Führung gingen. In Florians Endspiel konnte sein Gegner ebenfalls nicht mithalten und Sina verwandelte den klaren Materialvorteil, den sie schön herausgespielt hatte, sicher – schon stand es 3:0 (bzw. 9:3) für uns! Alexanders Gegnerin und Udos Gegner wehrten sich noch nach Kräften, doch letztlich konnten beide eine Niederlage nicht vermeiden. Nur Helens Gegnerin hatte das Glück auf ihrer Seite: Nach einem unglücklichen Fehler büßte Helen einen Teil ihres Vorteils ein, da sie die Dame verlor. Dennoch stand sie danach immer noch gut und spielte auch stark weiter, so dass ihre Gegnerin in Nachteil blieb und langsam wieder auf die Verliererstraße geriet. Doch dann entwickelte sich die Partie unglücklich. In der zum Schluss noch laufenden Partie konnte, nach Fehlern auf beiden Seite, Helens Gegnerin quasi aus (fast) heiterem Himmel plötzlich Matt setzen – schade! Damit ergab sich als Endstand ein klarer 5:1-Sieg (16:8), der auch in dieser Höhe in Ordnung ging und sogar noch höher hätte ausfallen können. Als Siegestrophäe gab es dieses Mal allerdings kein Eis – dafür war das Wetter zu schlecht. Haferkekse sind jedoch auch nicht schlecht! Und beim nächsten Mal fahren wir mit diesem Ergebnis im Rücken dann als Tabellenführer zu Brühl VIII! Dort erwarten uns dann wohl etwas stärkere und erfahrenere Gegner. Doch Brühl VIII trifft auf unsere furiose Sechs! Da sollte sie sich besser warm anziehen ...    UK
 
4.Mannschaft schlägt einen der Favoriten in der ersten Runde (16.09.2018)
Ford SF Köln 2, einer der Absteiger der vergangenen Saison galt gegen unsere 4. Mannschaft als hoher Favorit. Schaut man auf die DWZ-Zahlen, war dies durchaus berechtigt. Auch nach meiner Analyse vor der Saison hatte ich eine Niederlage einkalkuliert. Seitens Ford war man darauf vorbereitet, uns "wegzuputzen". Aber erstens kommt es anders und 2. ist da noch der Gegner an 8 Brettern. Die erste Überraschung bescherte uns Mannschafts-Neuling Andreas, der mit einer DWZ von 0 offensichtlich stark unterschätzt wurde und den ersten Punkt für Niederkassel holte. Es folgten Remisen von Jonte, Robert, Werner und Ulli und langsam dämmerte es dem Gegner, dass der prognostizierte Sieg immer unwahrscheinlicher wurde. Als Jörg seinem Gegner in vorteilhafterer Stellung, die sich aber nicht zum Sieg verwerten ließ, ein Remis anbot, nahm dieser sofort an. 3,5 Punkte hatten wir schon angesammelt. Gerd stand auf Gewinn und konnte diesen im Endspiel auch realisieren. Damit war der Sieg eingefahren. Das Melanie gegen einen 300 DWZ-Punkte stärkeren Gegner nach starkem Spiel letztendlich das Nachsehen hatte, spielte keine Rolle mehr. So schön haben wir uns den Saisonstart nicht vorgestellt.     WL
 
Auftakt nach Maß für erste Mannschaft (16.09.2018)
Im Derby ging es für die erste Mannschaft in der ersten Runde gegen Porz II. Porz stellt das das jüngste Team der Liga so dass die Favoritenstellung der SG Niederkassel auf dem Papier nicht wirklich dem Erwartungswert entsprach. Zahlreiche Zuschauer fanden ihren Weg in unser Spiellokal in Mondorf und wollten das Team zum Saisonauftakt begleiten. Christian überspielte als einziger gefahrlos seinen Gegner und sorgte sicher für eine Führung. Die übrigen Partien waren stark umkämpft. Stephan und Tobi konnten dynamisches Gleichgewicht halten und remisierten. In der Zeitnotphase kippte leider die Partie von Sascha und Taylan. Dafür konnten wir die Punkte von Jochen und Klaus realisieren. Den Schlusspunkt machte Carsten, der zwar den größten Teil der Partie besser stand aber die Stellung war bis zum Ende taktisch unübersichtlich. Schließlich gewann er durch Zeitüberschreitung. 5:3 ist ein sehr gutes Ergebnis gegen nicht zu unterschätzende Porzer. Es ist ein schönes Gefühl mal oben in der Tabelle zu stehen.     CS
 
Saisonauftakt der 3. Mannschaft gegen Schachuzipus am "Tag des Denkmals" (09.09.2018)
Am Sonntag, den 09.9 um 8:00 Uhr war die Welt noch in Ordnung. Dann sprang der Radiowecker an. Bei den "WDR 2 Sonntagsfragen" mit Gisela Steinhauer war Maurermeister Wilfried Knepper aus Dortmund zu Gast. Am "Tag des Denkmals" stimmte er mich auf die bevorstehende Schachsaison 2018/19 mit der 3. Mannschaft in der Bezirksliga Ost ein. Wenn alte Häuser bröseln ist das ein Fall für Wilfried Knepper. Hilft er auch wenn altes Schachwissen bröselt? Wir wissen nicht was der Großmeister empfiehlt, der Maurermeister empfiehlt "sichten, ordnen, nutzbar machen". Hört sich nach einer vielversprechenden Strategie an. Können diese Grundsätze schachlich auch der dritten Mannschaft gegen Schachuzipus helfen oder sollten wir auf "Wir sind Helden" am Tag des Denkmals hören und den Vorschlaghammer raus holen.

Wer weiß schon was der Tag noch bringen wird. Erst einmal traf man sich in Ranzel mit acht Stammspielern und machte sich auf den Weg. Nach einer kleinen Irrfahrt durch einen Tippfehler im Navi zur Adamstr. -eehh- falsch, wir müssen doch zur Adamsstr. kamen wir getreu dem Motto des Mauermeister Knepper "und merke Dir fünf Minuten vor der Zeit ist des Maurers Pünktlichkeit" auch am Spiellokal "Zur Post" Adamsstr. in Köln Mühlheim an.

Also pünktlich wie die Maurer und guter Dinge traten wir zum Saisonstart in die Schänke zur Post ein, um gegen die acht Recken von Schachuzipus unser Glück zu machen. Ob wir unsere Kunstfertigkeit am Brett unter Beweis stellen können so wie Maurermeister Knepper, der Kunst mit der Kelle am Fachwerk vollführt, blieb abzuwarten. Vielleicht gibt es ja auch heute tüchtig eins mit der groben Kelle drauf.

Der Mannschaftskampf gestaltete sich zu Beginn ausgeglichen. An Brett eins stellte Werner einen Bauern ein und verlor nach langem Kampf, an Brett zwei einigte sich Karl-Heinz in ausgeglichener Stellung mit seinem Gegner früh auf Remis. Am vierten Brett konnte Achim sich Vorteil erspielen und gewinnen. Beim Spielstand von 1,5 -1,5 verloren dann nach ca. drei Stunden am Brett sechs Ralph und an Brett sieben Markus und Schachuzipus ging mit 3,5 - 1,5 in Führung. Das Endergebnis des Mannschaftskampfes war noch nicht absehbar. Nach ca. vier Stunden hatte Jochen am achten Brett gewonnen Karsten am dritten Brett rettete sich nach einem groben Patzer noch ins Remis. Beim Stand von 4 - 3 mußte Hans Joachim leider das Remisangebot zum Endstand von 4,5 - 3,5 für Schachuzipus annehmen . Es war wieder einmal ein fairer und spannender Mannschaftskampf bei dem dieses mal Schachuzipus das bessere Ende für sich hatte. Wir gratulieren unserem Gegner und wünschen ihm noch eine zufriedenstellende Saison. Im Heimspiel am 7.10 erwarten wir dann die Bergischen Schachfreunde III.     KM
 
Furioser Start: Die neugegründete 6. Mannschaft siegt sensationell im ersten Spiel! (07.09.2018)
Jugendteam mit FM Udo Käser.
In unserer ersten Runde kam es am 2. September gleich zum Spiel gegen den Klub Kölner Schachfreunde, deren sechste Mannschaft nominell zu den stärksten Mannschaften der Liga zählt. Die Schachfreunde hatten Schwierigkeiten mit ihrem Spiellokal, weswegen der Mannschaftskampf dann nach kollegialer Übereinkunft und mit dem KKS als Gegner in gewohnt angenehmer Atmosphäre bei uns in Niederkassel gespielt wurde. Vorab waren die Befürchtungen natürlich groß gewesen, dass es gegen diesen Gegner eine klare Niederlage geben würde. Doch für unser Jugendteam, dieses Mal mit nur einem einsamen Senioren an Brett 1, konnte an diesem Tag die Herausforderung nicht groß genug sein. Alle waren wild entschlossen, die Schachfreunde aus Köln aus dem Felde zu schlagen und vom Brett zu putzen. Und es waren keine Mühen gescheut worden. Bereits im Vorfeld war genau für diesen Spieltag ein Sommerfest in Niederkassel organisiert worden und die feiernde Menge hatte sich tatsächlich um den Hafen geschart, um von dort aus das Spiel unserer sechsten Mannschaft im Blick zu behalten und uns die Daumen zu drücken. Aber auch die Spieler selbst waren zu allem entschlossen. So hatte sich Sina sogar mit Sommergrippe zum Brett geschleppt und ihre Stimme war kaum zu hören, als sie dennoch entschlossen sagte: Die hauen wir weg! Und als sich die Schachfreunde aus Köln, die selbst mit vier Kindern bzw. Jugendlichen und nur zwei Erwachsenen angereist waren, dann an die Bretter gesetzt hatten, war in den Gesichtern der Spieler unserer sechsten Mannschaft nur noch eines zu lesen: Entschlossenheit! Und so kam es auch zu einem spannenden Kampf! Zwar schauten wir am vierten Brett schnell in die Röhre, da Tim einem großen Nachteil hinterherlaufen musste. Doch bei Udo an Brett 1 sah es schnell nach einem klaren Sieg für uns aus, Sina an Brett 3 hatte rasch klaren Vorteil und auch Florian stand nach anfänglichen Ungenauigkeiten rasch klar besser als seine Gegnerin – Niederkassel VI dominierte den Mannschaftskampf von vorne weg! Zwar ging dann als Erstes die Partie an Brett 4 für uns verloren, doch erzielte dann auch Alexander am fünften Brett spürbaren Vorteil und auch Florian an Brett 6 stand sehr gut gegen seinen gleichaltrigen Gegner. Dann begann sich aber finstere Mächte gegen uns zu verschwören! Während Florian auf einen Trick seiner Gegnerin hereinfiel und in klaren Nachteil geriet, machte Sina den Sack nicht zu, sonder ließ ihren Gegner zappeln. Alexander machte dann zwar das 1:1, doch geriet Florian am letzten Brett ins Hintertreffen, so dass eine 2:4-Niederlage zu befürchten war. Aber nicht mit uns! Florian manövrierte zuerst seine Gegnerin in eine Stellung, in der sie scheinbar alles im Griff hatte. Ihr Turm war aber überlastet: Die Dame zu decken und das Matt abzuwehren erwies sich als zu große Aufgabe für ihn. So gewann Florian die Dame, doch hätte seine Gegnerin durchaus noch zu einem Remis durch Festungsbau kommen können. Nach der Dame verlor sie aber auch noch ihre Fassung, dann ihren Turm, dann ihren Läufer – und zum Schluss dann auch die Partie. In der Zwischenzeit hatte Sina einen furiosen Angriff gestartet, den sie zwar nicht ganz fehlerfrei führte, der aber für ihren Gegner zuviel war – er wurde im Angriffswirbel von Dame, Turm und Springer Matt gesetzt. Zwar verlor danach Florian nach zähem Kampf, so dass der KKS noch zum 2:3 aufschloss. Udo ließ aber nichts anbrennen und fuhr den Sieg ein, so dass es insgesamt einen 4:2-Sieg für uns gab ... bzw. nach der neuen Zählung (3 Punkte für einen Sieg, 2 Punkte für ein unentschieden, 1 Punkt für eine Niederlage, 0 Punkte für einen kampflosen Verlust) ein 14:10-Ergebnis. Natürlich mischten wir uns nach diesem Triumph noch unters Volk und ließen uns den Sieg bei einem Eis schmecken. Und eines war allen klar: So kann es weitergehen!    UK
 
4:4, gelungener Auftakt der 2. Mannschaft in Porz ! (02.09.2018)
Zum Saisonauftakt mußte die 2. Mannschaft den schweren Weg gegen den letztjährigen Vizemeister Porz antreten. Achim, dem das noch nicht reichte, legte die 10km mit dem Fahrrad zurück. Es kam zu einem spannenden, sehr kämpferischen Mannschaftskampf, in dem für den geneigten Beobachter vor der 1. Zeitkontrolle der nominale DWZ-Unterschied nicht festzustellen war und die letzten Partien von Ralf und mir erst nach etwa 7 Stunden beendet waren. Der Reihe nach: An Brett 1 wandelte Gallinis auf den Spuren von IM Basman und zog nach 1.- Sf6, 2.- Tg8. Alex baute ruhig eine überlegene Stellung auf, opferte dann eine Leichtfigur (!) und hatte im Endspiel einen Sack voll Bauern mehr, die den Gewinn verbürgten. Hier muß ich unbedingt eine Anekdote einfügen: Einst gewann GM Nunn gegen IM Basman nach ähnlich erratischer Zugfolge und sah Basman nach Rückkehr vom Bankett immer noch im Spielsaal sitzen. Auf die Frage, was Basman hier noch mache, kam die Antwort: Ich analysiere unsere Partie und kann immer noch nicht den Fehler finden, der zu meinem Verlust geführt hat. Nunn verließ darauf den Spielsaal mit Kopfschütteln. An Brett 2 gelang es Chris seinen Gegner langsam zu überspielen und krönte seine Partie mit einem plötzlichen und entscheidenden Königsangriff. Damit waren Alex und Chris die Spieler des Tages. An Brett 3 hatte ich gegen Evers im Benkö-Gambit einen vielversprechenden b-Bauern. Aus einer vermutlichen Gewinnstellung nach Mutation zu einem gedeckten Freibauern auf c6, wurde dann mit dem Vorrücken auf c7 leider eine Remis-Stellung, was Evers - unter Druck - durch geschicktes und gefährliches Gegenspiel mit den Schwerfiguren bewies. Nach einem Intermezzo mit einem leichtsinnig zugelassenen, für Evers vorteilhaften, wohl aber die Remisbreite vermutlich nicht überschreitenden Dame-Leichtfigurenendspiel, hatte er nach dem Damentausch noch das dringende Bedürfnis nach einer Runde Elementarschach, die nach weiteren 15 Zügen, mit einem nackten Läufer mehr an mich ging. An Brett 4 einigte sich Horst mit seinem Gegner Wegener relativ früh auf Remis, was für Horst erst einmal einen guten Saisonstart bedeutet als Spieler mit den schwarzen Steinen und angesichts eines gewissen DWZ-Unterschieds. An Brett 5 hatte Richard einen vielversprechenden Mehrbauern, der zumindest zuletzt leider nicht mehr für einen Sieg ausreichte. An Brett 6 hatte Jan Eric mehr als ausreichende Kompensation für den geopferten Bauern, konnte dann nach einigen zweitbesten Zügen aber wenigstens das Remis absichern. An Brett 7 und Brett 8 gestaltete sich der Kampf von Ralf und Achim lange ausgeglichen. Leider verlor Ralf ein remisliches Turmendspiel, was immer mal passieren kann, und Achim hatte letztlich gegen seinen deutlich spielstärkeren Gegner das Nachsehen. Insgesamt ist das Unentschieden, auch wenn es im Nachhinein etwas glücklich für Porz wirkt, eine großartige Auftaktleistung und ich wünsche mir für die kommenden Mannschaftskämpfe weiter eine so stark kämpfende Mannschaft!    AK
 
NRW Blitzschacheinzelmeisterschaft in Godesberg (31.08.2018)
Die NRW Blitzschacheinzelmeisterschaft 2018 findet in mehreren Gruppen in Godesberg statt. Auch "Nicht-Qualifizierte" können noch anmelden und in eigenen Gruppen spielen. Details hier     cs
 
Premiere des "Schwertes" in der "Post" - und direkt nur knapp am Teilnehmerrekord vorbei! (26.08.2018)
Mathias Jehmlich vom Stadtsportverband Niederkassel und der stellvertretende Vereinsvorsitzende der SG Niederkassel, Thomas Freundlieb, übergeben das „Schwert“ an den Turniersieger GM Maxim Turov. Im Hintergrund Turnierleiter Werner Frehen.
Nachdem wir mit unserem Jugend-Open im Frühjahr zwangsweise und kurzfristig den Spielort wechseln mussten, fand nun auch unser traditionsreiche und über die regionalen Grenzen hinaus bekanntes Schnellschachturnier, das "Schwert", in seiner 29sten Ausgabe erstmals im Spielsaal der Gaststätte "Zur Post" statt - in direkter Nachbarschaft unseres Mondorfer Vereinsheims. Und wir stellten uns vor dem Turnier natürlich die Frage: Würden unsere Stammgäste das neue Spiellokal annehmen? Würde es den hohen Ansprüchen genügen? Die Vorzeichen waren angesichts von nur rund 60 Voranmeldungen alles andere als rosig. Doch dann trauten wir unseren Augen nicht: Plötzlich standen 135 Schachfreundinnen und -freunde vor der Tür und wir schrammten nur ganz knapp am Teilnehmerrekord (139) aus dem Jahr 2014 vorbei! Und nicht nur quantitativ, auch qualitativ war das Turnier bestens aufgestellt. Vier Großmeister, vier Internationale Meister und weitere zehn andere Titelträger - ein unglaublich hohes Niveau! Man sieht das beispielsweise daran, dass der Vorjahresdritte, IM Rüdiger Seger, dieses Mal nur auf Rang 16 landete und NRW-Klasse-Spieler im unbedeutenden Mittelfeld verblieben. Bis Rang 50 fast nur Spieler/innen mit über ELO 2000! Bringen wir es auf den Punkt: Die alte Spielstätte wurde von niemandem vermisst, auch wenn der Name des Turniers, "Schwert von Lülsdorf", nun nur noch historisch begründet ist. Da wir uns im Gegensatz zum Jugend-Open dieses Mal auch besser vorbereiten konnten und eine Lautsprecheranlage organisiert hatten, verlief alles bestens, was vor allem das Verdienst des Hauptorganisators, Werner Langhoff war, aber auch durch die anderen Helferinnen und Helfer aus dem Vereinsumfeld - leider mal wieder fast ausschließlich die "üblichen Verdächtigen" aus dem Elternkreis - tatkräftig unterstützt wurde. So war auch das Catering wieder vorbildlich und es blieben hier keine Wünsche offen. Durch technische Probleme bedingt verliefen die ersten Runden etwas schleppend, aber danach steigerte sich nicht nur die Spannung, sondern auch die Schnelligkeit des Ablaufs. Insgesamt wurde das Turnier ohne größere Zwischenfälle von Turnierleiter Werner Frehen und seinem Schiriteam über die Bühne gebracht. Auf eben dieser Bühne lieferten sich die zahlreichen Titelträger richtig spannende Kämpfe. Vor der achten Runde lagen fünf Spieler mit jeweils 6 Punkten auf Rang 1. Und da IM Ilja Schneider (ELO 2507, Gewinner des "Schwertes" 2015) ein bekannt guter Schnellschachspieler ist und am Ende mit 7/9 auf Rang drei landete, war klar: Einer der vier Großmeister würde leer ausgehen bei den vier mit Geldpreisen versehenen Spitzenplätzen. Es traf GM Vitaly Kunin, mit ELO 2564 die Nummer 2 der Setzliste, der am Schluss in einer mitreißenden Partie gegen den späteren Zweiten und Titelverteidiger, GM Andrey Orlov (ELO 2492), alles auf eine Karte setze, aber verlor und dadurch auf Rang 8 abstürzte. Etwas besser erging es GM Michael Hoffman (ELO 2443) auf Platz 4 mit 7/9. Erstmaliger Sieger des "Schwertes" wurde so GM Maxim Turov (ELO 2573), der sich - vor der Schlussrunde in Führung liegend - mit Ilja Schneider relativ schnell auf ein Remis einigte. Herzlichen Glückwunsch! Die Mannschaftswertung gewann der Godesberger SK vor der SG Porz. Beste Frau wurde die lange ganz oben mitspielende IM Irina Turova (Platz 9 der Gesamtwertung). Die am besten platzierten Niederkasseler waren Christian Bussard (6/9, Rang 15) vor Holger Riedel (5.5/9, Rang 32) und Klaus Rybarczyk (5/9, Rang 44). Von unseren Niederkasseler Jugendlichen überzeugte vor allem Martin (3.5/9, Rang 101), der sogar noch vor Robert (3/9, Rang 110) landete. Einen Überblick über alle Runden, die Endstände und alle Ratingpreise bekommt man hier auf der Turnierseite.    sh
 
Himmlisches Spektakel (28.07.2018)
Wir schreiben Juli im Jahre des Herrn 2018. Die Meldefristen für die neue Saison nähern sich dem Ende. Mond und Mars wurden rot, die erste Mannschaft blau. Die Vereinsastronomen deuten das in der Konstellation bislang einzigartige Ereignis als gutes Omen für die Liga 2019
- Spaß beiseite. In diesem Jahr stellt die SG Niederkassel seit einigen Jahren wieder 6 Teams im Spielbetrieb. Die Aufstellungen wurden sehr harmonisch festgelegt und standen für Team 2-6 bereits im Vorfeld fest. Die erste Mannschaft, die sonst nicht durch Anwesenheit im Verein glänzt, nutzte die Gelegenheit, ein geselliges Blitzturnier unter den TOP 16 im Verein auszutragen. Der Einladung folgten dann auch 11 von 16 Spielern mit einem DWZ Schnitt von 2175! Die "Blitz-Championsleague" haben wir im würdigen 3+2 Fischer Modus der Deutschen Blitzmeisterschaft ausgetragen. Bei einem Faß kühlem Bier in der tropischen Nacht war die Stimmung gut. Auch wenn man natürlich vor den Mitstreitern im Team ein gutes Bild abgeben wollte um seine Position in der Aufstellung zu rechtfertigen. Jeder Teilnehmer hat schon etliche Turniere im Verein gewonnen und der ein oder andere musste dann auch einen ungewohnten Platz in der zweiten Tabellenhälfte einnehmen. Am Ende hat es Christian Seel uns allen wieder gezeigt und gewann locker mit 10/10. Es wurde bereits eine Fortsetzung dieses himmlischen Spektakels angefragt.
   
   
    cs
 
Die Schachgemeinschaft Niederkassel auf dem Tag des Sports (09.07.2018)
Neugierige Kinder mit viel Spaß am Schachstand.
Alle zwei Jahre stellt sich der Schachverein den Niederkassler Bürgern am Tag des Sportes vor auf dem REWE-Parkplatz in Ranzel. Dieses Jahr war das Angebot besonders vielfältig: So stellten sich zum Beispiel American Football, die Sportschützen oder die Basketballabteilung des TUS Mondorf erstmalig vor. Durch das heiße Wetter fanden leider nicht so viele Interessierte den Weg zu dieser gelungenen Veranstaltung. Die Hundesportler japsten, die Gardetänzerinnen schwitzten, und die Eisdiele konnte sich über guten Umsatz freuen. Der Schachstand hatte einen zentralen Platz mit Sicht auf die Bühne. Neugierige Kinder und eingerostete Gelegenheitsspieler nahmen die Möglichkeit gerne wahr, unter dem schattenspendenden Pavillion oder auch am Gartenschach eine Partie zu spielen. Sie wurden angeleitet und motiviert durch die Vereinsspieler der SG Niederkassel. Mathias Jehmlich und sein Stadtsportverband führten uns professionell durch ein ganztätiges kurzweiliges Programm, bei dem sich die Vereine auch noch über Mikro kurz vorstellen durften. Auch die treu gebliebenen Fans des Sportabzeichens aus unserem Verein wurden geehrt. Insgesamt hat die Veranstaltung mehr Zuschauer verdient und ich hoffe, dass wir in zwei Jahren wieder dabei sein werden.    CS
 
NRW-MM U10: Wir üben für Magdeburg - Platz 12 (02.07.2018)
Nach heißem Kampf in Brühl gab es zu Hause erst einmal eine kühlende Wasserschlacht - und Eis.
Dank des enormen Einsatzes von Verena Wunderlich konnte die Vorrunde der NRW-U10-Mannschaftsmeisterschaft dann doch noch stattfinden - mehrere Monate nach der vorläufigen Absage. Für unseren Teil des Landes fand das Qualifikationsturnier zur Endrunde im schönen Brühl statt, allerdings in einem Keller, der den hohen Temperaturen nicht genug Kühlung entgegensetzen konnte für "Högschde Konzentration". Aber dennoch war alles bestens vorbereitet, inklusive Catering und schönem Außengelände. Da sehen wir mal darüber hinweg, dass es die eine oder andere Panne beim Eintragen der Ergebnisse und den Auslosungen gab. Wir traten ohne große Ambitionen an. Simon an Brett 1 schien gegen die absolute NRW-Elite zu schwach, und Johan spielte an Brett 4 sein erstes Turnier überhaupt. Wie sollten wir da Siege einfahren? Daher betrachtete ich das Turnier vor allem als Vorbereitung für die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft U10 in Magdeburg, für die man sich ja nicht qualifizieren muss und an der wir im Dezember zum vierten und letzten Mal teilnehmen werden - denn danach ist selbst mein jüngerer Sohn zu alt. Unser Minimalziel also: ein Sieg. Das wurde schon im ersten Spiel erreicht, durch einen 3:1-Sieg gegen Erftstadt, bei dem nur Helen Federn lassen musste. Toll, Johan - erstes Turnierspiel deines Lebens und direkt ein Sieg! So ging es aber nicht weiter: Es folgten deutliche Niederlagen gegen Porz I und Düsseldorf, auch wenn letztere später dann annuliert wurde. Danach gab es aber wieder einen Sieg zu feiern - gegen Porz II. Huuuups, plötzlich eine ausgeglichene Bilanz, ich sehe wohl nicht richtig. Sollten wir doch noch vorne landen können? Es sah insofern vielversprechend aus, als dass Florian in Bestform spielte. So gut habe ich ihn noch nie in einem Turnier auftrumpfen gesehen! Er konnte mich selbst bei seinen Niederlagen überzeugen durch relativ langes Nachdenken und schnörkelloses Angriffsspiel mit nur wenigen Patzern. Umgekehrt merkte man aber auch früh, dass Helen nicht ihren besten Tag hatte und Johan doch noch etwas überfordert war mit der ungewohnten Turniersituation - drei Niederlagen in Folge durch ungültige Züge, das ist bitter. Meine Hoffnung: Wenn Florian sein Niveau hält, Helen sich steigert, Johan seine Nervosität ablegt und Simon über sich hinauswächst, dann ist noch was drin. Aber Pustekuchen! Ein bisschen viele "wenn"s... Nach zwei durchaus erwartbaren Niederlagen gegen Würselen und Eilendorf (Simon spielte hier an Brett 1 großartig gegen den starken Ingmar Mainka, musste aber knapp passen) gab es am Schluss noch einmal die Chance mit einem Sieg gegen den Tabellenletzten aus Kempen auf Platz 7 oder gar 6 vorzurücken. Leider aber war die Luft raus und es gab eine 1:3-Niederlage - nur Simon konnte punkten. Die Einzelbilanzen: Simon 3/7, Helen 1.5/7, Florian 2.5/7 und Johan 2/7, darunter ein kampfloser Sieg. Alles im erwartbaren Rahmen, aber halt auch nicht mehr. Daher blieb unter 16 teilnehmenden Mannschaften nur Platz 12 und unabhängig vom Ergebnis die Gewissheit, dass wir eine tolle U10-Mannschaft haben, bestehend aus vier großartigen Kindern, die alle nur ein, zwei Straßen auseinander wohnen in Troisdorf-Bergheim und alle über das Schachspiel hinaus gut befreundet sind. So gingen wir nach dem Turnier Eis essen, es gab bei knapp 30° Hitze eine Wasserschlacht mit Spritzpistolen vor unserem Haus und nebenbei putzten die vier auch noch unser Auto! Kurz: Wir freuen uns auf Magdeburg, die Stimmung ist blendend. Mit der Qualifikation für die NRW-Endrunde hatten wir aber nichts weiter zu tun. Das überließen wir großzügig Porz I, Godesberg I, dem Düsseldorfer SV I und Aachen - alle derzeit nicht unsere Liga in der U10. Einzig verwunderlich für mich war, dass außer Porz, Godesberg und Niederkassel aus unserer Region niemand am Start war.     sh
 
Michelle Trunz dominiert die 1. Niederkasseler Jugend-Blitznacht (01.07.2018)
Die Kleinste war mal wieder die Größte: Michelle, umringt von Julian und Melanie.
Gegen 18 Uhr trafen sich heute (bzw. jetzt bereits gestern :-)) zwölf Spielerinnen und Spieler zu unserer 1. Niederkasseler Jugend-Blitznacht, darunter 10 aus unserem eigenen Verein. Gespielt wurden zwei komplette Runden; jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hatte also 22 Partien zu bestreiten. Nach der Hälfte konnten sich alle mit Pizza stärken. Thomas hatte für alles gesorgt und richtete so ein bereits bei der Premiere perfekt organisiertes Turnier aus. Da ich selbst Turniere ausrichte, kann ich nur sagen: Das ist alles andere als selbstverständlich! Respekt und Danke, lieber Thomas! Neben der Pausen-Pizza und kostenlosen Getränken gab es auch noch selbstgebackenen Kuchen von der Familie Herzig. Prima - und vielen Dank! Das Niveau war wirklich hoch. Vor allem an der Spitze! Hier dominierte Michelle Trunz vom Godesberger SK nach Belieben und holte sagenhafte 20.5 von 22 möglichen Punkten. Und das, obwohl sie die mit Abstand jüngste Teilnehmerin (Jahrgang 2008) war! Nur Melanie konnte gegen sie gewinnen. Die Jungs vernaschte sie reihenweise. Aber ich kann euch trösten: In spätestens 20 Jahren werdet ihr sagen: Damals, bei der ersten Niederkasseler Jugend-Blitznacht, habe ich gegen die jetzige Großmeisterin und Deutsche Meisterin Michelle Trunz gespielt. Darauf gehe ich jede Wette ein. Und Julian kann dann sogar behaupten, ihr in zwei Spielen immerhin einen halben Punkt abgetrotzt zu haben. Mit ebenfalls sehr guten 18 Punkten landete er auf dem zweiten Platz, vor Melanie (16) auf Platz 3, die wiederum knapp Robert (15.5) hinter sich lassen konnte. Den fünften Platz teilten sich Leif, Karina und - man höre und staune! - Jan, der auf einem der hintersten Plätze gesetzt war, aber ein unglaublich gutes Turnier spielte. Erst kurz vor 1 Uhr war die Siegerehrung beendet und alle fuhren - auch dank der hohen Temperaturen - erschöpft, aber glücklich nach Hause. Und in einer Sache sind wir uns alle einig: Das müssen wir nächstes Jahr wiederholen!     sh
 
Juni-Ausgabe der Niederkasseler Schnellschachserie weiß zu begeistern (15.06.2018)
Zugegebenermaßen und ungeachtet dessen, ob man ihn mag oder nicht: Wie Cristiano Ronaldo in der 88. Minute in der Partie Portugal vs. Spanien den fälligen Freistoß zum 3:3 Endstand in die Maschen zimmert, war durchaus beeindruckend. Was den Verfasser dieser Zeilen aber ungleich mehr beeindruckt hat, war der große Ansturm von gut gelaunten und motivierten Schachjecken auf unser Vereinsheim im Rahmen der dort stattfindenden Juni-Ausgabe der vereinsinternen Schnellschachserie. Der von der iberischen Halbsinsel geprägten WM-Knallerpartie zum Trotz fanden sich am vergangenen Freitag 16 Spieler aller Alters- und Spielklassen im Vereinsheim ein und lieferten sich einen tollen Kampf um Punkte und Erfolge. Zum Schluss war es wieder einmal Martin Mauelshagen, der seinen Namen ganz vorne in der Tabelle aufblitzen sah; 4 Punkte aus 5 Partien - mehr als solide. Mit gleicher Punktzahl, aber leicht schlechterer Buchholz kam Richard Raböse auf Platz 2, dicht gefolgt von Werner Groß, dem allein es gelang, dem späteren Sieger Martin in Runde 5 tatsächlich noch eine Niederlage beizubringen. Insgesamt war es ein wirklich tolles Turnier in angenehmer Atmosphäre, in dessen Zuge sich manch einer sogar noch einer mehrstündigen Blitz-Schlacht hingab. Ein tolles (schachliches) Zeichen für den Verein und dessen Vereinsleben!    JS
 
Schwert von Lülsdorf 2018 (11.06.2018)
am 26.8.2018 findet das 29. Schwert von Lülsdorf statt in der letzten Ferienwoche. Diesmal werden wir in der Post in Mondorf in unmittelbarer Nähe des Vereinsheims spielen. Die Lokation hat sich schon beim Jugendopen bewährt und wird unser neues zu Hause für "Großveranstaltungen" Wir hoffen unsere Gäste werden sie genauso lieben wie wir. Die Voranmeldungen sind live geschaltet und wir freuen uns auf ein großartiges Turnier mit 100 - 150 Teilnehmern aller Spielstärken. Gerade die Niederkassler Vereinsmitglieder möchte ich bitten sich rechtzeitig anzumelden und uns so unsere Planung zu erleichtern.     CS
 
Viele Niederkasseler beim Godesberger Amateur- und Jugendpokal (10.06.2018)
   
   
Leider dieses Mal ohne Pokal - aber eine Menge Urkunden und Medaillen für die Niederkasseler Kinder und Jugendliche. Da freut sich auch das Klassentier! Auf dem Foto fehlen Melanie, Leif und Martin.
Wie schon im letzten Jahr bei der Premiere war auch der 2. Godesberger Amateur- und Jugend-Pokal ein voller Erfolg. Im Vergleich zu letztem Jahr war, so fand ich, sogar noch mal eine Steigerung zu beobachten - mehr Teilnehmer (rund 80!), günstigere Preise beim Catering und auch ein schnellerer Beginn. Vielen Dank an den Organisator Sebastian Strauch und sein Team für einen tollen Sonntag bei wunderschönem Wetter! Sportlich lief es für uns so... naja.... In der U10 ging Simon als Topgesetzter an den Start, musste sich aber nach zwei Siegen, einer Niederlage und zwei Remis (eine in der letzten Runde gegen Helen) mit Rang 8 begnügen. Einen Rang dahinter landete Helen als zweitbestes Mädchen. Ein Erfolgserlebnis gab es für Florian: Nach einem Sieg und einem Remis wird er nach dem Turnier seine erste DWZ erhalten. Herzlichen Glückwunsch! Gleiches gilt für Sophie in der U12, die sogar zweimal gewinnen konnte. Ich bin höchsterfreut, welche Entwicklung Sophie in den letzten Monaten gemacht hat. Sie spielt ja erst seit nicht einmal einem Jahr Schach. Im Amateurpokal gab es deutlich mehr Schatten als Licht, wobei mir nicht alle Ergebnisse bekannt sind. Leif musste direkt eine empfindliche Niederlage gegen die zwar hochtalentierte, aber immerhin auch erst achtjährige Tamila Trunz einstecken, konnte sich dann aber deutlich steigern. Auch Martin verpatzte seine erste Partie, holte dann aber immerhin noch 1.5/3. Samuel erzielte mit 2/3 in seiner Gruppe das beste Niederkasseler Ergebnis und wurde Zweiter. Wie Melanie abgeschnitten hat, weiß ich nicht genau. Einen rabenschwarzen Tag in einer allerdings auch saustarken Gruppe erwischte Johannes mit 0/3 gegen Benjamin Borriss und ähnlich hochbegabte Schachtalente. Nicht viel besser erging es mir. War ich im ersten Spiel noch stolz, dass ich mich gegen Fabian Mader (DWZ 1184), immerhin Teilnehmer der Deutschen Einzelmeisterschaft in der U10, nach einem wahren Gemetzel (sehr offensives Spiel auf beiden Seiten) mit Turmopfer und Dauerschach in ein Remis flüchten konnte, versemmelte ich die beiden anderen Partien: Im zweiten Spiel gerate ich gegen Ramy Azrak (der letztes Jahr wegen dieser beherzten Aktion in den Medien war) in einem bis dato ausgeglichenen Bauernendspiel mit Läufer gegen Springer in ein unnötiges Schach und danach in eine schlechtere Stellung. Noch unnötiger meine Niederlage im letzten Spiel gegen Philipp Albrecht (DWZ 1162): Ich liege haushoch mit Qualität vorne (Shredder sagt sogar +9!) und vergeige das Ding noch, weil ich nur auf meinen Angriff achte und das zweizügige Matt des Gegners nicht sehe. Das kostet DWZ... Mann, Mann,... aber egal. Es war trotzdem ein schöner Tag! Nachtrag: Man findet nun auf den Seiten der DWZ-Pokale alle Amateurtabellen und in der Navigation links auch die Tabellen der U8 und U10/U12. Leider hat also auch Melanie nicht viel besser abgeschnitten als Leif, Johannes und ich. Wir müssen uns alle beim nächsten Mal steigern! :-)     sh
 
Christian Bussard gewinnt mit 6/7 Punkten das 28. Schweinfurter Open (03.06.2018)
Unser Schachfreund Christian hat heute ungeschlagen das 28. Schweinfurter Open gewonnen. Als Nummer 2 der Setzliste besiegt er in der 5. Runde die Startnummer 1 mit den schwarzen Steinen. Nähere Infos hier    WF
 
35. Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach 2018! (01.06.2018)
   
   
Klasse in Solingen: Sascha Grimm - Peter Leko, Jochen Wigger - Andreas Heimann, Klaus Rybarczyk - Zdenko Kozul und Carsten Stanetzek - Vincent Keymer.
War die NRW-Mannschaftsmeisterschaft bereits eigentlich mein persönliches schachliches Highlight dieses Jahr, so wurde es mit der überraschenden Einladung zur Deutschen nochmals deutlich getoppt! Auch wenn es bereits meine Dritte (nach 25 Jahren) ist, sind Deutsche Meisterschaften, für die man sich qualifizieren muss, doch immer etwas ganz Besonderes - gerade für Amateure! Diesen Umstand hatten wir einem glücklichen "Nachrutschen" zu verdanken. Wie sich zeigte, kann auch der "undankbare" Vierte Platz noch seine Vorteile haben! Die Solinger Organisatoren stellten für alle Spielenden Essen und Getränke umsonst bereit und auch die sonstigen Rahmenbedingungen waren einer Deutschen würdig, lediglich das Raumklima machte dem einen oder anderen etwas zu schaffen. Bei diesem schönen warmen Sommertemperaturen wäre ein klimatisierter Saal doch angenehmer gewesen. Das Niveau unserer gegnerischen Mannschaften war dann doch etwas zu hoch und das Motto "Dabei sein ist alles" galt, bis auf den bärenstark aufspielenden Jochen, für den Rest des Teams. Am Brett 1 warteten allein drei namenhafte Spieler mit einer Elo von über 2700 auf Sascha, der gegen einen Schnitt von ca. 2475 Elo einen recht harten Stand hatte. An Brett 2 konnte Jochen gegen einen Schnitt von ca. 2415 Elo und einigen 26ern sehr gute 9 Pkt realisieren und seine Blitzelo auf 2340 verbessern! Ich hatte es noch mit einem Gegnerschnitt von ca. 2375 Elo zu tun, die sich aber an diesem Tag einfach als zu stark erwiesen. Genauso war es auch für Stephan (Gegnerschnitt ca. 2325 Elo) und Carsten (Gegnerschnitt ca. 2290 Elo). Es lief einfach nicht! Kurios und unglücklich verlief zudem die Zuordnung/Übertragung der tatsächlich eingefahrenen Punkte zum Nachteil von Carsten, der eine bessere Performance abgeliefert hatte, als später der Auswertung zu entnehmen war. Alles in allem ein sehr schönes, weil auch wohl sehr seltenes Ereignis für eine Amateurmannschaft... wenngleich die Ziele für den nächsten Turnus dadurch nahezu automatisch vorgegeben sind! Details     KR
 
Ende gut alles gut! (27.05.2018)
als siebter in der NRW Klasse Gruppe 1 musste die erste Mannschaft noch in die Relegation um den Klassenerhalt und einen Stichkampf gegen Kamen austragen, die siebter in der NRW Klasse 2 wurden. Laut Regelwerk hatte Niederkassel Heimrecht. Der Schiedrichter machte uns auf die Berliner Wertung und das Los als Feinwertungen aufmerksam. Beide Mannschaften mussten ohne Brett 7 auskommen. Nicht zuletzt durch Joker Udo an Brett 8 waren waren wir im Kampf aber leicht favorisiert. Carsten gelangte schnell in einen Eröffnungsvorteil, als sein Gegner offenbar eine Großmeisterpartie falsch erinnerte und der Plan des Konigsangriffes in einem Bauernverlust mündete. Die Partie endete ungefährdet nach 32 Zügen mit schachmatt. Leider konnte sich Christian Weidemann an besser an die Großmeistervorlage erinnern und bestrafte Sascha durch ein ihm bekanntes Figurenopfer. 1:1 - Erste Gedanken an die Berliner Wertung wurden wach. Doch das Team spielte konzentriert weiter und erlang Vorteil um Vorteil Christian konnte seinen Bauerngewinn leider nicht zum Gewinn verwerten und spielte Remis. Der Gegner vom Udo verlor die Übersicht in einer komplexen Stellung, dann die Qualität und schließlich die Partie. Bruno erspiele sich einen Freibauern der die Partie schnell entschied. Schließlich brachte uns Klaus über die Ziellinie nachdem sein Gegener etliche Tempi in der Eröffnung liegen ließ: 4,5 Klassenerhalt! Aber das war noch nicht alles. Stefan, gewann aus der Eröffnung heraus einen Bauern und konnte leider das Turmenspiel mit f und h-Bauern nicht gewinnen. Dafür wurde Jochen noch mit einem vollen Punkt belohnt, als er seinen Gegner nach seiner mißglückten Eröffnung noch im Königsangriff überspielte. Es war so als hätten wir uns die gesamte Wut der schlecht gelaufenden Kämpfe während der Saison von der Seele gespielt. Diesmal gingen die Kämpfe in der Phase der Zeitkontrollen an uns und nicht an den Gegner. Das 6:2 war in der Deutlichkeit so verdient. In der Taverne Samos konnten wir dann in gelöster Stimmung den Klassenerhalt gemeinsam mit der dritten Mannschaft feiern, die auch die Klasse durch den letzten Heimkampf halten konnte. In der Saison hat sich ein super Team gefunden mit dem wir auch in der nächsten Saison wieder angreifen wollen und hoffentlich nicht wieder einen Stichkampf brauchen.    CS
 
18 Kinder aus 6 Vereinen - noch nie war unser Pfingstcamp so bunt! (21.05.2018)
   
   
Hier ist Konzentration und Körperspannung gefragt: Charlie als unbewegliche Schach-"Statue".
Dieses Jahr gab es ein kleines Jubiläum zu feiern - zum fünften Mal führten wir an Pfingsten in unserem Vereinsheim ein U12-Schach-Trainingscamp für Kinder durch. Es stand ein harter Umbruch bevor, da fast 10 Kinder aus dem letzten Jahr dieses Mal aus Altersgründen nicht mehr teilnehmen konnten. Dies wurde aber hervorragend mit ganz vielen jungen Spielern aufgefangen, und noch nie waren wir so bunt wie in diesem Jahr: 18 Kinder aus 6 (!) Vereinen (Godesberger SK, VdSF Bonn, SF Lohmar, KKS, Bergische SF und natürlich von der SG Niederkassel) wollten bei strahlendem Sonnenschein ihre Schachkünste verbessern - und Spaß haben. Leider waren wieder nur zwei Mädchen dabei - die aber gehören mit Hannah und Nina bereits zu den Stammgästen. So abschreckend scheint der extreme Jungenüberschuss auf die beiden also nicht zu sein… Die drei Leistungsgruppen wurden wie gewohnt von Carsten Stanetzek, Ronny Marzec und Thomas Freundlieb trainiert. Die Anzahl der Betreuer war geringer als sonst, aber da Trude neben ihrem unermüdlichen Küchenservice (alles wieder extrem lecker!) auch Betreuungsaufgaben übernahm, kamen wir mit Johannes und mir ganz gut über die Runden - ohne größere Zwischenfälle. In den Pausen wurde unentwegt im Garten Fußball gespielt - der Ball musste dabei einige Male vom benachbarten Friedhof wieder eingesammelt werden. Im Schachquiz der Kleinen gegen mich konnte ich mir ein glückliches Unentschieden erkämpfen, nachdem ich letztes Jahr noch knapp gewonnen hatte. Im Blindschachwettwerb der Gruppe 1 gewann Anwar Tibi (mit über 20 fehlerfreien Zügen) im zweiten Versuch vor Charlie Schrein, der dafür den Taktikwettbewerb gewann.

   
   
Turniersieger Timo mit Urkunde und dem "Fußballschach" als Preis.
Außerdem wurde „Fußballschach“ als neues Spiel vorgestellt. Besonders viel Spaß machten den Kindern wie immer das Fußballturnier am ersten Tag und die Schach-Bewegungsspiele am zweiten Tag, an dem wir auch einige neue Spiele vorstellten: beispielsweise „Statue“, bei der zwei Mannschaften jeweils möglichst viele Schachfiguren auf einem ihrer Teammitglieder positionieren müssen, die dann 30 Sekunden nicht hinunterfallen dürfen. Beim Konditionsschach trennten sich im erweiterten „Familienduell“ (Simon und ich - mit Unterstützung aus Bad Godesberg und vom KKS - gegen die Familie Stanetzek/Prein mit Carsten als Mannschaftsführer) unentschieden, da uns Carsten eine Pattfalle stellte. Höhepunkt des Pfingstcamps war natürlich wieder das Schnellschach-Turnier, das unter der fachmännischen Leitung von Alexander Kneutgen stattfand. Es siegte dort Timo Lietz (Bergische Schachfreunde) vor Mustafa Karasin (KKS) und Charlie Schrein (VdSF Bonn), alles Spieler der Gruppe 1. Aber es gab auch einige faustdicke Überraschungen von den ganz Kleinen! Die jüngsten Teilnehmer waren erst sieben Jahre alt, konnten hervorragend mithalten und wurden mit Sonderpreisen ausgezeichnet. Alle Teilnehmer bekamen eine Urkunde und durften als Preis zwischen einen Fußballschachspiel und einem echten Fußball auswählen. Vielen Dank an alle Helfer und besonders natürlich an den Organisator Thomas Freundlieb, ohne den das alles nicht möglich wäre. Wir freuen uns alle schon auf das nächste Jahr! Fast alle Kinder können dann wieder teilnehmen. Hier gibt es ganz viele Fotos vom Schachcamp!    sh
 
Jugend-Open: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? - Nur das Genie beherrscht das Chaos! (14.05.2018)
Den Gag mit der "es ging die Post ab" hat mir Carsten ja schon geklaut, den wollte ich auch bringen. Daher will ich mich hier vor allem auf den sportlichen Teil konzentrieren und den unsäglichen Ärger mit der Evonik (genauer: mit dem Pächter des dort ansässigen Kasinos) an dieser Stelle übergehen. Hierzu plane ich vielleicht einen eigenen Kommentar, und Carsten hat dazu weiter unten ja schon was geschrieben. Blicken wir lieber auf die schönen Seiten. Und davon gab es viele. Wir haben im Wirtshaus „Zur Post“ kurzfristig einen hervorragenden Turnierort gefunden. Eine Theke, eine Bühne, genug Platz - alles da. Nur ein Mikro konnten wir so schnell nicht auftreiben. Ich kann hier nur Rückmeldungen der Gäste wiedergeben: „Man hat nicht gemerkt, dass ihr so kurzfristig den Turnierort gewechselt habt. Ein wunderbares Spiellokal!“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Oder doch, sehr wohl, aber nicht an dieser Stelle. Daher nur: einen herzlichsten Dank an unsere Nachbarn! Wir konnten das Turnier nur dank euch wie geplant durchführen. Gut, eine halbe Stunde später. Oder war es nicht eher eine Stunde? Die wenigen Gästen, die ihre Mails vorher nicht mehr gecheckt oder keinen Blick mehr auf die Homepage geworfen hatten, mussten ja noch umgelenkt werden. Könnte mir nie passieren, ich erkundige immer erst fünf Minuten vor Abfahrt auf dem Smartphone, wo der Spielort ist… 133 Teilnehmer und damit nur 16 weniger als im Rekordjahr 2016. Darunter ein echter Star: Kaderspielerin Annmarie Mütsch vom SC Eppingen (DWZ 2143), 2017 noch Vierte bei der Deutschen Meisterschaft. Sie gewann (natürlich) die U16-Konkurrenz, musste aber in der gemeinsamen U16/U18-Konkurrenz auch überraschende Niederlagen hinnehmen, unter anderem gegen Timur Suppert vom VdSF Bonn. Die U18 gewann in überragender Manier mit 8/9 Jean-Pierre Fuß von Turm St. Augustin vor seinem Vereinskameraden Florian Meinecke und Timur. Hinter Annmarie wurde in der U16 Artur Khachatryan von Satranc Zweiter vor Marlene Alms aus Eilendorf. Mädchen-Power! Und damit kommen wir zu einer Kuriosität: Da in der U18 gar keine Mädchen antraten und in der U16 die Mädchen „zu gut“ waren und echte Pokale einheimsten, wurden die Mädchenpokale in diesen beiden Altersklassen gar nicht vergeben. Als wir Marlene fragten, ob sie lieber den Pokal für das beste Mädchen oder den für den dritten Gesamtplatz haben wolle, lehnte sie brüskiert den Mädchenpreis ab (und das, obwohl der Pokal für den dritten Preis viel kleiner war als der Mädchenpokal!). Da wir (insbesondere ich) schon immer gegen Mädchenpokale waren, weil es einfach „wohlwollende Diskriminierung“ (was für ein Unwort!) darstellt und da wir diese Mädchenpokale im letzten Jahr nur auf Druck von außen wieder eingeführt haben, wird es zukünftig beim Niederkasseler Jugend-Schnellschach-Open keine Mädchenpokale mehr geben. In keiner Altersklasse waren die Mädchen signifikant schlechter als man es auf Grund ihrer Teilnehmerquote vorhersagen würde. Mädchen können genauso gut Schach spielen wie Jungs und brauchen daher keine eigenen Pokale. Punkt. Ich werde daher auch im weiteren Verlauf des Berichtes die Mädchenpokale nicht mehr erwähnen. Hangeln wir uns mal nach weiter nach unten vor - "weiter unten" nur im Sinne von "jünger". Jonas Gallasch aus Porz, mit DWZ 1908 der Überflieger der U14, war viel zu stark für die Altersklasse und dominierte sie mit sagenhaften 9/9, vor Doam Lam Phuc aus Rheinhausen und (überraschend) Lukas Potrafke aus Bergheim, gegen den Samuel klar gewinnen konnte. Samuel, der unterrichtsbedingt erst in der zweiten Runde eingestiegen war und mit 5/8 und Platz 11 ein gutes Turnier spielte. Naja, mit zwei Ausnahmen: einem Dameneinsteller und einer grausamen Partie gegen seinen Vereinskollegen Martin Neu, die er hätte verlieren müssen. Martin, fast noch Anfänger, spielte wieder überragend für seine Verhältnisse und landete nur einen Platz hinter Samuel. In der U12 gewann der Düsseldorfer Philipp Leon Klaska, der auch noch in der U10 hätte starten können. Ein Riesentalent! Max Pick aus Kerpen musste ihm nur ganz knapp den Vortritt lassen. Joselyne Sinner aus Porz wurde als Dritte bestes Mädchen, gewann aber nicht den Mädchenpokal. Aber diese Absurditäten wollte ich ja nicht mehr erwähnen… Erwähnenswert dagegen, wie viele Kinder und Jugendliche aus Porz und Düsseldorf da waren, wobei sich vor allem der Düsseldorfer SV mit großem Teamgeist präsentierte. Da konnten alle anderen Vereine nicht mithalten, insbesondere unser eigener nicht. Hier gibt es noch deutlich Luft nach oben bei uns! In der U12 beispielsweise war nur Sophie aus Niederkassel dabei - die aber spielte ein ordentliches Turnier mit 3/9 und Platz 28 von 34. Bedenkt man, dass sie im Dezember noch blutige Anfängerin war, sind die Fortschritte überdeutlich. Das gilt auch für Florian in der U10, der zwischenzeitlich drei Partien in Folge gewann und Helen sowie Simon in dieser Altersklasse kurz die Show stahl. Am Ende blieb Platz 25. Vor ihm landeten dann noch Helen (5/9, Platz 17) mit einer guten Vorstellung und einem schwer enttäuschten Simon (5.5/9), der mit Platz 10 nicht zufrieden war und sich nach seinem Formel 1-Sieg zuletzt dieses Mal völlig außer Form präsentierte. Hier gewann Raymon Nhan Jinhon (Plettenberg) mit erneut überragenden 9/9 vor Aarush Sharma (Düsseldorf) und Matthias Heiligtag (Würselen). Zu guter Letzt noch die Platzierungen aus der U8: Noah Cheng (Erftstadt, 7/7!) vor Barkhas Nyam (Bad Godesberg) und Jacob Karl Canantac (erneut Erftstadt). Und am Ende konnten wir doch noch den U16-Mädchenpreis verleihen, zweckentfremdet: an die jüngste Teilnehmerin überhaupt, an Anna Heidtkamp aus Düsseldorf. Sie kann noch nicht mal lesen, aber sehr gut Schach spielen! Ersteres ist ein Vorteil, denn so sah sie nicht, was auf dem Pokal stand. Und zu Hause kann man das ja abknibbeln… Das zum Sportlichen. Was bleibt sonst festzuhalten? Das Turnier war sehr fair, es gab kaum Zwischenfälle. Ein Dank an alle Schiris und vor allem an den Turnierleiter Werner Frehen für den pausenlosen Dauereinsatz, auch in den Tagen vor und nach dem Turnier! Es hat sich bewährt, dass wir die jüngeren Altersklassen doppelt mit Schiedsrichtern belegt haben. Unser besonderer Dank geht an Sven-Holger Akstinat, der als Vereinsfremder hier seine Hilfe anbot, die wir sehr gerne annahmen. Und das Catering? Das war wieder allererste Sahne, und damit meine ich nicht nur die auf den selbstgemachten Biowaffeln. Perfekt organisiert und gemanaged von Sigi Ihle, mit Hilfe von Johannes und zahlreichen Eltern und Geschwisterkindern, die ich hier nicht alle einzeln aufzählen kann. Beachtenswert aber, dass auch Eltern mitmachten, deren Kinder gar nicht am Turnier teilnahmen. Großartig! Wir haben uns in dieser Ausnahmesituation als tolles Team erwiesen, und irgendwie hat uns das alles auch zusammengeschweißt. Ich blicke der Zukunft und weiteren Jugendturnieren in den nächsten Jahren optimistisch entgegen. Nur das Genie beherrscht das Chaos, und in diesem Sinne hat sich die SG Niederkassel als echter Genius erwiesen. Was sollte jetzt noch passieren, was uns umhauen könnte? Wir haben einen tollen neuen Spielort, wir stehen finanziell gut da beim Turnier dank zahlreicher Spenden, und wir haben ein „Stammpublikum“ von etwa 100 Kindern und Jugendlichen, die jedes Jahr kommen. Das sind doch tolle Aussichten. Nochmal vielen, vielen Dank an alle!    sh
 
Niederkassel spielt um die Deutsche Meisterschaft! (13.05.2018)
nach dem sensationellen vierten Platz in der NRW Blitzmannschaftsmeisterschaft. (wir berichteten) bekommt die SG Niederkassel nun einen Nachrückerplatz: Da der Schachbund NRW von seinem Freiplatzrecht Gebrauch gemacht hat und der SG Solingen, die sich schon durch die DBMM 2017 qualifiziert hatte, einen weiteren Ausrichterplatz gewährt wurde, kann auch die SG Niederkassel an der nächsten Deutschen Blitzschach-Mannschaftsmeisterschaft am Samstag, 26. Mai 2018 in Solingen teilnehmen.     CS
 
Beim Jugendopen ging die Post ab (13.05.2018)
Wir haben es geschafft! Unser Jugendopen ist mit 133 Teilnehmern pünktlich ohne große Proteste und mit viel Spaß bei den Spielern zu Ende gegangen. 7 Kinder hat die SG Niederkassel gestellt, die sich im starken Feld aus ganz NRW gut behauptet haben. Nach Fehlern bei der Vertragserstellung stand unser Aufbauteam am Vorabend des Turniers nach fast zehnjähriger erfolgreicher Zusammenarbeit mit der Evonik in Lülsdorf vor verschlossenen Türen. Der Werksschutz war explizit angewiesen worden, den Schachspielern den Zutritt zu verwehren. Besonnen konnte das Organisationsteam in einem Kraftakt das Wirtshaus "Zur Post" in der Nachbarschaft unseres Vereinsheims gewinnen, um das Turnier dennoch durchführen zu können. Unsere Gäste zeigten Spontanität und konnten alle noch rechtzeitig "umgeleitet" werden. Mittlerweile sind alle Ergebnisse online . Ein ausführlicher Bericht folgt.     CS
 
WICHTIGE ÄNDERUNG: Spielort Niederkasseler Jugend-Open (11.05.2018)
Leider ist es heute zu einer absoluten Ausnahmesituation gekommen:

Wir können den vorgesehenen Spielsaal (Evonik-Kantine) nicht nutzen!

Dies haben wir heute Abend erst erfahren (Hintergründe dazu gibt es morgen oder später in den Presseberichten), haben aber in einem engagierten Notfallplan kurzfristig einen Ersatzspielort finden können:

Festsaal des Wirtshauses "Zur Post"
Provinzialstr. 23
53859 Niederkassel Mondorf

Homepage: Gaststätte zur Post

Das Lokal befindet sich direkt bei unserem Vereinsheim (VHS), nur wenige Kilometer von der Evonik-Kantine entfernt.

Parkmöglichkeiten sind am Rhein vorhanden.

Aufgrund der kurzfristigen Änderung werden wir mit Kulanz den Spielbeginn auf 11:30 Uhr verlegen, für die Spieler, die diese Information nicht bekommen und somit den Spielort noch wechseln müssen. Ansonsten bleibt alles beim Alten.

Wir bitten alle Trainer und Jugendleiter, die Sammelanmeldungen gemacht haben, diese Info an alle angemeldeten Teilnehmer weiterzugeben.

Da wir vermutlich dennoch auf diesem Weg nicht alle angemeldeten Teilnehmer erreichen werden, werden wir bei der Evonik-Kantine jemanden postieren, der diese Information an die dort antreffenden Personen weitergibt.

Wir freuen uns trotz aller Widrigkeiten auf ein schönes Turnier und sind der Mondorfer Gaststätte "Zur Post" unendlich dankbar!     sh
 
Riesiger DWZ-Sprung von Jonte (07.05.2018)
Dank einer lupenreinen und sensationellen 5/5-Bilanz in seinem ersten Jahr in der Bezirksklasse hat Jonte (12 Jahre) einen riesigen DWZ-Sprung gemacht, vermutlich einen der größten aller Zeiten in der Vereinshistorie: von 1251 auf 1548, also +297 in einer einzigen Auswertung! Glückwunsch, Jonte, zur weißen Weste wie zum DWZ-Sprung! Jetzt sind es nur noch 195 Punkte bis zum Vater!    sh
 
Niederkassel mit sehr gutem 4. Platz bei NRW-Blitzmannschaftsmeisterschaft! (06.05.2018)
Wie schon in den Jahren zuvor als eines meiner persönlichen Schach-Highlights gepriesen, fand die NRW-Blitzmannschaftsmeisterschaft dieses Jahr in den Räumlichkeiten des Ausrichters SG Porz in Köln statt. Bei guten Spielbedingungen kämpften dort 87 Blitzer, davon 36 Titelträger, in 20 Mannschaften, um einen der 2 begehrten Qualifikationsplätze zur Deutschen Meisterschaft. Vor Start hatten wir nominell ungefähr den 10. Ranglistenplatz nach Elo [ca. Gegner-Elo-Schnitt an Brett 1: 2300; Brett 2: 2250; Brett 3: 2200; Brett 4: 2100] und dementsprechend wurde das Ziel ausgegeben, sich im oberen Drittel zu platzieren. Vielversprechend konnten wir gleich den ersten Kampf gegen die Hansa aus Dortmund klar mit 3:1 gewinnen, wobei meine Mannschaftskollegen meine erste Null mehr als ausgleichen konnten. Nach einem Remis gegen Wattenscheid, einem Sieg gegen Bünde verloren wir unseren ersten Kampf gegen Katernberg. Nach dieser unaufgeregten Startphase kam dann ein richtungsweisender Kampf gegen nominell stärkere KKSler, den wir knapp gewinnen konnten. Nach einem klaren Gewinn gegen Herford folgte dann noch ein sicheres 2:2 gegen Düsseldorf. Das erste Drittel lag mit 10:4 Pkt. hinter uns und in unserem “persönlichen VIP-Raum“ war die Stimmung bei der Mannschaftsbesprechung sehr entspannt. Danach folgten 4 Siege in Folge, u.a. auch gegen die sonst oben mitspielenden Elberfelder. Nach einem 2:2 gegen Sodingen folgten nochmals 2 klare Siege, sodass wir uns auf der Tabelle nach der 14ten Runde mit 25:03 Punkten auf Tuchfühlung zum Spitzenduo befanden. Im direkten Aufeinandertreffen gegen den Aachener SV fehlte dann das Quäntchen Glück um mit einem “lucky punch“ noch mehr zu erreichen. Nach einem Sieg gegen Brackel waren wir dann anschließend gegen Aufwärts Aachen leider chancenlos, hatten aber immer noch einen Punkt Vorsprung vor D-dorf. Nach einem Gewinn gegen starke Krefelder mussten wir dann allerdings gegen eine junge Porzer Mannschaft nochmals Federn lassen. Mit 27:09 Punkten sind wir dann auf einem für uns sehr guten 4.ten Platz gelandet. Sascha fehlte ein wenig die Spielpraxis und er haderte ein wenig mit seinen guten 8.5 Pkt.. Jochen mit 11.5 Pkt., ich mit 15 Pkt. und Stephan mit 11 Pkt können mit der Leistung sehr zufrieden sein. Alles in allem, von der gewohnt souveränen Turnierleitung, den guten Rahmenbedingungen und über den sehr guten Turnierverlauf eine sehr gelungene Veranstaltung!     KR
 
"Wir fordern" überfordert die 5. Mannschaft - 0:8 (06.05.2018)
Mit dem wirklich allerletzten Aufgebot fuhren wir nach Köln-Mülheim. Nach Absagen von Udo, Robert, Heinrich, Lukas, Samuel, Jeremias, Florian S., Alexander, Tim, Mattes, Lotte, Sina, Christian John und Andreas mussten die ganz Kleinen ran: Simon und Helen (beide 9 Jahre alt) sowie Martin Neu, der - nomen es omen - erst seit paar Wochen bei uns Schachtraining hat. Der Spielort war etwas ungewöhnlich - die Kegelbahn eines Seniorenzentrums, dessen Altersdurchschnitt wir vermutlich durch unsere Anwesenheit halbierten. Der Verein "wir fordern" ist eine Wundertüte. Wenn sie vollständig sind mir ihren drei 1800-1900ern oben, könnten sie auch ein, zwei Ligen weiter oben spielen. Wenn sie die oberen Bretter frei lassen (was sie desöfteren tun), hat jede Mannschaft eine Chance gegen sie. Leider war (nahezu) ersteres der Fall. Und so hatten es vor allem Johannes und Manfred an den ersten beiden Brettern mit bärenstarken Gegnern zu tun und die Niederlagen waren absehbar. Beide kämpften aber tapfer und vor allem Johannes spielte lange Zeit gut mit. Als erster ging Simon an Brett 6 matt - in zu starkem Offensivdrang schlug er zwar einen ungedeckten Turm, übersah dabei aber Dxa8# (mit eigenem König auf c8). Damit konnte die äußerst sympathische Daria Reith gegen die Hartmanns mit 1:1 ausgleichen, nachdem ich selbst vor zwei Jahren noch gegen sie gewinnen konnte. Kurz darauf musste dann auch Helen an Brett 7 die Segel streichen. Der Sprung zum Erwachsenenschach ist für beide - Simon und Helen - noch etwas groß. Aber sie haben wertvolle Erfahrungen gesammelt, haben beide riesiges Potenzial, und ihr Einsatz hat dem Verein immerhin die Zahlung von Strafgeldern erspart. Dominik ließ sich - nach langer Spielpause mal wieder im Einsatz und daher völlig ohne Spielpraxis - an Brett 3 in Bedrängnis bringen und konnte dem Druck nicht standhalten. Die einzige Chance zum Sieg verpasste Leif an Brett 4, der klar vorne lag, diesen Vorteil aber nicht halten konnte und dann am Ende sogar noch verlor. An Brett 8 lieferte Martin eine großartige Leistung in seinem ersten Turnierkampf überhaupt ab und erwies sich als zäh, so dass der Gegner fast noch in ein Patt reingelaufen wäre. Am längsten hielt ich selbst an Brett 5 durch. Natürlich - was für ein Pech! - spielte ich mal wieder gegen den einzigen DWZ-losen Gegner, so dass mein eigentliches Ziel, endlich eine DWZ zu bekommen, vielleicht schon wieder scheitert. Zu allem Übel spielte Christopher Atzbach aber nicht wie ein DWZ-loser Anfänger, sondern so gut, wie es seine bisherigen Partien (Sieg in der ersten Runde gegen einen 1500er) befürchten ließen. Trotz relativ weniger Fehler hatte ich keine große Chance. Mein Gegner klaute mir im Mittelspiel mit einer dreizügigen Kombination einen Bauern und verwaltete diesen Vorsprung geschickt bis ins Endspiel, bei dem ich mit Läufer und (am Ende sogar zwei Minusbauern) gegen den Springer das Remis trotz großen Kampfes leider nicht mehr halten konnte. Damit war die Höchststrafe für die 5. Mannschaft endgültig besiegelt - die bereits zweite in dieser Saison. Dennoch sind wir nicht Letzter geworden und halten nach immerhin einem Sieg und zwei Unentschieden dank Udo am Spitzenbrett die Klasse.     sh
 
Schwanengesang: Godesberg 3 - Niederkassel 2 4,5:3,5 (06.05.2018)
Unseren letzten Kampf mußten wir heute bei bestem Kaiser-Wetter in der Stadthalle Godesberg austragen, es ging aber nicht einmal mehr um die goldene Ananas. Die Spiele plätscherten dahin wie der nahe Rhein, so daß nach etwa 3,5 Stunden Spielzeit 7 Partien friedlich mit Remis geendet waren. Die Protagonisten „ just called it a day „ und waren überwiegend mit Sonnenbrillen und Bier- und Brauseflaschen auf der Veranda im Park der Stadthalle zugange. Es war allerdings auch vereinbart, daß jeder nach Belieben spielen könne und jedes Ergebnis in Ordnung sei. Entsprechend kam es, daß ein Großteil der Friedenstauben zuletzt die Darbietung der beiden verbliebenen Kampfhähne Horst und dessen Gegner Schniggenberg verfolgten, denen ein Remis zuwider war, und dabei miterleben mußten wie Horsts Angriff leider abgewehrt wurde und mit Partie-entscheidendem Materialverlust endete. Unsere Mannschaft ist damit noch einmal erheblich in der Tabelle abgerutscht und belegt so zum Schluß den 7. Platz von 12 Mannschaften. Wir haben trotzdem eine sehr gute Saison gespielt ! Wir waren nach einem Verlust in Runde 1 gegen den diesjährigen Meister und damit Aufsteiger Turm Euskirchen – Gratulation ! – bis nach der 9. Runde ungeschlagen, verloren dann unglücklich gegen den diesjährigen Vizemeister Porz trotz 4 besser stehender verbliebener Partien bei zu diesem Zeitpunkt ausgeglichenem Matchstand in der 10. Runde und noch einmal heute. Die letzten 3 Mannschaftskämpfe waren dabei sinnfrei, insofern es keine Möglichkeit mehr gab, auf- oder abzusteigen.    AK
 
Jahreshauptversammlung - neuer Vorstand gewählt (05.05.2018)
am 4.5. fand die JHV 2018 mit 13 Teilnehmern statt. Derzeit verzeichnet die SG Niederkassel eine erfreuliche Rekordzahl von 90 Mitgliedern darunter 30 Jugendliche. Dennoch wurde es etwas beklagt, dass es immer schwieriger wird, Helfer und vollständige Mannschaften zu rekrutieren aus der Mitgliederbasis. Positiv vermerkt wurde, dass die Jugendlichen sich inzwischen als verlässliche Stütze der unteren Mannschaften etabliert haben. Der Vorstand wird gebeten eine Beitragserhöhung zu prüfen. Mit Erwachsenenbeiträgen von 5 EUR pro Monat noch aus den 90er Jahren sind wir derzeit unter den günstigten Schachvereinenvereinen überhaupt. Der Vorstand wurde ohne Gegenstimmen entlastet für das letzte Jahr. Im Vorstandsteam hat sich ein Wechsel ergeben: Johannes verlässt den Vorstand als Kassierer zu Gunsten von Andreas Kuhn. Vielen Dank für die geleistete Arbeit Johnannes und viel Erfolg im Amt Andreas!    CS
 
 
 
 
 
  Fr. 19.10.2018    
  Jugend-VM, 4. Runde (Ersatztermin: 26.10.)  
 
  Mo. 22.10.2018    
  Montagstraining:
tbd
 
 
  So. 28.10.2018    
  NDK 2 - SG Siebengebirge 1  
 
  Fr. 02.11.2018    
  Blitzturnier (Termin vorgezogen wegen Brötchenturnier)
Jugend-VM, 5. Runde (Ersatztermin: 09.11.)
 
 
 
 
  Problem des Monats
Aufgabe 61:
33. Schwarzacher Open
Vicze - Frehen
Problem des Monats
Es droht Se5 mit Abtausch des Läufers. Was spielt Weiß?
  Weitere Schachprobleme