Link zur Turnierseite : 2. Mannschaft (Verbandsliga Süd)

Bereits am Sonntag vor anderthalb Wochen, dem 11.10., konnte die 2. Mannschaft in der Verbandsliga Süd in Siegburg einen knappen Überraschungssieg feiern. Guido an Brett 1 hatte einen GM erwischt. Zunächst konnte er ganz gut mithalten, ließ sich aber im weiteren Partieverlauf seine Dame einklemmen und musste aufgeben. Ralf und Jonathan konnten gegen stärkere Gegner jeweils ein Remis erreichen.

Jochens Gegner (ohne DWZ) am letzten Brett hätte per Zugwiederholung Remis machen können, entschied sich aber, mit Bauer gegen Läufer weiterzuspielen. Jochen gelang es, die Stellung zu konsolidieren und so musste sich der Siegburger nach weiteren ca. 15 Zügen aufgrund von Minusmaterial geschlagen geben.

Daniels Gegner übersah eine Taktik, spielte noch eine Weile und entschied sich schließlich zur Aufgabe. Auch Horst konnte nach einem Fehler des Gegners gewinnen, nachdem er seine Figuren immer weiter in Richtung gegnerischer König bewegen konnte. Nachdem Andreas (mit ca. 250 DWZ weniger) inzwischen die Segel streichen musste, spielte nur noch Brett 2.

Alex konnte dort gegen einen nominell starken IM eine Gewinnstellung erreichen, bog aber im Endspiel falsch ab und musste schließlich das Remis akzeptieren. Am Ende hieß es 17:15 für uns gegen den favorisierten SC Siegburg 1! Nach der knappen und etwas unglücklichen Mannschaftsniederlage an Spieltag 1 stehen wir nun auf einem geteilten Platz 3-5. Es sind aber auch noch 7 Kämpfe in der Saison zu absolvieren.

Vor genau einem Jahr haben wir am 7.Spieltag mit der 2. Mannschaft den Klassenerhalt klar gemacht. Am 15.03.26 sind wir mit der 2. Mannschaft am 7. Spieltag in die Verbandsliga aufgestiegen. Dies war aber nur möglich, dank der Mithilfe unserer ärgsten Mitaufstiegskonkurrenten. Wir hatten vor dem 7. Spieltag schon einen Vorsprung von 3 Punkten und benötigten aus den verbleibenden 3 Wettkämpfen noch 2 Siege, um sicher aufgestiegen zu sein. 

Am 21.12.25 mussten wir zuhause gegen Grünfeld antreten. Der Gegner war, was die mögliche Aufstellung anging, eine Wundertüte. Nachdem die tatsächlichen Auftellungen feststanden, war klar, dass wir favorisiert waren. Pünktlich um 11 Uhr begann der Mannschaftskampf. Nach nicht einmal 15 Minuten führten wir schon mit 1:0. Ich weiß gar nicht, was genau passiert war. Jonathans Gegner hatte wohl die Partie eingestellt. Danach plätscherte der Mannschaftskampf so vor sich hin. Nach etwa 2 Stunden Spielzeit einigten sich kurz hintereinander Brett 1 und 2, Guido und Alex, mit ihren Gegnern auf Remis. Somit führten wir schon 2:1. Dann bot mir mein Gegner in ausgeglichener Stellung Remis an. Ich schaute mir erst einmal die anderen noch laufenden Partien an. An Brett 5, 6 und 8 sah es zumindest ausgeglichen aus. Nur Andreas an Brett 3 stand etwas bedenklich. Er verlor wohl mindestens einen Bauern.

Am 01.02.26 musste die 2. Mannschaft bei der 2. Mannschaft der Schachfreunde Ford Köln antreten. Am Freitag vorher erreichte mich noch eine krankheitsbedingte Absage. Da wir schon 2 Spieler an die 1. Mannschaft abgeben mussten und auch die 3. Mannschaft zeitgleich spielen musste, hatte ich noch Glück, einen 8. Mann ans Brett zu bekommen.

Die 2. Mannschaft war mit zwei knappen Siegen aber voller Punktzahl gut in die Saison gestartet. Am vergangenen 2. Adventssonntag ging es auswärts gegen die SF Köln-Mülheim 1 in die 3. Runde. Bei Jochen an Brett 8 kam die fehlende Schachpraxis in den letzten Monaten zutage, so dass er direkt in der Eröffnung einen Springer einstellte. Er kämpfte sich aber zurück in die Partie und konnte schließlich den gegnerischen Turm einsperren, der sich gegen eine Leichtfigur tauschen musste - Remis mit Schwarz. Daniel spielte mit Weiß eine offene und taktische Partie. Er stand lange Zeit besser, ließ dann aber einen Konter des Gegners zu, mit Verlust der Partie. 

Ralfs Gegner hatte sich zunächst Raumvorteil erspielt und konnte zu einem günstigen Zeitpunkt auf g6 opfern. Dies war korrekt und Ralf musste einige Züge später die Hand schütteln. Werner stand mit Weiß an sich angenehm bis vorteilhaft, mit einem Freibauern auf e7. Am Ende musste er sich aber mit Remis begnügen. An Brett 4 spielte Andreas eine eher unspektakuläre Partie. Der Gegner hatte Raumvorteil, aber auch einen schwachen Isolani. Schließlich einigte man sich auf Remis.