Link zur Turnierseite : 1. Mannschaft (NRW-Klasse Gruppe 4)

Unser ausgezeichneter zweiter Platz in der NRW-Klasse bescherte uns einen Stichkampf um den Aufstieg in die NRW-Liga. Wie vor zwei Jahren mussten wir auswärts gegen eine Aachener Mannschaft antreten. Wir traten zwar in starker Besetzung mit drei FM an, aber Aachen war an den ersten sieben Brettern dennoch stärker besetzt als wir, sodass wir nur Außenseiter-Chancen hatten.

Am letzten Spieltag der NRW-Klasse spielten wir zu Hause gegen den Vorletzten aus Bergneustadt, der bereits als Absteiger feststand. Wir mussten zwar auf viele Stammspieler verzichten, hatten aber mit Guido und Udo zwei Edelreservisten am Start und waren Favorit.

Nach vielen ereignislosen Remisen von Alex, Daniel, Chris, Martin und mir stand es 2,5:2,5. Somit lag es an Sascha und unseren Ersatzspielern, den Sieg sicherzustellen. Udo gewann dann auch recht zügig und sehenswert, siehe Rubrik „Wer sieht es?“. Doch dann wurde es auf einmal wackelig. Sascha hatte zwar lange einen Bauern mehr, aber der war schwach und rückständig. Als Saschas Gegner den Bauern schließlich zurückgewann, entstand ein ausgeglichenes Damenendspiel, das er nicht mehr gewinnen konnte.

Ähnlich wie beim letzten Mannschaftskampf traten unsere Gegner in starker Besetzung an, dieses Mal sogar mit den ersten 8. Wir hingegen waren mit einem Ersatzmann leicht ersatzgeschwächt. An Brett 1 und 2 waren wir dennoch Favorit, an den übrigen Brettern waren die Paarungen in etwa ausgeglichen.

Am vorletzten Spieltag der NRW-Klasse traten wir beim Vorletzten aus Hilden an. Unsere Gegner traten mit den ersten acht an. Da auch wir nahezu in Bestbesetzung spielten, waren wir insgesamt Favorit.

Wir kamen alle gut aus der Eröffnung. Niemand geriet in eine schwierige Stellung. Nach 2 Stunden sah es an den ersten drei Brettern gut für uns aus. Sascha hatte am ersten Brett alles im Griff und konnte gefahrlos einen Bauern verspeisen bei anhaltender Initiative. Er musste nur auf seine Bedenkzeit achten. Christian hatte seinem Gegner einen vergifteten Bauern angeboten, dem sein Gegner nicht widerstehen konnte. Kurz darauf begann das Gift an zu wirken und Christian gewann eine Qualität. Auch Carsten hatte an Brett drei sehr viel Schwung aus der Eröffnung mitgenommen und behielt nach frühem Damentausch eine druckvolle Stellung.   

Anhand der Aufstellung war klar, dass Solingen gewinnen wollte. Nachdem sie in den ersten fünf Mannschaftskämpfen stets ohne die ersten vier Bretter angetreten waren, hatten sie gegen uns ihre Nummer 1 dabei. Die anderen Spieler rückten ein Brett tiefer und nicht nur meine Vorbereitung war für die Katz. Von der Aufstellung her versprach es, ein ausgeglichener Mannschaftskampf zu werden. Doch er entwickelte sich ziemlich einseitig zu unseren Gunsten.