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Schwert von Lülsdorf (10.07.2017)
Genau 3 Monate nach unserem Jugendopen findet am 27.8. der große Bruder im Turnierangebot der SG Niederkassel statt: "Das Schwert von Lülsdorf ". Dies ist eines der größten Schnellschachturniere in der Region. Diesmal werden wir keine Termin-Überschneidungen mit dem Ligabetrieb haben. In den Ranglisten der letzten Jahren kann man sich überzeugen, dass in jeder Spielstärke hinreichend viele attraktive Gegner da sein werden. Mit einem Eisangebot und Kinderspielen auf der Wiese des Spiellokals werden wir wieder versuchen für Euch das Turnier auch neben dem Schachbrett so attraktiv wie möglich zu gestalten. Die Liste der Voranmeldungen ist geöffnet. Es freut uns Euch dort zu finden!    CS
 
Trogatatruppe der Siegauenschule in blendender Spiellaune (05.07.2017)
   
Der Gejagte, Jean Pierre Fuß (Bildmitte), als Sieger inmitten der Schar der Jäger: Von links Adrian Kobialko, Tim Grygosch, Jascha Weiß, Felix Manz
Schul­schach­meister­schaft Troisdorf: Der zweite Schulschach-Cup Troisdorf, ausgetragen in der Gesamtschule Bergeracker, versammelte 48 Teilnehmer am Start, dreimal so viel wie vor 12 Monaten. Vorgesehen war ein offenes Turnier (ohne Einteilung in Altersklassen) über sieben Runden mit 15 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie, das wegen einer technischen Panne (Computerausfall) auf 5 Runden verkürzt werden musste. Aus ihm ging, wie im Vorjahr, unangefochten der 16-jährige Jean Pierre Fuß als Sieger hervor (5/5). Allerdings heftete sich ein dichtgedrängter, siebenköpfiger Pulk mit 4 Punkten aus 5 Partien an seine Fersen, der nur durch Feinwertung getrennt auf dem geteilten zweiten Platz einkam. In ihm glänzten auch drei junge Schachsterne der Siegauenschule auf den Plätzen 4 bis 6: Tim Grygosch, Felix Manz, Jascha Weiß. Kurz dahinter Adrian Kobialko.    AD
 
Sommerfest: von Magnus Carlsen, Jochen Rondorf und anderen Schachhelden (04.07.2017)
Das Sommerfest der SG Niederkassel begann mit einem Schach-Superstar: Magnus Carlsen. Knapp 30 Zuschauer in der Spitze, darunter überwiegend Kinder, sahen den Film "Magnus - Der Mozart des Schachs". Ein für mich faszinierender Film auf Grund unglaublich vieler direkter und authentischer Originalaufnahmen. Der Vater muss früh geahnt haben, dass sein Sohn ein Superstar wird. Ganz tief in sein Inneres hinein lässt Magnus seine Fans aber nicht eindringen. Insofern sind die Meinungen zum Film gespalten. Doch auch die SG Niederkassel hat ihre Superstars, und Carsten Stanetzek erwähnt sie als Vereinsvorsitzender alle: als da wäre, und das völlig zu Recht, Jochen Rondorf als bester Mannschaftsspieler der Saison. 6/6 - da kann man nicht wirklich meckern, herzlichen Glückwunsch! Der Star der 4. Mannschaft und des ganzen Vereins. Hinter ihm mussten die anderen Topscorer, Christian Bussard (7.5/10, 3. Mannschaft), Daniel Porten (4.5/6, 2. Mannschaft), Gerhard Stenzel (4.5/6, ebenfalls 4. Mannschaft) und Jörg Ihle (4.5/6, 5. Mannschaft) doch recht deutlich zurückstehen. Die Saison lief im Mannschaftsbereich... naja.... so làlà halt - die dritte Mannschaft steigt ab, alle anderen schaffen den Klassenerhalt. Aber im Blitzen ist die SG Niederkassel Weltklasse, im Einzel wie in der Mannschaft, und im Langschach-Einzelbereich großartig: Kölner Einzelschachmeister, zwei Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften - hey, mehr geht nun wirklich nicht für einen Dorfverein! Insofern durfte kräftig gefeiert werden - mit viel Bier und noch mehr Pizza, die ständig nachgeordert werden musste. Die Stimmung im Verein ist so gut, dass uns gleich zwei FMs beigetreten sind - Sascha Grimm und Udo Käser. Die Zukunft ist im Prinzip golden. Im Prinzip. Das klingt nach Vorbehalt. Denn meine Prognose gilt nur, wenn, ja wenn... sich alle wie Erwachsene aufführen und nicht wie Kinder. Und damit meine ich nicht die Kinder. Ich meine die erste Mannschaft. Mein Appell: Reißt euch mal zusammen und macht was draus.     sh
 
Christian Bussard: große Party bei der Deutschen Meisterschaft - mit der einen oder anderen Überraschung (02.07.2017)
Es ist ein wirklich besonderes Ereignis: ein Spieler der SG Niederkassel nimmt an der Deutschen Einzelmeisterschaft teil. Gut, einige Wochen zuvor war dies noch Karina Jung in der Altersklasse U14w gelungen, aber in der Erwachsenenkonkurrenz? Daran können sich selbst die Vereinsveteranen nicht erinnern. Und so blickten wir alle gespannt auf Christian Bussard, der bei der Deutschen Meisterschaft, die vom 23. Juni bis 1. Juli 2017 in Apolda stattfand, für Furore sorgen wollte. Durch einen zweiten Platz bei der NRW-Meisterschaft hatte er sich im letzten Jahr sensationell für diesen Wettbewerb qualifiziert. Dieses Mal war die Deutsche Meisterschaft deutlich besser besetzt als in den letzten Jahren: 10 Großmeister, 5 Internationale Meister und 14 FIDE-Meister waren am Start. Vor der ersten Partie gegen das deutsche Jahrhunderttalent Vincent Keymer war Christian guten Mutes. "Die Party kann beginnen", schrieb er in einem Facebook-Posting. Und die Party begann! Christian dominierte fast die gesamte Partie und stand am Schluss auf Sieg. Zwar sah die Stellung zum Schluss gefährlich aus mit einem von Dame und Turm gedeckten Keymerschen Freibauern auf der g-Linie, aber eine Kombination mit zwei Damenzügen und Mattdrohung hätte die Umwandlung des Freibauern mit sofortigem Wiedernehmen und den Damentausch erzwungen. Dank Bauernmehrheit wäre das Turmendspiel gewonnen gewesen. Die Kombination war allerdings nur schwer zu sehen. Im "Problem des Monats" kann sich derzeit jeder selbst davon überzeugen. Statt des mögliches Sieges stand also ein Remis zu Buche. Ein Remis, das gegen den späteren Viertplazierten Vincent Keymer (Elo 2411, Nummer 4 der Welt in der U14) natürlich dennoch als Riesenerfolg zu werten ist. Und so ging es zunächst weiter: Mit Schwarz gelang Christian in Runde 2 ein sensationelles Remis gegen den ehemaligen Deutschen Nationalspieler GM Rainer Buhmann, der übrigens 2007 Zweiter bei der Deutschen Meisterschaft geworden war. Auch in der dritten Runde gelang ihm mit "kontrollierter Defensive" (Zitat Alexander Kröner) ein Remis gegen Sebastian Schmidt-Schaeffer, ebenso eine Runde später gegen FM Florian Fuchs. Bis dahin lief das Turnier fast optimal für Christian, sensationell geradezu! Danach allerdings begann eine Serie von vier Niederlagen gegen GM Jakob Meister, FM Stefan Bücker, Cornelius Middelhoff und FM Reiner Heimrath. Insbesondere in der Partie gegen Cornelius Middelhoff war wesentlich mehr drin, sie war eigentlich gewonnen. Nach 39. Tf7 zeigt Stockfish -25.42 (!) an. Mit dem natürlichen Zug 39... Dg2+ hätte Christian dreizügig den Läufer und die Partie gewonnen. Stattdessen spielte er 39... Dh2+ und verspielte den sicheren Sieg. Leider dachte er über diesen Zug auch nur weniger als eine Minute nach, trotz 50 Minuten Restbedenkzeit. Weitere Fehler führten sogar noch zur Niederlage. Sehr schade, denn dieser Sieg wäre ein wichtiger Schritt zum FIDE-Meister gewesen.... Man weiß allerdings nicht, welche Gedanken ihm da gerade durch den Kopf gingen, denn die Situation bei diesem Turnier war wahrlich nicht leicht für Christian. Nach dem Motto "Aufstehen, Mund abputzen, weitermachen" gewann er immerhin noch die letzte Partie gegen Olaf Dobierzin. Insgesamt beendete Christian die Deutsche Meisterschaft zwar ohne Wertungszahlzuwachs, aber mit vielen tollen Erfahrungen. Durch die Remis insbesondere gegen Vincent Keymar und Rainer Buhmann hat er Ausrufezeichen gesetzt und in der deutschen Schachszene auf sich aufmerksam gemacht. Ich wechsle jetzt die Ansprache und schreibe noch etwas Persönliches: Danke, Christian, für dieses tolle Turnier! Danke für die spannenden Partien, die ich - bis auf die letzte Runde - an jedem Tag daumendrückend live auf chess24 verfolgt habe. Auch wenn du dieses Mal den FM-Titel noch verspielt hast, ist er ja nur noch eine Frage der Zeit. Wir sind sehr, sehr froh, dass du in der nächsten Saison wieder in unserer ersten Mannschaft spielst. Kurz: Wir von der SG Niederkassel sind stolz auf dich!    sh
 
Erkrather Jugend-Open: Udo fährt, trainiert die Kinder in den Pausen - und gewinnt nebenbei ein Turnier! (28.06.2017)
Käser junior und senior: Kann Tim in die Fußstapfen seines Vaters treten?
Eigentlich müsste man bei einem Jugend-Open ja von Kindern und Jugendlichen reden - ja, eigentlich. Und das werden wir auch noch. Aber die wichtigste Nachricht ist: FM Dr. Udo Käser ist zurück! Und wie! Mit 6.5/7 gewann er mal eben das Ü18-Betreuer- und Trainerturnier. Und das nach jahrzehntelanger Schachpause, gegen mehrere Spieler mit DWZ um die 2000 und mehr. Einige seiner Spiele waren echte Thriller... im Spitzenduell lag er eigentlich hoffnungslos hinten. Die einzige Chance bestand darin, dass der Gegner im Zeitnotblitzen etwas einstellte. Dass dies dann gleich die Dame war, war dann doch etwas sehr großzügig. Udo nahm das Geschenk dankbar an, hatte es mit unglaublichem Druck in materiell unterlegener Stellung aber auch forciert. Es war eh eine One-Man-Show an diesem Tag: Nicht nur, dass Udo uns - seinen Sohn Tim, Samuel, Simon und mich - nach Erkrath fuhr, nein, er trainierte die Kinder auch noch immerfort in den "Pausen", analysierte ihre Partien und gab Tipps. Faszinierend, wie er eine Partie aus den Augenwinkeln sieht und dann 1:1 nachspielen kann - für mich ein Phänomen. Leider können wir uns Udos Sieg aber nicht auf die Fahne schreiben als Verein, denn er trat noch als vereinsloser Spieler an. Mensch, kann dem Mann nicht endlich mal jemand ein Anmeldeformular in die Hand drücken? :-) Falls hier Spitzenspieler der 1. Kreisklasse mitlesen: Freut euch auf Schachnachhilfe in der nächsten Saison! :-) Doch nun zu den Kindern: In der U10 spielte Udos Sohn Tim ein gutes Turnier. Er ist ja immer noch nahezu ohne Turniererfahrung. An den Eröffnungen merkt man schon die Expertise des Vaters, das Mittelspiel wurde im Verlauf des Turniers immer besser. So sprang am Ende mit 4/9 immerhin Rang 39 unter 52 Teilnehmern in der U10 heraus. Das ist völlig in Ordnung für Tim! In wenigen Jahren allerdings wird er über solche Platzierungen nur schmunzeln, das kann als sicher gelten. Etwas besser schnitt Simon mit 4.5/9 und Rang 27 ab. Doch man muss leider sagen, dass dies eher enttäuschend war für Simon, der klar unter seinen Möglichkeiten blieb: zwei ungültige Züge (die in der U10 sofort zur Niederlage führten), ein Patt in gewonnener Stellung, ein Grundlinienmatt des Gegners in unglaublich überlegener Stellung - es wären mindestens zwei, drei Punkte mehr und ein Platz unter den ersten 10 drin gewesen. Sehr schade! Viel besser machte es sein Bruder Samuel, der in einem hochklassigen U12-Feld glänzend und konzentriert agierte. Mir fielen keine Patzer auf; die Niederlagen waren nur auf kleinere Ungenauigkeiten zurückzuführen. Am Ende landete er mit 6/9 auf Platz 13 (von 55 Teilnehmern) - punktgleich mit der Viertplazierten Luisa Bashylina. Toll, Samuel, weiter so! Leider gibt es immer noch keine Zwischenwertung der SJNRW-Grand-Prix-Serie, was ich persönlich sehr schade finde und der Serie etwas den Reiz nimmt. Zum Turnier selbst: Das Catering war erstklassig! Ich habe mir da auch einiges für unser Turnier abgeschaut (die Erdbeeren gingen deutlich besser weg als bei uns das Obst). Das Turnier war auch sehr gut organisiert, allerdings zum Teil mit etwas unerklärlichen zeitlichen Verzögerungen und einigen Pannen (falsch notierte Ergebnisse). Wenn man aber selbst mal so ein großes Turnier organisiert hat, dann wird man gnädiger mit anderen Gastgebern, weil man die vielen Schwierigkeiten kennt. Und so überwiegen eindeutig die positiven Eindrücke. Vielen Dank an die Ausrichter!     sh
 
Wir trauern um unseren Vereinskameraden Rainer Wirth (21.06.2017)
Am Mittwoch, 21. Juni 2017 fand in Niederkassel-Ranzel um 11 Uhr die Totenmesse für unseren Schachkameraden Rainer Wirth statt, der am 9. Juni viel zu früh gestorben war. Anschließend wurde seine Urne auf dem Nordfriedhof von Niederkassel-Ranzel beigesetzt. Von der SG Niederkassel nahmen die Ehepaare Groß und Vitz sowie Heinrich Muckel und Johannes Friedrich teil. Die Witwe bedankte sich für die Beileidskarte und eine stattliche Spende von unserem Schachverein. Da Frau Wirth von ihrer Familie vorbildlich unterstützt wird, benötigt sie zur Zeit keine Hilfe.    JF
 
Zweifache Qualifikation für die NRW-Einzelmeisterschaft! (18.06.2017)
Heute endete in Aachen die diesjährige Einzelmeisterschaft des Schachverbandes Mittelrhein. Die SG Niederkassel war bei insgesamt 14 Teilnehmern gleich mit 3 Spielern vertreten. Alle drei können mit ihrem Abschneiden sehr zufrieden sein. Andreas Kuhn belegte als einziger Spieler mit 3 Punkten aus 5 Runden Platz 5. Damit wird sich seine DWZ deutlich verbessern. Alexander Kneutgen und Thomas Freundlieb spielten in der letzten Runde an Brett 1 gegeneinander - allerdings nur kurz, da man sich schnell auf Remis einigte. Die Berechnungen aus der vorangegangenen Nacht hatten ergeben, dass das wohl für Thomas zum 3. Platz reichen würde. Dieser 3. Platz ist so wichtig, da die ersten 3 Spieler sowohl für die SVM-EM 2018 als auch für die NRW-EM, die im Herbst in Hennef stattfinden wird, qualifiziert sind. So kam es am Ende auch. Mit 3,5 Punkten kamen Oliver Albrecht (SC Bonn/Beuel) und Thomas ins Ziel, jedoch hatte Thomas die bessere Wertung. Mit dem Kurzremis in der letzten Runde war Aleander mindestens Zweiter, er kam auf 4 Punkte. Eingeholt und überholt wurde er noch von Stephen Kutzner vom Godesberger SK, der am Ende ebenfalls 4 Punkte und die bessere Wertung hatte. Dieser besiegte in der Schlussrunde den Titelverteidiger Frank Reinemer (Langenfelder SF). Dass der überhaupt zur letzten Runde antrat, ist eine enorme Leistung, da er seit dem Tag zuvor abseits des Schachbretts mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Stehpen Kutzner hat das Turnier letztendlich verdient gewonnen und ist neuer Einzelmeister des Schachverbandes Mittelrhein. Dazu gratulieren wir recht herzlich. Lediglich gegen Alexander hat er in der 4. Runde eine denkwürdige Partie verloren. Wer will, kann sich diese von Alexander sicher mal zeigen lassen. Das Turnier wurde von Ingrid Voigt gut und sicher geleitet, hierfür noch einmal vielen Dank.    TF
 
DWZ-Pokalturnier in Bad Godesberg: ein neues Format für die ganze Familie (15.06.2017)
Große und kleine Pokalgewinner - ein Spaß für alle Generationen!
Am letzten Sonntag fand bei strahlendem Sonnenschein im ehrwürdigen Kurfürstensaal der Stadthalle Bad Godesberg das erste DWZ-Pokalturnier in Nordrhein-Westfalen überhaupt statt, ausgerichtet vom Godesberger SK unter der Leitung von Sebastian Strauch. Das aus Süddeutschland stammende neue Format erweist sich als besonders familienfreundlich: es besteht aus einem Jugend- (U12, DWZ<1000) und einem Amateurpokalturnier (Alter beliebig, DWZ<1600). Während die Kinder und Jugendlichen in einem fünfrundigen Schweizer System spielten, das anschließend altersgetrennt (U8, U10, U12) ausgewertet wurde, spielten die Erwachsenen und spielstärkeren Kinder und Jugendlichen in verschiedenen Leistungsgruppen mit jeweils vier Spielern. Die Jugendspiele haben eine Bedenkzeit von 60 Minuten, die beim Amateurpokal von 90 Minuten. Dies reicht so gerade, um die Spiele DWZ-auswerten lassen zu können - was natürlich auch gemacht wird. Auf diese Weise können auch die ganz kleinen und die ganz schwachen Spieler zu einer DWZ kommen. Und das, ohne sich - wie bei einem Open - in den ersten Runden von starken Turnierspielern verprügeln lassen zu müssen... So viele Turniere gibt es ja in der Region nicht (abgesehen von der Kölner Jugend-Einzelmeisterschaft und den Mannschaftskämpfen), bei denen Kinder DWZ-ausgewertete Langpartien spielen können. Insofern füllt das Turnierformat eine echte "Marktlücke". Außerdem findet das Ganze kompakt an einem Tag statt und ermöglicht ein gemeinsames Familienerlebnis. Als bestes Beispiel wurde in der Eröffnungsrede die Familie des Autors genannt: Während Samuel und ich beim Amateurpokal mitspielten, nahm Simon am Jugendpokal teil. Ich selbst nahm das Turnier als Chance wahr, endlich meine erste DWZ zu erhalten, da mir - wie ich zu dem Zeitpunkt dachte - noch zwei Spiele gegen Gegner mit DWZ fehlten. Doch dazu später mehr. Am Jugendturnier nahmen 24 Kinder und Jugendliche teil; das Amateurturnier wurde in fünf Gruppe A-E ausgerichtet. Da wir sehr viele Kinder mit einer DWZ von knapp unter 1000 haben, gingen unsere Kinder als Favoriten in das Jugendturnier. Und dieser Favoritenrolle wurden sie in überragender Weise gerecht: Es siegte Lukas vor (man höre und staune, großartig!) Florian; Vierte wurde Sina (zugleich Dritte und bestes Mädchen in der U12). Die weiteren Platzierungen aus Niederkasseler Sicht: 9. Platz Leif (5. Platz U12), 12. Platz Simon (2. Platz U10), 16. Platz Alexander (4. Platz U10) und 21. Platz unser weiblicher Newcomer Johanna Huschenbett. Johanna gewann in ihrem ersten Turnier immerhin eine Partie und übersah in einer weiteren Partie ein einzügiges Matt. Jetzt heißt es: Tränen trocknen und fleißig weitertrainieren, das wird schon! Beim Amateurpokal waren wir in den beiden stärksten Gruppen nicht vertreten. In der Gruppe C wurde Robert Zweiter und Johannes Dritter; im vereinsinternen Duell gewann Robert. Tja, und in Gruppe D gewann ein Niederkasseler: ich. :-) Was wie ein schlechter Witz klingt, ist tatsächlich wahr. Ich, mit 40 erst Schach gelernt, praktisch ohne Training (vom alle drei Monate stattfindenden zweistündigen Training mit Markus und freundlicher Unterstützung von GM Dr. Reissdorf :-) mal abgesehen), hätte nicht gedacht, gegen talentierte Kinder mit DWZ 1000-1100 eine Chance zu haben, die vermutlich jede Woche Training haben und von denen einer sogar an der U12-Mittelrheinmeisterschaft teilgenommen hat. Aber nun ist der empirische Beweis erbracht, dass man auch ohne jegliches Eröffnungs- und Endspielwissen einen Schachpokal gewinnen kann! 2.5/3 waren weit mehr, als ich mir erhofft hatte. Vermutlich habe ich bei meinem eigenen Anfängertraining selbst am meisten gelernt. :-) Leider gab es nicht die erhoffte Erst-DWZ, da Restpartien nach zwei Jahren verfallen, was ich nicht wusste - schade! Fahren wir aber lieber mit talentierteren Spielern fort: Samuel erreichte in Gruppe E einen guten zweiten Platz und war weitesgehend zufrieden, auch wenn er DWZ verlor (die beiden Siege erlangte er gegen DWZ-lose Spieler). Alles in allem ein hervorragend ausgerichtetes Turnier, das den Beteiligten sehr viel Spaß gemacht hat. Wir danken den Organisatoren aus Bad Godesberg von Herzen, insbesondere Sebastian Strauch, dessen Sohn Julian übrigens überragend spielte und eines der größten Talente der Region ist. Wir hoffen auf Fortsetzung - und das nicht nur, um endlich eine DWZ zu bekommen... Alle Ergebnisse und Tabellen gibt es hier. Und hier findet man einen wunderschönen Bericht aus Sicht des Veranstalters mit vielen Fotos.    sh
 
U12-Pfingstcamp: Wieder ein Pakt mit dem Wettergott (05.06.2017)
Beim Bewegungsschach mussten es die Kinder im Kopf und in den Beinen haben!
Zum vierten Mal führten wir in den Pfingstferien ein Schachcamp für Kinder unter 12 Jahren durch. Einige der Kinder waren auch bereits zum vierten und - aufgrund des Alters - letzten Mal da. Man merkte, dass sich viele der 19 Teilnehmer, darunter mit den Cousinen Hannah und Nina auch zwei Mädchen, bereits sehr gut kannten. Aber auch viele neue Gesichter konnte man entdecken. Besonders erfreulich war es, dass viele Kinder aus anderen Vereinen kamen: von den Bergischen Schachfreunden, aus Hennef, Bonn, Heimerzheim und Lohmar beispielsweise. Unser Pfingstcamp ist längst meine vereinsinterne Angelegenheit mehr, sondern ein regionales Event, für das wir mittlerweile aufgrund der großen Beliebtheit sogar eine Warteliste bei der Anmeldung einrichten müssen. Die Kinder übten drei Tage lang in drei Leistungsgruppen mit den Trainern Carsten Stanetzek, Thomas Freundlieb und Ronny Marzec sowie den "Trainingsassistenten" Jörg Ihle, Markus Reuter und mir selbst taktische Tricks, Eröffnungen, Mattmotive, Endspiele, Blindschach, Phantomschach und vieles mehr. Besonders erfreulich war, dass in einem kleinen Schachquiz in der dritten Gruppe die beiden Mädchen gegen fünf Jungs gewinnen konnten - und das trotz der fragwürdigen Hilfe durch den Autor, der nicht einmal wusste, dass Magnus Carlsen mal eine Langpartie auf Zeit verloren hat. Obwohl ständig Gewitter und Regen angesagt worden war, hatten wir verdammtes Glück mit dem Wetter! Es regnete nur sehr kurz und immer nur dann, wenn wir nicht draußen waren. Daher konnten wir unser Fußballturnier am Mondorfer Hafen und die Schach-Bewegungsspiele bei strahlendem Sonnenschein durchführen. Höhepunkt des Pfingstcamps war natürlich wieder das Schnellschach-Turnier, das in sieben Runden nCh Schweizer System unter der fachmännischen Leitung von Alexander Kneutgen stattfand. Es siegte dort Julian Lohmar vor Jonte Ihle und Leif Krumbein. Für das leibliche Wohl sorgte vor allem Trude Engels mit überragendem Einsatz bis spät in die Nacht hinein. Zudem konnten wir auf viele Kuchen- und Muffinspenden der Eltern bauen. Ganz herzlichen Dank an alle! Doch der größte Dank muss sich zweifelsohne an den Organisator Thomas Freundlieb gehen, der das Pfingstcamp zum wiederholten Male perfekt organisierte. Und "perfekt" ist hier durchaus wörtlich zu nehmen. Vielen Dank im Namen aller Kinder und Eltern, lieber Thomas! Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr! Viele Fotos kann man sich hier anschauen und herunterladen.    sh
 
Wir bleiben drin !!! (01.06.2017)
da der SV Würselen seine Mannschaft aus der 2. BL zurückgezogen hat und dadurch die SG Solingen II nicht in die Oberliga NRW absteigt, ist der Stichkampf der Gruppensiebten der NRW-Klasse nicht mehr erforderlich. Der geplante Stichkampf am 11.6. wird also abgesetzt. Der Brühler SK und die SG Niederkassel verbleiben beide in der NRW-Klasse. Wir hatten schon alle Hebel in Bewegung gesetzt in der anbrechenden Urlaubssaison die stärkste Truppe aufzubieten.
Damit nimmt eine verrückte Mannschaftssaison mit nur einem Sieg ein versöhnliches Ende. Das wird auf dem Sommerfest am 1.7. ordentlich gefeiert!     CS
 
Fotos vom Niederkasseler Jugend-Open (29.05.2017)
Fotos vom Turnier am Samstag kann man sich hier anschauen und herunterladen. Die Galerie wird ständig erweitert, wenn mir noch Fotos zukommen.    sh
 
Nachtrag: Sieg der 5. Mannschaft im letzten Spiel (29.05.2017)
Am 21.05. spielte unsere 5. Mannschaft in der 1. Kreisklasse gegen Sülz-Klettenberg 3. Obwohl Sülz-Klettenberg mit Bestbesetzung antrat, gewann Heinrich am achten Brett schon nach einigen Minuten. Melanie gewann wenige Minuten später ihr Spiel am siebten Brett. Um unser angestrebtes Remis zu erreichen, machte ich am zweiten Brett ein gutes Remis. Zwischenstand: 2.5:0.5. Dann bot Robert seinem Gegner auch Remis an, aber der wollte nicht. So musste Robert halt gewinnen: 3.5:0.5. Manfred hatte eine gute Stellung, übersah dann aber eine Springergabel und verlor. Leander spielte hervorragend und gewann locker. Damit stand unser Sieg bereits fest. Alexander stand ständig auf Verlust, überraschte aber seinen Gegner mit einem Bauern-Durchbruch und gewann. Zwischenstand: 5.5:1.5. Um ein langes Endspiel zu vermeiden, akzeptierte Jörg am ersten Brett um 13:30 Uhr das Remisangebot und der Endstand lautete 6:2. Unser Sieg, vor allem in dieser Klarheit, hat uns alle total überrascht. Damit geht eine erfolgreiche Saison zu Ende. Hatte uns vor der Saison kaum jemand den Klassenerhalt zugetraut, so stehen wir nun in der Endtabelle mit immerhin drei Siegen auf dem sechsten Platz von neun Mannschaften, also im hinteren Mittelfeld. Angesichts unserer jungen Mannschaft (fünf Jugendliche in der Stamm-Acht) sind wir sehr stolz auf diesen Erfolg!    JF
 
2. Niederkasseler Jugend-Schnellschach-Open (28.05.2017)
Weltklasse: unser Küchenteam
Bei strahlendem Sonnenschein und vorsommerlichen Temperaturen kämpften am gestrigen Samstag im Lülsdorfer Kasino der Evonik 136 Kinder und Jugendliche aus ganz Nordrhein-Westfalen um die Pokale beim 2. Niederkasseler Jugend-Schnellschach-Open. Das Turnier gehört zur exklusiven Grand-Prix-Serie der Schachjugend NRW und damit zu den größten Schnellschachturnieren des Landes. Gespielt wurden in sechs Altersklassen von U8 bis U18, wobei die U16 und U18 zusammengelegt und anschließend getrennt ausgewertet wurden. Während die "Kleinen" in der U8 nach der vierten Runde zwei Runden Pause hatten und somit "nur" auf sieben Runden kamen, spielten alle anderen volle neun Runden - allein das ist eine beachtliche Leistung angesichts der Temperaturen. Für Speis und Trank war wieder bestens gesorgt: Ein überaus engagiertes Helferteam um Trude Engels, vorwiegend Eltern, verbrachte stundenlang hinter der Theke und ließ keine Wünsche offen: Salate, belegte Brötchen, Würstchen, Kuchen, Nachtisch - alles da. Sogar Eis wurde noch kurzfristig besorgt. Ganz herzlichen Dank! Das Turnier begann mit einer halbstündigen Verspätung, da einige Teilnehmer aufgrund einer Sperrung der A3 (also entschuldigt) nicht rechtzeitig zur Anmeldung kamen. Danach ging es aber Schlag auf Schlag, denn das Turnierteam um Werner Frehen, Carsten Stanetzek und mir selbst war sehr gut eingespielt, so dass zwischen den Runden kaum Pausen entstanden. Dazu trugen entscheidend auch die vielen Schiedsrichter und Turnierhelfer bei. Vielen Dank an Ronny Marzec, Jan Eric Schnellbacher, Udo Käser, Boris Maric, Alexander Kneutgen, Werner Langhoff und Thomas Freundlieb. Beachtlich ist hier, dass uns mit Ronny (VdSF Bonn) und Boris (SV Grünfeld, seine Söhne spielen beim KKS) zwei Schiris aus anderen Vereinen aushalfen. Selbst hätten wir nicht genug Betreuer für die einzelnen Altersgruppen gehabt. Immer deutlicher wird, dass man so große Turniere nur gemeinsam mit anderen Vereinen und unter enger Einbindung der Eltern stemmen kann und dass unser Weg, unsere Turniere offen und kooperativ auszurichten, genau der richtige ist. Wir kamen durch die vielen Helfer so zügig durch, dass unser Turnier fast eine Stunde vor dem geplanten Schluss beendet war. Gemeinsam mit uns stellte die SG Porz mit jeweils 11 TeilnehmerInnen das größte Kontingent. Zum Turnier: In der U8 lieferten sich die Nummer 3 und 4 der Deutschen U8-Rangliste, Ingmar Mainka (Eilendorf, DWZ 1277) und Philipp Leon Klaska (Düsseldorf, DWZ 1157) einen heißen Kampf um Platz 1. Am Ende gewann Philipp Leon das hochklassige Duell und damit auch das Turnier. Bestes Mädchen wurde Tamila Trunz (Bad Godesberg). Niederkasseler SpielerInnen waren nicht am Start - ein Warnzeichen für uns! Das mit 41 TeilnehmerInnen zahlenmäßig stärkste Feld war in der U10 vertreten. Hier siegte Jannis Bolz (Würselen, DWZ 1333) mit überragenden 9/9 vor dem Vorjahressieger Max Pick (Kerpen, DWZ 1217, 7.5/9). Bestes Mädchen wurde Laura Popovidou vor Lotte Eschweiler. Allerdings muss man sagen, dass überraschenderweise in der U10 die Jungendominanz doch frappierend war, während in den anderen Altersklassen die Mädchen zwar zahlenmäßig extrem unterrepräsentiert, aber doch - mit sehr guten Platzierungen - ebenbürtig waren. Erfreulich die sehr guten Platzierungen unserer Niederkasseler Jungs Simon Hartmann (6., 6/9), Tim Grygosch (11., 5.5/9) und Tim Käser (21., 4.5/9). Auch Florian Geisler konnte mit seinem ersten Turnier überhaupt zufrieden sein, konnte er doch immerhin einen Sieg und zwei Remis holen! Ähnlich überlegen wie Jannis in der U10 gewann auch Paul Wiedenbruch (Düsseldorf, DWZ 1482) mit 8.5/9 die U12-Konkurrenz vor Rafael Sabirov (Porz, DWZ 1341) und unserem passiven Mitglied Julian Lohmar (Bonn, DWZ 1418). Bestes Mädchen wurde die stark spielende Linda Becker (Plettenberg, DWZ 1142) auf Platz 5. Nicht enttäuschend, aber auch nicht euphorisierend die Platzierungen unserer Kinder: Samuel Hartmann (12., 5/9), Leif Krumbein (13., 5/9), Sina Sprengard (21., 4/9) und Mattes Eschweiler (31.), der das Turnier allerdings vorzeitig abbrach. In der U14 gab es das Duell Gallas - Gallasch, das Robin (Porz, DWZ 1669) am Ende für sich entscheiden konnte. Er gewann das Turnier mit 8/9 vor Joel (Katernberg, DWZ 1698, 7/9). Bestes Mädchen wurde Marlene Alms (Eilendorf) auf Platz 8. Erfreulich der sehr gute 5. Platz von Robert Krink in diesem starken Teilnehmerfeld! Im U16/U18-Turnier sind zwei Dinge bemerkenswert: erstens die Tatsache, dass die U16 wesentlich stärker war als die U18 - ein allerdings bekanntes Phänomen: Die ersten vier Plätze wurden alle durch U16-SpielerInnen belegt. Und zweitens, und damit rechtfertigt sich auch das große "I" im Satz vorher: das herausragende Ergebnis von Melanie Jung auf Platz vier, die es den jungen Männern ganz schön schwer machte! Dass sie dann als einzige Teilnehmerin den U16w-Pokal gewann, ist hingegen nur eine Randnotiz, ebenso dass der U18-Mädchenpokal mangels Teilnehmerinnen gar nicht erst vergeben wurde. Fazit: Mädels, bleibt dran am Schach - dann gewinnt ihr mit zunehmendem Alter automatisch die Pokale! Zurück zum Ergebnisdienst: In der U16 siegte Elsi Banushi (Heimerzheim, DWZ 1542) vor Fabio Michels (Mörsdorf-Lahr, DWZ 1549), während in der U18 Lukas Steinebach (Düsseldorf, DWZ 937) vor Tobias Huang (Bonn, DWZ 1144) gewann. Auch die jeweils Drittplazierten gewannen Pokale. Die Ergebnisse aller Runden und Tabellenendstände kann man sich hier anschauen:

U8

U10

U12

U14

U16/U18

Kategorienplätze U16 und U18, aufgeteilt

Bei der Siegerehrung der U16/U18 kam es noch zu einer kleinen Panne - der allerdings einzigen an diesem Tag - sorry nochmal. Wir konnten zum Glück alles retten und reparieren. Verschwitzt und erschöpft bauten wir ab und fuhren nach Hause. Ein großes Kompliment an "Kampfschwein" Johannes Friedrich, der an diesem Tag als erster kam und als letzter ging. Sein Einsatz für den Verein ist - in einer Gruppe auch nicht gerade unengagierter Menschen :-) - noch einmal herausragend. Vielen Dank, Johannes!    sh
 
Interview mit Radio Bonn/Rhein-Sieg (24.05.2017)
Wir erschließen uns neue Medienkanäle: Heute habe ich ein kurzes Interview mit Radio Bonn/Rhein-Sieg zu unserem Jugend-Schnellschach-Open geführt, das im Laufe des Tages ausgestrahlt wird. Aufregend! Vielleicht führt es ja zu noch mehr TeilnehmerInnen. Rund 110 Voranmeldungen haben wir bereits. Das auf der Frequenz von Radio Bonn/Rhein-Sieg ausgestrahlte Bürgerradio wird übrigens Ende des Jahres ein längeres Porträt unseres Vereins senden.     sh
 
Dramatisch: Niederkassel spielt unentschieden in Kamen (22.05.2017)
Wer muß in den Stichkampf: Kamen oder Niederkassel? Eine Menschentraube verfolgt das dramatische Finale am letzten Brett.
Mit einem schlussendlich mageren Pünktchen kehrte die erste Niederkassler Mannschaft von ihrem Auswärtsspiel in der NRW-Klasse heim. Nach fast siebenstündigem, nervenaufreibendem, teils dramatischen Abstiegskampf war das gegen den direkten Tabellenkonkurrenten aus Kamen zu wenig, um die NRW-Klasse direkt zu halten. Als Viertletztem steht uns jetzt noch ein Stichkampf gegen den Brühler SK um den Klassenerhalt bevor.

Die Ausgangslage war klar: Wir mussten gewinnen, um an Kamen noch auf den letzten Metern vorbeizuziehen und nicht noch in den Abstiegsstrudel zu geraten. Irgendwann war mitten in der Saison deutlich geworden, dass selbst der siebte Tabellenplatz nicht sicher war. Es ist – das nur nebenher - meiner Meinung nach eine sehr unglückliche Regelung, wenn aus einer Liga mit zehn Mannschaften vier absteigen müssen. Wie dem auch sei, es begann recht vielversprechend für uns, da mein Gegner aus der Eröffnung heraus in einem überraschend unangenehmen Endspiel gelandet war, das mir ein gefahrloses, nervenschonendes Spiel auf lediglich zwei Ergebnisse ermöglichte. Nach drei Stunden gab sich mein Gegner geschlagen, fast zeitgleich steuerte Thomas zwei Bretter weiter ein solides Remis bei. Tja, somit hatte ich jetzt ausreichend Muße mir die anderen Bretter anzuschauen. Und es zeigte sich schnell, dass es noch ein sehr weiter Weg bis zum erhofften Sieg werden würde. Holger hatte – nach eigener Darstellung - in einer Nebenvariante der Mac Cutcheon- Variante eine hochinteressante Stellung mit Schwarz erreicht, wickelte aber unnötigerweise in ein schlechteres Endspiel ab. In gegnerischer Zeitnot schaffte er es fast sogar noch auszugleichen, übersah den rettenden Zug und verlor umgehend. Brunos sauberer Sieg nach komischer Eröffnung – keine Ahnung wie er das immer macht – und Carstens Remis bedeuteten nur eine kurze neuerliche Führung, da Klaus in einer sich dynamisch im Gleichgewicht befindenden Stellung einen zu optimistischen Plan wählte und von seinem abgebrühten Gegner ausgekontert wurde. Nun hing alles an den Partien von Taylan, der dankenswerterweise für Werner eingesprungen war und von Jochen ab. Objektiv stand Taylan schon eine ganze Weile auf Verlust und Jochen vielleicht etwas besser. Die folgenden zwei Stunden waren mit die spannendsten, die ich im Schach miterleben durfte. In beiden Partien lebten die Kontrahenten am Schluss über eine Stunde nur noch von den 30 Sekunden Zeitzuschlag. Jochen erreichte tatsächlich zunächst eine Gewinnstellung, aber da beide Könige unter Beschuss aller Schwerfiguren standen, war das alles andere als leicht zu verwerten. Schließlich entschlüpfte der trickreiche Kamener noch ins Remis. Zeitgleich drehte sich an Brett acht die Partie völlig. Hier hatte sich Taylans Gegner um den 30 bis 40 Zug eine Gewinnstellung erarbeitet. Aber Taylan kämpfte wie ein Löwe und schaffte es immer wieder, seinem Gegner noch ein kleines Problem zu stellen. Bei beiden Spieler war immer mal wieder die Bedenkzeit auf wenige Sekunden geschrumpft. Schließlich war ein weißer Freibauer unaufhaltsam bis auf die siebte Reihe vorgedrungen, trotzdem lehnte Taylan ein Remisangebot ab. Davon wohl irritiert stellte sein Gegner jetzt nacheinander – statt seinen Bauern in eine Dame umzuwandeln – erst den Freibauern und dann noch seine anderen Bauern ein. Taylan stand – bei immer noch komplizierter Stellung – auf einmal auf Gewinn. Damit war unser Glück aber verbraucht. Mit dem Zeitbonus lässt sich der technische Teil einer Partie noch schwerer spielen als sonst, erst Recht nach so einer Nervenschlacht. Taylan versuchte alles, aber am Ende war es dann doch Remis. Endstand: 4 zu 4    SB
 
Jugendopen schon mit 100 Voranmeldungen (21.05.2017)
Das 2te Niederkassler Jugendopen startet am Samstag, den 27.5. um 11:00. Mit 100 Voranmeldungen liegen wir bislang voll im Rahmen unserer Erwartungen. Die Voranmeldungen können unter dem Link zum Turnier eingesehen werden. Meldet Euch noch bei stefan(at)awhartmann.de an! Noch sind Plätze frei! Die Vorbereitungen laufen und wir freuen uns auf Euch!    CS
 
U12: Niederkassel 1 ist Kölner Mannschaftsmeister - Sieg im vereinsinternen Duell (14.05.2017)
Niederkasseler Kinder unter sich im Kölner Mannschaftsfinale. Auf dem Foto fehlt Leif, dafür ist Ersatzspielerin Lotte eingesprungen.
Das hat es noch nie gegeben: ein rein Nieder­kasseler Finale bei der Kölner U12-Mann­­schafts­­meister­­schaft. Sensationell hatten sich beide Mann­schaften in ihren Gruppen durch­setzen können - immerhin gegen Mann­schaften wie Porz 1, Porz 2 und KKS. Die letzten End­spiele waren alle­samt durch unsere Nachbarn aus dem Kölner Süden dominiert: mit einem Standardfinale Porz 1 gegen Porz 2. Nun konnten wir also bereits vor dem Endspiel sicher sein, den Pokal nach Niederkassel zu holen. Doch würde die zweite Mannschaft überhaupt eine Chance haben gegen die erste? Zunächst sah es nicht danach aus. Simon konnte gegen Leif seinen Eröffnungsvorteil (zwei Bauern vorne) nicht nutzen; die Partie schien ausgeglichen. Doch dann konnte Leif mit einem einfachen taktischen Trick (Schach mit dem Läufer verbunden mit einem Abzugsangriff auf die ungedeckte Dame) gewinnen. Mit drei gegen zwei Schwerfiguren war die Partie schnell entschieden. Nachdem Mattes in guter Ausgangsposition gegen Alexander seinen Turm eingestellt hatte, stand es 2:0 für Niederkassel 1. Jetzt mussten für die zweite Mannschaft Siege von Samuel (an Brett 1 gegen Jonte) und Lukas (an Brett 2 gegen Julian) her. Angesichts eines DWZ-Vorsprungs von rund 250 und 450 Punkten schien dies aber undenkbar. Doch Samuel hatte einen bärenstarken Tag. In seiner Standarderöffnung (modernes Italienisch) machte er enormen Druck am Königsflügel: Fesselung des f-Bauern, Einschlag mit dem Springer auf h6 nach einem Fehler von Jonte und enormer Druck auf der h-Linie mit Dame und Turm - das sofortige Matt war nur mit Damenverlust zu vermeiden. Kurz darauf erfolgte die Aufgabe. Nur noch 1:2! Doch Lukas war zwischenzeitlich gegen einen wieder mal sehr gut spielenden Julian mit einer Leichtfigur ins Hintertreffen geraten und konnte den Ausgleich nicht mehr schaffen. Insgesamt war es ein verdienter und letztendlich klarer 3:1-Sieg für die erste Mannschaft. Niederkassel ist Kölner U12-Mannschaftsmeister! Wer hätte das vor fünf Jahren für möglich gehalten? Grund zum Feiern gab es genug und das taten wir dann auch - mit zwei großen Familienpizzen, Softgetränken und der einen oder anderen Spaßpartie. Nächstes Jahr wird es einen totalen Umbruch geben. Fast alle Spieler verlassen die U12. Dafür rücken neue Talente wie Tim G. nach. Ob wir dann nochmal ins Finale kommen? Wir werden es sehen.    sh
 
Sportabzeichen 2017 - lockerer Aufgalopp und direkt das erste Gold (13.05.2017)
Bei milden Frühlingstemperaturen unter bedrohlichen, aber rücksichtsvoll vorbeiziehenden Regenwolken trafen sich am Freitagabend einige Niederkasseler Schachfreunde, darunter vor allem Kinder und ihre Eltern, zur ersten Abnahme des Sportabzeichens in diesem Jahr. Die meisten Teilnehmer begnügten sich (sehr erfolgreich) mit zwei oder drei Disziplinen, während der überehrgeizige Autor dieser Zeilen sofort alles an einem Tag machen musste und nun das erste Gold für Niederkassel, zugleich aber auch kräftige Muskelschmerzen mit nach Hause nahm. Leider waren zum Auftakt nicht ganz so viele Schachspieler dabei wie im letzten Jahr. Wir hoffen, dass es noch mehr werden und wir in diesem Jahr wieder mindestens 20 Sportabzeichen holen. Der "Medaillenspiegel" rechts unten wird stets aktuell gehalten. Am 09.06. treffen wir uns wieder, die weiteren Termine findet man hier.     sh
 
Unter Fremden und Freunden (11.05.2017)
Alle Jahre wieder… findet das Sommerfest der Christlich-muslimischen Flüchtlingshilfe Niederkassel unter dem Motto „Fest der Kulturen“ statt. Diesmal am Samstag, 8. 7. d. J., 15:00 bis 18:00 Uhr, im und am Matthiashaus / Lülsdorf. Auch die Schachgemeinschaft wird, wie im Vorjahr, einen kleinen Stand (6 Bretter) aufbauen und mit ihrem Werbebanner „Gens Una Sumus“ präsent sein. So kann sie inmitten der vielsprachigen Lautstärke und vielstimmigen Musikklänge leise und nachdrücklich unter Beweis stellen, dass Schach ein grenzenloses Vergnügen ist. Es wäre schön, wenn der eine oder andere aus dem Verein sich blicken ließe oder gar mitmachen würde.    AD
 
Als Vorletzter gestartet, als Drittletzter heimgekehrt (11.05.2017)
Die Jungspunde um Robert Krink fuhren am letzten Sonntag zur U14-Mannschaftsmeisterschaft NRW nach Bochum (17 Teilnehmer) – als Vorletzte der Setzliste (1029 DWZ) ohne große Ambitionen, aber mit dem Ziel, sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Das gelang über Erwarten gut. Die nackten Zahlen sagen nichts über den teilweise dramatischen Turnierverlauf. Im Auftaktspiel gegen SK Münster (1400) hielten Robert und Leander gegen weitaus stärkere Gegner bravourös ein Unentschieden, Leif und Samuel lange Zeit gut mit. Am Ende 1 : 3. In Runde 3 machten sie es noch besser gegen die Schachakademie Paderborn (1514). Gegen den Dritten der Schlussabrechnung setzte es eine denkbar knappe 1,5 : 2,5 Niederlage. Sieg und Unentschieden folgten anschließend. Mit zwei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen (5 : 7 Punkte) ging es in die Schlussrunde gegen TV Borken (1116). Ein ausgeglichenes Mannschaftsergebnis und respektabler Platz im Mittelfeld war in Reichweite. Aber just in diesem Augenblick ging den vier Youngstern die Puste aus. Robert und Leander konnten ihre starken Anfangsleistungen nicht wiederholen, Leif verseppelte eine Gewinnstellung zum Remis und nur Samuel – der Beste an diesem Tag (3 / 3) – gewann. Ein unglückliches 1,5 : 2,5. Keine Belohnung am Ende des nervenaufreibenden Tages. Sie hatten sich dennoch nichts vorzuwerfen, nicht vernaschen lassen und gezeigt, dass in Niederkassel ernsthaft Schach gespielt wird, und den Gegnern das Leben schwerer gemacht, als denen lieb war. Wertvolles Lehrgeld, das sich in naher Zukunft auszahlen sollte.    AD
 
NRW-Mannschaftblitz 2017 in Katernberg! (08.05.2017)
Dieses von mir als ein Highlight des Jahres ausgerufene Turnier stand dieses mal leider unter keinem guten Stern. Musste Stephan aus privaten Gründen leider einige Tage vorher absagen, gestaltete sich die Eratzsuche recht langwierig. GottseiDank konnte Thomas kurzfristig einspringen, den ich hier nochmals ausdrücklich für sein Engagement danken möchte. Dann kam auch noch eine halbe Stunde vor Abfahrt am Samstag die krankheitsbedingte Absage von Christian dazu. Zu dritt fuhren wir also bei schönstem Wetter nach Katernberg, um zumindest für uns jeweils ein hochwertiges 20-rundiges Blitzturnier zu spielen. Für Thomas bedeutete das an Brett 4 immerhin 18 Spieler mit einer besseren Zahl und 8 Titelträger. Für Carsten an Brett 3 waren 10 Titelträger und an meinem zweiten Brett auch 10 Titelträger am Start. Nach erfolgreicher Auftaktrunde mit satten 3:1 gegen den Südlohner SV schien alles gut zu werden. Bei mir persönlich standen nach 4 Runden sogar 3 Punkte auf der Habenseite als ich zum wiederholten Mal IM Geiernaert im Königsindischen Sämisch betuppen konnte. Das war es dann aber auch! Wie Carsten treffend sagte, haben wir einfach viel zu viel liegen gelassen und realisierten zum Schluss jeweils sehr bescheidene 7 Punkte aus 20 Runden. Die 7,5 für Thomas waren da noch eine recht gute Ausbeute gegen doch nominell viel stärkere Gegnerschaft. Was lernen wir daraus? Fürs nächste Mal entweder gleich zu Fünft bzw. idealerweise einen kurzfristig einzuberufenen Ersatzspieler einplanen. Nun denn - nächstes Mal läuft es wieder besser!     KR
 
3. Mannschaft: letztes Spiel gewonnen und trotzdem abgestiegen (30.04.2017)
Heute reisten wir mit 7 Stammspielern und einem starken Ersatzmann zu den Schachfreunden Köln-Mülheim. Die Wahrscheinlickeit, die Klasse zu halten war schon sehr gering. Nicht nur, dass wir gegen die starken Mülheimer gewinnen mussten, nein, unsere Mitkonkurenten Satranc und Grünfeld mussten auch noch bei ihre Spiele verlieren. Wir wollten uns aber bestmöglich verkaufen und das Flämmchen Hoffnung am Brennen halten. Auf Geschenke der Mülheimer brauchten wir, nach Blick auf deren Aufstellung, nicht hoffen. An Brett 1 kam es zu einem schnellen Remis zwischen dem Christian und dem Kevin Krug. Das war schon fast so zu erwarten, da sich die beiden Kontrahenten schon lange aus vielen Jugendturnieren kannten. An Brett 2 erhielt Werner ein völlig überraschendes Remisangebot nach 10 Zügen. In Anbetracht des DWZ-Vorteils von über 200 Punkten des Gegners nahm er dieses an. Schnell endete auch die Partie an Brett6 vom Jan Eric Remis. Bis jetzt war also noch nicht viel passiert. An Brett 8 stand unser Ersatzmann Daniel schnell besser und wandelte seinen Vorteil auch in einen schnelle Sieg um. Unser Trumpf hatte also gestochen. Dann folgte ein Remis vom Ralph an Brett 7. Leider verlor dann unser 4. Brett Karl-Heinz seine Partie. Es spielten also noch Ralf an Brett 2 und Hans-Joachim an Brett 5. Beim Ralf war die Stellung lange unklar. Nach einem Generalabtausch der Schwerfiguren verblieben noch gleichfarbige Läufer und Springer sowie 6 Bauern auf beiden Seiten. Es war hier für beide Seiten keine gewinnbringende Fortsetzung mehr zu sehen. Folgerichtig Remis. Also spielte noch Hans-Joachim. Er hatte sich einen Mehrbauern gesichert. Mit gutem Spiel eroberte er noch einen 2. Bauern. Sein Gegner versuchte noch das Remis zu retten, musste aber dann doch seine vergeblichen Mühen einsehen und gab auf. Bravo Hans-Joachim! 4,5 Punkte erreicht und den Mannschaftskampf gewonnen. Leider haben auch unsere Mitkonkurrenten ihre Mannschaftskämpfe gewonnen, so dass wir neben Porz und Grünfeld wieder in die Bezirksliga zurück müssen. Trotzdem haben wir keinen Grund traurig zu sein. Wir haben uns mehr als gut verkauft und sind in keinem Kampf so richtig eingegangen. 7 Mannschaftspunkte hätte uns Niemand zugetraut. Es war für einige Spieler in unserer Mannschaft die erste Berührung mit der Verbandsliga. Sie haben ihre Feuerprobe bestanden. Es hat uns allen Spielern in der Mannschaft viel Spaß gemacht zu spielen. Wir freuen uns auch schon auf die neue Saison in der Bezirksliga! Da können wir dann direkt einen neuen Anlauf auf den Aufstieg nehmen.    WF
 
NRW Qualifikationsturnier im Einzelblitz 2017 - Turnier ohne Stars! (23.04.2017)
Die diesjährige Mittelrheinmeisterschaft im Einzelblitz 2017 fand im Sportlerheim Oberaußem bei den Sf vom SV Turm Bergheim statt. Die Spielbedingungen waren ausgezeichnet und die Turnierleiterin Ingrid Voigt führte souverän das Turnier im Rutschsystem ohne besondere Vorkommnisse und ohne überflüßige Pausen zügig und professionell zur vollsten Zufriedenheit aller Teilnehmer durch. Da die drei Erstplatzierten des Vorjahres sowie auch einige andere Spieler auf ihre Teilnahme verzichteten und keinerlei blitzstarke Im`s oder GM`s am Start waren, konnten sich die anwesenden 16 (fast) alle Hoffnung auf einen Qualifikationsplatz machen. Für mich lief das erste "Drittel" sehr gut und dich konnte nach 4 Siegen und einem Kurzremis vorne mit 4,5/5 rumhüppeln. Ach- ein schöner Blick auf die Tabelle... der leider oft bei mir einen zerstörerischen Euphorieimpuls freisetzt und den Blick aufs Wesentliche einnebelt, sodass ich in den darauffolgenden 4 Runden nur noch einen halben Punkt einfahren konnte. Also jede Menge Hausaufgaben in einer selten gespielten Sizilianisch-Variante, deren Mittelspielprobleme ich zweimal nicht sauber lösen konnte. Im letzten Drittel konnte ich dann wieder 5/6 realisieren und doch noch den geteilten 3./4. Platz erreichen (durch Feinwertung 3. Platz, der fürs nächste Jahr vorqualifiziert ). Also Ziel > die Doppel-Quali für die NRW(Mannschaft/Einzel) erreicht, ein für mich versöhnlicher Abschluss einer miserablen Saison schon jetzt...auch wenn unser wichtiges Spiel gegen Kamen noch auf uns wartet! Die Vorbereitung läuft...    KR
 
Riesenerfolg für Karina Jung - Zweiter Platz bei der NRW-Meisterschaft und Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft! (22.04.2017)
Karina ist überglückliche Vize-Landesmeisterin - Wahnsinn!
Es ist der größte Erfolg unserer Jugendarbeit in den letzten zehn Jahren und eine unglaubliche Sensation: Karina Jung erreicht den zweiten Platz bei der NRW-Jugend­­einzel­­­meisterschaft in der Altersklasse U14w. Damit ist sie für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert! Karina (DWZ 1235, und damit in der inoffiziellen deutschen U14w-Rangliste nur auf Rang 139) gewann als krasse Außenseiterin reihenweise gegen Spielerinnen, die zum Teil eine deutlich höhere DWZ haben: unter anderem gegen Elizabeth Kublanov (DWZ 1665, Solingen, Rang 13 der deutschen Rangliste), gegen Nicole Garbuz (DWZ 1618, Brakel, Rang 20 der deutschen Rangliste) und vor allem gegen die deutsche Nummer 1 in der Altersklasse U14w, die absolute Topfavoritin Melanie Müdder (DWZ 1882 (!), Solingen), die 2015 noch deutsche U12-Vizemeisterin war. Einzig im Auftaktspiel musste sich Karina geschlagen geben - gegen die spätere Siegerin Dana Berelowitsch (DWZ 1672, Solingen, Nummer 11 der deutschen Rangliste). Sprich: Karina spielt in der deutschen Spitze mit! Am Ende reichte es mit 5.5/7 zu Platz 2, und nur die schlechtere Buchholz-Wertung verhinderte den NRW-Titel. Einen riesengroßen Glückwunsch an Karina vom ganzen Verein! Das harte Training unter dem Vereinstrainer Axel Dohms und dem Leiter des bei uns beheimateten NRW-Landesleistungsstützpunktes, Thomas Freundlieb, hat sich ausgezahlt. Auch ihnen beiden gehört unser Glückwunsch! Karina war nicht die einzige Teilnehmerin der SG Niederkassel. Auch ihre Schwester Melanie war vor Ort - und überraschte ebenfalls positiv! Mit einer sehr guten 4/7-Bilanz (drei Siege, zwei Remis) kam sie in der U16w-Konkurrenz auf einen guten achten Platz. Ebenfalls ein toller Erfolg! Wir drücken nun Karina für die Deutsche Einzelmeisterschaft, die vom 03. bis 11. Juni in Willingen stattfindet, ganz fest die Daumen. Liebe Karina und Melanie, wir sind alle sehr stolz auf euch! Hoffentlich nehmen sich unsere mittlerweile vielen jungen Mädchen (und auch die Jungs) euch zum Vorbild und versuchen euch nachzueifern. Unsere ambitionierte und engagierte Jugendarbeit beginnt sich auszuzahlen.    sh
 
Karina U14-Verbandsmeisterin - auch Melanie und Julian für NRW qualifiziert (12.04.2017)
Glückwunsch an Karina Jung! Sie konnte souverän ihren Titel als Siegerin der U14w-Einzelmeisterschaft der Schachjugend Mittelrhein verteidigen. Im gemeinsamen Feld der U14w-U16w-Konkurrenz belegte sie mit 4.5/5 den ersten Platz. Das einzige Unentschieden trotzte ihr in der Auftaktpartie ihre Schwester Melanie ab, die nach einer Niederlage gegen Marlene Alms (Eilendorf, DWZ 1059, U14w) in der letzten Runde im Gesamtklassement noch auf Rang drei abrutschte, aber auf diese Weise dennoch U16w-Verbandsmeisterin wurde. Beide sind für die am 17.04. beginnenden NRW-EM qualifiziert. Dieses Kunststück gelang in der U12 auch, deutlich weniger selbstverständlich, unserem passiven Mitglied Julian. In der letzten Runde besiegte er mit den schwarzen Steinen den bis dato führenden Rafael Sabirov (Porz, DWZ 1349) und rückte sogar noch auf den zweiten Platz vor! Großartige Leistung, die nach der überraschenden Auftaktniederlage gegen Jacob Duda (Porz, DWZ 1048) nicht mehr unbedingt zu erwarten war - zumindest in der Fernbeobachtung. Robert hatte in der U14 offenbar schweres Spiel gegen starke Konkurrenz und musste sich mit dem vorletzten Platz begnügen. Wir drücken allen qualifizierten Spieler/innen der SG Niederkassel fest die Daumen für die Landesmeisterschaft!    sh
 
Schach in der Presse (11.04.2017)
Der Schachverein ist tot, es lebe der Schachverein!
Räumt die Playstation weg – Schach ist jetzt in!     CS
 
Jugend-Mittelrheinmeisterschaft mit Niederkasseler Beteiligung (05.04.2017)
Am Samstag beginnt die in Morsbach stattfindende Einzelmeisterschaft der Schachjugend Mittelrhein. Auch die SG Niederkassel ist bei der Jugend-Verbandsmeisterschaft vertreten. Während Robert in der U14 nur Außenseiterchancen hat, sind Karina (in der U14w) und Melanie (U16w) absolute Topfavoriten auf Platz 1 und haben sehr gute Chancen, sich für die NRW-Einzelmeisterschaft zu qualifizieren. Außerdem am Start: unser passives Mitglied Julian in der U12, der ebenfalls Chancen auf die NRW-Qualifikation hat. Wir drücken allen Niederkasseler Spielerinnen und Spielern die Daumen! Hier kann man tagesaktuell die Zwischenstände verfolgen. Da ich selber letztes Jahr in Morsbach dabei war, kann ich nur sagen: Die Schachjugend Mittelrhein bietet ein tolles Rahmenprogramm mit viel Spiel und Spaß! Wer zum ersten Mal dabei ist, kann hier schon einmal ein paar persönliche Eindrücke vom letzten Jahr aufsaugen, um zu sehen, was sie oder ihn so erwartet.     sh
 
Pokal Aus in NRW Vorrunde (03.04.2017)
Der Pokal-Wettbewerb findet auf NRW Ebene mit 64 Mannschaften in einer Vor- Zwischen- und einer Endrunde statt in Vierergruppen, die im KO-System einen Sieger ermitteln. Die SG Niederkassel war am Wochenende Ausrichter einer Vorrundengruppe. Wir konnten mit Alex und Werner zwei Schiedsrichter gewinnen, die die Kämpfe am Samstag und Sonntag begleiteten. Am Samstag bekamen wir direkt die NRW Liga Mannschaft von Bahn Wuppertal zugelost: den stärksten Gegner im Topf. Carsten, Taylan, Chris und Christan versuchten Ihr Bestes gegen einen überlegenen Gegner. Nach guter Eröffnung unterschätzte Carsten den Befreiungsschlag b5 von V. Savchenko im Igel System und verlor mit mangelhafter Gegenwehr. Christian gab 2 Figuren gegen einen Turm und Bauer, kam aber über ein Remis nicht heraus. Chris bekam durch ein schönes Figurenopfer eine gewonnene Stellung, die er aber als solche nicht erkannte und gab Dauerschach. Die schönste Partie spielte Taylan, der dem 150 Punkte stärkeren Khanukov keine Chance ließ und den Gegner mit aktiveren Figuren förmlich erdrückte. Das Ergebnis war leider nur ein 2:2 mit schlechterer Feinwertung. Das Thema Viererpokal war damit für Niederkassel schon zu Ende. Daran konnten auch die zahlreichen Zuschauer aus Niederkassel nichts ändern, die unser junges Team angefeuert hatten. Die zweite Paarung: SV Bergneustadt/Derschlag – SF Hennef ging etwas später ebenso knapp mit einem Remis aus. Hier behielten die Schachfreunde aus Hennef durch Siege an Brett 1 und 2 die Oberhand und verblieben im Wettbewerb. Am Sonntag entschieden die Wuppertaler mit nochmal verstärkter Truppe das Finale gegen Hennef mit 3,5 zu 0,5 deutlich für sich.     CS
 
4. Mannschaft bei Schachuzipus (28.03.2017)
Wir konnten vergangenen Sonntag unbekümmert in den vorletzten Spieltag der Bezirksklasse starten. Für einen Abstieg hatten wir vorab schon zu viele Mannschaftspunkte gesammelt. Und ein Aufstieg wäre von Beginn an nur Träumerei gewesen. Die Lokalität war nicht nur für uns Gäste Neuland, sondern selbst für unsere Gastgeber, Schachuzipus I. Es hatte wohl Probleme mit diversen Vorgänger-Heimsportstätten der Köln-Mülheimer gegeben. In Alt-Hürth nahmen wir im hinteren Teil einer Gaststätte Platz, die Möglichkeiten zu heißem Kaffee und kühlem Kölsch bot. Bedingt durch Personalengpässe - und das leider über die gesamte Saison - mussten wir die ersten beiden Bretter freilassen und wurden prompt dafür vom gegnerischen Mannschaftsführer gerügt - zu Recht. Man hätte hier gerne die Schachfiguren bewegt. 0:2 kampflos. Die Partien von Werner und Rainer endeten mit Punkteteilung. Melanie konnte nach konzentriertem Spiel ihren ersten Punkt in der Bezirksklasse als Ersatzspielerin einfahren. Und das gegen einen nominell stärkeren Gegner. Gut gemacht! Gerds Siegesserie "4 aus 4" hingegen sollte ein jähes Ende nehmen. Nach Verlust eines wichtigen Zentrumsbauern konnte das Eindringen der gegnerischen Schwerfiguren nicht mehr verhindert werden. Aufgabe. Jochen konnte mit einem Zwischenzug, der vom Gegner übersehen bzw. unterschätzt wurde, zunächst einen Bauern und dann die Partie gewinnen. An seiner persönlichen Bilanz - bislang 5 aus 5 - gibt es dieses Jahr nichts zu bemängeln. Norbert hatte - zur eigenen Überraschung - auf einmal in ein Endspiel Dame gegen vier Bauern abgewickelt und zog mit Dauerschach die Remis-Notbremse. Die nachfolgende Analyse ergab, dass hier bei präzisem Spiel noch ein Sieg möglich gewesen wäre. Allerdings auch ebenso ein Partieverlust bei Fehlgriffen. Am Ende kamen wir über 3,5 Brettpunkte nicht hinaus und die Mannschaftsniederlage war besiegelt. Aber die Tabellenplatzierung wird dieses Jahr ohnehin nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Für die kommende Saison wünschen wir uns eine stabilere Personaldecke. Motivierte Neumitglieder jeden Alters sind im Verein gerne gesehen!     JR
 
3. Mannschaft zwei Runden vor Saisonabschluss auf einen Abstiegsplatz gerutscht (27.03.2017)
Dass es für die 3. Mannschaft schwer, wenn nicht gar unmöglich sein würde, den Verbandsligaplatz zu behaupten, war klar. Dennoch schien das Wunder möglich. Nach der Niederlage in der 8. Runde mussten wir nun bei den favorisierten Bergischen Schachfreunden antreten. Leider bekamen wir nur 7 Spieler ans Brett, was die Aufgabe auch nicht gerade leichter machte. Brett 5 wurde kampflos hergegeben. Trotzdem entwickelte sich ein spannender Kampf. Außer an Brett 1 waren wir DWZ-mäßig dem Gegner deutlich unterlegen. Nach ca. 3 Stunden endete die 1. Partie Remis. An Brett 8 hatte Markus sich das wohl auch redlich verdient. Es folgte ein Remis von Jan Eric. An Brett 7 hatte Karsten einen Bauern mehr in einem Doppelturmendspiel, wobei er auch noch das Läuferpaar gegen Läufer und Springer hatte. Warum die Partie hier Remis gegeben wurde, weiß ich nicht. Es war wohl mehr drin. Noch unverständlicher für mich war das Remis an Brett 4. Karl-Heinz bot - mit 2 Figuren mehr - Remis an, was sein Gegner natürlich sofort annahm. Er hatte wohl eine mögliche Mattdrohung gesehen. An Brett 1 hatte sich Christian aus der Eröffnung heraus einen größeren Vorteil erspielt, den er aber dann leider doch nicht verwerten konnte. Nach langem Kampf musste er die Partie Remis geben. Schade. Werner stand an Brett 2 von Beginn an unter Druck. Irgendwann um den 70. Zug musste er dann aufgeben. Auch Ralf an Brett 3 versuchte die Niederlage, mit einer Figur weniger, noch zu verhindern. Aber am Ende war die Stellung nicht mehr zu halten. Somit endete der Kampf 5,5:2,5 für BSF. Es war sicherlich mehr drin. Aber dafür muss man auch die sich bietenden Chancen nutzen. Hier merkt man bei einigen Spielern noch die mangelnde Wettkampferfahrung in der Verbandsliga und die daraus folgende Wettkampfhärte. Trotzdem haben unsere "Youngster" Jan Eric und Ralph in dieser Saison gegen bessere Spieler über 50% ihrer möglichen Punkte geholt. Unser Topscorer sitzt jedoch an Brett 1: Christian mit 6 Punkten aus 8 Spielen. In der nächsten Runde kommen die Schachfreunde aus Langenfeld zu uns. Mal sehen, was wir in dem Kampf erreichen können. Die Chance auf den Klassenerhalt ist noch da und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.     KM/W
 
Gutes Wetter, schlechtes Schach (26.03.2017)
Bei schönstem Frühlingswetter trat die erste Mannschaft zu Hause gegen die jüngste Mannschaft im Feld an: SG Bochum 2. Das Team führt in ähnlicher Besetzung derzeit die höchste Jugendliga an. Der Kampf begann vielversprechend - Jochen gewann kampflos und es waren einige Eröffnungsvorteile zu erkennen. Plötzlich ging die Partie von Stephan verloren, trotz des üblichen hohen Zeitvorsprungs, ohne erkennbare Vorzeichen. Carsten konnte in 25 Zügen gewinnen, auch wenn die Gewinnführung nicht ganz so sicher war, wie es - nicht zuletzt ihm selbst - erschien. Bruno spielte glücklos und wurde im Franzosen regelrecht zusammengeschoben, nachdem er zu ambitionierte Ziele aus der Eröffnung heraus verfolgte. Werner kam nach guter Eröffnungbehandlung gegen den Stonewall taktisch unter die Räder. Nach ruhigem Eröffungsverlauf ließ sich Holger durch ein ungewöhnliches, aber gutes Manöver seines jungen Gegners zu einer Abwicklung verleiten, die geradewegs zu einem schlechten Endspiel führte, das von seinem Gegner konsequent zum Gewinn verdichtet wurde. Der Kampf hatte sich bereits gedreht und wir standen 2:4 hinten. Dennoch machten wir uns noch Hoffnungen auf ein 4:4. Thomas konnte sicher ein Turmendspiel mit Mehrbauer verwerten. Nachdem Ruben Gideon Köllner (12 Jahre) - eines der größten Talente der Deutschen Schachjugend - seinen Angriff etwas überzog, bekam Klaus die Chance auf einen spielentscheidenden taktischen Schlag in der Zeitnotphase, den er leider verpasste. Im weiteren Verlauf wurden ihm die schlechtere Zeit und die Bürde, siegen zu müssen, zum Verhängnis. Ruben bewahrte den Durchblick und seine Freibauern waren schließlich die schnelleren. 3:5 verloren - eine bittere Niederlage! Nun müssen wir im letzten Kampf gegen Kamen auswärts siegen, um die Klasse noch regulär zu halten. An mögliche Stichkämpfe möchte ich noch gar nicht denken.    CS
 
News Schachjugend Bonn (19.03.2017)
Gute Nachrichten von der Schachjugend aus Bonn: in der nächsten Saison wird die Formel 1 Turnierserie wieder geöffnet für Spieler außerhalb des Schachbezirks Bonn. Damit wird eine Entscheidung aus dem letzten Jahr wieder rückgängig gemacht weil die Einsicht gesiegt hat, dass eine größere Teilnehmerzahl die Turnierserie attraktiver für alle macht. Diese Turniere sind in der Vergangenheit immer gerne von Niederkassler Kindern genutzt worden, um ihre ersten Turniererfahrungen zu sammeln. Weiterhin sind gerade zwei offene DWZ Turniere für Kinder und Jugendliche geplant auf Initiative von Sebastian Strauch vom Godesberger SK. Die SG Niederkassel begrüßt diese Entwicklungen ausdrücklich.     CS
 
Die Insider Brille (19.03.2017)
Danke, Stefan, dass Du in Deinem Kamen-Rückblick über den Brettrand des CoJoBos hinausgeschaut und auch das Abschneiden der Siegauen-Schule Bergheim berücksichtigt hast. Aus gegebenem Anlass und verständlichem Ärger scheint mir folgender Nachtrag geboten: Ich erlebe es im dritten Jahr, dass nur beim NRW-Finale (nicht in der Vorrunde, nicht in der Endrunde der Deutschen Meisterschaft, auch sonst bei keinem Turnier landes- oder weltweit) und nur in der Wettkampfklasse Grundschule nicht die Mannschaftspunkte, sondern die erzielten Brettpunkte ausschlaggebend sind. Ein Unding. Das ist so, als würden Fußballmeisterschaften in erster Linie durch das Torverhältnis entschieden. Ginge es nach den üblichen Turniergepflogenheiten, wäre meine Truppe (die Siegauen-Schule Bergheim Anm. d. Red.) mit vier Siegen, vier Unentschieden und nur einer Niederlage bei 12 : 6 Punkten auf den sechsten Platz gekommen und haarscharf an den vier Qualifikationsplätzen vorbeigeschrammt. So musste sie mindestens einem halben Dutzend Mannschaften den Vortritt lassen, die ein schlechteres Punktekonto vorzuweisen hatten. Wann und wer macht dem Unfug ein Ende?    AD
 
Niederkassel qualifiziert sich überraschend klar für NRW (19.03.2017)
Das Niederkassler Quartett: Klaus Rybarczyk, Stephan Bröhl, Carsten Stanetzek und Christian Bussard  vor der Endtabelle in der Gemeinschaftshauptschule Lohmar nach guter Leistung mit NRW-Qualifikation in der Tasche.
... oder Schach ist auch "nur ein Laufspiel!" Bei der am Samstag stattfindenden Verbandsblitzmannschaftsmeisterschaft Mittelrhein konnte dieser alte Ausspruch aus meinen Zeiten des Analysezentrums Nord Hannover völlig zutreffend den Turnierverlauf beschreiben. In Lohmar unter der gewohnt souveränen Ägide der Turnierleiterin Ingrid Voigt kämpften 15 Mannschaften um die begehrten 4 Qualifikationsplätze zur NRW-Meisterschaft, von denen 11 eine Durchschnittselo über 2100 aufwiesen. Für mich persönlich stellt der 4er-Blitz mit die attraktivste Turnierform im Schach überhaupt dar und dementsprechend ist das Quali-Turnier zur NRW eines der Highlights und der 4. Platz das klar angestrebte Ziel. Dem gelungenen Start gegen die noch nicht warm gespielte junge Porzer SG um S. Korotkjevich und ein ungefährdetes 4:0 gegen SW Niederembt, folgte die kleine Dusche gegen Favorit Aufwärts Aachen I. Doch danach folgte ein unglaublicher Lauf, so dass wir zur 13ten Runde völlig unerwartet gegen die mit 4 IMs spielenden Würselern mit um die Tabellenspitze spielten. Leider war aber hier nichts zu ernten. Mit 2 Unentschieden gegen unsere Nachbarn Beuel und Bad Godesberg konnten wir uns dann mit immer noch 3 Punkten Vorsprung den 3. Platz souverän sichern. Ein vom Verlauf her nicht so zu erwartendes Ergebnis und ein großartiger Mannschaftserfolg! Am 06. Mai geht die Reise weiter...
Hinter den "Übermannschaften" Würselen und Aufwärts Aachen I reihte sich schon die SG Niederkassel auf Platz 3 ein vor einem Haifischbecken voll Verfolger wie KKS oder Porz.
    KR
 
Familiensportnacht mit der SG Niederkassel (18.03.2017)
Konditionsschach und Großfeldschach - unser Angebot wurde gut angenommen
In der Niederkasseler Sportlerfamilie seit einiger Zeit gut angekommen, war es für uns selbstverständlich, uns auch an der 8. Familiensportnacht in Niederkassel-Lülsdorf am heutigen Samstag zu beteiligen. Im Angebot hatten wir Großfeld- und Konditionsschach. Schnell fanden sich Kinder, die sich an unseren Niederkasseler Vereins­schach­kindern Helen und Jonte und später dann an Simon und Robert im Konditionsschach messen wollten. Immerhin einen Sieg konnten die Nicht-Vereinsspieler erringen - das siegreiche Mädchen hatte allerdings auch schon an den Schulschachmeisterschaften in Mecklenburg-Vorpommern teilgenommen. Unglaublich freuen würde es uns, wenn wir bei der oder dem einen oder anderen das Schachfieber entfacht haben und einige Kinder und Jugendliche demnächst mal freitags zu einem Probetraining vorbeischauen. Johannes kümmerte sich um viele Kinder beim Großfeldschach, die zum Teil fast kleiner als die Schachfiguren selbst waren, wie man auf dem Foto schon erahnen kann. Schön, dass einige Vereinsspieler - neben den genannten Personen noch Leander, Samuel, Heinrich, Jörg und Axel - gekommen sind und zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Wir selbst haben im Anschluss noch ausführlich andere Sportarten wie Tischtennis und Badminton ausprobiert. Eine tolle Veranstaltung - herzlichen Dank an den Stadtsportbund Niederkassel und alle beteiligten Vereine!     sh
 
Das Collegium Josephinum Bonn wird Vierter bei der NRW-Schulschachmeisterschaft - mit fünf Spielern der SG Niederkassel (17.03.2017)
Eine glückliche Mannschaft des Collegium Josephinum Bonn nach dem Turnier. Viertbeste Schule in NRW in ihrer Altersklasse - darauf können die Jungs der SG Niederkassel stolz sein!
Das Ziel - die Qualifikation zur Endrunde der Deutschen Schulschachmeisterschaft - wurde knapp verpasst . Dennoch war die Freude überaus groß, als das CoJoBo mit unseren fünf Jungs bei der NRW-Schulschachmeisterschaft am Ende Platz 4 von 43 Mannschaften in einem überaus starken Teilnehmerfeld in der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2004 und jünger) erreichte. Die Mannschaft der katholischen Jungenschule aus dem Bonner Norden bestand ausschließlich aus Spielern der SG Niederkassel: Robert, Jonte, Samuel, Lukas und Leander sollten es richten. In Kamen, Westfalen, fand die Endrunde statt, für die sich die Sieger der Kreis- und Städtewettbewerbe qualifiziert hatten. Mit einer Durchschnitts-TWZ von 1073 rechneten wir uns Außenseiterchancen aus. Hauptfavoriten für die zwei begehrten Qualifikationsplätze zur Deutschen Meisterschaft waren das Pelizaeus-Gymnasium Paderborn (TWZ 1246), das in einer ähnlichen Besetzung letztes Jahr Deutscher Grundschulmeister geworden war, und das Leibniz-Gymnasium Dortmund (TWZ 1224). In Kamen traten insgesamt in sechs Wettkampfklassen über 170 Schulen an - inklusive Ersatzspielern waren mehr als 800 Schülerinnen und Schüler vor Ort. Man kann sich vorstellen, wie wuselig es zuging. Umso erstaunlicher war, wie reibungslos und zügig das Turnier ablief. Ganz großes Kompliment an die Ausrichter! Unsere Strategie sah so aus: Robert und Jonte spielen alle 9 Runden an den ersten beiden Brettern; Samuel, Lukas und Leander wechseln sich an den beiden unteren Brettern ab, so dass sie auf sechs Runden kommen. Das Turnier begann mit drei klaren 3:1-Siegen, die teilweise auch 4:0 hätten ausgehen können. Dann der erste Rückschlag: eine knappe 1.5:2.5-Niederlage gegen den späteren Turniersieger Paderborn. Schade, hier war mehr drin. Samuel, der ansonsten sehr gut spielte, stellte in seinem Match die Dame ein - den einzigen Patzer, den ich bei ihm gesehen habe, aber halt zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Im weiteren Verlauf gab es zwei weitere Niederlagen - und diese waren ebenfalls äußerst knappe 1.5:2.5-Niederlagen gegen die späteren Zweit- und Drittplazierten, nämlich Dortmund und die Peter-August-Böckstiege-Gesamtschule in Bielefeld. In allen Partien wäre auch ein Sieg drin gewesen. Allerdings war Brett 1 bei vielen Mannschaften extrem gut besetzt, mit zum Teil DWZ über 1600, so dass Robert einen sehr schweren Stand hatte und nur auf eine 3/9-Bilanz kam - die schlechteste seiner bisherigen Schachkarriere, wie er sagte. Man kann ihm aber keinen Vorwurf machen: die Gegner waren zu stark. Robert hätte über sich hinauswachsen müssen, hatte aber einen normalen Tag, und das ist leider (noch!) zu wenig für die NRW-Schachelite seiner Altersklasse. Besser machte es Jonte, der mit 6.5/9 ein mehr als respektables Ergebnis an Brett 2 erzielte gegen ebenfalls sehr starke Gegner. Teillweise geriet er etwas in Zeitnot, aber er spielte ohne Patzer und souverän durch. An den hinteren Brettern wurde das erreicht, was wir erwartet hatten. Alle drei Spieler - Samuel, Lukas und Leander - schafften 4/6 und hatten mehr helle als dunkle Momente. Um ganz oben zu landen, hätten wir vermutlich hinten alles gewinnen müssen, aber das kann man von den Jungs nicht erwarten und die Konkurrenz hatte zum Teil ebenfalls sehr starke Spieler an den hinteren Brettern aufgeboten. Wir fuhren also stolz nach Hause und kehrten noch beim Mythos-Grill in Troisdorf-Bergheim zu Gyros, Hamburgern, Apfelschorle und Bier ein. Denn immerhin gab es ja einen vierten Platz auf NRW-Ebene zu feiern. Vor Ort in Kamen war auch die Grundschulmannschaft der Siegauenschule Troisdorf-Bergheim. Von der SG Niederkassel spielten dort Mattes, Tim G. und Lotte mit. Tim erzielte einmal mehr mit 7/9 ein herausragendes Ergebnis. Auch die anderen haben sich gut geschlagen. Mit vier Siegen, vier Unentschieden und nur einer Niederlage (gegen den Turnierfavoriten Eilendorf) sprang am Ende ein hervorragender Platz 14 unter 41 Mannschaften heraus. Gratulation an Axels Mannschaft! Und noch weitere Niederkasseler Spieler waren vor Ort: Melanie, Karina und Alexander traten für das Städtische Gymnasium Hennef in der Wettkampfklasse III an und erreichten Platz 13. Leider kann ich hierüber nichts berichten. Auch Leif war da - mit dem Nicolaus-Cusanus-Gymnasium aus Bonn-Bad Godesberg - und gewann all seine Partien. Wow!! Man findet hier alle Endtabellen und Fotos der siegreichen Schulmannschaften.    sh
 
NRW Vierer Pokal in Niederkassel (14.03.2017)
Wir sind Ausrichter der Vorrunde des NRW Viererpokals. Am 1. / 2. April 2017 jeweils um 11.00 Uhr finden zwei Kämpfe in unserem Vereinsheim statt. Mit Hennef, Bergneustadt Derschlag und Bahn Wuppertal ist die Gruppe hart aber nicht unmöglich. Siehe auch die Ausschreibung     CS
 
U12: Ein rein Niederkasseler Finale bei der Kölner Mannschaftsmeisterschaft! (12.03.2017)
Die SG Niederkassel ist Kölner Mannschaftsmeister in der U12 - das steht bereits vor dem Finale fest! Im heutigen "Kampf der zweiten Mannschaften" gegen eine reine Porzer Mädchenmannschaft gelang unserer U12-2 ein äußerst glücklicher und hart umkämpfter 2.5:1.5-Sieg. Damit folgt die zweite Mannschaft ihrer Niederkasseler Erstvertretung ins Kölner Finale, das am 14. Mai bei uns in Mondorf stattfinden wird. Der Kampf heute in Porz war nichts für schwache Nerven, auch wenn alles sehr gut begann: Sina gewann gegen ihre junge Gegnerin Irene Siegel (noch ohne DWZ) haushoch. Spätestens als Irene ihre Dame einstellte, war alles gelaufen. Zu diesem Zeitpunkt sah es auch bei Mattes noch gut aus, der eine Qualität vorne lag. Hier war noch nicht zu ahnen, welche Nerven die Partie im weiteren Verlauf kosten sollte... Im Prinzip hatten sowohl Mattes als auch seine Gegnerin Laura Popovidou (DWZ 862) die Partie beide mindestens dreimal klar gewonnen, aber zahlreiche Patzer auf beiden Seiten sorgten immer wieder für 180°-Wendungen. Zunächst stellt Mattes seinen Turm einzügig ein, dann lässt Laura, obwohl sie bestimmt vier Bauern mehr und noch einen Turm hat, der bequem auf die Grundreihe hätte zurücklaufen können, zu, dass Mattes einen (von zwei!) Bauern durchbringt. Darauf stellt Mattes die frisch gewonnene Dame ein, aber Laura schlägt sie nicht mit dem Turm, sondern wandelt den Bauern um, der seinerseits sofort mit der angegriffenen Dame geschlagen werden kann. Und so weiter, und so fort... Egal - am Ende gewinnt Mattes. Leider hat Lukas keinen guten Tag erwischt, stellt seinen Läufer ein und verliert gegen die sehr starke Hannah Ramien (DWZ 1050). Nun hängt alles an Samuel. Seine Partie gegen die in letzter Zeit sehr erstarkte Joselyne Sinner (DWZ 1033) ist völlig ausgeglichen, nur jeweils ein Läufer auf beiden Seiten geschlagen, geschlossene Stellung. Samuel versucht diese stets geschlossen zu halten und bietet urplötzlich Remis an. Joselyne nimmt überraschend an, ohne Rücksprache mit dem Mannschaftsführer zu halten. Ich denke, ihr war nicht bewusst, dass damit für Porz die Mannschaftsniederlage besiegelt war. Fazit: Hauptsache gewonnen! Nun ist uns das gelungen, was in den letzten Jahren immer Porz geschafft hat: ein vereinsinternes Endspiel! Im Finale ist die erste Mannschaft mit Jonte, Julian, Leif und Alexander natürlich klarer Favorit. Aber ob es wirklich so klar ausgeht? Hier habe ich meine Zweifel. Warten wir es ab! Den Kölner Mannschaftstitel kann uns jedenfalls keiner mehr nehmen. Glückwunsch an unsere Niederkasseler Kinder!     sh
 
Familiensportnacht in Niederkassel-Lülsdorf (06.03.2017)
Wir hoffen auf den Besuch vieler Mitglieder und Fans der SG Niederkassel! Allerdings kommen wir nicht "mit einem kleinen Schach", sondern mit einem sehr großen - dem Gartenschach! Weiter im Angebot: Bewegungsschach, bei dem nicht nur der Kopf ins Schwitzen gerät...    sh
 
4. Mannschaft sichert Klassenerhalt aus eigener Kraft (06.03.2017)
Die 4. Mannschaft konnte am gestrigen Sonntag gegen den Tabellenersten KKS4 durch ein 4:4 den Klassenerhalt aus eigener Kraft sichern. Dabei waren die Vorzeichen eher schlecht. Die ersten und letzten drei Bretter des Gegners waren DWZ-mäßig deutlich besser besetzt als wir und wir mussten auch noch 2 Ersatzspieler aus der 5. Mannschaft einsetzten. Daher war eher eine deutliche Niederlage zu erwarten. Dies hat jedoch den Kampfgeist der Niederkasseler angespornt. Bei Dominik und Heinrich war nach einiger Zeit abzusehen, dass diese Partien wegen Materialnachteil verloren gehen würden, was dann auch eintraf, obwohl beide lange kämpften. Norbert einigte sich mit seinem Gegner auf Remis. Dann gewannen Jochen und Gerd souverän und der Wettkampf war ausgeglichen. Rainer, gesundheitlich angeschlagen, konnte seine Partei nicht halten und verlor. Ulli an Brett 1 holte dann nach komplexem Spiel einen ganzen Punkt und jede Seite hatte 3,5 Pkt. Ich hatte einen Königsangriff gut überstanden und konnte mit einem Mehrbauern gelassen ins Endspiel gehen. Wenn es nötig gewesen wäre, hätte ich mit größerem Zeitaufwand auf Sieg spielen können. Da aber die Sicherung des Klassenerhalts vorrangig war, habe ich Remis angeboten, was akzeptiert wurde. Für uns ein wichtiges Remis, was allerdings nach Bekanntgabe der Ergebnisse nicht erforderlich gewesen wäre, da die Poller SE wieder verloren haben und damit deren Abstieg besiegelt ist.     wl
 
Sieg für die 5. Mannschaft - Klassenerhalt! (05.03.2017)
Als wir nach langer Parkplatzsuche in Köln-Satranc ankamen, erwartete uns eine böse Überraschung: drei starke Nachmeldungen mit DWZ 1500, 1700 und 1800! Aber nichtsdestotrotz gingen wir in die Schlacht: Nach wenigen Minuten siegte Robert klar, dann gewann Manfred problemlos und Johannes konnte nach schweren Fehlern seines Gegners das zwischenzeitliche 3:0 sicherstellen. Nur wenige Minuten später sorgte Jonte mit fünf gegen drei Bauern für das 4:0. Jetzt wurde es schwieriger und langsamer. Alle vier Restspiele waren noch ausgeglichen. Leider setzten sich dann die DWZ-starken Spieler von Satranc in den schwierigen Endspielen durch, also nur noch 4:3 für uns. Jörg Ihle hatte am ersten Brett kleine Vorteile und konnte sogar einen Springer gewinnen. Da sein Gegner kein Remis wollte, musste er dann gezwungenermaßen gewinnen!!! Endstand 5:3 für Niederkassel und damit den Klassenerhalt in der 1. Kreisklasse vorzeitig erreicht! Wer hätte uns das vor der Saison zugetraut?    JF
 
Erste erntet in Erkenschwick (05.03.2017)
Oer-Erkenschwick liegt von uns aus jenseits von Bochum und damit viel weiter weg von Holland als es der Kader des Schachvereins suggerieren könnte. Neun von zehn der Top Ten kommen aus den Niederlanden - davon 6 Titelträger. Derzeit liegt die starke Truppe auf Lauerstellung in der NRW Klasse auf Platz 2 hinter Gerresheim. Niederkassel I kam weniger exotisch zum dritten Mal in Folge in der gleichen Stammbesetzung zum Auswärtskampf aber dafür mit guten Erinnerungen im Gepäck. Den letzten Vergleich konnten wir für uns entscheiden. Pünktlich um 11:00 im neuen Spiellokal "Hotel Stimbergpark" begann der Kampf wenig versprechend gegen die komplett in schwarz Gelben Trikot aufspielenden Gegner. Ein gestresster Stephan und ein erkälteter Holger verloren recht früh Ihre Kämpfe. Der unvorbereitete Thomas spielte mit Weiß sehr ambitionslos aber sicher Remis. Carsten kam nach starker Eröffnung aber unvorsichtigem Spiel in Materialnachteil. Ein offenes Damenendspiel mit ungleichfarbigen Läufern führte dennoch zum Remis durch Dauerschach. Die übrigen Spieler legten dann nach der Zeitkontrolle eine wahre Kraftleistung auf die Bretter. Werner spielte mit offenen Visier eine Stellung ohne Rochade mit hängenden Figuren auf beiden Flügeln und beidseitigem Königsangriff. Das Resultat war ein Endspiel mit Läuferpaar und gedecktem Freibauern gegen Mehrbauer. Mehr als Remis war hier leider nicht drin. Klaus konnte konnte nach einigen Verlusten in der Saison eine überzeugende Englische Partie mit Druck und Mehrbauer gewinnen, indem er vorher etliche Dauerschach Ideen entschärfen musste. Jochen stand lange etwas schlechter überspielte seinen Gegner aber nachher sehenswert und zeigte sehr originelle Technik bei der Material Verwertung, bei der er seinen aktiven Turm aus den Reihen des Gegners wieder zur Unterstützung des Königs zurück beorderte um zwei verbundene Mehrbauern zu realisieren und das Gegenspiel zu neutralisieren. Damit spielt er die beste Performance der Mannschaft von 2426 ELO. Bruno spielte wieder überaus druckvoll und rechensicher. Er konnte sich eine Qualle gegen Bauern sichern und lehnte tapfer Remis ab. Leider konnte er den Punkt nicht realisieren, da zu viel Material getauscht wurde. 4:4: - ein sehr gutes Ergebnis für uns! Dennoch müssen noch Punkte her gegen Bochum und/oder Kamen um die Klasse zu halten.     CS
 
SJNRW-Grand Prix: Tolle Leistungen einer kleinen Niederkasseler Delegation in Düren (04.03.2017)
Kein echter Niederkasseler (stattdessen drei Troisdorfer, zwei Hennefer und ein Bonner), aber fünf Spieler der SG Niederkassel plus ein Niederkasseler Gastspieler, drei Mädchen, drei Jungs + zwei Jungs = fünf Jungs und ein Pokal - ach Gott, das verstehen nun wirklich nur Insider!
Wir waren wieder dabei, in Düren, dem wohl größten, in jedem Fall aber schönsten Turnier in NRW. Ich selbst war zum fünften Mal in Folge vor Ort. Aus eigener Erfahrung wissen wir Niederkasseler ja, wie schwierig es ist ein Turnier mit 150 Teilnehmern zu organisieren. In Düren sind es nochmal rund 100 mehr… Und das Turnier läuft trotzdem jedes Jahr auf’s Neue reibungslos, ohne jegliche Patzer. Das ist einfach sensationell. Für jeden (!) Teilnehmer gibt es einen Sachpreis und eine Pausenbespaßung für die U8 - für all das lieben wir Düren. Vielen Dank also zunächst wieder einmal an die Organisatoren! Wir waren mit fünf Spielern der SG Niederkassel dabei. Simon und Helen in der U10, Samuel in der U12, Karina in der U14 und Melanie in der U16. Die Konkurrenz: schlicht fast die gesamte NRW-Schach-Elite. Was will man also erwarten? Maximal Mittelfeldplätze. Diese Erwartungen wurden zum Teil übertroffen. Unsere Youngster warteten mit einer Riesenleistung in der U10 auf: Simon wurde mit sechs, zum Teil überragend herausgespielten Siegen am Ende Elfter von 56 Teilnehmern, punktgleich mit dem ein Jahr älteren Max Pick und anderen weitaus höher eingeschätzten Stars. Hier siegte Jona Bungarten vom SF Brackel mit einer unglaublichen TWZ von 1716 (das ist so in etwa das Niveau unserer dritten Erwachsenenmannschaft!). Sensationell Helen, die fast ohne Turniererfahrung mit 4/9 drittbestes Mädchen wurde und in der Gesamtwertung einen starken 31. Platz erreichte. Gegenüber dem letzten Mannschaftsturnier in Eschweiler dachte Helen viel mehr nach und fing im Laufe des Turniers an, richtig Schach zu spielen, also auch mal Stellungen zu analysieren, taktische Möglichkeiten zu suchen und so weiter. Wenn das weiter ausreift, muss sich Helen in NRW vor keinem Mädchen verstecken - und vor den Jungs übrigens auch nicht. In der U12 spielte Samuel in einem hochklassigen Feld stark. Gegen Julian verlor er nur äußerst unglücklich (Julians Uhr zeigte beim Abbruch noch eine Sekunde (!) an, während Samuels Uhr abgelaufen war) und gewann ansonsten fünf Partien. Zwar war Samuel punktgleich mit Rang 19, "dank" Buchholz reichte es dann aber am Ende "nur" zu Platz 30 unter 67 Teilnehmern. Apropos Julian: So stark habe ich ihn selten gesehen. Am Ende sprang mit 6.5/9 Platz 7 als Lohn heraus. Glückwunsch, Julian! Hier gewann Alwin Mainka (TWZ 1468, Eilendorf) vor Jonas Jarke (TWZ 1684, Katernberg) und Rafael Sabirov (TWZ 1349, Porz). Noch weiter vorne fand sich, zumindest zeitweise, Karina in der U14 wieder, die plötzlich sogar an Brett 1 spielte, dort aber gegen den Topgesetzten und späteren Sieger, Luca Suvorov (TWZ 2029, Porz), verlor. Die Endplatzierung ist mir derzeit nicht bekannt. Auf jeden Fall landeten mit Melanie Müdder (TWZ 1882, Solingen) und Eva Rudolph (TWZ 1675, Düsseldorf) leider zwei Mädchen vor ihr. Den einzigen Pokal für Niederkassel konnte daher nicht Karina holen, sondern das musste ihre Schwester Melanie übernehmen. Mit 5/9 wurde sie hervorragende 12te in der U16 und damit bestes Mädchen (zugegebenermaßen als einziges Mädchen ;-), aber dafür kann sie ja nichts…). Tolle Platzierungen insgesamt inmitten der besten jugendlichen Schachspielerinnen und -spieler aus NRW. Leider waren wir nur ein kleiner Haufen und konnten mit Porz nicht mithalten, die mit rund 20 Teilnehmern das größte und mit Abstand erfolgreichste Kontingent stellten. Nächstes Jahr sind wir sicher wieder dabei, dann vielleicht mit mehr Kindern. Hoffentlich finden viele der Teilnehmer in Düren auch den Weg zu unserem Turnier in Niederkassel am 27. Mai. Kräftig Werbung dafür gemacht haben wir jedenfalls… Edit: Nun wissen wir es: Karina erreichte in der U14 Platz 14, als viertbestes Mädchen. Alle Endtabellen findet man hier.    sh
 
Ehrung im Rathaus: Viele Sportabzeichen für die SG Niederkassel (03.03.2017)
Die Hälfte der Abzeichenanwärter ließ es sich nicht nehmen, die Auszeichnung persönlich in Empfang zu nehmen im Rathaussaal Niederkassel.
Nach unserem spontanen Entschluss, von Vereinsseite aus das Sportabzeichen zu unterstützen, stand noch die Belohnung aus: eine Urkunde und eine Anstecknadel des DOSB. Immer wieder wurde ich auf dieses Ereignis angesprochen. Wir wollten endlich das Ergebnis für die „Mühsal des Trainings“ und die Überwindung in den Händen halten. 2016 haben 21 vom Schachverein motivierte Sportler das Sportabzeichen in Niederkassel erworben. Die Sportabzeichenbeauftragte Ulrike Zweifel wusste zu berichten, dass letztes Jahr 200 Sportabzeichen abgelegt wurden. (80 Erwachsene und 120 Jugendliche). Der Stadtsportbund hatte zum 2.3. exklusiv ins Rathaus eingeladen, um die Ehrung der Sportler in angemessenem Rahmen stattfinden zu lassen. Es wurde beklagt, dass sich die Schulen als Unterstützer des Sportabzeichens fast vollständig zurückgezogen haben. Die SG Niederkassel hingegen wurde mit Ihrem Anteil von 10% an den Sportabzeichen durch ihre Initiative und den vielen erstmaligen Trägern des Sportabzeichens lobend erwähnt als Vorbild für andere Sportvereine. Die Ehrung fand unter den Augen des Bürgermeisters und der lokalen Presse statt. Man hatte den Eindruck in einer Sportlerfamilie angekommen zu sein, die sich untereinander sehr gut kennt und wo einzelne bis zu unglaublichen 40 Abzeichen als Lebensleistung vorweisen können. Nach der positiven Resonanz werden wir auch dieses Jahr wieder das Sportabzeichen unterstützen. Die Termine für den Sportpark Süd werden wir verteilen, wenn wir im Sommer mal wieder Figuren gegen Schleuderbälle tauschen. Vielleicht schaffen wir 2017 die 25 Abzeichen?! Vorher findet aber noch die Familensportnacht  in Lülsdorf statt mit Vereins-Beteiligung am 18.3. Details folgen per Mail an die Mitglieder.    CS
 
Spielbericht von der SVM U12-4er-Meisterschaft am 19. Februar in Eschweiler (21.02.2017)
Einen sehr schönen und ausführlichen Bericht von der SJM-MM in Eschweiler, geschrieben von FM Udo Käser, kann man sich hier herunterladen. Der Bericht enthält auch viele Fotos und persönliche Anmerkungen. Vielen Dank, lieber Udo!    sh
 
Niederkasseler Jugend-Schnellschach-Open: Es läuft an! (21.02.2017)
Am 27. Mai (Samstag nach Christi Himmelfahrt) findet unser 2. Niederkasseler Jugend-Schnellschach-Open statt. Das Turnier gehört zur SJNRW-Grand-Prix-Serie und damit zu den größten und beliebtesten Jugendturnieren in Nordrhein-Westfalen. Die Vorbereitungen laufen bereits in vollem Gange. Gestern wurde - soviel zum Thema, Schachvereine seien altmodisch - der Vereinsvorsitzende per Skype zugeschaltet zum Vorbereitungstreffen. Die Turnierseite samt Ausschreibung findet sich hier. Dort kann man auch sehen, dass sich schon einige Kinder und Jugendliche vorangemeldet haben. Bei 200 Voranmeldungen gibt es einen Anmeldestop. Mehr passen nicht rein in den Turniersaal. Wir erwarten, dass die Kapazität ausgeschöpft wird. Also, nicht zu lange mit dem Voranmelden warten!    sh
 
Siegauenschule für die NRW-Runde der Grundschulmeisterschaften qualifiziert (20.02.2017)
Auch in diesem Jahr konnte sich - dieses Mal überraschend - die Siegauenschule in Troisdorf-Bergheim für die NRW-Runde der Deutschen Grundschulmeisterschaften qualifizieren. Bei der am 17.02. in St. Augustin ausgetragenen Verbandsmeisterschaft belegte sie mit 4.5/7 Mannschaftspunkten den dritten Platz hinter dem haushoch überlegenen Sieger, der Grundschule in Eilendorf, und der Sebastinusschule aus Würselen. Drei der vier Spieler - Mattes, Lotte und Tim G. - sind Mitglied der SG Niederkassel. Alle Teilnehmer besuchen die Schulschach-AG, die von Axel Dohms seit einigen Jahren sehr erfolgreich geleitet wird. Insbesondere Lotte hatte an Brett 3 mit 6/7 einen bärenstarken Tag. Vor der letzten Runde lag man noch auf Platz 6, schaffte dann aber noch den Sprung auf das Treppchen und einen der begehrten Qualifikationsplätze. Mehr kann ich nicht berichten, da ich bei dem Turnier nicht dabei war und mich auf Zeugenaussagen berufen muss. Herzlichen Glückwunsch an die Kinder und an Axel! Die NRW-Grundschulmeisterschaft findet am 17.03. in Kamen statt.    sh
 
SJM-MM U12: Zweite Mannschaft landet vor der ersten - aber NRW ist für beide weit weg (19.02.2017)
"Take the moment and make it perfect" - steht auf dem Bild. Bei prächtiger Laune halten sich unsere Mannschaften an dieses Motto. Es fehlen: die beiden Stenzel-Jungs.
Ohne vier unserer besten U12-Spieler - nämlich ohne Jonte, Lukas, Samuel und Leif - war von vorneherein klar, dass wir uns bei der U12-Mittelrhein-Meisterschaft in Eschweiler nicht für NRW würden qualifizieren können. Dennoch traten wir immerhin mit zwei Mannschaften an, was dafür spricht, wie viele Kinder und Jugendliche wir mittlerweile im Verein haben. Der Turnierort - ein Klassenzimmer in einem Gymnasium - war äußerst eng und mit gewöhnungsbedürftig schmalen Spieltischen versehen, aber dennoch war das Turnier gut und straff von Dieter von Häfen organisiert. Im Nebenraum gab es hervorragendes Catering - alles gut. Vielen Dank an die Ausrichter! Eine Schrecksekunde bestand anfangs darin, dass ich den größten Fehler des Tages gemacht hatte: Ich hatte in Gedanken nur zwei Spielsets mitgenommen und ausgeblendet, dass wir ja zwei Mannschaften gemeldet hatten. Zum Glück gab es Ersatzbretter. Durchatmen! Das passiert mir auch nicht noch einmal.... Zwei Kinder gaben ihr Turnierdebüt für die SG Niederkassel: die beiden Tims. Tim Käser hatte an Brett 2 in der ersten Mannschaft naturgemäß einen schweren Stand. Die Bilanz von 0.5/7 sieht so aus, als wäre er untergegangen. Dem ist aber keineswegs so! Die Remispartie war ein Patt in völlig überlegener Stellung, eine Niederlage bestand aus einem falschen Zug im 2. Zug (Springer in Gedanken auf e3 anstatt f3 gestellt) und ähnliche Dinge, die einfach eine Folge mangelnder Turnierpraxis sind. Alleine schon die genetische Disposition mit einem FM als Vater (Udo) deutet darauf hin, dass wir an Tim noch viel Freude haben werden. :-) Alexander Jung an Brett 1 verlor nur zweimal und spielte mit 5/7 fast am Limit. Simon blieb an Brett 3 mit 4/7 im Rahmen seiner Möglichkeiten. Sina (3/7 an Brett 4) hatte nicht ihren besten Tag und kann viel mehr. Aber kein Problem, das passiert. Sie sollte sich selbst nicht so sehr unter Druck setzen und Angst vor falschen Zügen haben. Einfach mal frei aufspielen, liebe Sina! :-) Am Ende landete die erste Mannschaft mit einer ausgeglichenen Bilanz von drei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen auf Platz 10. Das war vielleicht etwas weniger, als man zuvor erwartet hatte. Umgekehrt viel mehr, als man zuvor erwarten durfte, schaffte jedoch die zweite Mannschaft, die auf einem sensationell guten sechsten Platz landete, mit ebenfalls drei Siegen, aber einem Unentschieden mehr als die erste Mannschaft. Die Brüder Alexander (2/7) und Florian (3/7) schlugen sich an den Spitzenbrettern tapfer, eigentlich besser als erwartet. Lotte konnte an Brett drei solide 3/7 holen, ist auf dem aufsteigenden Ast, wie sie am Freitag auch auf der Grundschulverbandsmeisterschaft (dort überragende 6/7) zeigte. Den absoluten Knüller aber vollbrachte Tim Grygosch, der an Brett 4 bei seinem ersten Turnier überhaupt für die SG Niederkassel unglaubliche 6.5/7 Punkte holte und mit fast fehlerlosem Schach seine Gegner reihenweise düpierte. Er bestätigte das, was er jede Woche im Training zeigt, nämlich dass er eines der größten Talente der SG Niederkassel der letzten Jahre ist. Vor allem für ihn war das Turnier wichtig, um Erfahrung zu sammeln und Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten zu bekommen. Bravo, Tim! Für die nächsten Jahre dürfen wir angesichts vieler U10-Talente zuversichtlich sein. In diesem Jahr waren die vier erstplatzierten Mannschaften jedoch viel zu stark für uns: Porz, Aachen, Eilendorf und der KKS waren klar die besten Mannschaften und fahren völlig verdient zur NRW-Vorrunde. Herzlichen Glückwunsch an die qualifizierten Teams! Und auch Glückwunsch an unsere U14, die sich für die Vorrunde der NRW-MM qualifiziert hat! Vielleicht schreibt dazu ja noch jemand einen Turnierbericht - ich war nicht dabei. Ansonsten lassen wir es so als "good news" stehen.    sh
 
3. Mannschaft konnte nicht punkten beim SV Grünfeld (18.02.2017)
Der etwas andere Frühschoppen fand schon am Sonntag, den 29.1. im engen und bunten Belgischen Viertel von Köln statt. Als erstes drehte unsere dritte Mannschaft die eine oder andere Runde beim Parkplatz-Roulette durch das idyllische Viertel von Köln. Hier und da gab es etwas Interessantes zu entdecken, während man nach der Lücke im Dschungel der Großstadt suchte, um sein Fortbewegungsmittel sach- und fachgerecht in das Gesamtarrangement des Straßenbildes stilvoll einzubetten. Der Künstler Hans-Joachim konnte uns nach einigen vergeblichen Versuchen dann doch noch sein Vehikel wie das Tüpfelchen auf dem "i" in eine Lücke reinquetschen. Pünktlich und vollzählig konnten wir so dann zur 7. Runde der Verbandliga Mitte in der Szenekneipe von Grünfeld, im rauchig rustikalem Clubambiente mit chillig-lounchiger Atmosphäre zwischen Kicker und Schach eintauchen. Für Spannung war gesorgt denn für Grünfeld I ging es fünf Runden vor Ende der Saison darum, aus den Abstiegsrängen heraus zu kommen um den Kontakt zum Mittelfeld nicht abreissen zu lassen. Wir als Underdog der Liga konnten uns mit einer respektablen Leistung bislang auf einem Nicht-Abstiegsplatz behaupten. Aus dieser Tabellensituation und dem deutlichen DWZ-Vorteil des Favoriten Grünfeld resultierte auch die Spannung und der Reiz dieses Auswärtskampfes. Unsere sympathischen Gegner sind als "Enfant terrible" der Liga immer für eine Überraschung gut. Auch gegen uns hatte sich die "Wundertüte" Grünfeld I etwas einfallen lassen, um aus den Abstiegsrängen raus zu kommen. Erstmals diese Saison spielte ihre Nr. 1 Sascha Grimm DWZ 2350, gegen Christian Bussard am ersten Brett. Es entwickelte sich, wie zu erwarten, ein spannender Abstiegskampf bei dem Grünfeld I der Favoritenrolle erst spät gerecht werden konnte. Aber von vorne. An Brett eins zeigte Christian erneut eine bestechende Form und konnte sich gegen Sascha einen Vorteil erspielen um den dann durch eine kleine Nachlässigkeit wieder herzugeben und er mußte sich mit dann Remis zufrieden geben. An zwei und drei hielten Werner und Ralf lange Zeit die Stellung, mußten dann aber doch dem von Beginn an druckvollen Spiel ihrer 200 DWZ-Punkte stärkeren Gegner Respekt zollen. An vier wurde Karl-Heinz erst im späten Mittelspiel von seinem Gegner überspielt und gab auf. An fünf und sechs einigten sich Hans-Joachim und Karsten mit ihren Gegnern auf Remis. Markus an Brett sieben stellte in vorteilhafter Stelleung einen Läufer ein und verlor die Partie. Zum Schluß nahm Ralf an acht das Remis-Angebot des Gegners an. Grünfeld I konnte als fairer Gegner ihrer Favoritenrolle gerecht wurde und mit 6 : 2 gewinnen Gratulation! In der Tabelle konnte Grünfeld somit zu uns aufschließen. Mal sehen was die "Wundertüte" der Verbandsliga Mitte das nächste Mal für ihren Gegner bereit hält. Wir erwarten morgen im Heimspiel Rheinpark I, um dann unseren Hut erneut in den Ring zu werfen, unsere Kräfte zu messen und vielleicht noch den einen oder anderen Punkt gegen den Abstieg einzusammeln.     KM
 
Klatsche: Niederkassel I verliert gegen Gerresheim (14.02.2017)
Mit einer hohen Heimniederlage endete das Duell gegen den unangefochtenen Tabellenersten der NRW-Klasse II. Gegen Gerresheim hatten wir am Ende keine Chance und verloren das Heimspiel mit 2:6 überdeutlich.

Zunächst deutet sich eine Niederlage in dieser Höhe nicht an. Abgesehen von einer deutlichen DWZ-Überlegenheit an den ersten beiden Brettern, ließen die übrigen Bretter einen Kampf auf Augenhöhe durchaus möglich erscheinen. Nach zweieinhalb Stunden Spielzeit schienen mir noch alle Ergebnisse mögliche – eine Stunde später dann nicht mehr. Zunächst musste Klaus und Bruno aufgeben, Werner folgte wenig später – seine Stellung hatte mir deutlich besser gefallen - und auch Holgers kreatives, aber wahrscheinlich nur halbkorrektes Eröffnungsgambit ging nach hinten los. Sein Gegner umschiffte souverän alle Klippen und verblieb mit einer Hand voll Mehrbauern, darunter einem unaufhaltsamen Freibauern. Nach problemloser Eröffnung hatte ich mich zudem ohne Not in eine passive, perspektivlose Stellung herein manövriert, an meinen Befreiungsversuch unter Bauernopfer und Linienöffnung glaubte ich selber nicht wirklich. Blieben als Lichtblicke Thomas, Carsten und Jochen. Alle drei standen zu mindestens nicht schlechter, Thomas schien mir chancenreichen Angriff zu haben, Carsten deutlichen Druck und Jochen spielte munter eine scharfe, unklare Stellung mit. Zu meiner eignen Überraschung musste mein Gegner wenig später eine Zugwiederholung zulassen, um nicht noch in Verlustgefahr zu geraten und auch Jochens Partie endete im Remis. Thomas war hingegen genauso überraschend für mich auf einmal in einem verlorenen Endspiel gelandet und einzig Carsten gelang es am Ende den zähen Wiederstand seines Gegners zu durchbrechen und den Ehrenpunkt für uns zu erzielen. Endstand: 2 zu 6     SB
 
Jugend: Durchwachsene Kölner EM - nur Robert überzeugt so wirklich (11.02.2017)
Mit der am Samstag zu Ende gegangenen Kölner Jugend-Einzelmeisterschaft können wir aus Niederkasseler Sicht nicht zufrieden sein. Wir hatten uns deutlich mehr erhofft - insbesondere in der U12. Nur Robert überzeugte in der U14 und spielte brilliantes Schach. Er stand sogar gegen den späteren (mit 6/6 überragenden) Sieger Robert Gallasch aus Porz (DWZ 1620) in Remisstellung, verlor dann aber noch unglücklich. Mit 5.5/7 hat sich Robert nach einem Sieg in der letzten Runde gegen Karina als Zweitplatzierter für die Mittelrhein-EM in Morsbach qualifiziert. Ebenfalls dort teilnehmen werden Karina in der U14w (mit 4/7 aber auf einem für sie eher enttäuschenden Platz 7 in der gemischten U14) und Melanie in der U16w (mit 3/7 auf Platz 11 in der gemischten U16 ebenfalls eher unter den Erwartungen). Egal, qualifiziert ist qualifiziert: Herzlichen Glückwunsch an alle drei! Auf mindestens einen weiteren Teilnehmer hatten wir eigentlich in der U12 gehofft. Doch alle waren nicht in Form: Mattes begann gut, aber ihm fehlten zum Ende hin Konzentration und Motivation (3/7, Platz 20), Samuel kam gar nicht erst in das Turnier rein und konnte sich erst zum Ende hin halbwegs berappeln (4/7, Platz 15). Ebenfalls 4/7 erreichten Leif und Alexander auf den Plätzen 12 und 10 - mit Licht und Schatten. Tragisch ist allerdings, dass Leif die letzte Runde verpennte und nicht antrat. Mit einem Sieg hätte er sich für Morsbach qualifiziert. Am besten aus Niederkasseler Sicht schloss noch, größtenteils überzeugend, Lukas mit 4.5/7 auf Platz 9 ab. Überragender Sieger in der U12 wurde das Supertalent Nelson Strehse vom KKS (7/7, DWZ 1332), letztes Jahr noch Teilnehmer der U8(!!!)-Weltmeisterschaft. Durch die weiße Weste könnte er in der deutschen Rangliste seiner Altersklasse auf einen der ersten drei Ränge vorgestoßen sein (derzeit steht er auf Rang 7) - das werden wir im Auge behalten. Ein respektables Turnier spielte Simon in der U10. Immerhin konnte er der Siegerin Hannah Ramien aus Porz (DWZ 908) als einziger ein Remis abtrotzen. Unnötige Niederlagen gegen Laura Popovidou (SG Porz, nur DWZ 724) in Gewinnstellung und gegen Moritz Wegener (SG Porz, DWZ 989) im spannenden Turmendspiel verhinderten eine bessere Platzierung. Am Ende rutschte Simon auf Platz 4 ab. Nicht in Form blieb bis zum Schluss Lotte, die immer wieder Aussetzer hatte und sich am Ende mit 3/7 und Platz 9 begnügen musste. Die Porzer Mädchen sind in der U10 einfach eine Macht! Bleibt noch Jeremias, der in der U16 mit 3/7 und Platz 13 positiv überraschte. Für mich hält sich die Überraschung allerdings in Grenzen, da ich bei Jeremias seit Monaten eine überaus erfreuliche Entwicklung beobachtet habe. Nächstes Jahr müssen wir es insgesamt besser machen. Hoffen wir, dass dann auch noch mehr Niederkasseler Kinder und Jugendliche mitspielen... Und nun drücken wir Robert, Karina und Melanie ganz fest die Daumen für die Mittelrhein-Einzelmeisterschaft kurz vor Ostern!     sh
 
Pokalspiel zwischen der Ludwig-Richter-Schule und der Rochusschule (07.02.2017)
Am Freitag, 27. Januar 2017 machte sich in Bonn eine kleine Delegation von der Rochusschule, mit den Kindern Erwin, Jacob, Anton, Luca und Hannah, auf den Weg zur nahegelegenen Ludwig-Richter-Schule, um zum Pokalspiel zwischen diesen beiden Grundschulen anzutreten. Für die gastgebende Ludwig-Richter-Schule traten Ayham, Alan, Anas, Niklas und Rojan an. Gespielt wurde an 5 Brettern. Zunächst ging die Ludwig-Richter-Schule durch einen Sieg an Brett 5 in Führung. Erwin hatte dort zuvor gegen Ayham gute Chancen ausgelassen und verlor die Partie noch. Diese Führung hielt jedoch nicht lange, Anton an Brett 3 konnte gegen Anas für die Rochusschule ausgleichen. Dramatisch ging es an Brett 2 zu. Dort hatte Luca eine klare, einfache Gewinnstellung herausgespielt, doch er setzte seinen Gegner Niklas Patt, so dass der Zwischenstand nun 1,5:1,5 lautete. An Brett 4 und an Brett 1 wurde bis zum festgesetzten Ende der Spielzeit gekämpft. Die Partie von Jacob gegen Alan an Brett 4 endete wie die Partie von Hannah gegen Rojan an Brett 1 nach spannendem Spielverlauf mit einem Remis. Beim Endstand von 2,5:2,5 musste die Berliner Wertung entscheiden, nach der die Rochusschule zum Sieger erklärt wurde. Viel knapper hätte das Ergebnis nicht ausfallen können. Der Pokal, der vom AG-Leiter der Ludwig-Richter-Schule als Wanderpokal zur Verfügung gestellt wurde, steht nun in der Rochusschule. Geplant ist, ihn im nächsten Schuljahr wieder auszuspielen. Dieses erste Mannschaftsspiel zwischen den beiden Schulen soll möglichst der Anfang einer länger andauernden, freundschaftlichen Verbindung dieser beiden Schulen im Bereich Schach sein. Den Anstoß hierzu gab Richard Raböse, der schon seit längerer Zeit die Schach-AG an der Ludwig-Richter-Schule leitet. Die Schach-AG an der Rochusschule wird von Thomas Freundlieb, unterstützt von Carsten Stanetzek, seit Beginn dieses Schuljahres geleitet. Alle drei spielen für die SG Niederkassel, die auch im Schulschach ein umfangreiches Angebot anbietet, über das man sich hier genauer informieren kann.    TF
 
5. Mannschaft mit klarer Niederlage gegen Porz 10 (06.02.2017)
Nachdem letzte Woche die zweite und dritte Mannschaft verloren hatten, war jetzt die fünfte Mannschaft dran: Am 05.02. kam Porz 10 (darunter unser passives Mitglied Jakob Bender) zu uns - mit nur sieben Spielern. Robert gewann kampflos. Leider wollte Johannes seriös strategisch spielen und war schon nach 35 Minuten matt, also stand es 1:1. Dann verlor Jonte sehr schnell, während Heinrich ein klares Remisspiel mit Türmen gewinnen wollte und verlor - 1:3. Karina könnte ihren Mehrbauern nicht durchbringen, die Folge: Remis, also 1,5:3,5. Dann verlor Manfred unglücklich seine Remispartie. Der Kampf war also nach sechs Partien bereits verloren beim Stand von 1,5:4,5. Dennoch wurde natürlich weitergespielt: Melanie stand auf Verlust, ihr Gegner aber wollte aber einen Supersieg und zog eine SHOW ab, die er dann aber verlor. Jörg wollte Dauerschach erzwingen, um ein Remis zu erreichen. Aber da schon alles verloren war, verlor er auch. ALSO Endstand 2,5:5,5 Neues Spiel und neues Glück gibt es dann am 05. März in Köln-Satranc.    JF
 
SJM-Einzelmeisterschaft U10/U10w/U12w: Knapp an der NRW-Quali gescheitert - aber gut verkauft! (04.02.2017)
Knieend hat man einfach mehr Überblick oder: Fünfmal e4 - fast synchron. Simon hielt sich lange im Kreise der Verbandsbesten und sorgte für Überraschungen.
Angesichts des "stärksten Teilnehmerfeldes seit vielen Jahren" (so die Veranstalter) waren Simon und Alexander bei der in Düren ausgetragenen U10-Einzelmeisterschaft der Schachjugend Mittelrhein nur Außenseiter. Umso überraschender war es dann, dass sich Simon nach seinem klaren Sieg gegen den hochtalentierten Ingmar Mainka (DWZ 1289, Jahrgang 2009 (!)) nach der siebten Runde plötzlich an Brett 1 wiederfand. Dort hatte er aber gegen den späteren Sieger Jannis Bolz (DWZ 1238, SV Würselen) keine Chance. (Dank Martin Schulz werden jetzt hoffentlich ganz viele Besucher auf unsere Seite gelockt, wenn sie nach "Würselen" googlen.) Da Simon auch die letzte Runde verlor, landete er am Ende mit 5/9 "nur" auf (einem aus meiner Sicht allerdings angesichts des Feldes sehr guten) Platz 14 von 37 Teilnehmern. Nächstes Jahr startet er einen neuen Angriff auf die NRW-Qualifikation! Alexander hielt sich beständig im Mittelfeld auf und überzeugte durch solides, von Patzern verschont gebliebenes Spiel und erreichte so mit 4/9 Platz 23. Der Aachener Schachbezirk lief den Kölner und Bonner Bezirken ganz klar den Rang ab: Hinter Jannis belegte der mir bislang völlig unbekannte Patrick Breitkopf-Lazar (DWZ 1185, Aachener SV) den zweiten Platz. Erst dann folgte der U10-Star unseres Kölner Schachbezirks, Max Pick (DWZ 1231, SK Kerpen), vor unserem langjährigen Bekannten Benjamin Borriss von der SG Siebengebirge. Max Pick hatte ebenso wie Ingmar Mainka (der am Ende auf einem für ihn enttäuschenden Platz 11 landete) einen Freiplatz für NRW. Außerdem qualifizierten sich neben den genannten Spielern noch Midhulan Aravindan (DWZ 1120, wieder SV Würselen) und Bennit Frecker (DWZ 1315, Aachener SV, die Aachener haben - wie gesagt - so richtig abgeräumt) für die NRW-Einzelmeisterschaften. Wir drücken allen für NRW qualifizierten Spielern - aus persönlicher Verbundenheit heraus aber vor allem Max und Bennie - die Daumen! Vielleicht schafft ja mindestens einer von beiden die Qualifikation für die Deutsche U10-Einzelmeisterschaft. Bei den U12-Mädchen lag unsere Sina lange auf Platz 1 und spielte sehr gut. Leider musste sie dann aber in der letzten Runde gegen die überragend aufspielende Hannah Ramien aus Porz (DWZ 908) antreten. Sina reichte ein Remis und eigentlich war das Bauerendspiel auch gewonnen. Anstatt aber mit dem König das Quadrat zu erreichen und so den Bauern von Hannah abzufangen, marschierte sie nach vorne und geriet in eine Sackgasse, konnte die Umwandlung der Gegnerin nicht mehr verhindern. Durch die Niederlage rutschte Sina auf Platz 4 und verpasste so leider hauchdünn die NRW-Qualifikation. Für NRW qualifizierten sich in der U12w Joselyne Sinner (DWZ 1062, SG Porz) und Miriam Höne (DWZ 758, SV Turm Bergheim). Die Gesamtwertung des gemeinsamen U10w/12w-Teilnehmerfeldes und damit natürlich auch die U10w-Wertung gewann, wie gesagt, Hannah Ramien vor der Überraschungszweiten Silvia Weber (SV Hennef, noch ohne DWZ und mir bis dato völlig unbekannt) und Laura Popovidou (DWZ 724, SG Porz). Alle sind für NRW qualifiziert. Knapp gescheitert ist hier Lotte. Wie immer spielte sie die Eröffnung ganz gut, vergeigte dann aber häufiger das komplexe Mittelspiel, bis sie sich dann am Ende mit teilweise genialen Ideen wieder mal äußerst zäh verteidigte. Insgesamt war aber deutlich mehr drin als Rang 4 mit einer 3/7-Bilanz. Ihr erstes Einzelturnier überhaupt spielte Helen. Toll, dass sie gut mithielt und nicht Letzte wurde! Ihre Bedenkzeit pro Zug (etwa 1 Sekunde) ist noch ausbaufähig, aber sie hatte viel Spaß und hat wertvolle Erfahrung gesammelt. Es würde mich nicht wundern, wenn sie im nächsten Jahr oben mitmischt und dann vielleicht sogar die NRW-Qualifikation schafft. Dieses Mal reichte es zu Platz 12 im Gesamtklassement (von 14 Teilnehmerinnen) bzw. Platz 7 (von 9) in der U10w. Also: Es hat sich zwar von den Niederkasseler Kindern niemand für NRW qualifiziert, aber alle haben sich dennoch gut verkauft. Die Endtabelle sowie die Ergebnisse aller Runden findet man für die Jungs hier und für die Mädels hier. Fotos von den Erstplatzierten und einen Blick in den Spielsaal gibt es derzeit auf der Startseite der Schachjugend Mittelrhein.    sh
 
 
 
 
 
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  So. 27.08.2017    
  Schwert von Lülsdorf  
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  Problem des Monats
Aufgabe 57:
Deutsche Meisterschaft 2017
C. Bussard - V. Keymer
Problem des Monats
Weiß am Zug erlangt partieentscheidenden Vorteil
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  Sportabzeichen 2017
SG Niederkassel
 
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